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Es wird spannend in den nächsten Monaten

Dieses Thema im Forum "Sky - Technik/Allgemein" wurde erstellt von Bernhard Roos, 25. Februar 2002.

  1. Anzeige
    Wie digitv berichtet, will Kofler Premiere radikal umkrempeln. Es wird also spannend was sich in diesem Jahr tut bei Premiere.
    Ich hoffe (und bin fast überzeugt) daß Kofler ein besseres Programm anbieten wird als bisher.
     
  2. crisi

    crisi Silber Member

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    25. Januar 2001
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    Austria - not Australia
    Ob das noch was bringt ?????

    Lest mal das hier stand heute im ORF Teletext:

    Murdoch will Premiere angeblich doch übernehmen

    Der us-australische Medienmogul Rupert Murdoch will Zeitungsberichten zufolge den Bezahl-Fernsehsender Premiere World gänzlich übernehmen. Dies stünde seiner offiziellen Haltung entgegen, sich aus dem defizitären deutschen Bezahlfernsehen komplett zurückziehen zu wollen.

    Wie das englische Magazin "The Business" unter Berufung auf Mitarbeiter von Murdochs News Corp in Sydney berichtet, geht Murdoch davon aus, dass die KirchGruppe zahlungsunfähig wird. Dann wolle er Premiere World aus der Insolvenzmasse übernehmen.

    Ausstiegsoption

    Murdoch hatte angekündigt, seine Ausstiegsoption bei Premiere World zu nutzen. Die zur KirchGruppe gehörende KirchMedia müsste den 22-prozentigen Anteil von Murdoch an Premiere World dann für 1,3 Mrd. € zurücknehmen. Die Premiere-Beteiligung der British Sky Broadcasting Group (BSkyB) hatte Murdoch jüngst "aus Vorsicht" komplett abgeschrieben.
     
  3. Eisbummel

    Eisbummel Junior Member

    Registriert seit:
    12. Februar 2002
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    33
    Ort:
    Regensburg
    @ Crisi
    Ich glaube nicht das Murdoch Premiere übernehmen wird, das wird die Regierung und die Deutschen Banken niemals zulassen. Da haben sie viel zu viel Angst das Herr Murdoch die Kontrolle über die deutsche Medienlandschaft erringt. Und wenn Herr Murdoch das realisiert, das die Banken und der Staat Herrn Kirch weiter unterstützen wird er auch seine Option nicht in Anspruch nehmen, da er dann keinen Fuß mehr in Deutschland hat.

    Gruß
    Eisbummel
     
  4. Wilfried56

    Wilfried56 Platin Member

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    16. Januar 2001
    Beiträge:
    2.126
    Ort:
    D-08356 Zwickau
    Ich denke, dass Premiere und Kirch dank der Wahlkampfstrategien und der Hilfe der Banken eine neue Chance bekommen!
    Deiner Überschrift kann man nur zustimmen!
     
  5. tschippi

    tschippi Board Ikone

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    14. Januar 2001
    Beiträge:
    4.881
    Ort:
    Aus dem Wilden Süden
    <blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Zitat:<hr>Original erstellt von Berni29]Wie digitv berichtet, will Kofler Premiere radikal umkrempeln. Es wird also spannend was sich in diesem Jahr tut bei Premiere.
    Ich hoffe (und bin fast überzeugt) daß Kofler ein besseres Programm anbieten wird als bisher.</strong><hr></blockquote>

    Bin mal gespannt, wie Kofler das anpacken will. Nach meiner Meinung kann Kofler in der deutschen TV-Landschaft nur über den Preis Kunden für PREMIERE dazugewinnen.

    Die Schmerzgrenze für die potentiellen Abonnenten dürfte so bei 15 € (inclusiv Dekodermiete) im Monat liegen. Die breite Masse möchte sicher dafür die Filme in der bisherigen Movie-World, alle Spiele der Fussballbundesliga und Formel 1 haben. Ob sich das rechnet ?

