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Gefahrgut-LKW stürzte nach Unfall von Brücke

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von lagpot, 26. August 2004.

  1. Creep

    Creep Platin Member

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    AW: Gefahrgut-LKW stürzte nach Unfall von Brücke

    Auf der Strecke Weinheim-Berlin (ueber Frankfurt/Jena), liege ich zwischen 6h und 8h, je nach Fahrweise und Baustellen. Letztes Mal bin ich konsequent nicht schneller als 110 gefahren (frueher gern mal 180). Dabei ist mein Spritverbrauch von ca. 7.5 auf 5.5 Liter Normalbenzin zurueckgegangen. Mit einer 12 Jahre alten Nissan-Muehle.

    Also:

    Boykottiert Eichel! Freiwillig Tempo 80 auf der Autobahn :p
     
  2. Idiot

    Idiot Senior Member

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    AW: Gefahrgut-LKW stürzte nach Unfall von Brücke

    Die Theorie mit den 3 Spuren ist ja ganz nett, aber leider nicht praxisfest. Es gibt leider nicht nur 3 Standardgeschwindigkeiten auf der Autobahn. Die LKWs sind halt auch nicht alle gleich schnell (wir alle kennen die berühmten Elefantenrennen), und wenn die von Dir erwähnte Mutter tatsächlich 40 fährt, kann ich es auch keinem LKW-Fahrer verübeln, der sie überholt. Und wenn Du nun mit Deinem Mazda auf so ein Elefantenrennen auffährst und von hinten gerade frei ist, warum solltest Du dann auf 90 abbremsen, statt in wenigen Sekunden mit 120 auf der linken Spur an den Elefanten vorbei zu ziehen? Das gilt auch, wenn die linke Spur bei stärkerem Verkehr ohnehin nicht mehr mehr als 120 km/h fährt. Aber spätestens dann, wenn der Verkehr auf der linken Spur stärker bremsen müsste als Du, gebe ich Dir recht, dass Du dann nicht mehr nach links wechseln solltest.

    Naja, meine Erfahrung sieht etwas anders aus. Die, die gleich an der Einfahrt auf die linke Spur fahren, sind oft diejenigen, die kurz danach ihrem Vordermann zuleibe rücken. Und die, die auf der linken Spur ihre Vorderleute aufhalten, machen das oft, weil sie sonst ewig rechts bleiben, weil ihnen links keine Lücke groß genug ist; diese Leute fahren bestimmt nicht gleich an der Ausfahrt nach links.
     
  3. Idiot

    Idiot Senior Member

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    AW: Re: Gefahrgut-LKW stürzte nach Unfall von Brücke

    Beides verbraucht ordentlich Sprit. Gegenüber gleichmäßigem Fahren mit z.B. 80 km/h kann man sowohl durch Stop-and-go als auch durch eine Erhöhung der gleichmäßigen Reisegeschwindigkeit seinen Verbrauch sehr leicht mehr als verdoppeln. Viele Autos dürften schon bei 140 km/h in etwa ihren Stadtverbrauch erreichen. Vor allem bei größeren Autos, bei denen Stop-and-go dank der großen Masse zu einem enormen Durst führt, liegt die Geschwindigkeit, bei der der Stadtverbrauch erreicht wird, aber wohl meist deutlich höher.

    Verbraucht der durchschnittliche Amerikaner dank speed limit im Schnitt weniger Sprit als ein Durchschnittsdeutscher, oder stimmt das Gerücht, dass er diese Einsparung durch die Wahl seines Fahrzeugs überkompensiert?

    Sicherlich ist es sinnvoll, wenn wir in D Energie sparen (u.a. auch auf den Autobahnen). Ob aber die USA dank ihrem Tempolimit in Sachen Energieverbrauch als Vorbild dienen können, wage ich eher zu bezweifeln...
     
