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Fragen zur Hausverkabelung Teil 2

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von karlklatsche, 30. Juni 2005.

  1. karlklatsche

    karlklatsche Junior Member

    Registriert seit:
    6. Juni 2005
    Beiträge:
    54
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    Hallo Zusammen,

    ich hatte vor kurzem schon einmal eine Frage zur Nutzung der alten Hausverkabelung (BJ.1990) für die Satellitenanlage.


    Konfigurationsschilderung:

    Es gehen zentral aus einem Raum die Hauskabel zu den Räumen.
    Insgesamt gehen drei Strippen aus dem Raum ab.
    Gespeist werden hiermit 12 Antennen-Kabel-Enddosen.

    Die sind in Reihe geschaltet.

    Die Räume (bzw. erst einmal einen Raum) die/den ich nun mit Sat-befeuern möchte liegen nachvollziehbar an einer Strippe.

    Da ich nun schon einiges ausprobiert habe:

    a) SAT-ENDDOSE angeschlossen-->NIX

    b) BEIDE KABEL DIE AUS DER WAND KOMMEN DIREKT ANGESCHLOSSEN--->NIX


    würde ich nun gerne folgendes wissen.

    Nun meine Fragen:

    1) IN der Reihe an der ich SAT empfangen möchte liegen 4 Enddosen an, wenn ich nun an einer eine Sat-Enddose anschliesse; müsste ich dann SAt-Empfang bekommen?

    2) Muss ich in der Reihe alle Anschlüsse mit SAt-Enddosen versehen oder ist das egal?

    3) Die zwei Kabel die aus der Wand bei jeder Dose kommen, wie muss ich mir das vorstellen; eine rein die andere raus? Da es ja physisch nur eine Strippe ist.

    4) Stört es wenn an einer Dose in der Reihe (normale Kabeldose) wenn dort eine Strippe angeschlossen ist?


    Die Strippen laufen wie gesagt in einem Raum zusammen und werden dann an den Multi angeschlossen, leider bekomme ich keinen Empfang---TOT.

    Die Strippe selber ist nach meiner einschätzung kein Klingeldraht sindern eine gute, vergleichbar mit den neuen Strippen heutzutage.

    Bei einem extern angeschlossenen Kabel funzt alles.

    Nun, soviel dazu, vielleicht hat da noch jemand eine Idee bevor ich leidigerweise Überputz-Gedödel anfangen muss...seufz

    Gruß
     
  2. Wolfgang R

    Wolfgang R Board Ikone

    Registriert seit:
    9. November 2002
    Beiträge:
    3.839
    Ort:
    Böblingen
    AW: Fragen zur Hausverkabelung Teil 2

    Eine normale SAT-Anlage (keine "Einkabellösung") ist für eine Sternverteilung ausgelegt, d.h. zu jeder SAT-Enddose geht eine Stichleitung direkt vom Multiswitch / LNB ab. An dieser Stichleitung dürfen sich keinerlei weitere Dosen befinden, erst recht keine alten Antennendosen, die für die hohen SAT-Frequenzen gar nicht geeignet sind und das Signal unötig dämpfen!

    Des weiteren werden über die Leitung je nach Ebene 14/18V gegeben, und ich denke mal, das es da ebenfalls zu Problemen kommt, weil die nicht weiter gegeben werden oder zu sehr gedämpft werden.
    Wahrscheinlich wird das Signal durch die anderen Dosen zu sehr gedämpft, 14/18V nicht durchgeleitet, etc.

    Wenn du die erste Dose in der Kette ersetzt, dann evtl. (wenn die Kabel gut genug sind). Zwischen Dose und LNB/Multiswitch -Anschluss dürfen aber keinerlei alte Komponenten (Abzweiger, Verstärker, etc.) liegen! Bei einer Dose mit vorgeschalteten alten Antennendosen (wahrscheinlich) nicht.

    Nein! Enddosen sind für das Ende einer Kette bzw. als Stichleitungsdosen (also einzige Dose) gedacht. Du kannst also in einer Kette nicht mehrere Enddosen verwenden, aber diese haben i.d.R. sowieso nur Eingänge und keine Ausgänge. Zusätzlich besitzen Sie einen Abschlußwiderstand.

    Ja, genau. Es handelt sich also um einen "Bus". Und genau das verträgt sich nicht mit SAT.

    Ja!


    Also, mit der vorhanden Bus-Struktur wird dein Vorhaben so nicht klappen.

    Wenn dir nur die deutschen Sender von Astra reichen, dann tausche sämtliche Dosen in der Kette (bis auf die am Ende) gegen SAT-Durchgangsdosen ohne DC-Durchlass und am Ende jeder Kette gegen eine SAT-Enddose ohne DC-Durchlass.

    Verwende dann eine Digitale Einkabelanlage(z.B. Smart GP31-D), die quetscht die vier Ebenen so zusammen, daß sie auf nur eine Leitung passen (natürlich unter Verlust fast aller ausländischen Sender).

    Dann kannst du deine Bus-Struktur weiterbetreiben und hast an jeder Dose die Möglichkeit, einen Receiver anzuschließen.

    Zusätzlich kannst du ja zu den Receivern, an denen die volle Bandbreite zur Verfügung stehen soll eine Stichleitung direkt von einem Multischalter-Ausgang ziehen. Aber für den normalen Zuschauer reichen ja die deutschen Sender (http://www.wibatronic.ch/kanalliste_gp_31_d.htm).

    Hoffe, das hat dir geholfen :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Juni 2005
  3. karlklatsche

    karlklatsche Junior Member

    Registriert seit:
    6. Juni 2005
    Beiträge:
    54
    AW: Fragen zur Hausverkabelung Teil 2

    Ich danke dir für diese kompetenten Antworten.

