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Infosat: Radioropa startet zur IFA neu auf Astra

Dieses Thema im Forum "Digital Radio / DAB+" wurde erstellt von TV.Berlin, 24. März 2005.

  1. TV.Berlin

    TV.Berlin Wasserfall Mitarbeiter

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    In wenigen Monaten startet im TechniSat-Radio Bouquet ein weiteres Programm namens Radioropa-Berlin. Radioropa ist in der Privatradioszene ein guter Begriff der guten alten Radiozeit. Radioropa Info war der erste private richtige Informationssender Deutschlands. Gestartet wurde er aus Daun in der Eifel in Rheinland-Pfalz. Zunächst sendete Radioropa Info auf Astra.

    Ab 1992 erhielt Radioropa Info Schritt für Schritt einige kleine Minileistungssender in Rheinland-Pfalz, die von der SPD-FDP-Mainz-Politik im Jahre 1996 zurückgezogen wurden, weil die Herrschaften Beck (SPD) und Brüderle (FDP), aus wahlkampftaktischen Gründen den rheinland-pfälzischen quasi Regionalmonopoltageszeitungsverlegern und ihren RPR Radios damit einen Gefallen tun wollten, damit Beck, Brüderle und Co. eine gute Wahlkampfberichterstattung dort erhielten. Die damaligen Macher von Radioropa Info in Daun/Eifel können immer noch nicht verstehen, warum aus niederen Gründen heraus die Herren Beck (SPD) und Brüderle (FDP) den Sender zerschlagen haben und zusätzlich auch noch den Star*Sat Radio Nachfolger NJR-Energy (mit französischer Beteiligung).

    Rheinland-Pfalz hat die schlappeste Radioszene überhaupt. Das ist eine absolute Katastrophe. Da hören viele Hörer lieber weg. Das hervorragend gemachte öffentlich-rechtliche deutschlandweit bestimmte Programm Deutschlandfunk ist in weiten Bereichen Rheinland-Pfalz über UKW nicht zu empfangen. RLP-Ministerpräsident Kurt Beck, auch Vorsitzender der Rundfunkländerkonferenz, ignoriert das Thema und hat sich bis heute nicht einen Deut darum gekümmert, dass auch in Rheinland-Pfalz Deutschlandfunk flächendeckend über UKW zu empfangen ist. In Daun und Wittlich kommt das Programm von einem UKW-Sender auf der Frequenz 104,6 mit Standort Saarburg. Da kann Beck aber nichts dafür. Das hat er nicht gemacht. Was gutes Radio in Rheinland-Pfalz angeht, hat Beck nichts gemacht. Er hat nur Schlechtes gemacht, nämlich gutes Radio vernichtet. In Gerolstein kommt Deutschlandfunk auf UKW leider nicht überall richtig herein. Auch Hillesheim lässt mit großen Lücken grüßen. Deutschlandradio Kultur, das zweite Programm von Deutschlandradio, ist in weiten Teilen der Nordeifel nur deshalb zu empfangen, weil Nordrhein-Westfalen es sozusagen zuließ, Deutschlandradio Kultur (früherer Name Deutschlandradio Berlin) eine Superfrequenz mit Superleistung am Standort Bärbelkreuz / NRW-Eifel zu geben. Die Frequenz lautet 106,1. Es gibt dann einige Mini-Klein-Schlechtleistungs-UKW-Frequenzen für Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur in Rheinland-Pfalz und hier handelt es sich zumeist um solche Frequenzen, die den Privatsendern nicht zugeschlagen werden mussten, weil sie dort schon entsprechende Kapazitäten hatten und die deshalb an Deutschlandfunk oder Deutschlandradio Kultur gingen. In Rheinland-Pfalz gibt es weitgehend nur Dudelfunk und das verdanken wir im Wesentlichen der Nichtinitiative des Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD). Beck war es, der die maßgebliche Unterschrift im November des Jahres 1996 leistete, um Radioropa Info aus Daun/Eifel zu vernichten. Radioropa Info gehörte zur TechniSat Firmengruppe, die mit ihren Digital- und Sat-Aktivitäten sowie der Röhrenproduktion in Daun/Eifel 350 Mitarbeiter beschäftigt (und im gesamten anderen Deutschland weitere mehr als 600 Mitarbeiter).

    Als TechniSat im Herbst des letzten Jahres den Plan realisierte, vielfältige Radio- und Musikkanäle über das Astra Satellitensystem zu verbreiten, gab es bei der Geschäftsführung die Frage: Wo beantragen wir die Lizenz. Spontane Antwort der Geschäftsführer der TechniSat Firmengruppe in Daun: Auf keinen Fall in Rheinland-Pfalz bei der LPR Medienanstalt in Ludwigshafen. Die haben schon vor einigen Jahren ein Riesen-Hin-und-Her gemacht beim Antrag für nur einen Satellitenradiosender. Nein, die Entscheidung für die TechniSat-Geschäftsleitung war klar: Wir beantragen dies bei der Medienanstalt MABB (Medienanstalt der Länder Berlin und Brandenburg), also der Medienanstalt der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Kaum zu glauben, aber wahr: Der TechniSat Radioantrag für 17 Programme (siebzehn!) ging am 28.November aus der Eifel in Richtung MABB nach Berlin und bereits 14 Tage später hatte TechniSat die Lizenz für die 17 beantragten Radiosender schriftlich in Daun vorliegen. Keine Rückfrage! Keine Probleme! Lediglich ganz einfach genehmigt. Konsequenz aus der ganzen Sache: TechniSat-Radio orientiert sich in Richtung Berlin. Mögliche zusätzliche Arbeitsplätze in Daun entstehen im TechniSat Radiobereich nicht. Dies deshalb, weil die Landesregierung unter der Beck-Führung das Thema der Zerschlagung des damaligen Radioropa Info Programms einfach ignoriert.

