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Kein Patentrezept: Zweifel am amerikanischen "TV-Weltmuster"

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 30. Oktober 2008.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Moderator

    Registriert seit:
    25. Januar 2007
    Beiträge:
    82.093
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    München - Die deutsche Fernsehserie steckt in der Krise, amerikanische Formate verbuchen dagegen weltweit Rekordquoten.

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  2. hopper

    hopper Lexikon

    Registriert seit:
    3. April 2003
    Beiträge:
    20.842
    Ort:
    San Francisco | Sunnyvale
    AW: Kein Patentrezept: Zweifel am amerikanischen "TV-Weltmuster"

    Na, ich seh 2 Probleme:

    1) Die meisten deutschen Serien sind geklaute US-Serien. Das erkennen die meisten Zuschauer und wollen keinen eingedeutsche Wiederholung

    2) Die Schauspieler sind dermaßen flach, manche scheinen vom Prompter die Texte abzulesen. Mit einer unglaublichen Monotonie. Auch wirken Schauspieler, die gerade mal keinen Text haben wie abgeschaltete Puppen.
     
  3. johni

    johni Silber Member

    Registriert seit:
    22. Januar 2007
    Beiträge:
    623
    AW: Kein Patentrezept: Zweifel am amerikanischen "TV-Weltmuster"

    genau. deshalb us serien im ot mit dt. untertiteln zeitnah(+24h) zur us ausstrahlung laufen lassen.

    zur zeit schafft man es sogar, teilweise hervorragende us serien durch eine extrem schlechte/flache synchro zu zerstören.
     
  4. borg2

    borg2 Platin Member

    Registriert seit:
    9. April 2005
    Beiträge:
    2.562
    AW: Kein Patentrezept: Zweifel am amerikanischen "TV-Weltmuster"

    Eher sind die Amerikaner mutiger und experimentierfreudiger. Man geht auch mal das Risiko ein einen Flop zu landen. Der wird dann abgesetzt oder zu einer nicht so attraktiven Sendezeit ausgestrahlt. Deshalb kann man die Analyse auch nur unter Vorbehalt betrachten. Immer funktioniert dieses "Patentrezept" nicht. Weder in den USA noch beim weltweiten Vermarkten.
    Man sieht es auch am Scheitern von in den USA erfolgreichen Serien, wenn sie bei den deutschen Privaten ausgestrahlt werden.
    Bei uns ist das Scheitern eines neuen Film oder Serienformates sofort ein Desaster für den Sender (egal ob ÖR oder Privat). An den "flachen Schauspielern", wie vom Vorposter geschrieben, kann es auch nur teilweise liegen. Denn es gibt durchaus auch international erfolgreiche Deutsche Produktionen. Und auch vermeindlich flache dt. Sendungen sind hier der Renner.
    Ein grösseres Problem sehe ich, national wie international, in der mittlerweile zur Verfügung stehenden Vielfalt an Sendern und einer gewissen Übersättigung der Zuschauer. Man vergleich heutige Sendungen immer noch mit den Strassenfegern der 60er, 70er oder 80er. Vergisst jedoch, dass es damal gerade mal 2 - 3 empfangbare Programme gab. Und bei einem vermeindlichen Strassenfeger konnte man davon ausgehen, dass man, sollte man jemand anderes telefonisch zu erreichen versuchen, dort sehr störend wirken würde, schaut dort doch auch fast die ganze Familie den Film oder die Show. Auch konnte man früher davon ausgehen, dass am Samstag aben nach 20:15 die Samstag abendshow überall angesehen wird. Und am Freitag abend der ZDF-Krimi bzw. XY. Heute nehmen viele Zuschauer die Sendung auf und schauen sie anstelle des Frühstücksfernsehen an. Quasi die Halbe Bundesrepublik gleichzeitig vor dem TV mit einem bestimmten eingeschalteten Programm gibt es nicht mehr. Jeder einzelne Zuschauer einer bestimmten Sendung ist bei vielen konkurrierenden Sender je ein verlorener Zuschauer.
    Dies gilt übrigens auch für die USA. Auch dort gibt es heute viel mehr Sender wie vor 30 Jahren. Pay und Sat-TV, Program on Demand tun ihr übriges.
    Übrigens, auch die Erfolgsserie mit Kaptain Kirk hätte es beinahe nie gegeben, der Pilot (noch ohne Kirk) war ein absoluter Flop und auch noch zur falschen Sendezeit ausgestrahlt.
     

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