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Kündigungsodysee mit Premiere / Hotline

Dieses Thema im Forum "Sky - Technik/Allgemein" wurde erstellt von sequenza83, 1. Januar 2009.

  1. sequenza83

    sequenza83 Junior Member

    Registriert seit:
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    Ich möchte kurz über das Geschäftsgebaren von Premiere erzählen.




    Vornweg folgender Sachverhalt:
    Anfang des Jahres 2007 schloss ich für meinen Vater ein Premiere 3-2 Abo ab. Dieses wurde kurze Zeit später auf meinen Namen umgeschrieben. Ich selbst Premiere Kunde seit Frühjahr 2004.
    Im Herbst diesen Jahres sondierte ich den allgemeinen Markt an Premiere Angeboten, um schlussendlich das für mich beste Angebot abschließen zu können.

    Im Herbst 2008 spielte sich folgender Sachverhalt ab:

    Um mich zu informieren, welche Angebote Premiere für mich als Bestandkunde parat hat erfolgten Anrufe bei der Hotline. Diese Angebote erschienen mir nicht unbedingt als akzeptabel und ich kündigte mein Abo zum 31.01.2009. Einige Tage später erhielt ich einen Anruf eines Premiere Mitarbeiters. Mir wurde die Verlängerung meines 3-2 Abo zum bisherigen Preis in Höhe von 19.98 € angeboten. Ich erbat mir einige Tage Bedenkzeit. Wenige Tage später erhielt ich erneut einen Anruf eines Premiere Mitarbeiters. Wohlwissend, dass Premiere im November 2008 zum wiederholten Male an der Angebotsstruktur und Preisen werkelt und dass ich aufgrund dessen auf einen Prepaidgutschein umsteigen wollte, befragte ich den Mitarbeiter mehrmals, ob man das ganze bei der Aktivierung eines solchen Gutscheins wieder rückgängig machen konnte, und es wurde mir auch auf erneute Nachfrage mehrmals erklärt, dass das ganze gar kein Problem sein und dann bei der Aktivierung des Gutscheins einfach "wieder rausgenommen" werden kann.

    Aus diesem Grund kaufte ich Mitte November einen Prepaidgutschein der Firma Red..... . Da dieser bei Aktivierung der Smartcard bis zum 31.12.08 eine Freischaltung von "Premiere Star" beinhaltete. Dieser wurde Mitte November dann bei der Hotline aktiviert.


    Mitte November erhielt ich dann den Brief mit der "Bestätigung der Rücknahme der Kündigung". Von einer 14-tägigen Widerrufsfrist, um die Rücknahme wieder zurückzunehmen, ist in diesem Brief keine rede. In der Annahme den Worten eines Ihrer geschulten Mitarbeiter glauben zu können, wurde der gekaufte Gutschein im November bei Premiere Mitarbeiterin aktiviert. Nachdem mir von dieser Mitarbeiterin auf Nachfrage mehrmals versichert wurde, dass "Premiere Star" im Gutschein inkludiert sei und für die Vertragslaufzeit freigeschaltet werde, machte ich mehrmals ebenfalls darauf aufmerksam, dass das Angebot bzw. der noch laufende Vertrag aufgrund dessen bitte nicht verlängert werde und am 31.01.2009 auslaufen solle. Dies wurde mir bestätigt und erklärt, man werde sich darum kümmern.

    Am 29.11.08 gegen 14.10 Uhr fragte ich u.a. erneut wegen des Schreibens vom 13.11.08 (Rücknahme der Kündgung)an, da ich bis dahin nicht weiteres zu diesem Thema gehört habe. Mir wurde daraufhin erklärt, dass ich dieses Schreiben als nichtig ansehen könne und mich nicht weiter darum zu kümmern brauche und der Vertrag regulär am 31.01.2009 auslaufen werde.



    Am heutigen Tage wurde die neue Smartcard des Prepaid-Gutscheins aktiviert. Von den Inhalten „Premiere Stars“ ist nichts zu sehen, weiterhin ist in meinem Profil auf Premiere.de trotz der Zusage von mehreren Mitarbeiter(innen) auf der Premiere Homepage ein Vertragsende am 31.01.2010 (der Vertrag der 1. Smartcard) ausgewiesen ist, woraufhin ich die Hotline von Premiere erneut kontaktierte.

    Hier wurde mir von einem Mitarbeiter erklärt, dass der Vertrag zwar gekündigt wurde, diese Kündigung jedoch lediglich zurückgenommen worden sei und somit bis zum 31.01.2010 weiterlaufe.

    Auf die von mir gemachten mehrmals vorgebrachten Einwände hinsichtlich der verschiedenen Telefonate mit den Kollegen und deren Aussage wurde mir erklärt, dass dies nicht von Belang sei, da nichts dergleichen vorliegt.

    Zwar hatte der Mitarbeiter offenbar die Möglichkeit auf die „History“ zuzugreifen, jedoch scheint dort nichts dergleichen hinterlegt zu sein bzw. wollten die Mitarbeiter nichts dergleichen hinterlegen. Für mich ist dieser Umstand nicht tragbar.

