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DVB-T Verstärker

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von smseplus, 12. September 2004.

  1. smseplus

    smseplus Senior Member

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    Hallo Leute,

    ich suche einen Empfangsstellen (Antennen) Verstärker, der mind. 30 db. Verstärkung im UHF-Band hat und dort bis Kanal 69 arbeitet. Unser jetziger macht leider bei 60 schluß und so fehlt hier das Erste und RTL2.

    Verstehe eh nicht, warum man so hochfrequent sendet, da ja alle alten Verstärker bei Kanal 60 schlußmachen.....

    Ein Verstärker mit so hoher Verstärkung ist hier bei uns in Aachen erforderlich, da 9 Parteien angeschlossen sind. Die (alte) UHF Antenne funktioniert enwandfrei, da auf dem Dachboden ohne Verstärker alle Kanäle möglich sind.

    Also, wer weiss eine Stelle wo es Verstärker mit Eingängen für Band I+II/III/IV+V gibt, der mind 30 dB verstärkt und unter 50Euro Kostet. (Deswegen ist der vom Conrad ausgeschieden....)

    Danke!
     
  2. Siemm

    Siemm Senior Member

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  3. Matthias K.

    Matthias K. Gold Member

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    AW: DVB-T Verstärker

    Der beste Verstärker, den ich bisher gesehen habe und selber einsetze,
    ist der TVS 6-00 von Axing.
    http://www.axing.com
    Ihn gibt es bei Reichelt.de für 40 Euro.

    Er hat zwei Eingänge :
    1. UHF/VHF (kombiniert)
    2. UKW

    Er hat drei Regler
    1. UHF
    2. VHF
    3. UKW

    Man kann die Verstärkung/Dämpfung also für jeden Bereich einstellen,
    denn das ist wichtig für den Empfang.
    Man sollte Verstärker niemals stärker einstellen, als nötig.

    Klasse : Er produziert <5 dB Rauschen.


    Der o. angegebene hat auch keine 40 dB Verstärkung.
    Das wäre terrestrisch völliger Unsinn.

    So viele Verluste kann man kaum produzieren.

    Siehe auch :
    http://forum.myphorum.de/read.php?f=8773&i=118227&t=118227
    Zitat Birger : "Fazit: je weniger Verstärkung, desto besser, aber keine ist auch nicht gut."
     
  4. Matthias K.

    Matthias K. Gold Member

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    Velbert
    AW: DVB-T Verstärker

    Das Band 5 ging schon immer bis K68 oder K69,
    nur dass die hohen Kanäle bisher noch nicht genutzt wurden.

    Das war auch schon so, als die meisten alten Verstärker produziert wurden.
    Eigentlich eine Frechheit, dass diese so früh Ende machen.

    Es ist ja quasi so, als würde man sich ein UKW-Radio kaufen,
    welches schon bei 106 MHz sein Ende findet.

    Aber gut,
    der schwache K66 aus Köln/Bonn wird ab Mai 2005 nicht mehr benutzt werden.
    Der K65 hat 50 kW, statt 20 kW, wie die Kanäle 26-49 !

    Im Ruhrgebiet wird ab Mai 2005 auch nur noch K64 als höchster Kanal mit 50 kW genutzt, ab 2006 wechselt die ARD hier höchstwahrscheinlich auf K9.


    Ich setze übrigens für den Köln-Empfang aus ca. 40 km Entfernung eine alte Funke-UHF-Antenne auf dem Dach ein, auf der Dick aufgedruckt steht "Geeignet von K21 bis K60" und K65 sowie K66 kommen kein bisschen schwächer rein, als die Kanäle unterhalb von K60.

    Meine UHF7 und SX43 von Konni-Antennen.de empfangen K65 und K66 schwächer, als die alte -K60-Antene, obwohl auf Konni-Antennen.de steht, dass sie bis K65 geeignet sind und auf Anfrage auch K66 gut genug empfangen können.

    So als Tip am Rande...
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. September 2004
  5. smseplus

    smseplus Senior Member

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    AW: DVB-T Verstärker

    Hallo,


    also wo bekomme ich denn den TVS5-00 zu einem guten Preis her? Leider brauche ich wirklich nen Verstärker der so stark ist, da hier im Haus in Aachen 9 Parteien angeschlossen sind und die analogen Programme nicht ausser Acht gelassen werden dürfen. Vielen Dank.
     
