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Ist der Hype um E-Reader und E-Books vorbei?

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 7. Oktober 2015.

  1. Gorcon

    Gorcon Kanzler

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    AW: Ist der Hype um E-Reader und E-Books vorbei?

    Das mit dem auf und zuklappen funktioniert aber auch nicht mit jedem Reader unddas mit der Zeitung leider auch nicht. (auf Zeitungen habe ich regulär überhaupt keinen Zugriff) die müsste ich mir schon selbst am PC runterladen und dann auf den Reader als PDF überspielen (was dann wegen den Bildern wieder Probleme beim skalieren macht)
     
  2. wegra

    wegra Gold Member

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    AW: Ist der Hype um E-Reader und E-Books vorbei?

    bei meinen amazon reader klappt das reibungslos. die Hülle stammt auch von Amazon. War im Vergleich zu anderen e-Reader-Hüllen bei Amazon für wenig Geld zu haben
     
  3. beiti

    beiti Platin Member

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    AW: Ist der Hype um E-Reader und E-Books vorbei?

    Das Problem des stagnierenden Absatzes von E-Books und E-Book-Readern hat aus meiner Sicht zwei Gründe: die noch sehr unflexible Technik und die viel zu hohen Preise für aktuelle Verlags-E-Books (noch dazu in Verbindung mit dem blödsinnigen "harten" Kopierschutz).

    Wenn man Romane und rein textbasierte Sachbücher liest, sind die E-Ink-Reader super. Ich habe selber zwei Stück (Kindle und Tolino) und möchte eigentlich nie wieder ein längeres Buch auf Papier lesen müssen. Das Lesen auf E-Ink ist in fast jeder Hinsicht praktischer; ich kann den Zweiflern nur empfehlen, es selber zu probieren (und dazu reichen die Geräte für 50 Euro völlig - der Fortschritt der neueren Modelle ist, wie hier schon angeklungen war, gering).
    Blöd wird es nur, wenn man farbige Abbildungen und dergleichen braucht. Es fehlt auf E-Ink nicht nur die Farbe, sondern das Herumschieben von Inhalten geht wegen der Trägheit der Anzeige nur sehr unbefriedigend. Ich habe selber auch eine Tageszeitung als E-Paper abonniert (kommt wahlweise als PDF oder mittels spezieller App), und das Lesen dieser Tageszeitung funktioniert nur auf dem Tablet vernünftig. Mit dem E-Ink-Reader ist es ein Graus.
    Anders gesagt: Man braucht heute zweierlei Geräte: ein Tablet für alles Bunte, Grafische und Multimediale, und einen E-Reader für alles Textlastige. So richtig massentauglich wird das elektronische Lesen wohl erst, wenn sich beide Aspekte in einem einzigen Gerät verbinden lassen. Ganz abgesehen davon könnten auch die E-Ink-Reader noch Verbesserungen brauchen, z. B. der Kontrast ist auch an neuesten Modellen noch weit von echtem Papier entfernt (was nur teilweise von Beleuchtung und Schriftvergrößerung wettgemacht wird).

    Das zweite Punkt ist die Preisgestaltung von E-Books der Verlage - und die liegt, auch wenn das oft behauptet wird, nicht an der deutschen Buchpreisbindung. Die E-Book-Ausgabe ist völlig eigenständig mit eigener ISBN, so dass der Verlag auch einen eigenen Preis unabhängig von der Papier-Ausgabe festlegen kann (genauso, wie eine Taschenbuch-Ausgabe billiger sein darf als die gleichzeitig verkaufte Hardcover-Ausgabe). Es gibt auch schon erste (kleinere) Verlage, die das nutzen und ihre E-Books deutlich im Preis gesenkt haben.
    Die großen Verlage wollen uns weismachen, man kaufe mit einem E-Book quasi dasselbe wie mit einer Papier-Ausgabe, aber das stimmt eben nicht: Die Papier-Ausgabe kann ich nach Belieben verleihen und ggfs. weiterverkaufen. Das E-Book darf ich nur persönlich bzw. innerhalb meines Kundenkontos nutzen; es bietet mir also ziemlich eingeschränkte Rechte. Das wäre nur okay, wenn der Preis dann entsprechend niedriger wäre; schließlich verdienen die Verlage an E-Books prozentual viel mehr als an Papierbüchern, weil die meisten Teile der teuren Verwertungskette (Druck, Großhandel, Handel) wegfallen. Um pro verkauftem E-Book so viel Gewinn zu machen wie pro verkaufter Papierausabe, könnte der Preis mindestens auf ein Drittel gesenkt werden.

