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Kinokritik: Napola

Dieses Thema im Forum "Kino, Blu-ray und DVD" wurde erstellt von Eike, 14. Januar 2005.

  1. Eike

    Eike Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    7. Februar 2003
    Beiträge:
    45.714
    Ort:
    Magdeburg
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    Seid gestern im Kino:

    Napola - Elite für den Führer
    Deutschland, 2004
    mit Tom Schilling, Michael Schenk, Devid Striesow, Max Riemelt
    und viele andere


    Kurz vor dem 60. Jahrestag des Kriegsendes konfrontiert eine Welle von deutschen Filmen das Kinopublikum die die Schrecken der faschischen Zeit dokumentieren sollen. Der bekannte Regiesseur Dennis Gansel (Mädchen, Mädchen) macht mit einem Streifen in diesem Jahr den Anfang,
    der ein wenig behandeltets Thema zum Inhalt hat.

    Inhalt
    Der Film gewährt Einblick in eine systematische Heranzüchtung von Schülern zu künftigen Nazi-Führungskräften.
    Im Jahr 1942 wird der 17 jährige Berliner Arbeitersohn Friedrich (Max Riemelt) von Heinrich, einem Lehrer an der nationalpolitischen Erziehungsanstalt Allenstein, in einem Boxverein entdeckt. Der Lehrer eröffnet dem naiven Jungen Türen zu einer ostpreußischen Schule und dieser sieht darin die Chance seines Lebens. Er meldet sich gegen den Willen seines Vater dort an. Schnell wird er mit der brutalen Ideologie und grausamen Drill konfrontiert die durch den sadistischen Sportlehrer Josef eine "besondere Note" erhält. Andererseits erfährt er auch eine unerwartete Kameratschaft. Friedrich wird durch seine sportlichen Qualitäten allgemein anerkannt und freundet sich mit dem sensiblen Gauleitersohn Albrecht an. (Tom Schilling) Dieser zweifelt bereits an dem NS-Gedankengut. Ein mörderrischer Einsatz öffnet den Beiden die Augen...

    Kritik
    Dem Regieseur geht ein guter Ruf voraus und der Hauptdarsteller Max Riemelt leistet neben Tom Schilling ein außergewöhnlich gutes Schauspiel. Zudem nutzt Gansel handwerklich geschickt die Mittel des Melodrams um den Zwiespalt der Hauptdarsteller zu veranschaulichen.
    Andererseits wird zu Tief der Gut-Böse-Kontrast herausgearbeit und einige Klischees bedient. Zweifellos ein Kompromiss um beim jungen Publikum Interesse zu wecken. Unter dem Strich bleibt dennoch ein fesselnder Film und ein großartiges junges Schauspielerensemble.

    Wertung:
    :)
    8 v. 10 Pkt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Januar 2005

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