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Einkabelsystem und Sonstiges

Dieses Thema im Forum "Digital TV für Einsteiger" wurde erstellt von traM, 15. März 2005.

  1. traM

    traM Neuling

    Registriert seit:
    2. März 2005
    Beiträge:
    8
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    Hallo,

    ich bin immer noch am Umplanen meiner Analoganlage auf digital.

    Auf Grund gegebener Umstände kommt nur eine Einkabelanlage mit GP31 in Frage.
    Folgendes ist mir nicht oder nur teilweise klar:
    1. Wieso werden Dosen mit DC-Sperre benötigt? Schutz der Receiver im Einkabelsystem nur auf der Eingangsseite; oder wird hier die Gleichspannung generell gesperrt, d.h. dass ausgangsseitig am GP31 immer das gleiche Potenzial anliegt, egal was der Receiver "ausgibt".
    2. Falls die Receiver gegen die Fremdspannung der anderen Receiver im Einkabelsystem geschützt werden müssen, warum kann ich dann einen Analogreceiver an den Loop-out des Digitalreceivers anbringen?

    3. Gibt es einen fernsteuerbaren HF-Umschalter, welcher zum Beispiel das Hi-Band (horizontal und vertikal) eines Quattro-LNB wahlweise auf je zwei Ausgänge des Umschalters ausgibt (Relaisfunktion)?

    Voraus besten Dank

    traM
     
  2. Hans2

    Hans2 Wasserfall

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    AW: Einkabelsystem und Sonstiges

    Das ist die einfachste Möglichkeit, die Receiver vor einem Schaden zu bewahren. Selbstverständlich kann man auch normale Sat-Dosen verwenden, dann ist aber ein DC-Blocker in der Zuleitung zum Receiver dringend zu empfehlen.
    In einem digitalen Einkabelsystem funktioniert grundsätzlich kein Analogreceiver.
    Dafür ist ja der Multischalter zuständig, der dann eine Sternverkabelung benötigt. Über ein Kabel kann nun mal immer nur ein Signal übertragen werden und das bereitet das Einkabelsystem entsprechend auf, so dass für mehrere Receiver ausgewählte Transponder empfangbar sind.
     
  3. traM

    traM Neuling

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    2. März 2005
    Beiträge:
    8
    AW: Einkabelsystem und Sonstiges

    Hallo Hans2,

    danke für deine Antworten.
    Ich wollte aber auf eigentlich auf etwas anderes hinaus:

    Blockt der DC-Blocker in beide Richtungen, bzw. liegt am Ausgang des GP31 die Umschaltspannung des Receivers an (14 V DC bzw. 18 V DC) oder werden die Kanäle, Sender, Frequenzen (wie auch immer bezeichnet?) kontinuierlich parallel übertragen unabhängig davon ob vertikal oder horizontal angefordert wird?

    Hmmm?
    Wie sieht es dann bei einem herkömmlichen Digitalsystem (ein Kabel pro Receiver) aus? Hat der Loop-out des Receivers eine Schutzbeschaltung und der Loop-in nicht?

    Also gut dann rück ich mal mir der Sprache raus *g*.
    Ich habe vor mit dem ein- und selben Kabel im Fall A das Einkabelsystem mit drei Receivern zu betreiben und im Fall B das Einkabelsastem zu umgehen und über einen herkömmlichen Multischalter einen der drei Receiver zu versorgen (die letzten beiden Receiver hängen dann in der Luft). Deswegen auch der von mir sogenannte HF-Umschalter.

    Gruß

    traM
     
  4. Hans2

    Hans2 Wasserfall

    Registriert seit:
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    Dresden
    AW: Einkabelsystem und Sonstiges

    Dem GP31 ist eine Umschaltspannung vom Receiver vollkommen egal, es soll ja mehrere Receiver auf einem Kabel versorgen, und wenn jeder ein Umschaltsignal bringen würde... Das GP31 blendet ganz einfach uninteressante Transponder aus und legt die restlichen in eine Empfangsebene, eben so, dass kein Umschaltsignal benötigt wird.
    Ja, wenn der erste Receiver eingeschaltet ist, hängt der zweite nur lose drann, wenn er ausgeschaltet ist, wird die Steuerspannung des zweiten Receivers durchgeleitet.
    Prinzipiell könnte das funktionieren. Ein bisschen Kenntnisse in Elektrotechnik und Höchstfrequenztechnik, kannst du dir eine entsprechende Schaltung zusammenstellen. Ob es am Ende tatsächlich so funktioniert, wie du es dir vorstellst, hängt von der Qualität der verwendeten Komponenten und korrekten Schaltungsausführung ab. Bei solchen Sonderschaltungen muss man sich aber selber Gedanken machen, oder doch einiges an Geld investieren.
     
  5. Schüsselmann

    Schüsselmann Wasserfall

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    AW: Einkabelsystem und Sonstiges

    "Blockt der DC-Blocker in beide Richtungen, bzw. liegt am Ausgang des GP31 die Umschaltspannung des Receivers an (14 V DC bzw. 18 V DC) oder werden die Kanäle, Sender, Frequenzen (wie auch immer bezeichnet?) kontinuierlich parallel übertragen unabhängig davon ob vertikal oder horizontal angefordert wird?"

    Du hast da einen Denkfehler. Bei einer Einkabellösung werden ausgewählte ZF-Blöcke ausgewählt übertragen. Die Notwendigkeit der Polarisationsauswahl (h/v) entfällt, dies hat der Hersteller bereits mit einer Filteranordnung getan. Einkabellösungen arbeiten daher spannungsfrei, d.h. die Stromversorgung des LNB übernimmt nicht der Receiver. Folgerichtig hat Dir Hans2 den richtigen Tip mit dem DC-Blocker gegeben, er soll bewirken, daß eine vom Receiver ausgegebene Versorgungsspannung nicht in´s Leitungsnetz gerät.