    Und dann ist da noch das leidige Thema Kopierschutz/DRM. Es schränkt die Nutzung legal erworbener E-Books in ärgerlicher Weise ein. Zudem bleibt man an das System gebunden, in dem man sie gekauft hat.
    Es gibt zwei DRM-Systeme: das von Amazon/Kindle und das von Adobe (mit dem die meisten anderen Shops arbeiten). Beide wurden längst geknackt; Software, die den Kopierschutz entfernt, ist weit verbreitet. Ein kurzfristiger Wechsel auf neue Systeme wäre schwierig, weil dann viele alte Reader unnütz werden würden. Und selbst wenn es gelänge, wäre es wohl nur eine Frage der Zeit, bis das Theater wieder von vorn beginnt.
    Somit ist das ganze DRM bei E-Books also nur noch ein System für Dumme, die nicht wissen, wie man es knackt. (Das Knacken ist zwar illegal, aber im privaten Bereich für "Eigenbedarf" nicht strafbar. Nur gewerbsmäßige Knacker werden ggfs. verknackt.)

    Die Anbieter wären gut beraten, auf "weichen" Kopierschutz überzugehen (also eine individuelle Kennzeichnung, damit man ggfs. feststellen kann, wer ein raubkopiertes E-Book illegal in Umlauf gebracht hat). Damit könnten ehrliche Käufer ihre E-Books frei nutzen, und Raubkopierer könnten dingfest gemacht werden.
    Abgesehen davon glaube ich, dass das Problem des Raubkopierens rapide abnimmt, sobald die Preise mal vernünftig gestaltet werden. Die meisten Nutzer gehen doch eher den bequemen Weg: Wenn ein aktuelles E-Book z. B. 5 Euro kostet und ein Älteres vielleicht 3 Euro, klickt man einfach auf "Kaufen" und denkt nicht weiter drüber nach. Aber solange aktuelle Titel z. B. mit absurden 18 Euro in Rechnung gestellt werden, lohnt sich das Raubkopieren noch.

    Viele deutsche Anbieter neigen schon in Richtung weichen Kopierschutzes. Die dominierenden Amerikaner - allen voran Amazon - halten allerdings noch stark am harten Kopierschutz fest. Das hat wohl was mit einem anderen Menschenbild zu tun; dort glaubt man ja auch noch, man können die Zahl der Ladendiebstähle begrenzen, indem man dreimalige Ladendiebe zu lebenslangem Gefängnis verurteilt etc.
     
  4. emtewe

    emtewe Lexikon

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    AW: Ist der Hype um E-Reader und E-Books vorbei?

    Oh, da fällt mir einiges ein:

    1. Displaygröße
    Wie schon beschrieben, ich habe zB. tausende von Dokumenten, alle im DIN A4 Format, die ich gelegentlich zum Nachschlagen dabei haben muss. Die sind heute auf einem Notebook, und zum Teil auf einem 10" Tablet. Da sind Zeichnungen und Texte drauf, vieles auch gescannt, also nicht umformatierbar. Hierfür fehlt mir ein Betrachter. Ein 10 oder besser 12 Zoll Ereader mit einer Auflösung von mindestens 1800x1200 Pixeln wäre da hilfreich.

    2. Farbe
    Farbiges E-Paper könnte gerade was Zeitschriften angeht noch einiges in Bewegung bringen, am besten natürlich im vertrauten DIN A4 Format.

