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Kabel-Anlage: DVB-C stark gestört - analog einwandfrei

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Kabel (DVB-C)" wurde erstellt von Wolfgang14, 14. September 2014.

  1. Wolfgang14

    Wolfgang14 Junior Member

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    AW: Kabel-Anlage: DVB-C stark gestört - analog einwandfrei

    Das mit den errechneten dB Werten dürfte hinkommen. Im Moment zeigt das analog-Bild beim "nahen" TV im EG bei manchen Sendern leichte Schlieren, beim weiter entferten (im Keller an -14dB angeschlossen) tritt dies nicht auf - Signal zu stark?

    Beim Verstärker im Keller müsste jemand nochmal was zur Entzerrung schreiben, bevor ich dort was verändere.

    Im 2.OG hat ein Handwerker die 11dB Dose eingebaut. Ich weiß nicht, ob dort gemessen wurde oder nicht. Habe natürlich den Receiver schon ohne Dose direkt auf dem Dachboden angeschlossen - selbe schlechte Qualität. Da wäre wohl ne andere Dose nötig, wenn überhaupt, da ja wie gesagt das digitale Signal im EG ähnlich schlecht ist. Bevor ich die Kabel und Verteiler teilweise erneuert und repariert habe, liefen ja noch mehr Sender annehmbar gut - damal schon gestört waren: ARD HD, ZDF HD, WDR, alle Musiksender, RTL Nitro, Sat1Gold, CCTV9 und wenige andere.

    Was mich jetzt aber in Hinblick auf die Rechnung wundert:
    Damals hatten die Kabel teilweise weniger Schirmung und ein uralter Abzweiger war auf dem Dachboden eingebaut. Und.... : Am Verstärker waren die Kabel folgendermaßen angeschlossen(s. Threadanfang):
    [​IMG]
    Die mittlere Kabel kam vom Verstärker in den Stamm-Ausgang, das mit -14dB gedämpfte Kabel führte zum nahen TV im EG und weiter zum Dachboden, das rechte im Stamm-Eingang steckende Kabel führte zum weiter entfernten TV im EG!

    Somit kämen ja nochmal 12,5dB mehr Dämpfung dazu, was das 2.OG angeht, mal abgesehen davon, dass der Verstärker am Stamm-Ausgang hing!
    Das kann ich mir dann nicht erklären, wieso damals (über 30dB Dämpfung!) dann mehr Programme funktionierten als jetzt.
    Da es wohl keinen Sinn macht den Zustand mit vertauschten Stamm-Anschlüssen und dem -14dB Anschluss wiederherstzustellen, werde ich wohl mal die Einstellungen am Verstärker testen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Oktober 2014
  2. Thrakhath

    Thrakhath Wasserfall

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    AW: Kabel-Anlage: DVB-C stark gestört - analog einwandfrei

    captaindyck hat doch schon geschrieben, was man mit dem Regler verstellt.

    Die Dämpfung durch Kabel ist über die verschiedenen Frequenzen hinweg nicht einheitlich. Höhere Frequenzen werden stärker gedämpft als niedrigere Frequenzen. Je länger das Kabel, desto mehr driftet die frequenzabhängige Dämpfung also auseinander.

    Mit dem Entzerrungsregler am Verstärker kann man diesem Effekt entgegen wirken. Man kann hier einstellen, um wieviel niedrigere Frequenzen weniger verstärkt werden als höhere Frequenzen. Bei großer Kabellängen sollte dieser Effekt also hoch eingestellt werden. Bei niedriger Kabellänge hingegen fast entsprechend niedrig/aus.

    Welche Drehrichtung was bewirkt hat captaindyck ja beschrieben:
    Man geht hier also im Prinzip genauso vor wie bei der Verstärkungsleistung. Man markiert die Ursprungsposition und versucht durch Veränderung in die eine/andere Richtung zu erreichen, dass die Signalstärkeanzeige am Receiver an der gewünschten Dose möglichst über alle Frequenzen einigermaßen gleich ist. Und hofft dann, dass dies auch für die anderen Dosen passt. Falls nicht, muss man hier versuchen den besten Kompromiss für alle Dosen zu finden.
     
  3. Wolfgang14

    Wolfgang14 Junior Member

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    AW: Kabel-Anlage: DVB-C stark gestört - analog einwandfrei

    Erst nochmal danke für eure Hilfe. Es ist schon seeehr viel besser.
    Ich war am Entzerrer noch nicht dran. Wenn, dann bräuchte ich dafür nochmal Tipps.
    Aber ich habe den Dämpfungsregler 1/2 Umdrehung im Uhrzeigersinn gedreht -> keine Verbesserung, eher Verschlechterung.
    Also hab ich diesen dann GEGEN den Uhrzeigersinn gedreht und bin nun bei -1,5 Umdrehungen.