    [​IMG]

    tschippi
     
  6. Chriss

    Chriss Junior Member

    Registriert seit:
    16. Januar 2001
    Beiträge:
    39
    Ort:
    Germany, 7****
    Passend zum Thema:

    In die Rettungsaktion für die angeschlagene KirchGruppe ist wieder Bewegung gekommen. Die Gläubigerbanken, die sich bislang nicht auf eine gemeinsame Linie einigen konnten, wollen offenbar künftig einen gemeinsamen Kurs fahren. Einem Bericht des „Handelsblatt“ zufolge wollen die Institute einen Moderator aus ihren Reihen ernennen. Diese Mission könnte ein Top-Banker übernehmen, hieß es unter Berufung auf Bankenkreise. Die KirchGruppe teilte am Montag mit, drei Berater für die Verhandlungen mit den Banken engagiert zu haben. Der Düsseldorfer Wirtschaftsanwalt Wolfgang van Betteray, der Kölner Rechtsanwalt Klaus Hubert Görg und der ebenfalls aus Köln stammende Unternehmensberater Hans-Joachim Ziems sollen dem Management bei der Neuordnung zur Seite stehen, erklärte ein Kirch-Sprecher.

    Zuvor hatte Kirch einen versteckten Warnschuss in Richtung Banken und Politik abgegeben. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ erklärte Kirch, sich nicht mehr gegen eine Übernahme seines Konzerns durch den anglo-australischen Medienmogul Rupert Murdoch stellen zu wollen. "Wenn es notwendig sein sollte, halte ich dem 'Haifisch' alles hin", erklärte Kirch. "Dann frisst er mich eben. Der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen. Die Knochen wird auch Murdoch mir schon lassen. " Ähnlich äußerte sich Kirch auch im "Focus". Damit hat sich der 75-jährige Firmengründer Leo Kirch erstmals in der akuten Krise seines Unternehmens selbst zu Wort gemeldet. Die Politik kann kein Interesse daran haben, dass die KirchGruppe von Murdoch geschluckt wird. Ein Ausverkauf der in München ansässigen Gruppe würde Kanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU) im Wahljahr schlecht zu Gesicht stehen.

    Kirchs Vize Dieter-Hahn stellte in dem "Spiegel"-Interview nach wochenlangen Spekulationen auch den Schuldenstand der KirchGruppe klar. Es seien exakt 6,5 Mrd. Euro, sagte er. Damit stehe Kirch aber angesichts der Werte des Unternehmens nicht vor der Pleite. Zuletzt war in verschiedenen Berichten von einem Schuldenstand von sieben bis acht Mrd. Euro die Rede.

    Wegen der Äußerungen von Deutsche Bank-Chef Rolf Breuer zur Kreditwürdigkeit von Kirch plant die Gruppe nach Informationen von "Focus" neben einer Schadenersatzklage über 800 Mio. Euro auch eine Beschwerde bei der Bankenaufsicht.

    Hahn nannte einen Einstieg Murdochs bei dem verlustreichen Bezahlsender Premiere eine Möglichkeit. Der Kapitalbedarf bei Premiere habe eine Größenordnung erreicht, die nicht mehr von einem einzelnen Unternehmer ohne stabile Partner realisiert werden könne. Die Milliardeninvestitionen in Premiere gelten als Hauptgrund für die finanzielle Notlage des Kirch-Konzerns. Die Größenordnung von vier Mrd. Euro Investitionen ist nach Darstellung von Hahn nicht falsch. Trotzdem will Kirch das Bezahlfernsehen nicht aufgeben. "Das Ziel ist ein voll integriertes, audiovisuelles Unternehmen. Das Modell bleibt richtig, Pay-TV inklusive", sagte Hahn.

