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Hausverkablung

Dieses Thema im Forum "Digital TV für Einsteiger" wurde erstellt von SimonFB, 14. Oktober 2008.

  1. SimonFB

    SimonFB Neuling

    Registriert seit:
    14. Oktober 2008
    Beiträge:
    3
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    Hallo alle zusammen!

    ich bin dabei zu renovieren, und gleichzeitig steht der Wechsel vom Kabelanschluss zu der Kombination DVB-S2/DVB-T ins Haus. Nun habe ich mir nach bestem Wissen und Gewissen einen Plan zurechtgelegt, und wollte wissen, ob ich in irgendwelche Fallen getappt bin. Ich bin für jeden Tipp dankbar!

    [​IMG]

    Nun zur Beschreibung meiner Skizze:

    Graue Linien sind Kabel alter Bestand, leider unbeschriftet, ich kann also keine Angaben zur Dämpfung o.ä. machen.

    Schwarze Linien sind neu zu ziehende Kabel:
    Interkabel Koaxialkabel für digitale Signale aller Art, 75 Ohm, nach EN 50117-2-2
    Schirmdämpfung eff. zw. (dB)
    30 - 1000 MHz > 120
    1000 - 2000 MHz > 120

    Antenne:
    One for All SV 9350

    LNB:
    Bauckhage Universal Quattro LNB zum Betrieb am 4 fach Multischalter
    Eingangsfrequenz: 10,70 - 12,75 GHz
    Lokale Oszillatorfrequenz (LOF): 9,75 / 10,60 GHz
    Rauschmass: 0,2 dB typ
    Polarisations-Entkopplung: 25 dB
    Verstärkung: 56 dB
    Feeddurchmesser: 40 mm
    Umschaltung Band: 0 / 22 kHz
    Spannungsversorgung: 9 - 20 V

    Multischalter:
    Palcom PMSE 5/4 HQ NT

    Dosen 1+2+6 (Sat- und Antennenempfang):
    Axing SSD 1-00

    Dosen 5+7 (nur Antennenempfang):
    Axing BSD 4-00
    Sind "Breitbanddosen" wirklich das Richtige?

    Dosen 3+4 (wahlweise auf einer Sat, auf der anderen Antenne):
    3: Axing SSD 11-10
    4: Axing SSD 1-00
    Ist aber nur geraten, weil ich nicht sicher bin, ob ich da nun den DC-Blocker brauche oder nicht.

    Verteiler A+B:
    Axing BVE 2-01

    Ich hoffe, ich hab mich verständlich ausgedrückt und nun freue ich mich auf eure Kritik! :)
    Bei Bedarf reiche ich auch gerne die Daten der Dosen etc. nach, ich wusste nicht, inwieweit die geläufig sind.

    Gruß,
    Simon
     
  2. usul

    usul Institution

    Registriert seit:
    29. November 2004
    Beiträge:
    15.713
    AW: Hausverkablung

    Du solltest zumindest in Betracht ziehen bei Dosen 1 und 2 zwei Kabel zu verlegen um wenigstens dort zwei Sat Anschlüsse zu haben (ein Programm aufzeichnen während du ein anderes schaust). Wenn diese Plätze einigermassen wichtig sind.

    Und dann gibts noch die Frage ob du so die DVB-T Pegel vernünftig in den Griff bekommst. Da wird hier hoffendlich noch jemand antworten der da fit drin ist.

    BTW: Hat der Multischalter einen eingebauten Verstärker für die Terrestrik?

    Die geht nicht. Die ist für Einkabelsysteme. Passt hinter Dose 3 ein Sat tauglicher Verteiler? Dann wäre es IMHO am besten damit die Leitung zu splitten und bei 3+4 ganz normale Sat Dosen zu setzen.
    Dann kannst du an 3 ODER an 4 einen Receiver betreiben. Oder mit Einschränkungen (beide Receiver nutzen die selbe Ebene) an beiden Dosen gleichzeitig.
    Hängt an 3 und an 4 ein Receiver. Und einer der beiden ist für automatische Timeraufnahmen gedacht, dann nimm anstelle des Verteilers einen Master/Slave Umschalter. Dann hat der Aufnahmereceiver immer Priorität bei der Programmwahl.
    Wobei bei der Nutzung von Verteilern und Master/Slave Umschaltern die beiden Receiver keine LNB Versorgungspannung ausgeben dürfen wenn sie ausgeschaltet sind (einige Modelle tun das leider).