    Nun bräuchte ich von euch Tipps, ob ich noch weiter gegen den Uhrzeigersinn drehen soll, oder ob ich am Entzerrer was einstellen soll. An die anderen TV-Anschlüsse hab ich den Receiver noch nicht wieder angeschlossen, analog funktionieren alle, teilweise vielleicht sogar etwas besser.
    Bei mir im 2.OG funktionierts aber so gut wie nie zuvor. Wohl Kombination aus neuen Teilen und neuer Verstärkereinstellung :)

    Nur die mittleren Frequenzen sind teils noch gestört. Also die, die immer schon am deutlichsten gestört waren.
    Q Qualität, S Signalstärke

    113 MHz arteHD Q66% S73%
    378 Sky Select Q62-66 S68
    394 zdf HD Q62-66 S68
    418 ARD HD Q62 S68
    442 RTL,Sat1 etc; 450 Disney, Eurosport; 466 Bibeltv - alle Q54-66 S67

    522 ServustvSD, HSE24Trend Q54-62 S67 - meistens OK
    530 Viva, Dmax, CNN, Sat1Gold Q39-54 S66
    538 CCTV9 Q24-57 S67
    554 Joiz, Bloomberg Q39-54 S67
    570 BBC, France 24, Al Jazeera etc Q39-54 S68


    610 Videothek Q67-76 S62

    Von den gestörten sind mir gerade die internationalen Nachrichtensender wichtig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Oktober 2014
  4. Gorcon

    Gorcon Moderator

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    AW: Kabel-Anlage: DVB-C stark gestört - analog einwandfrei

    Insgesammt ist die Qualität bei allen aufgeführten Sendern viel zu schlecht, die sollte wenigstens 90% sein.
     
  5. Wolfgang14

    Wolfgang14 Junior Member

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    AW: Kabel-Anlage: DVB-C stark gestört - analog einwandfrei

    Also ich bin erstmal froh, dass die meisten Sender nun störungsfrei laufen.
    Selbst am Hausübergabepunkt komme ich nicht auf 90% Qualität. Kann UnityMedia die Signal aus der Ferne "entstören"?

    Dort haben die meisten Sender eine Empfangsstärke von ca 66-73%. Auch die Qualität bewegt sich in diesem Rahmen.
    Die Sender, die sich über ca 610Mhz befinden (Videothek, ServusHD,GodTV, ShoppingHD Sender etc) , haben dort eine Signalqualität von ca 75-80% oder etwas mehr.
    Womit wir wieder bei der Diskussion um die %-Angaben beim Receiver wären.

    Wenn ich jetzt noch störungsfrei Musikfernsehen und internationale Nachrichten gucken kann, bin ich zufrieden.
     
  6. Gorcon

    Gorcon Moderator

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    AW: Kabel-Anlage: DVB-C stark gestört - analog einwandfrei

    Nein es muss dafür schon einen Techniker rausschicken der den Fehler beseitigt.

    Wenn am HÜP noch 90% anliegen dann stimmt auch mit der Hausanlage etwas nicht.
     
  7. Wolfgang14

    Wolfgang14 Junior Member

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    AW: Kabel-Anlage: DVB-C stark gestört - analog einwandfrei

    Am HÜP kommt man nicht auf 90%, weder bei Signalqualität, noch bei Signalstärke. (s.o)
    Ich bin soweit zufrieden, würde mich noch über Tipps freuen, ob ich die Dämpfung NOCH weiter gegen den Uhrzeigersinn drehen sollte, oder ob ich am Entzerrer noch was einstellen sollte, um Musik-/Nachrichtensender auch einwandfrei zu schauen.
     
  8. Thrakhath

    Thrakhath Wasserfall

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    AW: Kabel-Anlage: DVB-C stark gestört - analog einwandfrei

    @Gorcon:
    Kennst Du den verwendeten Xoro 7560 Receiver?
    Frage nur, weil Du Dir mit den 90% so sicher zu sein scheinst.
    Ich habe schon verschiedene Kabelreceiver Modelle gehabt, die am selben Anschluss sehr unterschiedliche Qualitätswerte für dieselbe Frequenz angezeigt haben. Da war zwischen 70% und 100% bei einer Frequenz, wo mir die DBox2 mit Linux eine BER von 0 angezeigt hat, alles dabei. Meiner Erfahrung hat, berechnen verschiedene Hersteller die Qualitätsanzeige so wie sie Bock haben.
    Deswegen war ich mir bislang beim Xoro 7560 Receiver, den ich nicht kenne, nicht sicher, ob hier mehr als 90% angezeigt werden muss, wenn selbst bei 66% noch ein störungsfreies Bild generiert werden kann.



    @Wolfgang14:
    Es ist natürlich möglich, dass bereits das Signal am HÜP nicht den Vorgaben entspricht. Lässt man vom Kabelnetzbetreiber einen Techniker zur Überprüfung kommen und das Signal am HÜP entspricht nicht den Vorgaben, dann ist es für Dich in der Regel kostenlos. Entspricht es aber den Vorgaben, musst Du den Besuch zahlen. Sicherheitshalber das aber vor dem Besuch besprechen.

