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Investoren - Pro und Contra Diskussion

Dieses Thema im Forum "Special: Sport im TV - Sport Live-Talk" wurde erstellt von drgonzo3, 7. Mai 2019.

  1. flob

    flob Board Ikone

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    Ist korrigiert, keine Ahnung wieso ich den Baumtänzer mit dem "Ich hab alle Vereine Lieb" - Typen verwechselt hab. ;)
     
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  2. drgonzo3

    drgonzo3 Wasserfall

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    Gezwungen wirklich nicht.

    Wenn man, als Verein, Fans etc es partout nicht möchte, muss man dann aber auch offen und ehrlich den Fans und allen beteiligten sagen:" Dann ist Bundesliga für uns nicht mehr finanzierbar".

    So ehrlich und offen muss man dann natürlich sein. Nur, dass will natürlich dann auch wieder keiner. Sozusagen seine Ansichten auch durchzuziehen und max. dann 2. oder gar 3. Liga nur zu spielen.

    Ich weiß, hört sich hart und bitter an.

    Ich sag auch gerne, warum ich zumindest für eine Öffnung bin. Weil ich, gefühlt, genug Spiele gesehen habe, die stellenweise furchtbar waren. Die aber natürlich "schön" geredet werden. Welche große Qualität an Spielern laufen den so in der Buli rum? Dortmund freut sich, wenn sie einen Bankdrücker aus Barcelona hierhin lotsen können. Oder die Bayern Robbery 12 Jahre haben und James mal ausleihen können. Hertha freut sich über Kalou, den sie im "gesetzten Alter" geholt haben, aber immerhin CL-SIeger.

    Als Hertha Fan habe ich jedenfalls bis heute, seit über 20 Jahren, immer nur anderen beim Feiern zugesehen. Meist München oder Dortmund national, zig Vereinen international. Ich würde mich freuen, sowas auch mal in Berlin zu sehen. Und ich meine jetzt keinen Neymar mit dem CL-Titel für Berlin. Aber überhaupt mal dort mitspielen. Vielleicht mal einen Pokalsieg? Ich denke z. B. für Hertha in solchen Kategorien.
    Und Hertha selbst ist eine KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien). Da ist - wie bei den meisten Bundesligaclubs - Business dahinter und keine schöne Vereinsromantik.

    Klar, theoretisch wäre das möglich. Und du hast Recht, alle die von dir genannten waren graue Mäuse vorher. Aber in England sind Vereine sehr lange schon AGs. Das ist bei denen "normal", fast.
     
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  3. el Pocho

    el Pocho Board Ikone

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    Sehr schöne 10 Punkte:

    10 Dinge über 50+1: 50+1 bleibt!

    Vor allem Punkt 9:

    :)
     
  4. drgonzo3

    drgonzo3 Wasserfall

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    Lol, ja "11 Freunde". Die leben wirklich noch in der "Romantik des Sports". Gefühlt.

    Sei mir nicht böse, aber das ist doch Blödsinn.

    - 11 Freunde drückt es natürlich auch immer so schön aus. "Feindliche Übernahme"...lol. Aber ja, die Stimmmehrheit bleibt beim Verein. Es gibt genug Beispiele, wo die, die den e. V. leiten, es ja soviel besser gemacht haben, nicht wahr? Gute Beispiele sind Aachen, Essen, Wuppertal, Remscheid, Kaiserslautern, ...äh, ich hör mal kurz auf. Komplett gegen die Wand gefahren worden. Es gibt also nicht nur die "böse feindliche Übernahme" und die "gute Vereinsführung". (Und komm jetzt nicht mit Bayern oder so, das ist kein Verein mehr - also das, was in der 1. Liga spielt. Im Aufsichtsrat sitzen auch Leute von Volkswagen, Telekom etc).

    Ja, wird sie. Und wenn man sich - auch irgendwann in München - damit arrangieren kann, in Europa nichts mehr gewinnen zu können, ist das okay. Dann sollte man das aber auch so kommunizieren. Und sich nicht hinstellen, als ob alle vier Teams in der CL DIE Top-Vereine wären und in der EL das doch alles kein Problem ist. Gerade in der EL sieht man, dass uns viele Länder überflogen haben und sogar ukrainische oder bulgarische Vereine die BL vor Probleme stellen kann.

    So, dann legt mal los. Liverpool bootet da nix aus, Seele hat er noch, SPielort ist seit langer Zeit dort, Klublogo und -farben auch. Oder der Name.
    Mir fällt nur Cardiff City FC ein, wo der Investor die Farben gewechselt hat, dass nach Fanprotesten wieder rückgängig gemacht hat. Sonst? Chelsea, City, etc. spielen immernoch an der selben Stelle, haben die selben Farben etc pp.

