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Feldversuch Digitale Dividende bestätigt Kabel-Störungen

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 25. Januar 2010.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Lauchhammer - Vertreter des Fachverbands Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen (FRK) haben gravierende Bedenken bei der Nutzung der Digitalen Dividende für Mobilfunk. Ein Feldversuch in der Erzgebirgsstadt Oberwiesenthal untermauerte entsprechende Befürchtungen.

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  2. besserwisser

    besserwisser Platin Member

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    AW: Feldversuch Digitale Dividende bestätigt Kabel-Störungen

    Der Schwachpunkt sind wohl weniger die Hausnetze.
    Viele wurden erst vor wenigen Jahren installiert.
    Die Einstrahlung erfolgt meist in minderwertige gekaufte
    oder selbstangefertigte Anschlußkabel von der TAD zu
    den Empfangsgeräten.
    Außerdem werden auch noch viele Rundfunkgeräte,
    die nur eine Wurfantenne haben, aus Unkenntnis und
    zum Empfang ferner Radiosender damit an die TAD angeschlossen.
    20 cm nichtabgeschirmtes Kabel verseuchen dadurch
    das dichteste Hausnetz, weil die Breitbanddosen rückwärts
    für Einstrahlungen offen sind, wie ein Scheunentor.

    :rolleyes:
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Januar 2010
  3. Robert007

    Robert007 Junior Member

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    AW: Feldversuch Digitale Dividende bestätigt Kabel-Störungen

    Die sollen ja auch diese Dividende auf dem Dorf nehmen und nicht in Städten, wo es schon andere Alternativen gibt. Es geht um Gebiete wo es nichts gibt, wie soll das nichts dann gestört werden. Anscheinend wollen die dort, wo schon andere Möglichkeiten sind noch eine zusätzliche durch die Dividende schaffen. Dafür ist das doch auch nicht gedacht!
    Auf dem Dorf kann nichts stören, da gibt es kein Kabel und auch nichts anderes. Und wo nichts ist kann nichts gestört werden. Und der Sat-Empfang wird sicher nicht gestört, also passt doch alles.
     
  4. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: Feldversuch Digitale Dividende bestätigt Kabel-Störungen

    Das wird den Mobilfunkunternehmen nicht gefallen:
    LTE im Frequenzbereich der digitalen Dividende wird entweder gar nicht oder nur mit Einschränkungen starten.
    Einschränkungen in der Form dass in Gebieten wo Kabelnetze existieren keine LTE-Modems im UHF-Bereich genutzt werden dürfen, so könnte ich mir das vorstellen. Würde bedeuten dass LTE (UHF) in Ballungsgebieten erst gar nicht zum Einsatz kommen würde oder alternativ der Rückkanal in einen anderen Frequenzbereich gelegt werden müsste.
     
  5. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    AW: Feldversuch Digitale Dividende bestätigt Kabel-Störungen

    Natürlich schauen sich die Kabel-Leute nur Effekte in Kabelnetzen an. Wenn diese inklusive EAK und Empfangsgerät normgerecht wären, gäbe es auch keine Störungen.
    Das viel größere Problem (was die Kabelversorger natürlich nicht interessiert) sind die Mehrbereichsverstärker von terrestrischen Empfangssystemen. Diese sind bis K69 "offen" und fangen ein in UHF sendendes Modem voll ein.

    Klaus
     
  6. besserwisser

    besserwisser Platin Member

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    AW: Feldversuch Digitale Dividende bestätigt Kabel-Störungen

    Die Kabelmodems senden aber nicht im UHF-Bereich.
    Sie senden zwischen 5-65 Mhz.
    Stichwort: Rückkanal.
    Oberhalb von 65 MHz geht alles in Richtung Kunde.
    In diesem Bereich wird nur empfangen.

    Die Austrahlung der UMTS-Modems im Bereich
    der "digitalen Dividende" (K60-69) würde DVB-C und die Kabelmodems stören,
    weil in manchen Kabelnetzen dort die Downstreams liegen.

    :winken:
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Januar 2010
  7. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    AW: Feldversuch Digitale Dividende bestätigt Kabel-Störungen

    Hallo Besserwisser, gemeint war natürlich ein sendendes LTE-Modem, denn dieses sendet im UHF-Bereich, und damit in dem Bereich, der von Mehrbereichsverstärkern voll verstärkt wird.
    Ich weiß denn schon wo Kabelmodems senden und wie ein Kabelnetz funktioniert. Und genau deswegen meine ich ja das das Kabelnetz (wenn alles normgerecht geschirmt ist...) gar keine Probleme haben dürfte. Die Terrestrik hat aber ein dickes Problem, nur gibts da keine so dicke Lobby wie bei den Kabelkonzernen.
     
  8. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: Feldversuch Digitale Dividende bestätigt Kabel-Störungen

    Es müsste zwei verschiedene Arten von Antennenverstärkern geben, einmal Verstäker für den Frequenzbereich bis 790 MHz, zum anderen Verstärker für den Bereich bis 862 MHz.

    Evt. müssen die Hersteller von Empfangstechnik Tiefpässe für UHF-Antennen anbieten welche den Bereich über K60 dämpfen.

    Bei Kabelnetzen und Receivern hilft nur bessere Abschirmung.
     
  9. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    AW: Feldversuch Digitale Dividende bestätigt Kabel-Störungen

    Die Einführung von DVB-T liegt ja in manchen Gegenden noch nicht so lange zurück, und da wurde ja oft genug darauf hingewiesen, daß nun alles bis K69 tauglich sein müsse, die Kanäle wurden ja auch für DVB-T benutzt.
     
  10. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: Feldversuch Digitale Dividende bestätigt Kabel-Störungen

    Ja dieses hin und her bei der Frequenzplanung ist für die Gerätehersteller und Nutzer ein wirklich ungünstiger Umstand.
    Da in Europa wohl mit keiner einheitlichen Frequenznutzung zu rechnen ist müssen die Hersteller Geräte bauen welche in beiden Szenarios funktionieren:
    - 470 bis 862 MHz DVB-T(2)
    - 470 bis 790 MHz DVB-T(2) und 791 bis 862 MHz Mobilfunk

    Wie immer das auch technisch zu realisieren ist
     

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