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Ein Linker bekennt: "Ich habe Schröder gewählt"

Dieses Thema im Forum "Politik" wurde erstellt von gabbiano, 29. September 2005.

  1. gabbiano

    gabbiano Junior Member

    Registriert seit:
    20. März 2005
    Beiträge:
    127
    Ort:
    Essen
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    Wolfgang Gehrcke von der Linkspartei ist bekennender Schröder-Wähler. Allerdings gilt das nur für die Wahl Gerhard Schröders (SPD) zum Bundeskanzler im Jahr 1998. Die PDS als Vorläuferin der Linkspartei war gerade mit 5,1 Prozent in den Bundestag gekommen und hatte nach der Abwahl der Kohl-Regierung große Hoffnungen auf Rot-Grün gesetzt. Gehrcke: "Damals war das für mich eine Zukunftsinvestition - heute wäre es eine Fehlinvestition."

    Gehrcke berichtete, damals habe Schröder ihn kurz vor dem Wahlgang in alter Verbundenheit aus Juso-Zeiten gefragt: "Wolfgang, willst du uns nicht wählen?" Schröder habe ihm gestanden, dass er sich nicht aller Abgeordneten der eigenen Reihen sicher sein könne und ihm unter Umständen sieben Stimmen fehlten. Am Ende hatte Schröder sieben Stimmen aus der Opposition.

    "Ich habe Schröder damals gewählt", sagte Gehrcke am Dienstag in Berlin. Und er vermute, dass auch die anderen sechs Stimmen aus der PDS stammten. Denn warum sollten Abgeordnete der abgewählten Union und FDP den Gegner wählen?

    Sollte sich Schröder nun 2005 wieder als Kanzler zur Wahl stellen, schließt Gehrcke Stimmen aus der Linkspartei für ihn aus. "Damals war eine ganz andere Situation. Die Außenpolitik sollte Friedenspolitik sein, und die Steuerpolitik war auf den Binnenmarkt und sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse ausgerichtet."

    Und dann nennt Gehrcke noch das Hauptargument, warum PDS-Parlamentarier damals für Schröder stimmten, Linkspartei-Vertreter dies aber jetzt keinesfalls tun würden: "1998 war Oskar Lafontaine SPD-Chef und Finanzminister" - heute ist Lafontaine Chef der Bundestagsfraktion der Linkspartei.

    http://www.n-tv.de/584720.html





    Interessant, was man nach vielen Jahren immer wieder erfährt. :)
     

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