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Hausverkabelung, Dosen, Verteiler

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Kabel (DVB-C)" wurde erstellt von harry55, 3. Juli 2008.

  1. harry55

    harry55 Neuling

    Registriert seit:
    3. Juli 2008
    Beiträge:
    14
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    Hallo! :)

    Wegen Umstieg auf digitales Kabelfernsehen möchte ich meine Hausverkabelung auf den neusten Stand bringen.

    - der alte Verstärker ist nicht digitaltauglich, nur bis 400 MHz
    - die Verkabelung/Installation vom Vorbesitzer ist grauenhaft
    - die Antennendosen sind auch schon 20 Jahre alt

    Ich habe jetzt erstmal mit einem Pegelmessgerät geprüft wie die Kabel überhaupt verlaufen.

    Hier habe ich mal versucht grafisch darzustellen wie die derzeitige Situation ist:

    [​IMG]


    Folgendes habe ich mir bereits zugelegt:

    - neuen Verstärker: Schwaiger GN 6842
    http://www.schwaiger.de/index.php?option=com_content&task=view&id=138&Itemid=105

    - 5 Skymaster Anschlussdosen
    http://www.skymaster.de/products/ant/dva/dos/3534

    Nun möchte ich
    - diese Lüsterklemme durch einen Verteiler/Abzweiger ersetzen.
    - die nicht angeschlossene Dose der 2. Etage anschließen, hier muss dann davor wahrscheinlich auch ein Verteiler
    - die TV-Karte soll dann an diese Dose angeschlossen werden
    - und an diesen Verteiler soll dann das Kabel in die 1. Etage noch mit dran
    - der 2. Verstärker soll dann im besten Fall wegfallen

    Wie bewerkstellige ich dies am besten? Enddosen müssen dann an der jetzt nicht angeschlossen und an der noch nicht vorhandenen Dose in der 1. Etage? Welche Verteiler sollte ich am besten nehmen?

    Es wäre schön wenn mir da jemand helfen würde. Vielen Dank!
     
  2. Schüsselmann

    Schüsselmann Wasserfall

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    AW: Hausverkabelung, Dosen, Verteiler

    Naja, Lüsterklemmen solltest Du nicht verwenden. ;) Da ja die Leitungswege ab Standort der Lüsterklemme asymmetrisch ist, dort also einen Abzweiger rein. Mit 12 dB Abzweigdämpfung und einer dämpfungsarmen Dose dahinter solltest Du gut zurechtkommen. Oben den Nachverstärker brauchste eigentlich nicht, wenn 65 am HÜP anliegen sollten. Dann würde ich mal antesten, wie das mit 80/85 am HAV-Ausgang aussähe da oben.
     
  3. Dipol

    Dipol Talk-König

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    AW: Hausverkabelung, Dosen, Verteiler

    Der hat leider eine fixe Rückkanalbandbreite von 30 MHz!. Der lässt sich somit nicht an modernisierte Vollbandnetze anpassen!
    Das sieht sehr nach Asienprodukten aus. Es ist aus dem Link nicht zu ersehen, ob die TV- und Radio-Signale selektiv ausgekoppelt werden. In diesem Fall wären auch die Dosen an Vollbandnetzen für die Tonne, wenn die Sonderkanäle 2 und 3 auf der Radiobuchse ausgelassen werden. Das solltest du unbedingt noch vor der Montage abklären und gegen andere Dosen tauschen!
    Als Enddose wurde früher eine mit Abschlusswiderstand intern terminierte Richtkopplerdose bezeichnet. Zunehmend werden leider auch Stichdosen selbst von renommierten Herstellern mit diesem Begriff verhunzt. Deine ESD 22 ist somit eine 12 dB Durchgangsdose, ausgangsseitig sollte ein Abschlusswiderstand eingebaut sein. Aber bei Lüsterklemmen-Abzweigung? Setz hier nach Schüsselmanns Vorschlag einen Abzweiger und eine Stichdose ein.

    Lass einstweilen mal die Gedu 2400 B noch drin, die müssten m. E. nach keine Probleme mit S 2 und S 3 haben. Ob die ESD 22 selektiv ist, kann ich erst morgen in alten KATHREIN-Unterlagen nachsehen, die Type ist nicht mehr online. Als letzte Richtkopplersteckdose bietet sich ein Modell mit reduzierter Auskopplung, z. B. eine HIRSCHMANN Gedu 10 an. Die kann man anstatt des AXING-Verstärkers einsetzen und mittels Adapter ein Gerät in die Radiobuchse stecken, weil hier auch das komplette BK-Spektrum ausgelassen wird.
     
  4. harry55

    harry55 Neuling

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    AW: Hausverkabelung, Dosen, Verteiler

    Wo bekomme ich so einen Abzweiger? Finde nur welche mit unter 12 db.

    Der Nachverstärker soll ja auch weg, geht nur bis jetzt nicht ohne.

    An der Leitung nach dem HAV sind auf K09 80 db im Moment mit dem alten HAV.

    Wenn ich den Rückkanal nicht benötige, kann ich den Verstärker doch trotzdem verwenden, oder?

