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Einkabellösung für Mehrfamilienhaus??

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Konfusius, 30. April 2008.

  1. Konfusius

    Konfusius Neuling

    Registriert seit:
    30. April 2008
    Beiträge:
    7
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    Hallo, vorab zur Info ich bin absoluter Anfänger in der Sat-Technik, also bitte möglichst wenig Fachchinesisch,
    wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus, 15 Parteien, Kabel in Baumstruktur, Neuverlegung indiskutabel, haben einen besch... Kabelanbieter und möchten gerne eine Sat-Anlage mit Einkabellösung installieren. Die ganze Anlage dürfte maximal 3000 Euro kosten, ohne Receiver.
    Je mehr ich im Netz recherchiere, desto weniger weiß ich welches System für uns was taugt? Deshalb jetzt ein Hilferuf an die Experten - wenn ihr eine solche Anlage kaufen würdet (müsstet) welche käme in Frage? Wo liegen die Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme, welches ist halbwegs zukunftstauglich?
     
  2. Dipol

    Dipol Talk-König

    Registriert seit:
    21. Oktober 2007
    Beiträge:
    6.097
    Ort:
    Raum Stuttgart
    AW: Einkabellösung für Mehrfamilienhaus??

    Bei 15 Parteien ist die "indiskutable" Neuverkabelung in Multischalter-Sternverteilung die mit Abstand beste und langfristig auch günstigste und einzig wirklich zukunftssichere Alternative, bei der Nachrüstungen nur für den Empfang weiterer Satelliten anfallen. Auch entsteht hier der geringste Aufwand für Wartung und Service. Wenn man eine Sternverteilung will, geht das bei 15 WE immer, das ist lediglich eine Frage der Akzeptanz.

    Jedes klassische Einkabel-System und jede Art von Kopfstellenumsetzung ist eine Lösung auf Zeit, die Nachrüstungen erfordert! Ich kenne Anlagen, bei denen mit der gleichen Ablehnung einer Netzmodernisierung in den 90er Jahren erst die analoge "Einkabellösung" für 24 Transponder (bis 1.750 MHz), danach die Erweiterung auf ISISAT mit 35 Transpondern, und inzwischen der Umbau vom Umbau auf digitales Einkabelsystem (DiESy) ohne Optionskanäle (Argument: So viele Programme reichen, das brauchen wir nicht) erfolgt ist. Dank ausgeprägter Beratungsresistenz ist bei manchen DiESy-Anlagen oder den TechniSat DisiCon-LNB seit geraumer Zeit weder der ARD-Radiotransponder, noch Eurosport/EuroNews zu empfangen, noch der neue sat 1/Pro 7-Transponder. Und nun wird auch noch das Lowband von der ARD genutzt, womit selbst die modernste Ausführung, die DPA 31, schon wieder überholt ist. Nunmehr werden die Unbelehrbaren auf die ASTRO SEV 300 oder 500 aufspringen, die wegen Umsetzerports ein Vielfaches der DPA 31 kosten werden. FAZIT: Einen Haufen Geld verbrannt und immer noch ein normwidriges Netz in Betrieb.

    Wenn du mal noch Angaben zum Gebäude und zur Netzstruktur machst, kann man abschätzen, welche Alternativen in Betracht kommen. Die Schilderung der Vor-und Nachteile sprengt sonst den Forumsrahmen. Vollbandempfang ist in Reihenverteilungen nur mit dem UniCable-System möglich, das aber noch unter hier im Forum mehrfach geschilderten heftigen Tücken leidet.

    Auch wesentlich flexiblere IF-Umsetzer von POLYTRON oder IRTE bzw. Preisner/TELEVES haben Ihren Preis und sind nicht ohne Nachteile. Eine Kopfstellenumsetzung QPSK in QAM (Empfang mit Kabelbox) ist bei gerade mal 15 WE ein sehr teures und unwirtschaftliches Unterfangen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. April 2008
  3. Konfusius

    Konfusius Neuling

    Registriert seit:
    30. April 2008
    Beiträge:
    7
    AW: Einkabellösung für Mehrfamilienhaus??

