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Ex-Verfassungsrichter kritisiert Öffentlich-Rechtliche

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 20. Juli 2007.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Moderator

    Registriert seit:
    25. Januar 2007
    Beiträge:
    82.169
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    Frankfurt - Der ehemalige Bundesverfassungsrichter Hans Hugo Klein kritisiert die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten für ihre geplanten Digitalstrategien. Klein wirft ihnen "ungehemmten Expansionstrieb" vor.

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  2. arte-neu

    arte-neu Talk-König

    Registriert seit:
    16. April 2007
    Beiträge:
    5.991
    AW: Ex-Verfassungsrichter kritisiert Öffentlich-Rechtliche

    Bin mal gespannt, wie sich das weiter entwickelt.
    Nur heiße Luft oder nimmt man die Chance wahr, auch das ÖR System zu reformieren. Sie Beispiel WestLB.
     
  3. kahepr

    kahepr Senior Member

    Registriert seit:
    9. Mai 2007
    Beiträge:
    362
    AW: Ex-Verfassungsrichter kritisiert Öffentlich-Rechtliche

    Expansion bei den Öffentlich-Rechtlichen ist ja nichts Neues. In vielen Foren kann man darüber nachlesen.

    Das Grundproblem ist, dass die ÖR auf allen Ebenen expandieren (WARUM sind über 60 Hörfunkprogramme zur Grundversorgung erforderlich?) und die damit verbundenen Kostenexplosionen der Rundfunkteilnehmer per GEZ-Zwangsgebühr zu bezahlen hat.

    Gibt es denn keine Kraft, die diesem Treiben ein Ende machen kann?
    Zumindest ist mir kein politischer Wille bekannt, der ernsthaft diese Problematik auf der Agenda hat. Hier ist Ministerpräsident Beck vorrangig gefragt - aber was kann man von dem eigentlich erwarten??? NICHTS!!!
     
  4. arte-neu

    arte-neu Talk-König

    Registriert seit:
    16. April 2007
    Beiträge:
    5.991
    AW: Ex-Verfassungsrichter kritisiert Öffentlich-Rechtliche


    Ah, das kann aber schnell gehen. Genau das Problem hatte man seinerzeit mit der WestLB (im Grunde ist das eine öffentlich rechtliche Anstalt, - eine Landesbank für das Land NRW). Die WestLB war seinerzeit die dritt größte Bank in Deutschland durch einen wahnsinnigen Expansionsdrang. Eigene Büros an allen Börsen weltweit, für eine Landesbank eines einzelnen Bundesland völlig übertrieben. Da wurde sie dann durch den Beschluß des Landtages geteilt in eine nach wie vor öffentlich rechtliche Anstalt (Bank.NRW) und eine privat-wirtschaftliche Bank (weiter unter den Namen: WestLB).
    Das ging schnell - und nicht ganz ohne Proteste - kann man sich ja vorstellen.
     
  5. ChrSchn

    ChrSchn Gold Member

    Registriert seit:
    8. Mai 2002
    Beiträge:
    1.020
    Ort:
    Fürth
    AW: Ex-Verfassungsrichter kritisiert Öffentlich-Rechtliche

    Also, ich sehe das etwa differenzierter:
    Wo bitte gehen die ÖR in Sachen digitaler Zusatzprogramme und ihrer Web-Auftritte kommerziellen Interesse nach.
    Dort taucht weder Werbung auf noch muss man dafür extra zahlen!
    Man könnte allenfalls so herum argumentieren, dass aufgrund der Kosten- und Werbefreiheit dieser Angebote, alternative Angebote von dann echten kommerziellen Anbietern u.U. geringere Chancen haben, da diese durch Werbung und/oder zusätzliche Entgelte finanziert werden müssen...

    Auf der anderen Seite sehe ich als Gebührenzhaler aber auch nicht ein, dass ich "künstlich" von schon bezahlten und erstellten Inhalten der ÖR im Internet ferngehalten werde, nur damit zweifelhafte kommerzielle und mitunter qualitativ sehr viel schlechtere Angebote am Markt überleben...

    Dennoch:
    Es muss in unserem dualen Rundfunksystem sicher gestellt sein und bleiben, dass private und kommerzielle Anbieter neben den ÖR eine Chance am Markt haben und nicht durch die "mehr oder weniger sichere" Finanzierung der ÖR an die Wand gedrückt werden.
    Allerdings erledigen das die privaten Anbieter zum Teil ja selbst aufgrun dihrer minderwertigen, billigen Produktionen und Angebote oder durch Ausdünnung von Redaktion - wie zuletzt Sat.1

    Außerdem:
    Man muss sich dann schon mal entscheiden, was man will:
    Entweder man beschwert sich, dass die digitalen Zusatzprogramme von EinsExtra bis ZDFtheater nicht genügend Zuschauer erreichen würden und somit ihr Erhalt in Frage zu stellen ist, oder man bezeichnet diesse Angebote als kommerzielle - was ja bedeuten würde, dass sie "echten" gewinnorientierten Anbietern die Butter vom Bröt nähmen. Beides zugleich geht nicht!
     
  6. taddie

    taddie Gold Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.847
    Technisches Equipment:
    - DBox2 Sagem mit Linux
    - Humax PR FOX-C (verstaubt)
    -Sangean ATS 909W Weltempfänger für LW-MW-KW und Polizeifunk
    - Telefunken HIFI Studio 1
    - PIoneer Dolby DIgital-Anlage
    - Philips Cineos 32 PF 9830 LCD TV
    AW: Ex-Verfassungsrichter kritisiert Öffentlich-Rechtliche

    wegen mir könnte man die landesradiosender zum teil privatisieren. natürlich unter auflagen wie z.b wenig werbung und abwechslunsreiche musik, etc. deutschlandfunk, d-radio und jeweils ein staatliches radioprogramm pro bundesland wären eigentlich in ordnung
     
  7. Kellerkind

    Kellerkind Wasserfall

    Registriert seit:
    30. März 2004
    Beiträge:
    7.283
    AW: Ex-Verfassungsrichter kritisiert Öffentlich-Rechtliche

    Und weil Du die gleiche Musik wie die alte Frau nebenan hörst, wird das auch funktionieren. ;)
    Sicher ist das derzeitige Angebot zu breit. Da sollte man mal ansetzen. Aber man wird nie durchsetzen können, dass z.B. das Radio für Alte voll gebührenfinanziert ist, während das für Junge Werbung senden muss.
     
  8. Kellerkind

    Kellerkind Wasserfall

    Registriert seit:
    30. März 2004
    Beiträge:
    7.283
    AW: Ex-Verfassungsrichter kritisiert Öffentlich-Rechtliche

    Die Privaten haben offensichtlich Angst, dass die teils bitter verschmähten Sendungen der ÖR plötzlich Renner werden. Sollte Qualität doch eine Chance haben?
    Ich bin mittlerweile der Meinung, dass ein völliger Neustart nicht verkehrt wäre. ÖR 2.0 quasi. Einfach ohne Vorbehalte mal aufräumen und überprüfen, wo zu viel und wo zu wenig ist.
    Was war letzte Woche zu lesen? Die ARD will drei neue "Archiv-Radiokanäle" starten. Bravo. Noch mehr.
     

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