    Wäre ganz schön, wenn die ESD 22 bleiben könnte, da die hinter einer Holzvertäfelung sitzt (Nein, habe ich nicht gemacht!), die ich ungerne auch noch abbrechen möchte.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Juli 2008
  5. Schüsselmann

    Schüsselmann Wasserfall

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    AW: Hausverkabelung, Dosen, Verteiler

    Naja, 80 dB war die zu erwartende Größe am HAV-Ausgang. Schau Dich mal auf der Webseite von z.B. Axing um, die haben unterschiedlich dimensionierte Abzweiger. Nach einem TAP 1/12 wären es dann nur noch 68 dB, jetzt kommt noch die Anschlußdämpfung der neuen Dose hinzu. Zielgröße ist 60-65 an der Dose. Ein TAP 1/8 ginge auch, wären halt 4 dB mehr auf der Leitung.
     
  6. Dipol

    Dipol Talk-König

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    AW: Hausverkabelung, Dosen, Verteiler

    Eigentlich bei jedem Elektronik-Versender, das kann kein echtes Problem sein, ist aber gegenstandslos, wenn wegen der ESD 22 ein Verteiler eingebaut wird.
    Wenn du schon ein Messgerät hast, dann wären die Werte des niedrigsten und höchsten analogen Trägers (Auch die HÜP-Übergabepegel) interessant. Wenn nach dem SHF 120, der ja ohne Dämpfungssteller ist, der K 09 nur 80 dBµV aufweist, liegen entweder die HÜP-Pegel bei kritisch niedrigen 60 dBµV, oder der Verstärker hat eine Macke. Mit 80 dB Verstärker-Ausgangspegel wird das mit 4 x 1,5 dB Durchgangsdämpfung, 10 bis 13 dB Auskoppeldämpfung + Kabeldämpfung am Stammende mit den Dosenpegeln schon knapp.
    Ja!
    Dann sollte kein Abzweiger, sondern ein Zweifachverteiler eingebaut werden. Damit bekommt die längere Stammleitung etwas weniger Pegel ab, was aber der neue Schwaiger-HAV mit 42 dB Verstärkung leicht wettmacht. Bei besseren HÜP-Pegeln wäre der aber suboptimal, weil überdimensioniert!

    TIPPS ZUR NEUEINPEGELUNG:

    1.) Max. zul. Verstärker-Ausgangspegel GN 4862 = 105 dBµV. Damit die erste Steckdose keinen Überpegel hat, muss der Max.-Wert bei 862 MHz um ca. 10 dB niedriger liegen, den frequenzniedrigsten Analogträger nochmals mit Entzerrer so weit reduzieren, dass die Steckdosenpegel in der Anlagenmitte annähernd gleich hoch sind.
    2.) Soweit wie möglich dazu die Interstage-Vorentzerrung nutzen, das ist bei niedrigen Übergabepegeln extrem wichtig um dem Rauschen auszuweichen. Die Eingangsstufe sollte möglicht ungedämpft verstärken, was aber bei 42 dB Gesamtverstärkung nicht einzuhalten ist. Falls das noch geht: Umtausch gegen einen Verstärker, der zwischen 30 und 35 dB umschaltbar ist.
    3.) Steckdosen-Pegel nach Norm 47 bis 77 dBµV, Optimalpegel 66 bis 75 dBµV.

    Viel Erfolg!

    EDIT:
    Kollege Schüsselmann mal wieder kürzer im Text und damit auch schneller. 60 bis 65 dBµV liegen mir als planungstechnische Zielgröße doch unnötig weit unter den dibkom und KNB-Richtlinien.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Juli 2008
  7. Schüsselmann

    Schüsselmann Wasserfall

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    AW: Hausverkabelung, Dosen, Verteiler

    Sorry Dipol, konnte mein Maul nicht halten. ;) Im Kundendienst hab ich gerne 65 an der Dose, allein schon deshalb weil Mieter gerne mal dazu neigen, ein so beliebtes "T-Stück" aufstecken zu wollen. Das ist gewohnheitsmäßig so drin.
     
  8. Dipol

    Dipol Talk-König

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    AW: Hausverkabelung, Dosen, Verteiler

    Exakt deshalb mein Zusatz, nunmehr volle Zustimmung!
     
  9. harry55

    harry55 Neuling

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    AW: Hausverkabelung, Dosen, Verteiler

    Im Moment versteh ich nur Bahnhof, bin doch nur ein begeisterter Bastler, kein Experte.

    Bei dem unteren Abzweiger/Verteiler (was ist da der Unterschied?) (vormals Lüsterklemme) stell ich mich ein bisschen doof an. Also Kabel kommt aus dem Keller vom HAV, was kommt dann daran? Erst der Verteiler..?
     
  10. harry55

    harry55 Neuling

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    AW: Hausverkabelung, Dosen, Verteiler

    Nachtrag:

    Ich habe jetzt mal die Dose in der 1. Etage und der 2. Etage durch die neuen ersetzt. Die nicht angeschlossene habe ich auch ersetzt, habe hier den mitgelieferten Abschlusswiderstand eingesetzt. Die bisher nicht vorhandene Dose in der 1. Etage habe ich auch installiert, hier auch ein Abschlusswiderstand drin.

    Ohne den zweiten BK-Verstärker in der 2. Etage funktioniert es nicht, wie bisher auch. Mit funktioniert es. Digital ist auch an der neuen Dose (1. Etage) verfügbar (bis auf einige Kanäle die über 400 MHz liegen, was ja am HAV liegt). Ist das bisher so korrekt?

    Jetzt benötige ich doch nur noch 2 Verteiler, einen für die Lüsterklemme und einen in der 2. Etage um die andere Dose noch anzuschließen. Und eine Dose für die erste im Erdgeschoss.

    Dann würde ich mich daran machen mal den neuen HAV zu testen.

    Neu bis jetzt:

    [​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Juli 2008

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