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Krieg gegen den Staat

Dieses Thema im Forum "Politik" wurde erstellt von griesgram73, 3. Juni 2007.

  1. horud

    horud Lexikon

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    AW: Krieg gegen den Staat

    OK.

    Frag ich mal anders, vielleicht wird es dann etwas klarer.

    Gegen Protest an sich habe ich nichts. Kann es aber sein, das die ganze Aktion einfach schlecht organisiert war?

    Doku bspw. wirft den Verantwortlichen vor, warum sie sich überhaupt treffen, wenn sie wissen das es Ärger gibt.

    Man kann die Frage auch anders formulieren. Warum arangiert man überhaupt Demonstrationen in einer Stadt, Sternzüge, Zeltlager in unmittelbarer Nähe, wenn man um das Gewaltpotential linksextremer Gruppierungen weiß?

    Attac hat in seiner Entschuldigung gesagt, die hätten das Gewaltpotential unterschätzt und sich nicht entsprechend vorbereitet. Z. B. in dem man diesen Gruppierungen deutlicher gesagt hat, daß sie nicht erwünscht sind.

    Unabhängig davon, ob das Sinn gemacht hätte oder nicht, ja warum hat man das denn nicht im Vorfeld gemacht? Attac hat sicherlich die entsprechenden Beziehungen und daß sie das Gewaltpotential unterschätzt haben wollen, ist der Witz an sich. Das glaube ich nie und nimmer.
     
  2. NURadio

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    AW: Krieg gegen den Staat

    Das kann ich nicht beurteilen. Die Gerichte haben sicherlich auch ihren Teil dazu beigetragen.

    Weil man sich nicht seinen politischen Protest von unpolitischen Krawallmachern diktieren lassen möchte. Das wäre ungefähr so, wenn Mr. Bush oder Herr Schäuble sagen würden, wir stellen jetzt den Kampf gegen den Terrorismus ein, weil wir wissen, dass er Gewalt provoziert.

    Daran hat die von mir kritisierte Berichterstattung ebenfalls einen Anteil bzw. Politiker die pausenlos vom Distanzieren faseln und gleichzeitig empfehlen die GSG 9 zu mobilisieren. Worüber übrigens die Einsatzkräfte vor Ort als erstes den Kopf geschüttelt haben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Juni 2007
  3. horud

    horud Lexikon

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    AW: Krieg gegen den Staat

    Ach Eike, ich hab schon grundsätzlich Verständnis für den Protest gegen die Globalisierung. Auch wenn ich der Meinung bin, niemand wird diese aufhalten können, selbst die allmächtige USA nicht. Weil sie ein Selbstläufer ist. Deswegen ist ein Protest dagegen nett gemeint, bringt aber nichts. Statt stur dagegen zu sein, sollten wir uns besser darauf einstellen.

    Aber das ist ne andere Geschichte...
     
  4. Eike

    Eike von Repgow Premium

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    AW: Krieg gegen den Staat

    Ist das Deine heimliche Antwort? Besser gar kein Protest weil ja was passieren könnte?
    Oder besser, weil es doch bitteschön nichts protestieren gibt? (Zu geben hat?)
     
  5. horud

    horud Lexikon

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    AW: Krieg gegen den Staat

    Ich denke nicht, das es unpolitische Krawallmacher sind. Es sind sogar sehr politische Krawallmacher.

    Linksextreme Gruppierungen wie die "militante gruppe" bedienen sich in ihren jüngsten Schreiben ähnlicher Rhetorik wie die damalige RAF. Polizisten sind "Vollstrecker der Staatsgewalt", deswegen ist Gewalt gegen sie "legitim". Sie sichern "den täglichen Horror des Kapitalismus".

    Wenn man diese Sichtweise hat, ist es zum Steinwurf nicht mehr weit.
     