  4. x-man

    x-man Gold Member

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    AW: Gefahrgut-LKW stürzte nach Unfall von Brücke

    Meiner Meinung nach sollte man auf der Autobahn die größte Angst vor den LKW Fahrern haben. Diese sind zwar erfahrene Fahrer, aber leider oft übermüdet und durch die langen langweiligen Fahrten sehr unkonzentriert beim Fahren. Hab mal eine Reportage gesehen bei der die Polizei mit einem getarnten Fahrzeug mal gefilmt hat, was LKW Fahrer beim Fahren nebenbei so alles machen: lesen, fernsehen, Fussnägel schneiden, Obst schälen etc. :eek:
    Sowas habe ich auch selbst schon beobachtet. Zusätzlich kommt die Gefahr vom LKW selbst durch ihr enormes Gewicht. Da hat leider kein PKW Fahrer auch nicht mal die geringste Chance zu überleben, wenn ihm ein LKW auf der Autobahn von hinten reinfährt. Bei allen anderen Unfällen hat man wenigstens eine Chance zu überleben, wenn man nicht viel zu schnell fährt und sein Wagen einigermassen unter Kontrolle hat.
    Auch sind es die LKW`s die die größte Behinderung auf den Autobahnen darstellen. Ohne diese würde viel weniger überholt werden und es gäbe bedeutend weniger Unfälle.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. August 2004
  5. Idiot

    Idiot Senior Member

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    AW: Re: Gefahrgut-LKW stürzte nach Unfall von Brücke

    Du hast zwar recht, dass die Frau sich vermutlich auch falsch verhalten hat. Aber warum "Nö"? Imho sagst Du selbst ein paar Sätze später genau das, was ich octavius' Aussage entnehme:
    Ach, Du bist der andere!;)

    Aber Scherz beiseite. Gleiche Autobahn, aber andere Uhrzeit. Warum müssen viele LKW-Fahrer schon an der Ausfahrt DA auf die 3. Spur fahren, bloß weil sie einen km später am Darmstädter Kreuz geradeaus auf die A67 fahren wollen? Und die PKW-Fahrer, die mit 120 km/h auf der 3. Spur "rasen", obwohl beide rechte Spuren frei sind, kenne ich auch. In beiden Fällen habe ich auch oft diesen "3 Spuren nach links und wieder zurück"-Effekt.

    Ich gehe auch davon aus, dass sich der Testfahrer "schlecht benommen hat". Aber nicht wegen der Automarke, sondern aus der Erfahrung heraus, dass viele Schnellfahrer genau zu wissen scheinen, wann sie bremsen müssen, um ihrem Vordermann geradeso nicht aufzufahren. Als "Sicherheitsabstand" verbleibt dann oft weniger als eine Autolänge, und das auch noch bei ca 150 km/h. octavius könnte das zumindest auch so gemeint haben.

    In gewissem Maße gebe ich Dir recht. In letzter Zeit wurden m.E. aber zu viele Minikreisel gebaut. Wenn außerorts ein Kreisel, in dem man kaum mehr als 20 km/h fahren kann, eine Ampel ersetzt, die nur selten rot wurde, kann ich das nicht befürworten.

    Offensichtlich ja. Ich stelle auch immer wieder fest, dass diese Systeme noch deutlich eher ernst genommen werden als fixe Tempolimits etc. Andererseits wären diese Anlagen vor den Kindergärten aus Kostengründen kaum zu rechtfertigen. Zumal sich die Städte damit ja einer ihrer sichersten Einnahmequellen berauben würden...
     
  6. Gag Halfrunt

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    AW: Gefahrgut-LKW stürzte nach Unfall von Brücke

    BMW 320d. Die Commonrail-Dieseltechnik macht's möglich. Da muss man nicht bis 5000 U/min hochdrehen, um beschleunigen zu können. Bei dem Wagen liegen schon bei 2000 U/min die vollen 300 Nm Drehmoment an.
    IMHO gibt es kein besseres Fahrzeug, mit dem man zügig und gleichmäßig (!) über die Autobahn "cruisen" kann.

    Momentan fahre ich allerdings wieder 'nen Benziner, da ich nach meinem Arbeitgeberwechsel den Firmenwagen abgeben musste.

