1. Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst Du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen
    Information ausblenden
  2. Willkommen im Forum von DIGITAL FERNSEHEN - dem führenden Portal für digitales Fernsehen, Medien und Entertainment. Wenn du hier neu bist, schau dich ruhig etwas um und melde dich an, um am Forengeschehen teilnehmen zu können.
    Information ausblenden

Hausanschluss-Verkabelung für Kabelfernsehen

Dieses Thema im Forum "Digital TV für Einsteiger" wurde erstellt von mutthu, 12. Januar 2012.

  1. mutthu

    mutthu Neuling

    Registriert seit:
    24. September 2011
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Anzeige
    Huhu,

    ich hoffe ich bin hier im richtigen Teil des Forums gelandet. ;)

    Also bei uns im Keller haben wir am HÜP einen Verstärker angeschlossen. An diesem Verstärker hängt ein 4fach-Verteiler. Wovon in jede Wohnung ein Kabel geht.
    So, wenn ich richtig informiert bin, muss nun in jede Wohnung an das Kabel aus dem Keller eine Durchgangsdose montiert sein. Ist es die einzige Dose in der Wohnung, muss dort ein Widerstand ran. Sind es mehrere in der Wohnung, einfach hintereinander und an die letzte einen Widerstand. Ist das soweit korrekt?

    Aber kann ich nun nicht auch hingehen, und in einer Wohnung einen Abzweiger an das Kabel aus dem Keller machen und dann in drei verschiedene Räume je eine Stichdose montieren? Ist das besser/schlechter als die Durchgangsdosen-Lösung? Oder muss gar im ganzen Haus in jeder Wohnung das gleiche Modell verwendet werden?

    Dann noch die Frage, wie sich eine Stichdose direkt an einem Verteiler auswirkt? Hat das nur Konsequenzen für das Signal in dieser Wohnung oder wirkt sich das aufs ganze Haus aus?

    Und zu guter letzt:
    Unser Hausanschlussverstärker ist schon was betagt. Frequenzbereich 45-450MHz. Die neuen gehen alle bis über 800MHz. Also sollte da modernisiert werden oder ist das noch nicht nötig? Und wenn ja, kann man das gefahrlos selber machen oder muss man jemanden kommen lassen? ;)

    So, ein Haufen Fragen. Ich hoffe einer erbarmt sich meiner. :D

    MfG
     
  2. raceroad

    raceroad Board Ikone

    Registriert seit:
    2. März 2011
    Beiträge:
    4.512
    Zustimmungen:
    240
    Punkte für Erfolge:
    73
    AW: Hausanschluss-Verkabelung für Kabelfernsehen

    Die Fragen gehören eigentlich ins Forum Digital TV über Kabel (DVB-C), aber egal ;).
    Das ist insoweit korrekt, als dass man von einem Verteiler aus nicht auf eine Stich-, sondern z.B. auf eine (oder mehrere in Reihe geschaltete) Durchgangsdosen gehen darf - mit Abschlusswiderstand in der letzten Dose *).
    3-fach Abzweiger (nicht ganz so gebräuchlich) mit drei Stichdosen ginge auch (Abschlusswiderstand am Stammausgang eines Stichabzweigers nicht vergessen!). Etwas effektiver wäre ein 2-fach Abzweiger mit je einer Stichdose an den beiden Abzweigausgängen und einer Durchgangsdose (wieder mit Abschlusswiderstand) am Stammausgang. Diese Lösungen für einen sog. Wohnungsstern bieten sich insbesondere an, wenn so die Verlegung der Kabel einfacher wird. Natürlich müssen die Installationen in den verschiedenen Wohnungen nicht identisch sein. Ergeben sich durch unterschiedliche Ausführungen oder auch nur durch stark unterschiedliche Distanzen signifikante Unterschiede der max. Dämpfungswerte der Wohnungs-Teilnetze, muss dem aber bei der Aufteilung des Signals nach dem Verstärker Rechnung getragen werden (z.B. gereihte Verteiler, Einsatz von Abzweigern).
    Eine Stichdose wirkt sich sogar primär an den anderen Anschlüssen negativ aus.
    Schwierige Frage, ich kenne Deine Fähigkeiten nicht. Auf längere Sicht sehe ich eine mögliche Gefährdung weniger im Tausch des Verstärkers selbst als in der Nichtbeachtung der Vorgaben für den Potenzialausgleich. Wenn man eine BK-Anlage auf den aktuellen Stand bringen möchte, wird man meist auch in diesem Bereich nachbessern müssen.

    Das meint: Vom HÜP geht man zuerst auf ein galvanisches Trennglied (allerdings mag Kabel Deutschland die nicht :p), die Antennenkabel werden vor/hinter dem Verstärker und den Verteilkomponenten (Verteiler/Abzweiger) über einen Erdungsblock geführt, der mit der Haupterdungsschiene zu verbinden ist. Siehe dazu z.B. die Info von Kleiske .


    Etwas grundsätzlicher: Soll auf Dauer an Kabel-TV festgehalten werden? Längerfristig kann sich die Installation einer Satanlage rechnen ;). Im Zweifel könnte man die Wohnungsnetze auch vorsorglich Sat-tauglich ausbauen. Dank der Unicable-Technik reicht für Sat ein Kabel pro Wohnung (Einsatz kompatibler Endgeräte vorausgesetzt). Außerdem sollte die Option Kabel-Internet bedacht werden (wäre selbst mit Sat-TV kombinierbar).


    *: Alternativ auch "echte" Enddose am Ende (kenne ich aber nicht als reine BK-Dose)
     
  3. mutthu

    mutthu Neuling

    Registriert seit:
    24. September 2011
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    AW: Hausanschluss-Verkabelung für Kabelfernsehen

    Huhu,

    vielen Dank für deine Antwort.

    Also wir sind die nächsten 5Jahre noch an Kabel gebunden. Wie es danach aussieht hängt von der Entwicklung innerhalb dieser Jahre ab. Zur Zeit ist daher noch nicht an eine Schüssel zu denken.

    Zum Hausanschlussverstärker:
    Da werde ich dann wohl jemanden kommen lassen müssen, denn damit kenne ich mich nicht wirklich aus. Momentan sieht die Sache mit dem Erdungsblock doch eher nach Steinzeit aus. Da würde ich mich nur dran trauen, wenn ich den Verstärker mit der jetzigen Verkabelung&Erdung einfach austauschen könnte.

    Edit: Die Frage, welche hier stand, ist bereits geklärt, daher gelöscht. :D

    mfg
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Januar 2012

Diese Seite empfehlen