  6. isabel

    isabel Junior Member

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    AW: Krieg gegen den Staat

    wie soll denn das Ende der Fahnenstange aussehen in deinen Augen? deutsche Bäcker für einen Euro in China?
    völlige Durchsichtigkeit für ausländische Sicherheitsbehörden tausende Kilometer entfernt, die nie im Leben deine Sprache sprechen werden und keine Verbindung zu dir haben?
    womit soll ich mich denn arrangieren? Globalisierung - weitere** unvermeintl.**
    Souveränitäts-, Rechts- und heimische Verbundenheitsaufgabe,weil so jemand wie du nicht nachdenkt?
    kann man nicht mal einfach etwas inakzeptabel finden anstatt alles zu tolerieren?

    diese **Globalisierung** hat nichts weiter gebracht, wie stetige Verarmung und Destabilisierung ganzer Länder zu Gunsten
    einzelner. und die störts ganz sicher nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Juni 2007
  7. horud

    horud Lexikon

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    AW: Krieg gegen den Staat

    Nein, nicht "besser kein Protest", sondern warum nicht besser, anders organisiert...
     
  8. horud

    horud Lexikon

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    AW: Krieg gegen den Staat

    Ach isabel, schön dich zu sehen ;)

    Du, ich brauch da nicht nachzudenken. Du wirfst hier Dinge durcheinander.

    Die Globalisierung läßt sich nicht aufhalten, nicht durch gutes Zureden, nicht durch Protest, nicht durch Gesetz. Das ist der Nachteil unseres Kommunikationszeitalters, leider ist nicht mehr alles abgeschottet, daß alles schön überschaubar in engen Grenzen abläuft. Geschäfte werden heute weltweit gemacht. Autos in China produzieren? Früher einfach politisch und finanziell nicht möglich, heute oft die einzige Möglichkeit, der Geiz-ist-geil-Mentalität gerecht zu werden.

    Was die Sicherheit angeht, nun, auch der internationale Terrorismus hat sich globalisiert, ja. Vor sechzig Jahren hätte sich kaum jemand um Menschen wie Bin Laden geschert, da gab es ganz andere Probleme.

    Um die Globalisierung aufzuhalten, müßtest Du schon das Rad der Zeit zurückdrehen. Internet darf erst gar nicht erfunden worden sein, China noch im tiefsten Kommunismus stecken, Indien nie was Computer gehört haben. Und Bill Gates am besten erst gar nicht geboren werden.
     
  9. NURadio

    NURadio Gold Member

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    AW: Krieg gegen den Staat

    Bei diesen Zitaten steht aber die Gewalt im Vordergrund oder wie du schon richtig sagst, die Bereitschaft zur Gewalt. Das hat dann mit politischem Protest nichts mehr zu tun, weil man das Gemeinwesen als Ganzes abzulehnen scheint.

    Zum Verständnis: Unter politischem Protest verstehe ich einen kritischen Aspekt, der sich an den Handlungen der jeweiligen Regierungen abarbeitet. D.h. eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Folgen von herrschender Politik im Rahmen des akzeptierten Gemeinwesens. Darunter fällt meines Erachtens nicht die Bereitschaft zur gewaltsamen Durchsetzung von irgendwelchen Zielen, da sie eine Missachtung des Gemeinwesens und der Verfassung voraussetzen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Juni 2007
  10. Don Pasquale

    Don Pasquale Senior Member

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    AW: Krieg gegen den Staat

    Das ist eine Gute Frage:
    Wie wäre denn folgendes Szenario:
    Solange es Menschen in anderen Ländern gibt, die für weniger arbeiten,
    wandert lohnintensive Arbeit dorthin. Das führt aber zu einer Lebensstandartsteigerung dort, was dort die Löhne steigen lässt.
    Die Arbeit wandert wieder woanders hin.
    Theoretisch müßte dies zu einer weltweiten Nivellierung kommen
    (eine Frage der Zeit) bei der die westlichen Länder teilweise ihren hohen
    Lebensstandart verlieren.

    Das wäre das positive Ende der Fahnenstange.
     

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