    BTW: Es gibt auch die Möglichkeit zwei Sat Signale über eine Leitung zu übertragen. Hier mal ein Beispiel: http://www.berlin-satshop.de/johansson-stacker-&-destacker-T399.htm
    Stellt aber gewisse Anforderungen an die Leitungsquallität (bewusst ohne konkrete Angabe. Versuch macht klug).

    Ferner kannst du dir auch mal UNICABLE anschauen. Geht auch in Kombiantion. Dabei erhalten einige Dosen den vollwertigen Sat Empfang (mit jedem Receiver) und andere (wo mehere Receiver an einem Kabel hängen) erhalten einen vollwertigen Sat Empfang über das UNICABLE System (Benötigt aber UNICABLE fähige Receiver). Damit könntest du an allen Dosen einen Sat Empfang ermöglichen (Wobei auch hier das bereits verlegte Kabel halbwegs für Sat geeignet sein sollte).

    cu
    usul
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Oktober 2008
  3. SimonFB

    SimonFB Neuling

    Registriert seit:
    14. Oktober 2008
    Beiträge:
    3
    AW: Hausverkablung

    Dadran hab ich schon gedacht - die Dose 2 ist dezidiert für Aufnahmen gedacht, dort kommt mein Server dran, der bekommt dann eine DVB-S2 Karte. :)

    Gutes Stichwort! Wenn ich das Datenblatt richtig verstehe, hat er keinen eingebauten verstärker. Allerdings bin ich hier im Kerngebiet und die Antenne verstärkt um 6dB. Ich bräúchte also nur noch einen Einspeiseadapter mit F-Steckern. Kennt da jemand eine Bezugsquelle? Der mitgelieferte hat leider IEC-Stecker.

    Normalerweise wird an 4 ein DVB-C-Reciever stecken, und an 3 ein DVB-T. Allerdings sollte das auch mal für einen Fernsehabend umzustecken sein.
    Verstehe ich das richtig, dass ich da auch einfach einen Verteiler (wie bei A+B) vorsetzen kann, und dann zwei Enddosen nehme (siehe Dosen 1+2) ?
    Das wäre wohl die einfachste Lösung. Optisch nicht am Schönsten, aber das bekomm ich noch in Griff.

    Danke schon mal für die Antwort!
     
  4. usul

    usul Institution

    Registriert seit:
    29. November 2004
    Beiträge:
    15.713
    AW: Hausverkablung

    Naja, ein Adapter von F-Stecker auf IEC-Buchse sollte sich finden lassen (Pollin hat sowas für 35 Cent). Mir macht eher Sorgen das an den Ausgängen unterschiedlich viele Dosen dranhängen.
    Aber dazu sollte sich besser ein Profi äussern der da täglich derartige Anlagen aufbaut.

    (Du meinst einen DVB-S Receiver und kein DVB-C Receiver!?)

    Ja, einfach einen Verteiler hinter die Dose fummeln (sieht man dann nicht) wenns geht. Dabei darauf achten das es ein Sat tauglicher Verteiler ist (Spannung wird nur Richtung Multischalter durchgelassen und hat des Sat Frequenzbereich). Antenndosen für einen derartigen Zweck gibts meines Wissens nach nicht.
    Der Dämpft natürlich das Signal an beiden Dosen. Bei Sat sollte das kein Problem sein (sowas verkraftet ne ordendliche Anlage). Nur wie es sich dann, mit der eh schon problematischen, DVB-T Verteilung verhält kann ich jetzt nicht sagen.

    cu
    usul
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Oktober 2008
  5. SimonFB

    SimonFB Neuling

    Registriert seit:
    14. Oktober 2008
    Beiträge:
    3
    AW: Hausverkablung

    Ja, sorry, sollte natürlich DVB-S heißen.

    Den Verteiler habe ich gefunden, 5...2400Mhz, DC-Durchlass auf Stamm. Allerdings gibt es die mit unterschiedlichen Abzweigdämpfungen - zum selben Preis, kann also kein Qualitätsmerkmal sein. ;) Intuitiv würde ich sagen, weniger Dämpfung ist hier besser, oder was hat es tatsächlich damit auf sich?

    Der IEC/F-Adapter ist sicherlich kein Problem, aber ich finde die IEC-Stecker so wacklig, diese Fehlerquelle würde ich gerne gleich vermeiden.

    Wieso ist die die die Vertilung des DVB-T-Signales in dieser Konstellation so problematisch?

    Gruß,
    Simon
     

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