  6. Matthias K.

    Matthias K. Gold Member

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    AW: DVB-T Verstärker

    Dann muss es aber eine schlechte Verteilanlage/Verkabelung sein.
    Denn selbst bei 12 Parteien würde ich bei einer "guten" Anlage nicht mehr als 20 dB Verlust einplanen.
    Und wenn durch die Antennen nur zwei Radio- und/oder Fernsehsender schon ohne Verstärker sehr stark ankommen, wäre 15 dB Verstärkung schon zu viel !
    Siehe http://forum.digitalfernsehen.de/forum/showthread.php?t=51544


    Außerdem kann das Signal mit Verstärker nicht besser werden, als es direkt hinter/an der Antenne ist.
    Und in Aachen aus Köln ein Signal zu bekommen, welches stark und rein genug ist, dürfte schon sehr schwierig werden.
    Dazu müsste es schon eine sehr sehr gute und große UHF-Antenne sein,
    wie die LOG5045F von FTEmaximal.com, die auf jeden UHF-Kanal 16.5 dB Gewinn mitbringt.

    Sie müsste am höchsten Punkt des Dach-Mastes vertikal installiert werden und müsste dann alleinig zum Verstärkereingang geführt werden (adé analog) und dann zu den Parteien gelangen.

    Diese Antenne und der Alleingang der Antenne ist wichtig,
    weil a.) Darüber die Ortsender, egal ob VHF, UKW oder UHF nicht so stark einfallen
    b.) Die Antenne eine ausgezeichnete Richtcharakterristik aufweist
    c.) So viel aus Köln zusammenkratzt, wie es dort nur geht

    Da die Ortssender, z.B. aus Stolberg viel zu stark sind,
    würde über zusätzliche Antennen, die fürs Analoge z.B. dorthin zeigen, soviel starkes einstrahlen, dass selbst ein 20 dB-Verstärker sehr schnell übersteuern würde, deswegen raus mit den Analogen, wenn es mit DVB-T-Köln gut funktioniert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. September 2004
  7. bengelbenny

    bengelbenny Guest

    AW: DVB-T Verstärker

    Eine Frage, passt hier vielleicht nicht ganz rein, aber sinngemäß auf jeden Fall.
    Ich habe bekanntlich die Wittenberg mit integriertem Verstärker.
    Die ist nicht schlecht, jedoch übersteuert z.B. K7 vom Säntis (SF1) eigentlich immer.
    Auch der Gewinn ist nicht schlecht, könnte aber besser sein.

    Nun will ich die SX-43 von Konni kaufen und innen aufstellen, da ich aufs Dach nichts bauen darf.
    1. Ist diese Antenne empfehlenswert?

    2. Ihr schwärmt so von dem Axing TVS 6-00
    Ich brauch eben für meine Konni auch eben einen regelbaren Verstärker, der wenig verstärkt (mehr Verstärkung versaut ja das Bild mega, wurde ja mehrfach diskutiert).

    Ist dieser auch für den analogen Empfang super geeignet?
    Brauche eben für den K31 vom Säntis eine Lösung (SF2).
    SF1 lass ich momentan noch gut sein, VHF-Antenne wird aber wohl auch noch folgen.
    Desweiteren brauche ich, und für das mach ich den Aufwand, dringend eben die LÖsung für K39 ORF1 vom Gundkopf und K42 vom Gundkopf.
    Möchte einfach die Signale etwas verbessern, so dass die Sender dauerhaft empfangbar sind (andere ORF-Standorte sind aus geographischen Gründen leider nicht machbar).

    Ist dann die Kombination Konni SX-43 und Axing TVS 6-00 erfolgversprechend?
    Und vor allem erfolgversprechender als die Wittenberg LogPer?
    Oder sind die Konnis mit der Bezeichung UHF... besser?

    Wäre um eine Stellungnahme froh
    Grüße
    Ben
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. September 2004
  8. smseplus

    smseplus Senior Member

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    AW: DVB-T Verstärker

    Hallo Matthias,

    du hast ja recht, dass starke Ortssender ein Problem werden können, aber zur Zeit mit dem 32dB Verstärker gibt es ja auch keine Probleme beim empfang der Sender:

    K03 RTBF-La1 Lüttich
    K05 Ned-1 Roermond
    K24 ARD - Stolberg
    K26 DVB-T Köln
    K27 Sat.1 - Aachen
    K31 Ned. 2 - Roermond
    K34 Ned. 3 - Roermond
    K37 ZDF - Aachen
    K39 - Canal+ Lüttich
    K41 - DVB-T van de VRT Flandern
    K41 - RTBF - La2 Lüttich
    K43 DVB-T Köln
    K44 - VRT - TV1
    K47 - VRT - Canvas/Ketnet
    K49 - DVB-T Köln
    K58 - WDR - Aachen
    K60 - VOX - Aachen
    -> K65 DVB-T Köln stark gestört
    -> K66 DVB-T nicht möglich!!!

