1. Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst Du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen
    Information ausblenden
  2. Willkommen im Forum von DIGITAL FERNSEHEN - dem führenden Portal für digitales Fernsehen, Medien und Entertainment. Wenn du hier neu bist, schau dich ruhig etwas um und melde dich an, um am Forengeschehen teilnehmen zu können.
    Information ausblenden

Ka-Band Erklärung DRO- und PLL LNB

Dieses Thema im Forum "DXer Fragen/Exotische Satelliten" wurde erstellt von Ponny, 29. September 2013.

  1. Ponny

    Ponny Silber Member

    Registriert seit:
    22. August 2002
    Beiträge:
    645
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    26
    Anzeige
    Hallo,
    mit diesem Beitrag möchte ich ein wenig Aufklärung zu den DRO- und PLL LNB im Ka-Band leisten.
    Zurzeit empfangen wir TV-Programme und Feeds auf folgende Satelliten.
    - ASTRA 4,8° Ost
    - Eutelsat 7A 7° Ost
    - Eutelsat 16° Ost
    - ASTRA 19,2° Ost
    Es werden viele Satelliten folgen und es kommt zu immer mehr Programmaufschaltungen und Feed-Übertragungen. Ka-Band wird auf Grund seiner großen Bandbreite immer mehr für hochauflösende Programme genutzt werden

    Erklärung des Unterschieds von DRO- und PLL-LNB.

    DRO LNB:
    DRO LNB nutzen als Oszillator einen dielektrischen Resonator (keramische Scheibe). Die Frequenzstabilität einer DRO LNB beträgt ca. +/- 2 MHz DRO LNB sind in der Regel für billig LNB von Endbenutzer gedacht, welche keine hohe Frequenzstabilität benötigen (Inverto Ka-Band LNB)
    PLL LNB:
    Hier kommen Phase Locked Loop Ozillatoren zum Einsatz, intern oder Extern (Refferenzozillator). Diese haben eine sehr hohe Frequenzstabilität von +/- 500 KHz bis +/- 25 KHz. Diese LNB`s werden kommerziell genutzt und sind bedeutend teurer als DRO-LNB`s, ca. 5-10 fache. Diese LNB`s sind mit dem hohen Maß an Genauigkeit, Stabilität und der Fähigkeit mit niedrigen Bandbreiten und schwachen Signalen umzugehen geeignet. Dies sieht man sehr gut auf Eutelsat 16A. Hier haben wir sehr geringe Bandbreiten und Frequenzabstände. Um diese zu Empfangen werden die PLL-LNB`s genutzt. (Siehe auch die Bilder)
    Von den bei uns empfangbaren Satelliten sind mit der DRO LNB verhältnismäßig leicht ASTRA 19,2°, Eutelsat 7A, besonders der Transponder von TPA mit einer Symbolrate von 2442 2/3 und ASTRA 4,8° Ost zu empfangen.
    Jedoch gibt es große Schwierigkeiten auf 16° Ost die Programme zu empfangen. Diese haben eine sehr geringe Symbolrate und einen Frequenzabstand von ca. 1-2 MHz. Mit einer PLL-LNB geht es aber ohne Probleme diese Transponder zu empfangen. Warum ist das so?
    Das kann man an einem einfachen am Beispiel einer Nadel erklären. Jemand mit zitternden Händen (DRO) wird wahrscheinlich in der Lage sein in einer großen Nadel, fettes Loch (starkes Signal) einen Faden einzuführen. Bei einer kleinen Nadel mit kleinem Kopf wird der Faden kaum oder gar nicht einfädelbar sein. Jedoch mit einer ruhigen Hand (PLL-LNB), wird es ohne groß Schwierigkeiten den Faden einzuführen sein. Deshalb das Empfangsproblem mit DRO-LNB auf 16° Ost. Ganz einfach erklärt.
    Zum testen habe ich beide LNB - Sorten im Einsatz. Die DRO-LNB zu einem Preis von ca. 170,00 Euro und eine PLL-LNB zum Preis von ca. 800,00 EURO. Die PLL-LNB schlägt hier um Längen die DRO LNB, besonders auf 16° Ost. Die Teilnehmer am Dxer-Treffen 2013, konnten sich davon überzeugen.

    Wir bieten eine Preisgünstige PLL LNB mit interner Referenzfrequenz zu 498,00 Euro an. Der Hacken ist dabei, dass wir mindestens 10 Abnehmer benötigen.

    Verbindliche Anmeldungen können über E-Mail info@satshop24.de oder über unserer Board erfolgen.Ponny
     

Diese Seite empfehlen