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Kinokritik: Star Trek

Dieses Thema im Forum "Kino, Blu-ray und DVD" wurde erstellt von Eike, 10. Mai 2009.

  1. Eike

    Eike Moderator

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    Star Trek

    SciFi-Kult, USA, 2009
    Darsteller: Chris Pine, Karl Urban, Zoe Saldana, John Cho, Anton Yelchin, Simon Pegg, Leonard Nimoy
    Regie J.J. Abrams

    Inhalt

    Wir springen wieder "zurück" in das 23 Jahrhundert und bekommen gleich zu Anfang eine grandiose Einführung unserer Lieblingshelden Kirk, Spock, "Pille" im Kindesalter bis hin zum Teenager.
    Das alles mündet in einer finsteren Bar in der Kirk die schöne Uhura anmacht und doch promt in einer der typischen Schlägereien endet die schon für die Original Serie bekannt waren.
    In der Bar erfährt auch Kirk von Captain Pike (diese Figur kennen wir aus dem ursprünglichen Pilotfilm der Serie) das sein Vater ein Held der Raumfahrt war und das Kirk dabei wäre sein Potential zu verspielen.
    Er lässt sich überreden an der Raumfahrtakademie teilzunehmen, kürzt aber seine Leere ab und lässt sich auf die Enterprise schmuggeln.
    Die ist brandneu und gerät in promt in einen Konflikt mit dem Romulaner Nero der dabei ist Vulkan zu zerstören.

    Kritik

    Die Original Serie Star Trek (in Deutschland "Raumschiff Enterprise") stratete in den USA vor 43 Jahren mit den charismatischen Darstellern William Shatner, DeForest Kelley, Nichelle Nichols, George Takei, Walter König (ab zweite Staffel) James Doohan und natürlich Leonard Nimoy.
    Diesen Darstellern ist es letztlich zu verdanken das die Serie und die späteren daraus folgenden 6 Kinofilme so erfolgreich wurden was durchaus nicht abzusehen war. Daraus folgend wurden Nachfolge-Serien abgeleitet und die erfolgreichsten waren "Star Trek - The Next Generation", "Deep Space Nine". Spätens da war der Star Trek-Mythos geboren. Grundlage waren auch hier sympatische Charaktäre und die humanistische Vision der Storys die einen Positiven Anstrich hatten.
    Leider konnte man nicht verhindern das der letzte Serienableger "Enterprise" und auch der letzte Spielfilm eher ein Debakel war.
    Alle Geschichten schienen erzählt, die Darsteller müde.

    Nun hat Lost-Erfinder J.J.Abrams sich den Wurzeln wieder angenähert und die Ursprungshelden mit jungen unbekannten frischen Darstellern wiederbelebt. Sein Ziel war nicht den Star Trek-Fans ein chronolisch genaues Abbild zu liefern sondern mittels einer Legende neue Fans zu aktivieren.
    Genau das ist Ihm gelungen. Die Schauspieler sind sorgfälltig ausgewählt und entsprechen von A-Z den Altstars im jugendlichen Alter. Sie spielen unverkrampft so das es mir im Kino die Sprache verschlagen hat. Lange hat mir ein Film nicht so einen Spaß gemacht.
    Genau austragen wurde der frühe Konflikt zwischen Spock und Kirk. Der eine leidet unter seiner Herkunft seiner Eltern zweier Welten und kann seine Gefühle noch schwer unterdrücken, der andere steht geradezu zu seinem rebellischem Wesen. Beide wissen noch nicht das sie beste Freunde werden. Ebenso Spaß mach das übrige Ensemble.

    Pedantische Star Trek-Fans entdecken natürlich Fehler und werden diese aufzählen: Der Tod von Spocks Mutter kann eigentlich so früh nicht gewesen sein, hatte sie doch Auftritte in der Original-Serie, der ursprüngliche Altersunterschied zwischen Kirk und Uhura existiert nicht mehr und die Innenausstattung der Enterprise ist so frisch und modern wie in noch keinem Film während der Maschinenraum an ein Kohlekraftwerk erinnert und nicht stimmig ist. Der Transportervorgang hätte auch dem 60er-Original etwas angepasst werden können etc.pp.
    Das alles macht aber die Story, die Spezialeffekte und letztlich und vor allem die Schauspielercrew wieder wett.

    Bravo: Star Trek lebt wieder! Bitte weitere Folgen!

    Wertung

    9 1/2 von 10 Punkten und den Grinse::D
     
  2. BigPapa

    BigPapa Talk-König

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    AW: Kinokritik: Star Trek

    okay... ich geh Dienstag in den Film. Scheints ja ein kurzweiliger Abend zu werden.
     