    Lol, welches Mitbestimmungsrecht? Selbst die Borussia ist eine GmbH. Glaubst du wirklich, wenn du Mitglied im e. V. bist, du bestimmst da irgendwas, was in der GmbH abgeht? Wirklich? Kein Bayern-, HSV-, Hertha-, BVB-Fan (oder sonstwer) bestimmt irgendwas mit, wenn es um die 1. Mannschaft, die Profis geht, mit, nur weil er im e. V. ist. Das ist auch wieder so ein "romantischer Gedanke", dass jemand etwas "mitentscheidet".

    Die BL ist heute schon - ohne Investoren - ein Unterhaltungsbusiness und du und ich Kunden. Teure Eintrittskarten gibts heute schon. Geh mal in die Gäste-Kurve des BVB: 45 Euro, plus 10 bei Top-Spielen. Quasi hinterm Tor. Günstig? Und was heißt sterilisierte Stadien? Mir gefallen die tatsächlich in England besser, keine Zäune, du stehst nen Meter neben den Linien. Hier unmöglich, da doppelte und dreifache LED-Werbebanden erstmal da stehen. Dort kommt auch kein Mensch auf die Idee, aufn Platz zu rennen oder Pyros ins Publikum zu schießen.

    Zu Punkt 6 noch ("nur vier Vereine haben für 50+1 gestimmt"): Klar, was sollen sie denn machen? Da hier der "große, fannahe und so kultige" FC St. Pauli (der übrigens genauso auf gewinn aus ist wie alle anderen) das eingebracht hat, und jeder wusste, das es scheitert, warum sollte man dafür stimmen? Warum sollte man auch Kind unterstützen, ohne den 96 längst in der 6. Liga kicken würde (nein, dem kann man nichtmal "Danke" sagen, richtig?). Die "Fans" würden ja auf die Barrikaden gehen. Nee, die Fans sind die einzigen, die es verhindern. 50+1 würde vor jedem richtigen Gericht scheitern.

    11 Freunde hält sich für den großen Moralapostel.

    Das sind für mich keine Argumente, die für die Erhaltung von 50+1 sprechen. Manche sind jetzt schon so (Kunden), manche an den Haaren herbeigezogen. Manche Dinge (Farben/Wappen-Wechsel, etc) kann man z. B. auch in Verträge schreiben, dass dies nicht möglich ist. Es ist/wäre vieles möglich.
    Wenn man grundsätzlich diese Art ablehnt (was ja okay ist), muss man halt mit dem "Leben" was übrig bleibt oder nur möglich ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Mai 2019
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  5. KL1900

    KL1900 Talk-König

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    Austria Salzburg -> Red Bull Salzburg und Wimbledon -> Milton Keynes Dons hast vergessen.

    Der Besitzer von Hull City wollte vor ein paar Jahren den Verein in Hull Tigers umbenennen, war aber letztlich gescheitert.
     
  6. drgonzo3

    drgonzo3 Wasserfall

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    Bei allem gebe ich dir Recht und alles finde ich blöd.
    In Österreich heißen aber fast alle nach irgendeiner Marke, das ist da ja fast Standard.
    Beim Beispiel Hull sieht man aber, dass sich durch Fans und Zuschauer nicht alles machen lässt, was man gerne möchte.

    Ich denke (auch wenn ich es natürlich nicht 100%ig rechtlich einwandfrei weiß), dass man das aber in den - ich nenn es mal - "Investoren-Vertrag" hineinschreiben kann. Also nicht erlaubt sind: Namensänderung, Logoänderung, Vereinsfarben etc. Wenn der Investor das aktzeptiert - okay. Wenn nicht, muss ich mir jemand anderen vielleicht suchen.
    Wie schonmal erwähnt, ich habe hier keine perfekte Umsetzung vorliegen. ;)
     
  7. SebSwo

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  8. SebSwo

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    Herzlich willkommen bei Raba Leipzig, schon heute gängige Praxis dort... Farm Teams überall auf der Welt und und und...
     
  9. RugbyLeaguer

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    Farmteams sind aber kein Markenzeichen der verteufelten Investorenclubs.

    Das in letzter Zeit hierzulande so verehrte Ajax Amsterdam hat auch ein Farmteam
     
  10. SebSwo

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    Dortmund und Bayern ebenso... ​
     

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