    Es bleibt zu hoffen, dass wenigstens die Nichtradioaktivitäten der TechniSat Firmengruppe in Daun bleiben. Wie die TechniSat Geschäftsführung mitteilte, will man auf jeden Fall am Standort Daun festhalten, denn man möchte auf keinen Fall die Mitarbeiter dafür bestrafen, dass die Landesregierung unter Beck und jetzt Bauckhage (Wirtschaftsminister (FDP)) nicht nur nichts für TechniSat und Co. tun, sondern eine TechniSat Aktivität namens Radioropa Info und Star*Sat brutal aus egoistischen wahltaktischen Gründen im Jahre 1996 zerschlagen haben. Derzeit stellt TechniSat in Daun noch Mitarbeiter ein. Es ist aber ganz klar so, dass TechniSat an anderen nicht-rheinland-pfälzischen Stätten viel schneller wächst als in Daun/Eifel. Möglicherweise ist dies eine Konsquenz aus der Anti-TechniSat- und Anti-Radioropa-Politik der Herren Beck, damals Brüderle und jetzt Bauckhage. Dass FDP-Männer wirtschaftliche Aktivitäten zerschlagen, ist eigentlich ungewöhnlich und kaum bekannt. Es ist aber so. Hier zeigt sich der politische Egoismus der beiden FDP-Herren Brüderle und Bauckhage. SPD-Beck ist offensichtlich ein absoluter Ignorant und Opportunist und glaubt an seine Popularität im Land wahrscheinlich so lange, bis ihm ähnliches passiert wie Frau Heide Simonis in Schleswig-Holstein.

    Radioropa kommt jetzt zurück und zwar aus Berlin. Das erste Radioropa Programm heißt Radioropa-Berlin. Radioropa-Berlin bringt Informationen rund um die Uhr aus Deutschland, Europa und der Welt und ganz besonders aus Berlin. Berlin ist eine ganz besondere Stadt und nicht nur Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Berlin bietet Kultur und noch einmal Kultur und das gilt es bei Radioropa-Berlin deutschland- und europaweit bekannt zu machen. Radioropa-Berlin wird begleitet von Textinformationen über Astra-Supertext.

    Radioropa-Berlin wird eines des bald mehrere Dutzend Radio- und Musikstationen umfassenden TechniSat-Radio Bouquet sein. Alle TechniSat-Radio und Musikkanäle werden verschlüsselt ausgestrahlt im Conax-CA-System-Verfahren. Käufer des TechniSat Digitalsatreceivers DIGIT MF4-S erhalten eine kostenlose Freischaltung zunächst bis Ende März des Jahres 2006. Radioropa-Berlin wird auch als Promotionkanal für die TechniSat-Radiosender fungieren und deshalb unverschlüsselt ausgestrahlt werden.

    Radioropa-Berlin wird über das Astra Satellitensystem auf der Orbitposition 19.2° Ost in ganz Deutschland und europaweit mit kleinen 33 cm Digitalsatantennen bestens zu empfangen sein. Radioropa-Berlin bemüht sich auch um eine Antennenverbreitung in Berlin über das neue digitale Antennenfernsehsystem namens DVB-T.

    Am 01.Mai bringt TechniSat innerhalb seines Conax-verschlüsselten TechniSat-Radio Bouquets drei neue Star*Sat Kanäle auf den Weg. Dies sind die Sender Star*Sat Country, Star*Sat Gold und Star*Sat Hit-Express. Star*Sat Country bietet Countryhits 24 Stunden rund um die Uhr. Star*Sat Gold bringt die besten Musiktitel der letzten fünf Jahrzehnte. Star*Sat Hit-Express bietet ein Pop-Programm mit den besten Hits der letzten Jahre und bietet kontinuierlich immer wieder wöchentlich und täglich aktualisiert die neuesten Top-Hits dieser Welt.

    Mit der Aufschaltung der drei neuen Star*Sat Radioprogramme am 01.Mai 2005 verfügt das TechniSat-Radio Bouquet dann über 8 Kanäle. Bereits auf Sendung sind Euroklassik 1, ein Programm mit klassischer Musik, sowie Radio Viola, ein Programm mit den besten Titeln der größten Tenöre, Opern und Operetten etc., und weiterhin sind bereits innerhalb des TechniSat-Radio Bouquets auf Sendung die "Fremdsender" Jazz-Radio Berlin, Radio Caroline aus London und Wilantis, das Wissensradio, aus Stuttgart
     

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