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Festplatte zu langsam für Technicorder ISIO STC`s Schnittprogramm?

Dieses Thema im Forum "TechniSat" wurde erstellt von Westfale, 3. April 2017.

  1. Westfale

    Westfale Senior Member

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    Hallo.

    DER Grund, mir so ein Hightechteil ins Haus zu holen, war die Möglichkeit, TV-Aufzeichnungen per Fernbedienung zu bearbeiten, anstatt Stundenlang am PC zu hocken, um mit TS-Doctor Werbung herauszuschneiden. Was für einem Irrglaube bin ich da nur erlegen? Die Schnittfunktion des Technicorders ist im Gegensatz zu meinen sämtlichen bisherigen DVD-Recordern und TS-Doctor, Steinzeit, und das ist noch freundlich ausgedrückt. Es ist übrigens die neueste Firmware drauf.

    Hier mal ein Beispiel. Mit Jogshuttle steuere ich den Beginn der Werbesendung an, mit TS-Doctor würde ich die Sequenz vor der Werbung wählen. D.h. ich setze die erste Marke erst am Anfang der Werbung. Manchmal lässt sich das nicht verhindern, wenn der Zeitunterschied zwischen dem letzten gesprochenen Wort eines Films und der ersten Sequenz der Werbung nur eine halbe Sekunde beträgt. Da kommt auch TS-Doctor an seine Grenze.

    Doch selbst, wenn ich den ersten Sekundenbruchteil der Werbung wähle, um die erste Marke zu setzen, fehlt nach erfolgreichem löschen der Werbung ein Wort oder gleich ein halber Satz des Schauspielers. Was für ein technischer Rückschritt wäre das, wenn ich die erste Marke nach Gefühl setzen muss, in der Hoffnung, dass der Film unmittelbar vor der Werbung nicht kastriert wird ?

    Eine andere Möglichkeit ziehe ich aber auch noch in Betracht. Könnte meine alte Externe zu langsam für einen exakten Schnitt sein?

    Gruß
     
  2. pomnitz26

    pomnitz26 Gold Member

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    Na hoffentlich ist er nicht zu steinzeitlich veranlagt um die Schnittfunktion zu verstehen??? Grundsätzlich gilt erstmal zu wissen wie Digitales Fernsehen funktioniert. So erklärt sich warum die Aufnahmen nicht punktgenau getroffen werden. TechniSat hat aber schon seit seinen PVR Geräten aus der Steinzeit eine Lösung dafür. Ich gehe mal davon aus das nicht jeder in der Steinzeit lesen konnte aber wer schreiben kann sollte auch Bedienungsanleitungen lesen können bevor ein Gerät samt Hersteller so herab getreten werden. Ich gehe bis hier her davon aus das Aufnahmen NUR mit den Tasten Pause, Vorspulen und Zurückspulen bearbeitet werden und so die ungenauen Marken zustande kommen. Diese grob gesetzten Marken waren dann wohl fehlerhaft als das Endergebnis angesehen und hätten bei so genauen Schnittvorgaben nicht verwendet werden sollen. Um die grobe Position nun genau zu treffen sollte Jogshuttle mit der Taste STILL unten auf der Fernbedienung zwischen der Text und HDMI Taste kurz gedrückt werden statt der Pause Taste. Weiter geht es dann mit etwas Feingefühl über das Steuerkreuz und dem Setzen der Marke an der gewünschten Position.

    Ich hoffe geholfen zu haben. Eine andere Festplatte oder gar ein anderes Gerät eines anderen Herstellers wird es kaum besser können. Mein Wunsch wäre den zu erfahren ob der TechniCorder ehr verbranntes Geld für den Sondermüll oder doch einigermaßen brauchbar ist bzw. wie eine bessere Lösung funktionieren sollte. Mit der aktuellen Lösung kann ich zackig über Werbung spulen. Nach etwas Übung bin ich überzeugt ist man mit dem TechniSat schneller wie mit dem PC.
     
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  3. everist

    everist Gold Member

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    Wieviel milli sec sind wohl ein Wort?
    Ich habe neulich was geschnitten, ich fand es sehr genau (mit int. Festplatte)
    Früher hatt ich den Digit ISIO mit ext HDD, war auch sehr gut, bin aber wahscheinlich nicht so kritisch, da es sich "nur um TV -Aufnahmen"
    handelt.
     
  4. everist

    everist Gold Member

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    Ja genau, er schrieb was von Jogshuttle, ich dachte das sei schon auf den STC gemünzt, war aber wohl auf den PC gemeint...
    Der STC hat auch Jogshuttle mit Hilfe des Cursorkreuz.
     