    Kreisel ab einer gewissen Größe bergen Gefahren. Kennst Du die Kreisel in Offenbach (Kaiserlei), Offenbach-Süd und Frankfurt-Süd? Da scheppert es regelmäßig. Trotzdem kommt man da eigentlich ohne nennenswerte Verzögerung weiter.

    So kleine Kreisel, die seit kurzem gerne an Ortseinfahrten zur Verkehrsberuhigung eingesetzt werden, finde ich auch nicht schlimm. Immernoch besser, als gleich einen Blitzer hinters Ortsschild zu schrauben, wie das andere machen.

    Es würde hier ja eine Zeitbegrenzung ausreichen. Und was die Kosten angeht: Komischerweise hatte die Stadt Frankfurt genug Geld, um die Durchgangsstraße von der Datmstädter Landstraße zum Promi-(Politiker)-Viertel am Sachsenhäuser Berg mit einem variablen Verkehrsschild zu versehen, das Pendler davon abhält, diese Straße als Abkürzung zu verwenden. Tja... :rolleyes:

    Es gibt ja auch andere Verkehrsschilder, die nur unter bestimmten Bedingungen gelten oder mit Einschränkungen versehen sind. Z.B. Lärmschutz von 22-6 Uhr. Oder Geschwindigkeitsbegrenzung "bei Nässe", usw. Darunter kann ich mir schon was vorstellen.

    Aber da Du aus der Gegend kommst: Kannst Du mir erklären, warum die vierspurige, autobahnähnlich ausgebaute Babenhäuser Straße am südlichen Stadtrand Frankfurts auf 100 begrenzt ist? Die ist schnurgerade, hat eine bauliche Trennung beider Fahrtrichtungen, keine Linksabbieger, keine Anwohner, kein Gefälle und keine weiteren Schikanen.
    Ich kenne einen Grund: Damit das Ordnungsamt auch freitagabends um 21 Uhr da noch seinen mobilen Radarwagen auslasten kann. Zumal ich auf dieser Strecke beim besten Willen keinen "Unfallschwerpunkt" erkennen kann. Denn das ist laut Verordnung ja die Voraussetzung für Geschwindigkeitskontrollen.
    Nebenbei: Das Ordnungsamt Frankfurt blitzt auch abends um halb neun 150 Meter hinter einem Kindergarten, vor dem ein 30er-Schild steht. Da kann man mir sagen, was man will, aber das ist wirklich nur noch reine Geldmacherei.

    Überhaupt frage ich mich, was diese massive Wegelagerei eigentlich soll. Statt frohlich weiter zu kassieren, sollte es doch eigentlich die Pflicht der Stadt und der Verkehrsplaner sein, sich mal Gedanken darüber zu machen, warum an einer bestimmten Stelle immer zu schnell gefahren wird. Vielleicht sollte man sich auch mal den Verkehrsfluss ansehen. Manchmal ist es einfach so, dass der gesamte Stadverkehr an einer bestimmten Stelle mit 70 km/h reibungslos fließt.
    Und wenn das zu gefährlich an dieser Ecke ist, dann sollten sich die Planer mal gedanken machen, wie man diesen Fluss sanft abbremsen kann. Mit einem Blitzer erreicht man da nichts -- außer einen Haufen Kohle und jede Menge wütender Autofahrer. Es gibt z.B. Möglichkeiten, die Straße optisch zu verengen -- z.B. durch einen breiteren gepflasterten Rinnstein, so dass die Asphalt-Fahrbahn tatsächlich schmaler, die gesamte Straße aber trotzdem noch so breit wie vorher ist. Schon fließt der Verkehr langsamer -- simple Psychologie.
    Auch das Entfernen von Seiten- und Mittelstreifen führt automatisch dazu, dass die Autofahrer langsamer werden -- weil sie sich durch die leitende Markierungen ansonsten "sicherer" fühlen und entsprechen mehr auf die Tube drücken.