  3. Blue7

    Blue7 Institution

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    AW: Kinokritik: Star Trek

    - Lasche kurzatmige Story
    - Zu viel drum rum, 90% ausserhalb der Enterprise
    - Charaktere tauchen auf und schwupps haben sie nen Posten. Keine Zuweisung in die Position z.B. Scotty. Von eine auf andere Szene hat er den Beem-Job.
    - Ständiges Wechseln des Captains. Glaub 5x war es ein anderer der das Raumschiff steuerte. 0 Authorität
    - Ein Teeniefilm mit Star Wars Effekten.
    - Zu viel Witz
    - Am Ende hatte ich das Gefühl, war das jetzt der Pilotfilm zur den alten Filmen?
    - Irgendwie fehlte was am Film in den letzten 10min dachte ich, so jetzt wirds unterhaltsam, aber dann war der Film schon aus.

    Aber im großen Ganzen, super Film!
     
  4. radio bino

    radio bino Guest

    AW: Kinokritik: Star Trek

    Im Prinzip ist jetzt der Tod von Spocks Mutter kein Fehler, du vergisst das Zeitparadoxon was durch Nero entstanden ist, immerhin gibt es auch kein Vulkan mehr, was für mich doch einer bittere Pille war. In Prinzip wurde durch die Zeitreise Geschichte Star Trek völlig neu aufgestellt, die Vulkanier sind jetzt in der Föderation nur noch eine Minderheit, in Prinzip hat J.J. Abrams ein völlig neues Star Trek Universum ins Rennen geschikt, was auch mit der alten Star Trek Serie nicht mehr viel zu tun. So hat sich durch den Tod von Kirks Vater (dank Nero) auch der Lebenslauf von Kirk geändert, immerhin war der erste Einsatz von Kirk nicht auf der Enterprise sondern auf der Farragut.

    P.s. Der Film hat mir sehr gut gefallen, und haucht Star Trek neues Leben ein.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. Mai 2009
  5. kinofreak

    kinofreak Foren-Gott

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    AW: Kinokritik: Star Trek

    ja, der Verlust von Vulkan ist wirklich ein bittere Pille! was mir irgendwie nicht geschmeckt hat, war die Liebesbeziehung von Spock und Ohura. aber nun gut, damit kann man leben ;)
    der Film selbst war sehr gut, sehr spannend und endlich mal wieder ein richtiger SF- Film im Kino. Hier hat man wirklich einen radikalen neu Anfang gewagt und es ist gut gegangen. der Spock Darsteller ist perfekt gewählt. der Kirk Darsteller hat mich öfters an Brad Pitt erinnert... auch sehr gut. war Scotty in der Original Serie für die Witze zuständig? Karl Urban als Dr. Leonard „Pille“ McCoy war auf sehr gut gewählt. Sulu hat mich nicht beeindruckt, dafür hat Chekov für etliche Lacher gesorgt. Spitze!! überrascht bin ich, wenn ich mir die Besetzungsliste durchlese, das Winona Ryder Spocks Mutter gespielt hat. mir ist das gar nicht aufgefallen und im Vorfeld wusste ich das auch nicht.

    ein gelungener Neustart der Serie und ich hoffe auf weitere teile!!

    9/10
     
  6. Eike

    Eike Moderator

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    AW: Kinokritik: Star Trek

    Ja, die Liebesbeziehung zwischen Spock und Uhura war für mich auch eigenartig.
    Gabs aber angedeutet schon man in TOS, wenn auch auf Grund einer Vernebellung der Sinne. ;)
     
  7. kinofreak

    kinofreak Foren-Gott

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    AW: Kinokritik: Star Trek

    das wußte ich gar nicht! ich hab auch den eindruck das man Ohuras Rolle absichtlich etwas ausgebaut hat! bei den vielen Männern an Bord war das aber wohl auch nötig ;)
     
  8. radio bino

    radio bino Guest

    AW: Kinokritik: Star Trek

    Stimmt, ich schau mal nach welche Folge das war, hab ja genug Bücher über Star Trek wo die Folgen drin stehen.

    P.s. Muss leider gestehen das ich die Folge nicht finde, ich finde nur eine Folge wo sich "Schwester Chapel" zu "Spock" hingezogen fühlt, und das ist die Folge "Implosion in der Spirale" aus der ersten Staffel.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. Mai 2009
  9. Gorcon

    Gorcon Kanzler

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    AW: Kinokritik: Star Trek

    Ich freu mich schon auf die DVD.
     
  10. radio bino

    radio bino Guest

    AW: Kinokritik: Star Trek

    Nachtrag: Ich hab noch mal gesucht und finde keine Folge die eine Beziehung zwischen Spock und Uhura andeutet, aber dafür sehr viele Folgen die zeigen das Schwester Chapel sich zu Spock hingezogen fühlt.
     

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