    Von der Formel 1 werde sich Kirch aber nur als letzte Alternative trennen. Anders als die Anteile am Axel Springer Verlag und dem spanischen Fernsehsender Telecinco, die Kirch verkaufen wird, gehöre die Formel 1 zur Grundidee des Hauses. "Es würde uns wirklich wehtun, wenn wir die Formel 1 abgeben müssten", sagte Hahn. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" will auch der angeschlagene Medienkonzern EM.TV seine knapp 17-prozentige Formel-1-Beteiligung in Kürze an die KirchGruppe verkaufen. Im Gegenzug solle EM.TV die übrigen 50 Prozent an dem Kinderfilmrechtehandel Junior von Kirch erhalten.

    Nach den Äußerungen von Deutsche Bank-Chef Breuer arbeiten die Kirch-Anwälte laut "Focus " bereits an einer Beschwerde an das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen. Breuer hatte die Kreditwürdigkeit Kirchs öffentlich in Frage gestellt und die Gruppe damit noch stärker unter Druck gebracht. "Um es vorsichtig auszudrücken: Wir fanden seine Äußerung in höchstem Maße ungewöhnlich", sagte Hahn im "Spiegel". HypoVereinsbank-Chef Albrecht Schmidt war Kirch aber zu Hilfe geeilt und hatte ihm durch ein Kaufangebot für das Springer-Paket wieder Luft verschafft.

    Seit dieser Offerte arbeiten acht Gläubigerbanken gemeinsam an einer Lösung für Kirch. Auch für sie steht viel auf dem Spiel. Die Bankenaufsicht prüft nach dem Bericht der "Welt am Sonntag" bereits zum zweiten Mal innerhalb der vergangenen vier Monate, ob die Gläubigerbanken wegen des möglichen Verlustes ihrer Kredite ausreichend Wertberichtigungen in ihren Bilanzen vorgenommen haben.

    Info von http://www.n-tv.de/2945722.html

    [ 25. Februar 2002: Beitrag editiert von: Chriss ]</p>
     
  7. Jan

    Jan Junior Member

    Registriert seit:
    10. April 2001
    Beiträge:
    28
  8. CableDX

    CableDX Board Ikone

    Registriert seit:
    23. Januar 2002
    Beiträge:
    4.101
    Ort:
    -
    Hi,

    also ich weiss nicht was hier einige gegen Hr. Murdoch haben. Da kusiert ja bei einigen eine richtige Angst vor diesem Mann. [​IMG]
    Murdoch wird nie die Medienlandschaft hier in Deutschland übernehmen, die hat doch schon Kirch!!
    was mich an Koflers Aussagen bisher nur stört sind die Einsparungen extern, da hab ich immer so im Hinterkopf Einsparungen am Programm, dass würde sich aber zu anderen Aussagen Koflers wiedersprechen.


    Grüsse,

    CableDX
     
  9. Markus STV

    Markus STV Silber Member

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    VU+Duo 2 mit VTI Image
    Panasonic BluRay 3D
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    Teufel-Soundsystem
    Wir als zahlende Kunden, können eigentlich nur gewinnen. Ich habe läuten gehört das man sich sein Programm selber zusammenstellen kann (Gerücht ?). Das wäre doch fein und noch Geld gespart.
    Der NEUE bei Premiere wird es schaffen !!!
     
  10. Freakie

    Freakie Platin Member

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    Laminas 1200, Gilbertini 100 cm, Wavefrontier 28/23,5/19,2/13/9/4,8/0,8
    Nubert Nubox 683/WS413/AW993/303 mit Pioneer AVR LX76
    Ich denke mal das neue Premiere wird so oder so ähnich aussehen

    - Movie 1-3
    - Sport 1-2 (Zusatzfeeds für BL und F1)
    - Erotik (an Hardcore wird mit Hochdruck auf politischer Ebene gearbeitet)
    - PPV

    Die Abopreise werden sinken, die Anzahl der Kanäle ebenso, die Qualität wird aber steigen (ähnlich premiere digital vor der Fusion mit DF1).

    Retten wird das das Unternehmen aber auch nicht!

    Leider! Leo ist selbst schuld.
     

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