    Aber nö! Da wird dann lieber ein Blitzer aufgestellt.

    In Neu-Isenburg, einer Stadt im Süden Frankfurts, wird das auch demnächst kommen. Nachdem ein Raser, der "noch bei hellrot" über die Ampel wollte, spät am Abend ein Kind überfahren hat, ist sich da wohl jeder einig, dass die Blitzer das Allheilmittel sind.
    Nur frage ich mich da: Hätte der Blitzer tatsächlich dem Jungen das Leben gerettet? Ich sage: nein. Statt dessen hätte man wohl nur noch ein Foto davon gehabt, wie der kleine Sascha von dem Idioten plattgemacht wurde.

    Gag
     
  7. Mart2000

    Mart2000 Guest

    AW: Gefahrgut-LKW stürzte nach Unfall von Brücke

    Naja, der Energieverbrauch dürfte dabei keine große Rolle spielen. Es geht glaube ich hauptsächlich um die Sicherheit und in diesem Punkt kann fast jedes Land, einschl. USA, als Vorbild dienen.
     
  8. Idiot

    Idiot Senior Member

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    AW: Gefahrgut-LKW stürzte nach Unfall von Brücke

    octavius hatte aber das Energieargument gebracht. Nur darauf bezog sich mein Beitrag.
     
  9. Idiot

    Idiot Senior Member

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    AW: Gefahrgut-LKW stürzte nach Unfall von Brücke

    Ich wurde ja auch schon mal für "D-Box1 im Idiotenkostüm" gehalten. Da ist es doch schon ein großer Fortschritt, wenn ich nun mit octavius verwechselt werde...;)
    Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, wie leicht Kopierfehler passieren, und das erste Zitat war ja von ihm... Also kein Problem.

    Ja, die kenne ich. Noch besser kenne/kannte ich die ähnlich großen ehemals 3 Kreisel an der A3/B45 Ausfahrt Hanau. Mit denen hatte ich keine Probleme, wenn man mal davon absieht, dass sie dem Verkehr nicht mehr gewachsen waren. Jetzt, wo der Overfly da ist, ist der verbliebene Kreisel fast die Ideallösung für diese Stelle.

    Kennst Du die Rodgau-Ringstraße? Die geht westlich am Ort vorbei und wird seit Kurzem in Höhe Jügesheim von einem Kreiselchen unterbrochen. Der ist m.E. dafür, dass er außerhalb des Ortes ist, wirklich etwas eng geworden.

    Daran hatte ich auch schon gedacht. Nur ist es bei einem Kindergarten schwierig, vernünftige Zeiten anzugeben. Kritisch sind ja nur wenige Minuten pro Tag, die Kinder sind ja meist innen oder im Garten. Und eine Begrenzung von z.B. 7-19 Uhr würde um z.B. 11 Uhr genauso ernst genommen wie heute auch...

    Das ist die Straße zwischen Goetheturm und Scherbelino, gell? Bei der Begründung für die Begrenzungen sind wir uns offensichtlich einig, das schrieb ich ja auch schon im letzten Beitrag.

    Umbauten sind leider nicht ganz billig und haben auch nicht immer den gewünschten Effekt. Schon oft genug wurden solche Umbauten vorgenommen und wenig später wieder rückgängig gemacht. Es gibt aber natürlich auch Beispiele für gelungene Maßnahmen. Dennoch kann ich verstehen, wenn in Zeiten knapper Kassen lieber erst einmal zum Radargerät gegriffen wird.

    Da hast Du sicherlich recht. Blitzer sind in erster Linie eine Geldeinnahmequelle. Bei einzelnen Ampeln mag es noch etwas nutzen, zumindest Ortskundige sind bei Blitzern oft vorsichtiger als normal. Aber dann passiert das Unglück das nächste mal halt an der nächsten Ampel.
     
  10. Mart2000

    Mart2000 Guest

    AW: Gefahrgut-LKW stürzte nach Unfall von Brücke

    Achso. Ich habe nur den letzten Beitrag gelesen.
     

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