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IBC 2013: Ultra-HD-Übertragungen über das Ka-Band möglich?

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 17. September 2013.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Ultra-HD-Übertragungen von TV-Sendern über Satellit klingen für die Zukunft verlockend, werden jedoch auch einen großen Bedarf an Kapazitäten mit sich bringen. Das koreanische Forschungsinstitut ETRI zeigt auf der IBC wo diese her kommen könnten: Aus dem Ka-Band.

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  2. Thumaroil

    Thumaroil Junior Member

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    Nokia d-box2
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    Kathrein 90cm Sat-An (dreht)
    Fuba 80cm Sat-Antenne
    das ist ja eine ganz tolle Idee. Da muss ja dann nicht nur ein neuer Fernseher gekauft werden, sondern gleich ein neues LNB und Mulitschalter - von Unicable-Lösungen etc. will ich gar nicht reden. Das macht es aber sehr plausibel - so wird es kommen und jeder muss in die neue Technik investieren....
     
  3. Scholli

    Scholli Wasserfall

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    AW: IBC 2013: Ultra-HD-Übertragungen über das Ka-Band möglich?

    Bitte etwas mehr Weitsicht walten lasse.
    Oder auch etwas weiterbilden.
    Kleiner Tipp zur Weiterbildung: Bei Dr.Dish (neue Kennung "TecTime TV") hält Ponny vom satshop24.de jetzt täglich mehrmals einen ganzen Monat lang einen längeren Vortrag zum Thema Ka-Band.

    PS: Ich hoffe jetzt nur, dass mein Eintrag wegen des Wörtchens "Tipp"
    jetzt nicht wieder zwischen die Seifenopern in die Rubrik Fernsetipps verschoben wird...
     
  4. Kai F. Lahmann

    Kai F. Lahmann Board Ikone

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    AW: IBC 2013: Ultra-HD-Übertragungen über das Ka-Band möglich?

    Kurzfristig wird sich UHD auf einige wenige Premium-Pay-TV-Angebote mit je Anbieter 2-3 Sendern beschränken – dafür ist selbst auf Astra 1 noch locker Platz.
    Mittelfristig werden dann die SD-Sender reduziert (ganz weg oder MPEG4), damit kann man dann auch ein "UHD+" unterbringen.
    Langfristig (wenn wir dann bei 600 HD und 150 UHD-Sendern angekommen sind; im Schnitt also alles eine Stufe höher als heute), wird's dagegen zu eng.
     
  5. chab12345

    chab12345 Gold Member

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    AW: IBC 2013: Ultra-HD-Übertragungen über das Ka-Band möglich?

    Wenn wir dann bei SHD (in Japan nennt sich das ja Super HiVision) sind, wird es vorher schon eng: 2020 dürften Tests in 8K starten.

    DVB-S3 dürfte noch kommen, das dürfte dann 70-110 MBit/s bringen = 2-3 Kanäle in 8K in HEVC je Transponder.
     
  6. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    AW: IBC 2013: Ultra-HD-Übertragungen über das Ka-Band möglich?

    Warum das Ka-Band nutzen? Es gibt noch genug Ku-Positionen mit viel Platz. 19,2° sieht grad ziemlich traurig aus, auf 23,5° muß man die Transponder fast suchen. Auch die Eutelsat-Positionen sind nicht alle voll.
    DVB-S3 und neue CODECs werden kommen. Dann werden 8K-Sender nie in der Menge wie SD- oder HD-Sender kommen, schließlich gibt es kaum 8k-Contend und man kann 8k wegen der notwendigen Bilddiagonale um die Auflösung überhaupt erkennen zu können privat kaum nutzen.
     
  7. chab12345

    chab12345 Gold Member

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    AW: IBC 2013: Ultra-HD-Übertragungen über das Ka-Band möglich?

    8K ist u.U. für IMAX interessant. Wäre denkbar, dass es mal einen Kanal von Discovery mit IMAX-Inhalten gibt, der 8K sendet.

    Es gibt sehr wohl 8K-Content. Bei Universal musste man ja alle alten Filme neu abtasten, nachdem ein Gebäude gebrannt hat. Die haben in mindestens 4K abgetastet.