    3. Stromversorgung
    Der Strombedarf für einen Seitenwechsel ist sehr gering, Würde man zB. die Rückseite eines Ebookreaders mit einer Solarzelle versehen, sollte das bei Tageslicht genug sein um einmal umzublättern. Gerade bei einem Gerät mit so geringem Stromverbrauch macht eine Solarzelle auf der Rückseite Sinn. Vielleicht muss man es nie aufladen, sondern nur ab und zu ins Licht legen?

    4. LTE
    Die Amazon Geräte können heute alles bis 3G oder UMTS, das reicht von der Datenübertragungsrate auch locker aus, nur leider wird heute in Boomregionen beim Neuausbau von Netzen gerne direkt auf LTE gesetzt, mit einem 3G Gerät gibt es dann schlicht keinen Empfang mehr. Mir ist es inzwischen ein paarmal passiert, dass mein Kindle 3G plötzlich ohne Daten war, und das weil dort praktisch nur LTE verfügbar war und UMTS gar nicht mehr eingesetzt wurde. Keine Ahnung wie die Verträge von Amazon weltweit aussehen, aber UMTS ist auf dem Rückzug und LTE kommt. 3G braucht bald kein Mensch mehr.

    Also ich sehe die Technik noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung...;)
     
  5. Gorcon

    Gorcon Kanzler

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    AW: Ist der Hype um E-Reader und E-Books vorbei?

    Eine Solarzelle auf der Rückseite macht wenig Sinn. aber vorne ein paar Zellen würden schon reichen. (Da verbraucht ein Taschenrechner nicht selten mehr ;) )

    Farbe fehlt mir auch ein bisschen und dann für PDFs ein besserer Scaler sowie eine Erkennung von Bildern (um diese aufzoomen zu können ohne dabei die Schriftgröße ändern zu müssen)
     
  6. emtewe

    emtewe Lexikon

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    AW: Ist der Hype um E-Reader und E-Books vorbei?

    Deswegen findet man solche Tools heute sogar mit Google ganz bequem, oder gleich als Import-Plugin für Calibre.
    Es stimmt schon, E-Books sind erheblich teurer als normale Bücher, berücksichtigt man die legale eingeschränkte Nutzung. Verleihen oder gebraucht Verkaufen geht nicht.
     
  7. emtewe

    emtewe Lexikon

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    AW: Ist der Hype um E-Reader und E-Books vorbei?

    Vorne nehmen sie aber Platz weg, ich hätte die nutzbare Fläche gerne so groß wie möglich. Ich habe eine Powebank mit Solarzelle, da reichen 8 Stunden Sonne für eine halbe Handyladung meines Galaxy S6. Eine Solarzelle dieser Größe müsste locker auf die Rückseite eine EBookreaders passen, und bei dem Stromverbrauch sollten 10-20 Minuten täglich ausreichen. Du müsstest es also nur mal eine halbe Stunde mit viel Licht beiseite legen.
     
  8. Schnellfuß

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    AW: Ist der Hype um E-Reader und E-Books vorbei?

    1. reicht mir auf abehbare Zeit
    2. wäre für Comics nicht schlecht. :)
    3. interessanter Gedanke
    4. online-Funktionen möchte ich nicht

    Ob mir die eierlegende Wollmilchsau den Neukauf und Verschrottung des Altgerätes wert wäre, weiß ich nicht.
    Ich möchte übrigens keinen Reader mit Touch-Display.
     
  9. emtewe

    emtewe Lexikon

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    AW: Ist der Hype um E-Reader und E-Books vorbei?

    Die Prototypen werden auch genau damit gezeigt, siehe hier: klick
    Die sollen Ende 2010 kommen... Hmm, das war vor 5 Jahren :(
     
  10. Redheat21

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    AW: Ist der Hype um E-Reader und E-Books vorbei?

    Das funktioniert bei meinem Tablett prima mit der Hülle. Deckel auf Buch ist da (Note 8 hat einen E-Book Modus). Vorteil das PDF unserer Tageszeitung verarbeitet der auch, da brauch ich nicht mal mehr deren komische App.
     

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