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Einkabellösung mit Durchgangs und Enddosen

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von monky68, 20. Januar 2014.

  1. monky68

    monky68 Neuling

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    Hallo,

    folgendes Problem bzw. Vorhaben habe ich:

    In unserem 6 Familienhaus mit Gemeinschafts Sat-Anlage liegt jeweils nur ein Kabel in jeder Wohnung. Nun möchte ich zwei oder drei Receiver an diesen einen Strang betreiben. Die Receiver sollen als entweder oder meistens berieben werden. Es kann aber auch sein das zwei Receiver mal gleichzeitig laufen sollen. Da die meisten gängigen Programme nur auf Horizontal laufen sollte das kein Problem sein. Da haben wir uns bereits abgesprochen. Nun möchte ich zwei Durchgangsdosen und eine Enddose setzen. Müssen die Durchgangsdosen mit DC Durchgang oder ohne DC Durchgang sein? Ebenfalls gibt es Dosen mit unterschiedlicher Dämpfung. Welche muss ich da verwenden? Die mit der geringsten Dämpfung?

    Vielen Dank im Vorraus!

    Frank.
     
  2. raceroad

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    AW: Einkabellösung mit Durchgangs und Enddosen

    Davon abgesehen, dass inzwischen nur noch eher wenige 3-Loch Satdosen ohne Gleichspannungsdurchlass vom Sat-Geräteanschluss angeboten werden, kommt das darauf an, wo das high-horizontal Signal herkommen soll. Käme das direkt von einem LNB, das nicht anderweitig versorgt wird, ist selbstverfreilich DC-Durchgang nötig. Wie sonst sollte das LNB funktionieren? Sollte geplant sein, an einen Teilnehmeranschluss eines vorhandenen Multischalters (da Gemeinschafts-Satanlage) heranzugehen, ist ebenfalls DC-Durchgang nötig. Denn nur wenn am Teilnehmeranschluss die nötige Spannung ankommt, wird die gewünschte Ebene (hier primär high horizontal) durchgeschaltet.

    Für drei Dosen mit DC-Durchgang könnte von man Axing SSD 5-14 > 5-10 > 5-07 reihen. Hier käme es aber wieder darauf an, wo das Signal herkommen soll. Ein LNB ebenso wie ein "normaler" Multischaltler sind zunächst einmal nicht dafür ausgelegt, drei in Reihe geschaltete Dosen zu versorgen. Größe der Antenne, Verstärkung des LNBs und ggf. des Multischalters, Länge und Qualität der Kabel entscheiden darüber, ob das funktioniert.

    Ganz grundsätzlich erschließt sich mir nicht die Motivation für so eine Lösung:
    Das war ansatzweise richtig, als man noch nicht an HDTV gedacht hat. Besteht an HDTV kein Interesse? Warum nicht ein Unicable-LNB oder eine Unicable-Erweiterung für einen Multischalter verwenden? So könnten alle drei Teilnehmer parallel auf alle Programme zugreifen. Allerdings müssen die Receiver mit Unicable kompatibel sein. Ist das der Hinderungsgrund?
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Januar 2014
  3. monky68

    monky68 Neuling

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    AW: Einkabellösung mit Durchgangs und Enddosen

    An HDTV besteht schon Interesse ist aber nicht zwingend erforderlich da es sich um eine Ferienwohnung handelt. Die Sat-Anlage wird über einen Multischalter betrieben. Hersteller weiß ich momentan nicht und bekomme ich auch in den nächsten zwei Wochen nicht heraus. Unicable hört sich interssant an. Ich muss gestehen das ich zum ersten mal davon höre. An dem Multischalter sind mindestens noch zwei Anschlüsse frei. Mit unserem bestehendem Achschluss hätte ich dann drei zur Verfügung. Was kann man da den machen ohne allzu gross in die Anlage einzugreifen und auch nur unsere Wohnung mit drei receiver versorgen zu können. Günstige lösungen für zwei receiver habe ich gefunden aber momentan noch nicht für drei. Es werden aber definitiv immer nur zwei Receiver gleichzeitig in Betrieb sein. Der dritte in einem Schlafzimmer nur dann wenn der im Wohnzimmer aus ist. Reicht es dann aus wenn ich eine Unicable Erweiterung für zwei Receiver am Multischalter anschliesse? Brauchen diese eine Externe Stromversorgung (ist machbar)?

