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Hausinstallation in Kupfer oder Kunststoff?

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von mittelhessen, 8. Juli 2015.

  1. mittelhessen

    mittelhessen Board Ikone

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    Demnächst steht eine Altbausanierung an, bei der neben den Abwasserleitungen auch die Verrohrung für Kalt-/Warmwasser, Warmwasser-Zirkulationsleitung und Heizungs Vor- und Rücklauf erneuert werden. Zur Debatte stehen Rohre in Kupfer oder Kunststoff. In einschlägigen Foren, findet man oft Verfechter des einen oder der anderen Materials. Beide Materialien haben ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile und dennoch gibt es keine Pauschalempfehlung. Die Frage nach Kupfer oder Kunststoff, stelle ich bewusst in diesem fachfremden Forum. Mein Heizungsbauer tendiert aus bestimmten Gründen zu einem der beiden Materialien. Welches Material das ist und was die Gründe dafür sind, lasse ich jetzt für eine ergebnisoffene Diskussion erstmal aussen vor. Er hat aber auch gesagt, dass er das jeweilge Material nach Wunsch des Kunden verbaut.

    Würdet ihr Kupfer oder Kunststoffrohre bevorzugen und wenn ja, aus welchen Gründen?
     
  2. Robert Schlabbach

    Robert Schlabbach Talk-König

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    AW: Hausinstallation in Kupfer oder Kunststoff?

    Glasfaser natürlich, die Kupferleitung hat ausgedient :D



    (oder war das Thema nicht Internetanschluss?)
     
  3. mittelhessen

    mittelhessen Board Ikone

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    AW: Hausinstallation in Kupfer oder Kunststoff?

    Wir sind zwar im Small Talk Bereich, aber meine Frage war durchaus ernst gemeint:

     
  4. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    AW: Hausinstallation in Kupfer oder Kunststoff?

    Ich habe mein Elternhaus komplett in Kupfer (hartgelötet) modernisiert, mein eigenes Haus habe ich mit Kunststoff-Verbundrohren (verpresst) ausgestattet. Gelötet sind bei mir nur die Leitungen zur WW-Solaranlage. Sonst egal ob Trinkwasser oder Heizung alles in Verbundrohr (uponor).

    Wenn ich es noch einmal ausführen würde, würde ich wahrscheinlich wieder zum Verbundrohr tendieren. Es ist zwar ein spezielles Presswerkzeug notwendig, aber mit dem Brenner herumzuhantieren ist auch nicht ohne (Fermacellplatten als Schutz verwenden!). Es gibt für das Verbundrohr auch Schraubverbinder, wenn man später mal etwas erweitern oder umbauen möchte. Auf jeden Fall ist das Verbundrohr wesentlich leichter zu verlegen als Kupfer und man kann es biegen und formen, wärend man Kupferrohr entweder ausglühen muss oder Bögen benötigt.

    Ich habe beim Kunststoff ein besseres Gefühl bezüglich unseres sehr harten Wassers. Zudem können sich im Kunststoff keine Ionen abtragen und mit anderen Metallen reagieren.

    Übrigens sind auch meine Fußbodenheizkreise aus Kunststoffrohr. Das ist kein Verbundrohr, sondern ein diffusionsdichter Kunststoff.

    Wie gut oder schlecht das alles ist kann ich dir vielleicht in 50 Jahren mal sagen. Hier ist das jetzt seit 8 Jahren in Betrieb.
     
  5. Martyn

    Martyn Foren-Gott

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    AW: Hausinstallation in Kupfer oder Kunststoff?

    Hartlöten macht man heute imho nicht mehr. Moderne Hartlote sind zwar gesundheitlich unbedenklich, aber das verlöten der Leitungen dauert einfach zu lange und ist damit zu teuer.

    Kupferrohre und auch Edelstahlrohre werden heute auch einfach verpresst.

    Ansonsten ist es wohl ziehmlich egal ob man Kupfer oder Kunststoff nimmt.

    Kunstoff isoliert zwar von Haus aus die Wärme besser als Kupfer, was bei Warmwasser schon von Vorteil ist, aber für Kupferrohre gibt es da auch Isolationsschläuche. Kupfer soll keimhemmender als Kunststoff sein, was aber wohl auch keine so grosse Rolle spielt, da das Wasser auf dem Weg ins Haus ohnehin durch Kunststoffrohre fliest.
     
  6. NFS

    NFS Foren-Gott

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    AW: Hausinstallation in Kupfer oder Kunststoff?

    So eine Kupferleitung eignet sich auch gut als Erdungsschiene.
     
  7. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: Hausinstallation in Kupfer oder Kunststoff?

    Das kann ich – aus eigener Erfahrung – so bestätigen. Der Nachteil ist natürlich dass die Pressfittings teurer sind und nur einmal verwendet werden können. Die Verbindungen sind unlösbar u. Rohrstücke müssen bei Reparaturen komplett ersetzt werden.
    Es gibt keine gesicherten Erkenntnisse über die Langzeitbeständigkeit solcher Press-Verbindungen bei Heißwasser.
     
  8. JeGe

    JeGe Senior Member

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    AW: Hausinstallation in Kupfer oder Kunststoff?

    Also ich würde alles in Cu verlegen und löten. Bedenke aber: Bei Kupferinstallationen ist das Hartlöten vorgeschrieben für Gasinstallationen, Ölversorgungsleitungen und Warmwasserheizungen mit möglichen Temperaturen oberhalb 110°C. Weichlöten ist zulässig für Kalt- und Warmwasserinstallation und Warmwasserheizsysteme mit Vorlauftemperaturen bis max. 110°C!

    Denn mit diesem Ungetüm von Presszange kommt man nicht in die Ecken - es muss dbzgl. nämlich sehr viel vorgefertigt werden... Und dann Gnade Gott du hast dich vermessen und die gepresste Verbindung passt nicht -> Fall für die Mülltonne! Und die Kunststoff Fittings sind nun nicht gerade preisgünstig.
    Bei gelöteten Verbindungen ist das alles (fast) kein Problem. ;)
     
  9. Gorcon

    Gorcon Kanzler

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    AW: Hausinstallation in Kupfer oder Kunststoff?

    So lange man noch mit der Bohrmaschine in die Ecke kommt kommt man das auch mit der Presszange. Die sind ja nicht so groß. ein paar cm abstand hat man ja immer und dann klappt das auch.
    Vor ca. 15 Jahren wurden hier die Heizungsrohre so verlegt. das ging ratz fatz. Unterm Strich ist das auch billiger wie Hartlöten. (weil das deutlich länger dauert)
     
  10. Wolfgang R

    Wolfgang R Board Ikone

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    AW: Hausinstallation in Kupfer oder Kunststoff?

    Ich kenne einige Installateure, die schwören auf Mepla. Alles wird gepresst.


    Kupfer und Hartlöten habe ich das letzte mal vor vielleicht 20 Jahren gesehen, da wurde ein Heizkessel im elterlichen Haus gewechselt.


    Wolfgang
     

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