  5. Westfale

    Westfale Senior Member

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    Die Bezeichnung Jogshuttle habe ich der Bedienungsanleitung entnommen. Für die 1/10 weisen Schritte verwende ich die Taste zwischen der TXT und HDMI Taste. Um es, hoffentlich, ein wenig zu konkretisieren, die Markierung habe ich gesetzt, als die Werbung auf dem Bildschirm bereits für den Bruchteil einer Sekunde zu sehen war. Kurz zuvor sagte der Schauspieler: Ich gehe nach Hause. Nachdem ich die Werbung gelöscht habe, spulte ich ein paar Sekunden vor den Schnittbereich und drückte dann auf Wiedergabe. Das Ergebnis war der kastrierte Satz: Ich gehe n. Das konnte mein 10 Jahre alter Pioneer Recorder besser. Nach den Motto, get what you see

    Man erkennt natürlich sofort, dass Technisat dein Baby ist, pomnitz26, nur so lässt sich dein Sarkasmus erklären. Vielleicht kriegen wir den Rest ja ein wenig sachlicher hin. :cool: Zu Testzwecken habe ich einen 8 GB Stick formatieren lassen, der zu diesem Zeitpunkt einige Serien mit viel Werbung zu schlucken kriegt. Ich bin mir jetzt relativ sicher, dass meine alte 500GB Toshiba zu langsam ist, deren Mechanik nicht mit der aktuelleren Receiver/Schnitt-Kombi mithalten kann. Bin schon auf das Ergebnis gespannt.
     
  6. Gorcon

    Gorcon Kanzler

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    An Deinem Problem ist aber wie schon geschrieben weder Technisat noch die Festplatte schuld. Das hast Du mit jedem Schnittprogramm das selbst nur an I Frames schneiden kannst. ;) Da die bei DVB Material aber sehr weit auseinander sind hast Du das Problem das der Schnitt ungenau ist.
     
  7. Westfale

    Westfale Senior Member

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    Okay, hab` verstanden. Dann ist der Technicorder nur eine 90prozentige Eier-legende-Woll-Milch-Sau. :cool: Ich werde mich in Zukunft schon mit dem Circa-Schnitt arrangieren. :D
     
  8. everist

    everist Gold Member

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    Ich werde es auch mal wieder testen.
    Früher wa es so, dass ich 25 x auf die Einzelbildfortschaltung drücken musste, um eine sec weiter zu kommen, die Schnitte waren entsprechend fein.
    Da der digitale Schnitt aber sicher immer davon abhängig ist, wieviel MBit oder kilobit sich ändern, gibt es wohl keinen Schnitt von 1/25 sec. genau, oder?
     
  9. Joseph Loeffel

    Joseph Loeffel Junior Member

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    Nach meinen Eindrücken setzt Technisat auf eine gemischte Lösung, an der Hardware und Software (für möglichst genaue Übergänge) beteiligt sind. Eine nur auf der Hardware der Platten basierende Lösung würde viel zu lange dauern, denn die komplette Aufnahme müsste dann neu angeordnet (sprich kopiert) werden, wenn ein Teil herausgeschnitten wird. Man scheint also diejenigen Cluster zu entfernen, auf die man komplett verzichten kann, und der Rest wird per Software erledigt.

    So wird das Schneiden auf Operationen im Master File Directory / FAT beschränkt, was es einigermaßen schnell macht. Ich glaube, dass hier auch die Ursache dafür zu suchen ist, dass das Bearbeiten nur bei FAT32 und TSD funktioniert. NTFS und andere Dateisysteme sind so komplex, dass man sich anscheinend nicht heranwagt.
     
  10. loger

    loger Junior Member

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    Gorcon hat das schon korrekt erkannt, die Schnittfunktion des Receievers kann nur an GOP-Grenzen schneiden, also an einem I-Frame. Meiner Erfahung nach arbeiten die Encoder der meisten TV-Sender mit GOP-Längen zwischen 15 und 18 Frames, was dann schon über eine halbe Sekunde Videomaterial bedeutet.
    Framegenaues schneiden von komprimierten MPEG-Streams ist SEHR komplex, das bekommen nur die wenigsten hochwertigen Schnittprogramme für den PC ordentlich hin, Stichwort: Smart Encoding. Von irgendwelchen Billig-Programmen oder Freeware-Tools will ich erst gar nicht reden...

    Aus diesem Grund lasse ich beim erstellen einer DVD meinen Rechner immer den kompletten Film komplett neu encodieren. Das dauert zwar länger, aber bei einem ordentlichen Encoder ist der Qualitätsverlust vernachlässigbar. Knackser, Sprünge oder Bildruckler, welche entstehen wenn das Smart-Encoding nicht 100% funktioniert, finde ich da viel störender.
     

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