    Willst Du nun de facto eine Kombilösung aus Einkabel- und herkömmlicher Verteilung basteln, musst Du erstmal das Stromproblem lösen. Im einfachsten Fall ginge das mit der Verwendung herkömmlicher Sat-2fach-Verteiler vor den Satdosen (für die Einkabel-Receiver), auf welche DC-Trennglieder aufgeschraubt werden. Damit soll verhindert werden, daß eine vom B-Receiver ausgegebene LNB-Spannung in Richtung der anderen Receiver durchkommt. Seine ausgegebene Spannung würde aber dann dennoch bis vor die GP31 gelangen. An ihren Ausgang würde ich ebenfalls ein Trennglied aufschrauben, um sie zu schützen. Setzt Du nun noch einen uncommitted switch (SUR 220F) dazwischen, kannst Du Dich komplett "rausschalten". Liegen vom LNB bis zur GP31 vier ZF-Leitungen, könntest Du diese splitten und auf einen 4/1 oder einen Multischalter legen. All dies solltest Du aber nur in´s Auge fassen, wenn Du die Möglichkeit hast, die tatsächlichen Pegelverhältnisse in Deiner Anlage zu ermitteln, um sie ggf. auszugleichen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. März 2005
  6. Hans2

    Hans2 Wasserfall

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    AW: Einkabelsystem und Sonstiges

    Was Schüsselmann beschreibt, ist ein prinzipieller Ansatzpunkt. Zu berücksichtigen sind aber auch die Pegelverhältnisse. Ein Multischalter verstärkt ja das Signal nicht, das GP31 so, dass bis zu 15 Receiver angeschlossen werden können. Dementsprechend muss ja die gesammte Anlage konzipiert sein. Aus diesem Grund mein Hinweis auf etwas Elektrotechnik und Höchstfrequenztechnik. Wenn diese Sachen nicht berücksichtigt werden, geht das ganze nach hinten los.
     
  7. Schüsselmann

    Schüsselmann Wasserfall

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    AW: Einkabelsystem und Sonstiges

    Die Idee ist, die Ausgangssignale der GP31 auf den Eingang 1 des SUR 220F zu legen und sich über den Eingang 2 rauszuschalten um die GP31 "still zu legen". Du hast aber völlig recht, ohne Kenntnis der Pegelverhältnisse sollte man das nicht machen.
     
  8. traM

    traM Neuling

    Registriert seit:
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    AW: Einkabelsystem und Sonstiges

    Hallo

    von Schlüsselmann:
    "... er soll bewirken, daß eine vom Receiver ausgegebene Versorgungsspannung nicht in´s Leitungsnetz gerät."

    Das genau war der Punkt über den ich mir nicht ganz klar war, allerdings dachte ich mir das schon.

    Tolle Anregung mit dem Switch. Mit dem muss ich mich jetzt mal befassen.

    Nochmals vielen Dank an euch für die Infos.

    Gruß

    traM
     
  9. Grautvornix

    Grautvornix Silber Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    AW: Einkabelsystem und Sonstiges

    Hallo

    Muss mich da wohl auch zu Worte melden. Vielleicht gibt's das schon was du da möchtest. Erstens ist es ja so, dass es dem GP31-D egal ist, ob DC kommt oder nicht. Es geht, wie schon erwähnt um den Schutz der Receiver und auch darum, dass man in Gebäuden oftmals nicht mehr so richtig weiss, was da wo verbaut wurde. Da ist zum Beispiel die vergessene Kabeldose hinter dem Schrank und schon gibts Kurzschluss. Deshalb die Empfehlung der DC getrennten Dosen.
    Oft wird ja nun aber heute ein Twin Receiver eingesetzt. Wenn man aber nur ein Kabel vom Multischalter aus hat, ist das aber nicht sinnvoll. Deshalb gibt es den Twin Switch. Das ist ein passives GP31-D, welches mit DiseqC Signal entweder eingeschaltet oder umgangen werden kann. So hat man die Möglichkeiten, entweder alles über den Mutlischalter zu empfangen oder, wenn man gleichzeitig etwas aufzeichnen und etwas anderes sehen möchte, die Sache über den Twin Switch zu schalten.
    Bei Mutlischaltern für mehr als einen Satelliten, also z.B. 9xn oder 13xn usw. ist mindestens DiseqC 1.1. oder höher erforderlich, sonst reicht auch 1.0
    Da diese Lösung passiv ist, ist der Pegelunterschied zwischen MS und Twin Switch gering.
    Das gleiche geht natürlich auch mit meheren Receivern.
    Ähnlich ist auch das GP31-D light. Auch dies ist ein passives GP31-D, allerdings ohne die DiseqC Umschaltung - gedacht für Wohnungen mit mehreren Receivern aber nur einer Zuleitung. Die Senderauswahl ist identisch mit dem GP31-D auf www.s-a-t.tv
    Mehr Infos bei mir:rolleyes:
    Gruss Grautvornix
     
  10. traM

    traM Neuling

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    8
    AW: Einkabelsystem und Sonstiges

    Das heißt also statt den herkömmlichen DC-Block-Dosen reicht eine DC-Sperre in Richtung Receiver. Dies macht erstens dem GP-31 nichts aus und würde zweitens die Horizontal- / Vertikalumschaltung am Multischalter ermöglichen.

    Damit kann ich jetzt gar nix anfangen und muss mich erstmal informieren???


    Auf jeden Fall vielen Dank, ich melde mich mit Sicherheit nochmals.


    Gruß

    traM
     

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