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Hausneubau - SAT>IP Technik statt Koax

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von jensano, 8. September 2018.

Schlagworte:
  1. KlausAmSee

    KlausAmSee Wasserfall

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    Also ich bekomme die mit Luft nebeneinander, habe aber auch einen 1m Reflektor.
     
  2. jensano

    jensano Junior Member

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    Hallo,
    ich hatte den Jultec jetzt noch mal gewechselt und kann jetzt alle Dosen im Haus direkt anschließen.
    Es geht somit um die Dosen.
    Ich hatte Jultec JAD307TRS (Das ist eine Enddose) geplant. Der Elektriker hat jetzt einfach folgende eingebaut. "ZA-TEC ZAT 03". Er war zwar nicht dafür beauftragt und ich habe meine selber gekauften hier auch liegen, überlege jetzt aber was ich mache.
    Bei Jultec sind die ja schön beschrieben, welche Dose für was ist. Bei ZA-TEC finde ich da nichts.
    • Wie ist die Dose für meine Verkabelung zu werten?
    • Ist die geeignet?
    • Ist die schlechter / besser als meine geplante Jultec.

    [​IMG]
     
  3. raceroad

    raceroad Talk-König

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    Ich hatte superschnell diese PDF gefunden, nach der es sich - wenig überraschend - um ein Stichdose mit für Sat um 1,5 dB Dämpfung handelt. Wahrscheinlich würde das auch mit diesem Dosen funktionieren. Im Zweifelsfall könnte man auch nachträglich die Enddosen-Funktion einer JAD307TRS nachbilden, indem man zwischen JRS-Teilnehmerausgang und Dose ein 6 dB-Dämpfungsglied einfügt.

    Im Vorteil wäre die ZAT03 für AV-Receiver mit einem Antenneneingang gemeinsam für UKW und DAB.
     
  4. jensano

    jensano Junior Member

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    Das Dokument hatte ich gesehen, kann nur mit den Werten nicht so viel anfangen. Bei jultec stand explizit für was die eingesetzt werden können. Ich schließe da ausschließlich einen TV Receiver zum fernsehe schauen an. Warum muss ich jetzt bei diesen JAT Dosen aber für meinen Fall eine Dämpfung dazwischen einbauen?

    So ganz verstehe ich dann wohl doch nicht den Unterschied zwischen Stichdose und Enddose. Bei Jultec steht das die Stichdose als einzige Dose an einer Ableitung eingesetzt wird. Die an Dose soll eine Stammleitung terminieren. Was auch immer das bedeutet. Welcher wäre denn dann für meinen Fall genau die richtige?
    Und wozu muss das eigentlich terminiert werden bzw. Warum muss ich da ein Dämpfungsglied zwischen packen bei der ZAT?

    Kannst du mir das etwas erklären?
     
  5. raceroad

    raceroad Talk-König

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    Stichdosen sind auf möglichst geringe Dämpfung konzipiert und haben i.d.R. keine Diode im Gleichspannungspfad. In diese Kategorie fällt die (ungefragt) verbaute ZAT03.

    Die Enddose JAD307TRS unterscheidet sich von der Stichdose JAD0300TRS durch eine Diode im DC-Pfad und ein doseninternes Dämpfungsglied. Typischere Einsatzbereiche der JAD307TRS sind a) die Verwendung als letzte Dose nach vorgeschalteten Durchgangsdosen oder b) der Einsatz als Einzeldose nach einem Verteiler. In beiden Fällen ist die höhere Dämpfung der Enddose nötig, um die Anschlüsse in der Hochfrequenz ausreichend zu entkoppeln. Für a) wird außerdem auf jeden Fall die Diode gebraucht, für b) dann, wenn im Verteiler keine Diode eingebaut ist.