    Hallo Dipol,
    erstmal danke für die prompte Reaktion, die genaue Kabelstruktur ist noch nicht bekannt, es gibt darüber keine Pläne mehr und die Firma, die 1996 die ganze Elektrik installiert hat, ist inzwischen in Konkurs gegangen, wir werden in den nächsten Tagen durch abziehen der Kabel am Verteiler erstmal herausfinden müssen, wer an welchem Kabel hängt.
    Es gibt im UG den Kabelanschluß mit einem Verstärker von dort geht über eine Weiche je ein Kabel in die jeweilige Haushälfte, dort sitzt jeweils ein Verteiler von dem auf der einen Seite 4 und auf der anderen Seite 5 Kabel abgehen und in Kabelkanälen verschwinden.
    Indiskutabel ist eine Neuverkabelung deshalb, weil die Kabelkanäle nicht groß genug sind um so viele Kabel aufzunehmen und ein aufklopfen der Wände oder auf Putz verlegen der Kabel wird von der Hausgemeinschaft strikt ausgeschlossen. Wenn es nach mir ginge dürfte sich jeder eine eigene Schüssel auf oder an den Balkon schrauben und dann wäre Ruhe aber das stört unsere Ästeten.
    Kann nicht mal jemand eine unsichtbare Schüssel erfinden??
    Sobald ich die genaue Kabelstruktur kenne, werde ich eine Skizze machen und sie einstellen, vielleicht fällt ja jemandem was geniales ein.
    Hinzukommt noch, das inzwischen ja keiner mehr mit einem Empfänger auskommt sondern pro WG im Normalfall mind. 2 Anschlüsse benötigt werden.
     
  4. KlausAmSee

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    Registriert seit:
    8. Oktober 2004
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    Mitten im Hegau
    AW: Einkabellösung für Mehrfamilienhaus??

    Solange für jede Wohnung eine eigene Zuleitung vorhanden ist (danach hört es sich an), lässt sich das "Problem" lösen.

    Klaus
     
  5. Konfusius

    Konfusius Neuling

    Registriert seit:
    30. April 2008
    Beiträge:
    7
    AW: Einkabellösung für Mehrfamilienhaus??

    Wir haben keine Sternverteilung, das ist schon mal sicher. Wenn ich ein Kabel am Verteiler abziehe haben 2 übereinander liegende Wohnungen keinen Empfang mehr, das haben wir gestern getestet. So einfach wird es dann doch nicht - leider?
     
  6. KlausAmSee

    KlausAmSee Board Ikone

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    Ort:
    Mitten im Hegau
    AW: Einkabellösung für Mehrfamilienhaus??

    Läuft die Leitung dann wenigstens durch ein Leerrohr?
     
  7. Konfusius

    Konfusius Neuling

    Registriert seit:
    30. April 2008
    Beiträge:
    7
    AW: Einkabellösung für Mehrfamilienhaus??

    Das schon, aber welche Wege dieses Leerrohr nimmt und ob die Kabel so verlegt sind, das man sie auch austauschen bzw. durch dünnere ersetzen könnte da wage ich keine Prognose, in unserem Haus gibt es ziemlich viel "Pfusch am Bau". Vor Überraschungen ist man hier nie sicher!
     
  8. Nelli22.08

    Nelli22.08 Lexikon

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    125 cm Gilbertini Stab HH120
    AW: Einkabellösung für Mehrfamilienhaus??

    Wer Heutzutage noch Einkabelanlagen oder andere Zwischen Lösungen montiert handelt grob Fahrlässig.

    Das sind nur Lösungen auf kurze Zeit und im Nachhinein teurer als jetzt eine Vernünftige Sternverkabelung vorzunehmen.

    Einkabelanlagen sind nur Kunden melkende Konstruktionen.
     
  9. akai

    akai Junior Member

    Registriert seit:
    3. März 2008
    Beiträge:
    22
    AW: Einkabellösung für Mehrfamilienhaus??

    Weshalb laesst du nicht das ganze Aufwand sein (wer nicht will...) und stellst halt eine Sat. Antenne auf deinem Balkon am Boden auf? Die koennen sich ja kloppen und sich wieder melden. Wer der Siger ist! :D

    Es gibt in der Zwischenzeit auch fast durchsichtige Schuesseln im FA.
     
  10. Konfusius

    Konfusius Neuling

    Registriert seit:
    30. April 2008
    Beiträge:
    7
    AW: Einkabellösung für Mehrfamilienhaus??

    Weil ich die Fassade nicht durchbohren darf! Die Außenhaut gehört der Gemeinschaft und da darf ich nicht einfach ein Loch reinbohren wegen Isolierung und so! Das hat vor ein paar Jahren mal jemand gemacht, das gab einen Riesenärger und der musste es von einer Fachfirma wieder zumachen lassen. Ich finde es ja auch sinnvoller eine Lösung für die Allgemeinheit zu finden.
     

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