    Die Signalstärke variiert nach dem, was der Receiver dafür ausgibt, zwischen 378MHz und 610MHz ja nicht so riesig. Das spricht in der Tendenz dafür, dass die Entzerrung einigermaßen gut eingestellt ist. Die Frage ist hier, warum die Qualitätswerte auf 610 MHz mit einer Signalstärke von 62% schlechter sind als die Qualitätswerte auf den 500'er MHz Frequenzen mit 66-68%. Hier kommt vermutlich ins Spiel, was wir nicht sehen können. Die verschiedenen Merkmale der Signalqualität. Wenn z.B. der Rauschabstand schon am HÜP auf einigen Frequenzen zu gering war, dann ist das Signal auf diesen Frequenzen anfällig für Störungen auf dem folgenden Kabelweg. In dem Fall müsste der Kabelnetzbetreiber nachbessern. Das ist aber nur ein Beispiel. Wenn einige Frequenzen bei selber angezeigter Signalstärke stark abweichende Qualitätswerte haben, dann benötigt man eigentlich Messwerte, die der Receiver nicht liefern kann (Rauschabstand, Bit Error Rate, Modulation Error Rate), um das Problem näher einzugrenzen.
     
  9. Wolfgang14

    Wolfgang14 Junior Member

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    AW: Kabel-Anlage: DVB-C stark gestört - analog einwandfrei

    Habe nun nochmals um 1/2 Umdrehung weiter gegen den Uhrzeigersinn gedreht/gedämpft - Bin also jetzt bei insgesamt -2 Umdrehungen.

    Nun hat sich das Bild auf 538Mhz minimal gebessert, ist aber immer noch gestört.
    Im Gegenzug hat sich das Signal auf 442 und 450Mhz etwas verschlechtert (immer noch gut) und bei den anfälligen auf 522 ist jetzt auch gestört und bei den bisher gestörten auf 538,530,554 und 570 hat sihc nichts verändert.
    Vielleicht mache ich diese zuästzliche halbe Umdrehung gleich wieder rückgängig
     
  10. Thrakhath

    Thrakhath Wasserfall

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    AW: Kabel-Anlage: DVB-C stark gestört - analog einwandfrei

    Ich weiß nicht, ob es hier groß etwas bringt, weiter an der Verstärkung des Pegels (Signalstärke) zu experimentieren.

    Ich hatte ja schon geschrieben, dass die Signalstärke laut Deiner letzten Liste zwischen 378MHz und 610MHz ja nicht so riesig variiert und von daher tendenziell die Entzerrung ganz gut eingestellt zu sein scheint.

    Ich schrieb auch schon, dass es kein gutes Zeichen ist, ist, dass die Programme auf 530-570 MHz bei etwas höherer Signalstärke eine schlechtere Signalqualität haben als die Programme auf 610 MHz bei etwas niedrigerer Signalstärke. Das deutet darauf hin, dass die Programme auf 530-570 MHz auf dem Weg Verstärker zu Buchse gestärt werden, denn vor dem dem Verstärker waren diese noch ok. Und zu niedrige Signalstärke alleine kann es nicht sein, sonst hätten die Programme auf 610 MHz ja dasselbe Problem.

    Was Du vielleicht nochmal machen könntest, ist, bei der momentanen Verkabelung mal die "optimale" Verstärkung heraus zu finden. Also soweit nach links zu drehen, bis deutlich mehr Programme gestört sind (Stellung A). Anschließend wieder zurück. Und dann einmal soweit nach rechts zu drehen, bis wiederum deutlich mehr Programme gestört sind (Stellung B). Und zwischen diesen beiden Stellungen (A und B) nimmst Du mal die Mitte. Das müsste so grob die Stellung sein, wo Du am wenigsten Störungen hast.

    Sind dann noch immer Störungen auf einigen Programmen vorhanden, gibt es zwei Möglichkeiten.
    1. Entweder das am HÜP anliegende Signal entspricht schon nicht den Vorgaben (z.B. zu geringer Rauschabstand auf einigen Frequenzen). Das erschwert es, eine Hausverkablung mit längeren Kabeln zu installieren, ohne das es zu Störungen kommt. In diesem Fall müsste der Kabelnetzbetreiber dafür sorgen, dass das Signal am HÜP den Vorgaben entspricht.
    2. Oder die Hausverkabelung ist beeinträchtigt (beschädigte/poröse/gequetschte Schirmung, nicht einandfrei montierte Kabel, schadhafte Teile, falsche Anschlussbelegung, ungeeignete Dämpfungen, etc.). In diesem Fall sollte man das Signal am besten Etappenweise messen. D.h. auf dem Weg vom Verstärker aus gehend zu Deiner Buchse nach jedem Verkabelungsteilstück und nach jedem Bauteil. Da Du kein Messgerät hast, müsstest Du den Receiver nehmen und jedes Mal den Verstärker optimal einpegeln (Prinzip ja schon beschrieben) und gucken, ab wann denn die Signalqualität bei den Programmen auf den Frequenzen 530-570 so massiv absackt. Hast Du das problematische Teilstück oder Bauteil gefunden, müsste das einmal unter die Lupe genommen werden. Ein Techniker mit Messgerät müsste hingegen nicht jedes Mal den Verstärker neu einpegeln, um das Signal zu beurteilen.

    Hört sich nach viel Aufwand an? Ist es auch. Das Fehlerbild ist halt so, dass das Problem via Messgerät einfach viel schneller lokalisiert werden kann.