    Der verbundene Aufwand der durch diese Antworten zustande kommt gefällt mir allerdings gar nicht....aber so ist es wohl nunmal.

    Gruß
     
  4. KlausAmSee

    KlausAmSee Board Ikone

    Registriert seit:
    8. Oktober 2004
    Beiträge:
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    Ort:
    Mitten im Hegau
    AW: Fragen zur Hausverkabelung Teil 2

    Sind die Kabel in Leerrohren und lassen sich die Kabel austauschen? Wenn ja solltest du darüber nachdenken Minikabel sternförmig einzuziehen. Solange du keine 100m-Längen hast ist gegen Minikabel nichts einzuwenden. Die Dosen gegen Stichdosen ersetzen und einen Multischalter an den Anfang, dann klappts mit allen Programen.
    Von diesen "Einkabelumsetzern" halte ich nichts.
     
  5. karlklatsche

    karlklatsche Junior Member

    Registriert seit:
    6. Juni 2005
    Beiträge:
    54
    AW: Fragen zur Hausverkabelung Teil 2

    Die Kabel sind in Leerrohren verlegt aber wo anfangen und wo aufhören mit der Zieherei an der Strippe?
    Ich denke das ein Austausch der Strippen in den Leerrohren nicht unbedingt einfach ist, denn dann müssten alle Dosen abgenabelt werden um überhaupt KAbel ziehen zu können, aber damit nicht genug die Tatsache das alle Kabel durch die Dosen unterbrochen werden müsste ich um an mein Ziel zu gelangen von Dose zu Dose zärtlich ziehen was meines erachtens nicht funzen wird.
    Denn wir sprechen hier nicht von einer 50m² Bude sondern von einem EFH wo so manch ein Meter zustande kommen wird (ca.30M).

    Trotzdem Danke
     
  6. FBonNET

    FBonNET Gold Member

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    AW: Fragen zur Hausverkabelung Teil 2

    Servus,

    was sind schon schon 30m, das ist doch gar nichts, ich habe in mein Haus ca. 500m Cat5 Kabel eingezogen und ungefähr 200m Koaxkabel.

    Außerdem solche Kabelausstauschaktionen mache ich öfters. Ich verwende dazu immer das Preisner SK0837 Kabel. Dazu gehört dann natürlich ein Multischalter von Spaun mit Schräglagenentzerrung dazu.

    Solange die Leitungen in Leerrohren verlegt sind, ist fast alles machbar.
     
  7. KlausAmSee

    KlausAmSee Board Ikone

    Registriert seit:
    8. Oktober 2004
    Beiträge:
    4.840
    Ort:
    Mitten im Hegau
    AW: Fragen zur Hausverkabelung Teil 2

    Sehe ich genau so. Ich habe diese Umverkabelungen auch schon oft gemacht. Deine 30m Gesamtlänge sind im Vergleich ein Witz. Und da sich das alles im EFH abspielt und die Leerrohre tatsächlich da sind, würde ich die Aktion mal starten. Es hört sich wirklich nach mehr Aufwand an als es tatsächlich ist. Das Ergebnis ist eine Verteilanlage, die mit jedem Receiver alle Programme empfängt.
    Ber der Gelegenheit kannst du auch gleich die eine oder andere unbenutzte Dose stilllegen bzw. ein zweites Kabel für den PVR legen.
     
  8. karlklatsche

    karlklatsche Junior Member

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    AW: Fragen zur Hausverkabelung Teil 2

    Okay,
    ich schaue mal, aber die 30 Meter beziehen sich nur auf den direkten vermuteten Kabelweg zur gewünschten Enddose. Insgesamt bei ca 15 Dosen sind es wohl schon ein paar mehr Meter;) !!!

    Welche Ratschläge habt ihr im Bezug auf das gleichzeitige Rausziehen der einen Strippe und einziehen der neuen. Denn bei einem kleinen Ziehversuch meinerseits hatte ich eher das Gefühl man muss mit rel. viel Kraft zu Werke gehen.

    Übrigens ist das Leerrohr im Durchmesser gerade mal ausreichend für vielleicht zwei Kabel.

    Gruß
     
  9. Indymal

    Indymal Talk-König

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    20. März 2003
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    Marburg
    AW: Fragen zur Hausverkabelung Teil 2

    Man muss vor allem Glück haben, das die da nix verpfuscht haben. Bei meinen Eltern sollte auch vom Dach bis ins Wohnzimmer ein Kabel getauscht werden. Das alte war auch im Leerohr drin. Dadran konnte man ziehen wie man wollte, das hab ich nicht mal ansatzweise bewegen können. Der Elektriker hats scheinbar auch nicht geschaft, weil er statt dessen nen Loch in den Kaminschacht gebohrt hat und das Kabel dann vom Keller aus ins Wohnzimmer geführt hat.

    Gruß Indymal
     
  10. karlklatsche

    karlklatsche Junior Member

    Registriert seit:
    6. Juni 2005
    Beiträge:
    54
    AW: Fragen zur Hausverkabelung Teil 2

    @indymal

    Jaja, das sind auch so meine Vermutungen das ev. irgendwo eine nicht "saubere" Stelle den Kabelweg ev. sperren kann. Aber probieren werde ich es mal ob man Ansatzweise Erfolg hat.
    Ich werde mal die nächste Dose zur "Zentrale" aufs Korn nehmen.
    Aber wie man eine haltende Verbuindung zwischen ALT und NEU hinbekommt die auch bei starkem Gezerre nicht abgeht ist noch unklar.

    Nicht das auf einmal beide Strippen nicht mehr zu fangen sind.

    Gruß
     

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