    Da sich der Sachverhalt wie folgt darlegt, dass die Kündigungsrücknahme wieder zurückgenommen wurde, ist der Sachverhalt meiner Einschätzung nach in den vorherigen Stand sprich „Aufrechterhaltung der Kündigung“ zurückgesetzt worden . Von einer Vertragsverlängerung kann demnach keinesfalls die Rede sein, wenn einem mehrmals von Seiten der Mitarbeiter erklärt werde, dass die Kündigung bestand hat und eine Schreiben Seitens Premiere als „nichtig angesehen“ werden kann und man sich nicht weiter darum zu kümmern brauche.


    Ich habe Premiere heute die Einzugsermächtigung für den zum 31.01.2009 gekündigten entzogen. Nachdem ich dem Mitarbeiter an der Htline dies heute Mittag erklärt habe, drohte er mir mit einem Inkassounternehmen.



    Hinsichtlich der in dem Gutschein beinhalteten und von der Premiere Mitarbeiterin mehrmals zugesagten Inhalte von „Premiere Star“, welche bei der Aktivierung im November zu 01.01.2009 ebenfalls freigeschaltet werden sollte, bat ich Premiere um die Aktivierung.

    Mehrer Fragen hierzu:
    Ich bin verständlicherweise nicht gewillt das gekündigte Abo weiter von meinem Konto abbuchen zu lassen. Meines Einschätzung nach habe ich ordnungsgemäß gekündigt und ebenfalls die kurze Zeit später erfolgte Rücknahme der Kündigung widerrufen und mir das mehrmals von der Hotline bestätigen lassen.
    Wie sollte ich nun weiterhin reagieren?
    Wie soll ich auf die Drohung hinsichtlich der Inkassofirma reagieren?

    Hinsichtlich der "Premiere Star" freischaltung habe ich hier vor mir den Ausdruck des damaligen Angebots und dieses Ausdruck ebenfalls als Scan an Premiere gesandt. Die Freischaltung (wie an der Hotline mehrmals bestätigt) war für mich elementar, da ich ansonsten mein regüläres Abo weiterlaufen hätte lassen können.

    Ich würde mich über die ein oder andere Einschätzung bzw. ebenfalls leidgeprüfter Premierenutzer freuen.

    Liebe Grüße
     
  2. NoFa

    NoFa Guest

    AW: Kündigungsodysee mit Premiere / Hotline

    Es ist grundsätzlich so, dass die telefonischen Auskünfte und Aussagen der Call-Center-Aushilfen völlig wertlos sind.

    Wenn man mit ein und derselben Frage fünf mal dort anruft, bekommt man mindestens drei verschiedene Auskünfte.

    Die Call-Center-Aushilfen sind - nach meiner persönlichen Erfahrung - unqualifiziert und inkompetent. Wenn sie etwas nicht wissen, erzählen sie dem Anrufer irgendeinen Blödsinn. Das machen sie auch, wenn sie etwas verkaufen können.

    Fazit: Was man von Premiere nicht schriftlich hat, hilft einem nichts. Leider.

    Premiere ist ein äußerst unseriöser Partner. Da muss man als Kunde leider ständig im Hinterkopf haben.

    Zur Inkassoandrohung:

    Ich habe bereits zweimal das Vergnügen gehabt, von Infoscore belästigt zu werden.

    Beide male habe ich die nervigen Mahnschreiben ignoriert und mitgeteilt, man möge von weiteren schreiben absehen und doch klagen, wenn man etwas von mir wolle.

    Beide mal war die Sache damit erledigt. Die wissen schon, dass ihre Geschäftsmethoden einer gerichtlichen Überprüfung standhalten. Wenn aber nur jeder zweite sich einschüchtern lässt, reicht das doch.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 1. Januar 2009
  3. sequenza83

    sequenza83 Junior Member

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    AW: Kündigungsodysee mit Premiere / Hotline

    Ich habe selbgien Text wie oben leicht verändert heute ebenfalls per Email an Premiere gesandt u.a. mit der Aufforderung mir die Anruferhistorie samt den gespeicherten Gesprächsnotizen zukommen zu lassen. Der Mitarbeiter an der Hotline verwies in dem Telefonat auf Datenschutzbestimmungen und deshalb könne er mir nicht sagen, was zu den einzelnen Gesprächen aufgeschrieben wurde. Mal sehen, was dabei rauskommt, höchstwahrscheinlich nicht viel.

    Es kann doch nicht angehen, dass man mehrmals von einem Mitarbeiter die Aussage bekommt es wäre alles gekündigt und damit erledigt und sich dann offensichtlich nicht darauf verlassen kann und schlussendlich als "Kunde" der Leidtragende ist.

    Hinsichtlich der Freischaltung von Premiere Star werde ich mich ebenfalls mit dem Unternehmen, welche (nicht nur) mir den Gutschein samt Freischaltung von Star verkauft habe auseinandersetzen.
     

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