    Nun siehst Du aber eine rein sternförmige Topographie vor, in der jede Dose von einem eigenen Port des JRS... versorgt wird. Von der Struktur her spricht das für die Verwendung von Stichdosen. Der JRS0508-4.. ist mit einem Ausgangspegel von 81 dB(µV) Legacy bzw. 83 dB(µV) CSS jedoch dafür ausgelegt, optional auch mehrere Dosen zu versorgen. Dieser dazu etwas höhere Ausgangspegel liegt oberhalb des Normbereichs von 47 … 77 dB(µV), wovon die Stichdose nur rund 1 dB schluckt. Je nach Länge der Kabel kann daher am Tuner ein noch etwas zu hoher Pegel angekommen, wobei das trotz des niedrigeren Ausgangspegels für Legacy kritischer ist als für "Unicable" mit max. vier Userbandfrequenzen, dann nur teilweise belegt vertragen die Tuner einen höheren Pegel. Um unabhängig von der Länge der Kabel auf der sicheren Seite zu sein, wurde mit Enddosen JAD307TRS geplant. Dass diese Planung nicht so umgesetzt wurde, muss man aber nicht durch Tausch der Dosen korrigieren, sondern man könnte wie erwähnt auch nachträglich bei Bedarf noch etwas Dämpfung einbauen. Denn letztlich macht es keinen Unterschied, ob in der JAD307TRS ein Dämpfungsglied intern verbaut ist, oder ob man extern eines vorschaltet. Das Fehlen einer Diode bedeutete sogar einen kleinen Vorteil, weil dadurch mittelbar die Stromlast etwas sinkt.
     
  6. jensano

    jensano Junior Member

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    Vielen Dank für die Erklärung!
    Habe auch ein bisschen dazu gegoogelt. Man kann also die Receiver mit dem Signal über steuern, obwohl die Versorgung ja nur direkt von den Receiver ankommt. Der Multiswitsch hat ja gar keine Stromversorgung. Eine super gute Signalstärke darf also gar nicht vorliegen. Schon verwunderlich.

    Die Diode benötige ich also in meinem Fall in der Dose gar nicht, da ich davor keine anderen Teilnehmer angeschlossen habe.

    Diodenentkopplung und Dämpfung sind also auch zwei verschiedene Paar Schuhe?
    Und in meinem Fall benötige ich nur eine ausreichende Dämpfung bis zur Dose wo ich den Receiver anschließe?

    Ich würde dann also ein Dämpfungsglied am Ausgang des Multiswitsch anschließen um auf den geforderten Norm SOLL Pegel (47 - 77 dB) am Receiver zu kommen. Kann man dafür dann den IST Pegel am Kabelende messen um zu wissen was für ein Dämpfungsglied man einbauen muss? Wie würde man da vorgehen?
     
  7. raceroad

    raceroad Talk-König

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    Netzteil am Einkabelumsetzer oder nicht sagt per se nichts darüber aus, ob das Signal "gut", "schlecht", "stark" oder "schwach" ist. Schon bei den ersten "Unicable"-Matrizen war es meinem Eindruck nach eher die Regel, dass der Hochfrequenzteil aus den Receivern gespeist wird, während auch fest verbaute Netzteile "nur" der LNB-Versorung dienten. Das gilt (mit externem NT) etwa auch für die JPS... mit acht Einkabelfrequenzen pro Port.

    Richtig.

    Dioden haben keinen Einfluss auf das hochfrequente Nutzsignal. Wenn von Entkopplungsdioden die Rede ist, bezieht sich das ausschließlich auf das störungsfreie Zusammenschalten mehrerer Endgeräte, die alle ihre eigene Versorgungs- /Steuerspannung ausgeben. Die Dioden sorgen dafür, dass die Steuerspannung nur zum Einkabelumsetzer gelangt, aber nicht zu den anderen am selben Port betriebenen Endgeräten.

    Wenn, anders als in Deinem Fall, mehrere Anschlüsse von einem Port versorgt werden, müssen diese Anschlüsse auch in der Hochfrequenz ausreichend entkoppelt sein. Dafür bringen Entkopplungsdioden nichts, vielmehr braucht man unabhängig von der Einhaltung des erwähnten Pegelfensters ausreichend Dämpfung. Denn Entkopplung meint nichts anderes als die Dämpfung zwischen Teilnehmeranschlüssen.

    Kann man messen. Aber ein professionelles Messgerät kostet bereits nur für Sat eher vierstellig. Wie genau Messgeräte im 100,- €(+)- Bereich sind, weiß ich nicht.

    Für die Konzeption einer Anlage ist eine Messung allerdings gar nicht nötig, zumindest dann nicht, wenn wie im Fall des JRS0508-4.. der Ausgangspegel geregelt wird und bekannt ist. Man muss nur von den z.B. genannten 81 dB(µV) Legacy pro 10 m gutem Antennenkabel (RG 6, ca. 7 mm Außenmantel) 2 … 3 dB (frequenzabhängig) und für die ZTA03 typ. 1,5 dB abziehen.

    Mit den 7 dB Anschlussdämpfung der JAD307TRS würde das für realistische Distanzen überall passen, und die 7 dB würde man bei Bedarf hinreichend genau nachbilden, wenn man ein Festdämpfungsglied 6 dB ergänzt.