    Ich besitze einen Sky Receiver neueren Baujahrs. Der sollte eigentlich tauglich sein. Ich würde dann zwei neue dazu kaufen. Diese sind Preislich ja erschwinglich.

    Definitiv darf die Außenansicht des Hauses nicht verändert werden. Eine weitere Sat-Antenne ist nicht genehmigt.

    Vielen Dank!
     
  4. raceroad

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    AW: Einkabellösung mit Durchgangs und Enddosen

    Mit Unicable kann man über ein Kabel bis zu acht Receiver (Twinreceiver zählten doppelt.) versorgen, ohne dass man dabei in der Wahl der Sender eingeschränkt wäre.

    Im Prinzip könnte man von den drei Ausgängen auf UCP 3 gehen. Der Baustein wurde meines Wissens aber vom Markt genommen, so dass man kaum mehr Angebote finden wird. Das gilt auch für das Original Johansson 9712A.

    Was man aber machen kann: Zwischen dem LNB und dem Multischalter eine Unicable-Kaskade einfügen. Die Auswahl richtet sich danach, ob ein vorhandener Netzteil-versorgter Multischalter über eine Standbyfunktion verfügt oder nicht. Eine zusätzliche Antenne bräuchte man auf jeden Fall nicht.

    Das könnte man machen und z.B. zwei Teilnehmeranschlüssen so etwas wie SPAUN SUS 21 F nachschalten. Wenn der Multischalter über ein Netzteil das LNB versorgt, braucht man für den Unicable-Baustein keine zusätzliche Stromversorgung.

    Aber so viel günstiger als eine Unicable-Kaskade für vier Tuner ist eine Unicable-Lösung hinter dem Multischalter für nur zwei Tuner nicht. Außerdem bedenken: Falls Du einen recht neuen Receiver von Sky hättest, kann das ein Twinreceiver sein. Dessen zweiter Tuner kann dann, wenn der Receiver in konventioneller Technik über nur ein Kabel versorgt wird, immerhin noch eingeschränkt genutzt werden. Mit Unicable sähe das anders aus: Stünde für einen Twinreceiver nur eine Unicable-Umsetzung zur Verfügung, läge der zweite Tuner eines Twinreceivers brach.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Januar 2014
  5. monky68

    monky68 Neuling

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    AW: Einkabellösung mit Durchgangs und Enddosen

    Werde es wahrscheinlich mit dem spaun sus 21 f realisieren. Diesen kann ich im Kabelkanal verstecken, da nur Fachfirmen an der Gemeinschaftsanlage rumwerkeln dürfen. Kann ich denn normale sat durchgangsdosen mit dc durchgang 10db verwenden? Oder brauche ich spezielle unicable Dosen?
     
  6. Dipol

    Dipol Talk-König

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    AW: Einkabellösung mit Durchgangs und Enddosen

    Das Verbot für Manipulationen durch ahnungslose Bewohner hat schon seinen Grund. Das würde dir ganz sicher nicht gefallen, wenn ein Mieter ohne Fachwissen in deinem Hauseigentum manipulieren würde.
    Du stellst im fachlichen Unverstand Fragen die raceroad bereits vorab erklärt hat. Wenn dich die gute Erklärung überfordert ist das ein weiterer Grund die Hände von der Gemeinschaftsanlage zu lassen.
    Die Pegel und Kabeldämpfungen kann man nicht aus der Distanz per Glaskugel prognostizieren, die muss man vor Ort mit einem Antennenmessgerät messen oder empirisch testen.

    Falls der Multischalter keinen freien Ausgang hat, ist ohnehin nur eine Erweiterung mit Kaskade möglich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Januar 2014

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