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entavio geht juristisch gegen "INFOSAT" vor

Dieses Thema im Forum "HD+ und weitere Plattformen via Satellit" wurde erstellt von transponder, 19. März 2008.

  1. transponder

    transponder Gold Member

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    Beiträge:
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    In der "INFOSAT" April 2008 ist in Auszügen ein Schreiben einer Berliner Rechtsanwaltskanzlei veröffentlicht, die von dem Geschäftsführer von entavio, Wilfried Urner, beauftragt wurde, gegen die Berichterstattung der Infosat juristisch vorzugehen.

    Die beigefügte Unterlassungserklärung wird von Infosat, nach eigenen Angaben, nicht unterzeichnet. Daher muss davon ausgegangen werden, dass entavio, und letztendlich SES, gerichtlich gegen die Infosat vorgeht. Infosat hat bereits angekündigt, dass man durch alle Instanzen gehen werde.

    Nach Lesen des Artikels in der Infosat, kann man in der Tat den Eindruck gewinnen, dass SES gegen die Pressefreiheit zu Felde zieht. Hauptsächlich geht entavio gegen die Berichterstattung von Infosat in Heft März 08 (Anzahl der Abos, vorgeschriebene Verkaufspreise der entavio-Boxen, Unterstützung von entavio durch SES etc.) juristisch vor. Den Artikel empfand ich als sehr lesenswert. Da es sich um das Infotorial handelt, wird dieser wohl im Mai auf der Homepage von Infosat kostenlos erscheinen.

    Infosat legt jedoch nach, und behauptet, dass SES ARD+ZDF, und damit den GEZ-Zahler, abzockt, da Astra fünfmal so hohe Transpondermieten von den ÖR einfordern würden, als jeder andere Sat-Betreiber verlangen würde. Astra hätte dies bewusst so festgelegt, damit man (Originalzitat) die "dummen Deutschen" richtig abzocken könnte.

    Damit dürfte eine weitere Eskalationsstufe erreicht sein. Ich begrüße es ausdrücklich, wenn die Entavio-Geschichte in aller Öffentlichkeit vor einem deutschen Gericht verhandelt wird. Auch sollte die Preisgestaltung von SES einmal Gegenstand einer juristischen Überprüfung sein. Es ist in der Tat nicht einzusehen, warum der Gebührenzahler einen fünfmal so hohen Preis akzeptieren soll, als wenn ARD+ZDF über andere Orbiter ihre Kapazitäten anmieten würden.

    Insgesamt ist es schon erschütternd, was so ein Monopolist alles in die Wege leitet, um sein Versagen zu kaschieren. Der Infosat drücke ich die Daumen, damit die Einschüchterungsversuche von SES erfolglos bleiben. Dieses Unternehmen widert mich an!
     
  2. emtewe

    emtewe Lexikon

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    AW: entavio geht juristisch gegen "INFOSAT" vor

    Wenn die wirklich 5 mal so hoch wären, wären die ÖR dann nicht längst bei Eutelsat? Das Bisschen Schüsseldrehen kann man uns doch zumuten oder?

    Gruß
    emtewe
     
  3. transponder

    transponder Gold Member

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    1.373
    AW: entavio geht juristisch gegen "INFOSAT" vor

    Im Prinzip schon. Aber der Gebührenzahler zahlt doch artig, warum sollten die ÖR oder SES daran etwas ändern?
     
  4. emtewe

    emtewe Lexikon

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    Rheinland
    AW: entavio geht juristisch gegen "INFOSAT" vor

    Ganz einfach, da man die Gebühren kaum senken würde, könnte man den Differenzbetrag selber einsacken. Die haben doch nichts zu verschenken, oder?
     
  5. Pavel2000

    Pavel2000 Silber Member

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    690
    AW: entavio geht juristisch gegen "INFOSAT" vor

    Quasi alle deutschen Programme kommen über Astra. Ich glaube nicht, dass auch nur ein einziger Sender den Mut hätte, diese Position zu verlassen.
     
  6. emtewe

    emtewe Lexikon

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    Rheinland
    AW: entavio geht juristisch gegen "INFOSAT" vor

    Es geht ja um die Behauptung die Transpondermiete wäre fünf mal so hoch wie marktüblich, das kann ich mir einfach nicht vorstellen.
     
  7. Nelli22.08

    Nelli22.08 Lexikon

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    AW: entavio geht juristisch gegen "INFOSAT" vor

    Ich schon.
     
  8. SebastianG.

    SebastianG. Guest

    AW: entavio geht juristisch gegen "INFOSAT" vor

    ohje die infosat probt mal wieder den aufstand *gähn* wenn die nichts besseres zu tun haben. leider kenne ich den artikel nicht- sollte er aber ähnlich reisserisch wie die ganzen anderen infotorials sein, so muß infosat auch dafür gerade stehen. ich bin absolut für pressefreiheit. aber ein gewisses niveau sollte man wahren. man kann bestimmte dinge auch diplomatischer ausdrücken. das bild-niveau mancher infosat redakteure erinnert meist nur an hetze.
     
  9. SebastianG.

    SebastianG. Guest

    AW: entavio geht juristisch gegen "INFOSAT" vor

    glaub ich auch nicht. aber wenn sich die ard so über den tisch ziehen lässt- selber schuld. wobei ich mich von der gez auch oft über den tisch gezogen fühle... *grins*
     
  10. mischobo

    mischobo Lexikon

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    Telekom City
    AW: entavio geht juristisch gegen "INFOSAT" vor

    ... ach, Infosat probt mal wieder 'nen Aufstand ?
    Etavio hat wie jeder andere auch das Recht, gegen die Berichterstattung von Infosat vorzugehen, wenn entavio der Ansicht ist, dass diese nicht den Fakten entspricht. Was daraus wird, entscheidet letztendlich ein Gericht.
    Infosat versucht sich hier mal wieder mit einem "Pseudo-Skandal" zu rächen.
    Das mit dem "abzocken der dummen deutschen" ist doch völlig absurd. Niemand hat ARD und ZDF dazu gezwungen, die derzeitgen 21 (!) Sat-Transponder anzumieten. Darüber hinaus teilt sich der WDR noch einen Sattransponder mit Technisat. Die Transponder, die ARD und ZDF krüzlich noch gemietet haben, dürften nicht gerade billig gewesen sein. Astra 19,2° Ost ist nunmal eine begehrte Orbitposition und die Kapazitäten sind dort ausgereizt. Neue Transponder bekommt der, der das meiste dafür zahlt und ARD und ZDF sind garantiert nicht die einzigen, die Interesse an zusätzlichen Kapazitäten hatten.

    Die Art der Berichterstattung von Infosat hat mich schon vor gut 10 Jahren angewidert. Bis dahin hatte ich die Infosat regelmässig am Kiosk gekauft. Bis heute hat sich die Berichterstatung nicht geändert und spätestens, wenn Technisat einen Entavio-Receiver auf den Markt bringt, wird die Infosat ganz anders über entavio berichten.

    Wenn die Infosat etwas gegen den Schritt von entavio unternehmen möchte, dann sollten die die üblichen Wege beschreiten. Diese Infosat-Pseudo-Skandale sind einfach nur lächerlich und werden ihr Ziel verfehlen. Das man ARD und ZDF unterstellt, dass sie zu dämlich sind zu verhandeln und über'n Tisch ziehen lassen würden ist der Oberhammer. Wer weiß, vielleicht bekommt die Infosat noch Schreiben von Anwälten die ARD und ZDF vertreten ...
     

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