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Eltern kämpfen vor Gericht um Zugang zu Facebook-Daten

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 25. April 2017.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Um Rückschlüsse auf die Hintergründen für den Tod ihrer Tochter ziehen zu können, streitet eine Familie vor Gericht um den Zugang zu deren Facebook-Konto. Das soziale Netzwerk hatte diesen mit Hinweis auf die Privatsphäre anderer Nutzer verweigert.

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  2. Martyn

    Martyn Foren-Gott

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    Glaub des Thema gab es schonmal vor einigen Monaten. Und ich finde es richtig wie Facebook gehandelt hat.
     
  3. suniboy

    suniboy Talk-König

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    Ja genau, gab es da nicht sogar ein Grundsatzurteil?

    P.S. Ansonsten sehe ich das so: Soziale Medien aber auch Forenanmeldungen sind eine Art Intimbereich der ja eben durch Passwort/Anmeldung geschützt war. Wenn also der Partner oder Eltern Zugang zu diesem Bereich haben sollten -dann hätte man ihnen auch das Passwort verraten. Ist das nicht der Fall gewesen, so denke ich hat auch ein Verstorbener ein Recht auf Privatsphäre und Datenschutz und die Daten sollten nicht weitergegeben werden.
     
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  4. linux-tv

    linux-tv Silber Member

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    Ich würde ehemalige Freude fragen. Irgendwer wird die eltern bestimmt in das profil gucken lassen.
    Finde es aber richtig wie Facebook handelt.
     
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  5. Kapitaen52

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    Ich glaube, gelesen hat keiner von euch die Meldung, sonst könntet ihr nicht sowas schreiben.
    Das Gericht hatte ganz klar pro Familie entschieden und die weiteren rechtlichen Fogen (Schmerzensgeld) sind auch nicht außer Acht zu lassen.
     
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  6. suniboy

    suniboy Talk-König

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    Du aber auch nicht! Denn im Kern geht es ausschließlich darum, ob "digitale Privatsphäre" vererbbar sei. Ein daraus folgendes Schmerzensgeld oder eben nicht ist nur ein Nebeneffekt. Abgesehen davon klagt hier die Mutter der Verstorbenen um den Zugang zum Account und nicht etwa der U-Bahnfahrer. Zudem geht es nun in die nächste Instanz, da es eben um was "grundsätzliches" wie der Zugang zu einem digitalen Account geht und nicht um Schmerzensgeld-Interessen des U-Bahnfahrers...
     
  7. Kapitaen52

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    Du hast jetzt wohl nachträglich gelesen, aber wohl nicht verstanden um was es da geht.
    Es geht um ein mögliches Verbrechen und dessen Aufklärung und die Abwendung von ungerechtfertigten Forderungen.
    Und es geht um das Recht der Erben. Das hat die 1. Instanz ganz klar definiert.
    Das einzige was mich wundert, ist das die Polizei/Staatsanwaltschaft nicht von sich aus "Akteneinsicht" per Gerichtsbeschluß fordert um den Tod aufzuklären.
     
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  8. suniboy

    suniboy Talk-König

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    Also gestern in den Nachrichten kam das so rüber, dass die Mutter bzw. die Familie eine Antwort auf das "Warum" finden wollen um in Ruhe zu trauern. Und wie du schon richtig festgestellt hast würde die Polizei/Staatsanwaltschaft von sich aus tätig werden und sich Zugang verschaffen, WENN es denn NUR um die Klärung der Todesumstände ginge....
     
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  9. Martyn

    Martyn Foren-Gott

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    Die Eltern wollen allerdings wohl an das Nachrichtenpostfach ... und das kann man ja mit dem Account von Freunden auch nicht einsehen.

    Persönlich finde ich ist das allerdings Privatsphäre die man nach seinem Tod mit ins Grab nimmt, und welche die Hinterbliebenen auch nichts angeht.

    Eben, wenn ein Verbrechten im Raum stehen würde, dann wäre es die Aufgabe der Staatsanwaltschaft zu ermitteln und hätte bei hinreichenden Anhaltspunkte natürlich auch die Möglichkeit Einsicht zu beantragen. Aber doch nicht die Eltern.
     
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  10. Kapitaen52

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    Gerade war in SternTV ein Bericht darüber. Solmeke als Anwalt sieht das ebenfalls als Teil des Erbes und er ist der Meinung, daß darüber noch viele Gerichtsentscheidungen fallen werden.
    Ich sehe das ebenfalls als Teil des rechtmäßigen Erbes an ohne jetzt nur diesen Einzelfall zu betrachten.
     

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