    Wir sind kameratechnisch bei 5K derzeit, wo der Preis auch noch erträglich ist. Es geht also auch immer schneller mit der Entwicklung.

    Auf 19,2° Ost ist auf längere Sicht gar kein Platz. Was man hinterfragen sollte, ist, ob der Frequenzbereich unter 10,7 Ghz nicht nutzbar ware, wenn man dafür die rechtlichen Grundlagen schafft (z.B. 10,45-10,7 Ghz).
     
  8. rabbe

    rabbe Talk-König

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    AW: IBC 2013: Ultra-HD-Übertragungen über das Ka-Band möglich?

    Naja, was dann der 1N auf 19,2° Ost wirklich alles kann u.a. in Bezug auf den Iberiabeam etc., wissen wir ja noch gar nicht und inwieweit eine Mehrfachnutzung von Frequenzen möglich ist/wäre. Ob man dahingehend wirklich auf das Ka-Band angewiesen ist?
     
  9. chab12345

    chab12345 Gold Member

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    AW: IBC 2013: Ultra-HD-Übertragungen über das Ka-Band möglich?

    Auch Spotbeams sind keine Universallösung. Uplinkfrequenzen sind begrenzt, physikalisch ist das gar nicht so einfach. Außerdem können Spotbeams dazu führen, dass manche Gebiete nicht mehr korrekt versorgt werden können. Übertreiben kann SES es damit nicht. Damit sind dem Ausbau auch da wieder Grenzen gesetzt. Ka-Band-Spotbeams sind aber einfacher zu handhaben.
     
  10. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: IBC 2013: Ultra-HD-Übertragungen über das Ka-Band möglich?

    8k ist was für Kinos und Großleinwände, für private Wohnräume allerdings überdimensioniert. Es sei denn man strebt sowas wie Live-Video-Chat mit Telepräsesenz-Qualität an.
    Die Darstellung von 8k ist – zumindest von der Bildauflösung her – auch auf wirklich großen Bildschirmen praktisch nicht mehr von der Wirklichkeit zu unterscheiden. Dennoch ist das Bild ohne 3D nur zweidimensional.
    Ich denke eher dass es einen nochmaligen Anlauf mit 3D geben wird, in ein paar Jahren, wenn die Technik noch weiter ausgereift ist, bevor 8k in Privathaushalten überhaupt ein Thema ist.

    Eine Datenrate ohne die dafür benötigte Frequenzbandbreite anzugeben halte ich für nicht sinnvoll.
    Mehr als etwa 10% höhere Datenrate sind bei gleicher Bandbreite und SNR nicht drin. Das nach C. E. Shannon benannte Limit ist mathematisch bewiesen. Es ist nicht möglich dieses zu durchbrechen.
    D.h. es ist nicht möglich mehr an Informationen zu übertragen, ohne entweder die Bandbreite zu erhöhen oder ein qualitativ besseres Signal zu empfangen.

    Selbst mit HEVC braucht man realistischerweise die von dir genannte Datenrate um ein TV-Programm in 8k zu übertragen.

    Das stimmt. Allerdings spricht rein technisch nichts dagegen den Frequenzbereich bei den Uplinks auszuweiten.
    Ok, dann werden für die Uplinks zwar deutlich mehr Frequenzen benötigt, aber das spielt dann nur für die Bodenstationen u. den/die Satelliten selber eine Rolle. Rein technisch spräche nichts dagegen die Uplinkfrequenzen in den Bereich oberhalb 100 GHz zu legen. Es ist allerdings vom Aufwand her weniger wirtschaftlich. Im Prinzip könnten die Uplinks sogar optisch mittels Laserstrahl(en) umgesetzt werden. Mehrere Uplink-Bodenstationen wären aufgrund der Ausfallsicherheit ohnehin notwendig.
    Datenübertragung bis in den Gigabit/s-Bereich ist mittels Laserstrahl mittlerweile möglich.

    Was gäbe es noch für Optionen? MIMO? Ist leider keine Option für Satellitenübertragungen. Denn das MIMO-Prinzip benötigt Laufzeitunterschiede der Signale um zu funktionieren. Gibt es bei Sat-Übertragung nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. September 2013

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