    Die Antenne ist also kein Problem (OK, ich gebe zu, sehr Gute Lage hier auf dem Berg, und das mit ner unter Dach Konstruktion)

    Ich habe natürlich schon einen 20dB Breitbandverstärker versucht, aber da ist digital kein Signal in den Wohnungen und analog ist alles verrauscht.

    Die Verteillung geht am Speicher über eine 2 Fach Splitter in den Keller und dort über einen 4-fach Splitter in die alten Kabel der Kabelgesellschaft, die ja keiner mehr braucht und jetzt für DVB-T genutzt werden sollten.

    Im Moment habe ich einen (alten) 30dB Breitband (K2-K60) Verstärker provisorisch am Speicher und er bringt den Kanal 65 in die Wohnungen, die direkt oben angeschlossen sind, fast ohne aussetzer. Auf dem K66 ist dort trotzdem nichts zu sehen.

    In meine Wohnung, die über den Keller mit ner alten Kabelstrippe verbunden ist, kommt das Erste nur, wenn ich mich Exklusief an den Verstärker hänge.

    So, jetzt denke ich also, dass hier mein Signal zu schwach ist und die Kabel zu hohe Verluste haben und ich deswegen diesen Verstärker brauche. Auf dem Speicher direkt gehen ja alle Programme incl. K66.


    PS: Was bedeutet eigentlich der Aufdruck auf manchen Verstärkern, dass sie nicht zulässig in Empfangsstellen sind?

    Danke für die Antworten!
     
  9. Matthias K.

    Matthias K. Gold Member

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    AW: DVB-T Verstärker

    Der Aufdruck auf den Verstärkern könnte bedeuten,
    dass sie zu große Verstärkung haben und so gerade auch mit den Übersteuerungen einiger Sender ein großes Störfeld verursachen, was selbst die Nachbarn stören könnte.
    Oder er braucht einfach ein gleichmäßig starkes Empfangsmuster ->
    alle Programme "40 dB" und nicht, wie an Dachantennen auf nen Berg üblich...
    K40 - 0 dB
    K41 - 10 dB
    K42 - 89 dB
    K43 - 60 dB
    K44 - 20 dB
    K45 - 91 dB

    Es ist halt eine andere Aufgabe, einen mix aus 30 gleich starken Programmen zu verstärken, oder schwächste bis stärkste Sender hintereinander.

    Letztlich kann ich es Dir aber nicht mit Sicherheit sagen.
    Vielleicht kann das ein anderer Beantworten ?!

    Ansonsten gilt Aachen mit DVB-T Köln/Bonn als überhaupt nicht versorgt,
    da kann es durchaus sein, das K65 und K66 nicht stark genug durchkommen.
    Mich hat´s sowieso gewundert, warum man Köln/Bonn nicht auch 50 kW spendiert hat, so wie allen Sendern in Düsseldorf/Ruhrgebiet.
    Dann würde es wohl auch mit K66 mehr Erfolg versprechen.
    Aber wie man an K65 sieht, wohl auch nicht befriedigend.

    Die Hoffnung wird sein, den ARD-Mux zukünftig von Düsseldorf auf K64 zu empfangen und zu wissen, dass K66 ab Mai 2005 nicht mehr verwendet wird.


    Was die Antennenwahl angeht,
    so kann ich Konni loben und tadeln zu gleich.

    Die Gewinnangabe bezieht sich bei Konni-Antennen ungefähr auf die Bandmitte.
    Auf K65 und K66 erreicht die Konni weniger Gewinn als auf K21.
    Eigentlich müsste eine Antenne aber umso mehr Gewinn haben,
    je höher der Kanal ist, um der immer größerer werdenen Dämpfung bei größer werdenen Frequenz entgegen zu wirken.
    Die meisten Antennen, die angegeben haben "Geeignet bis K68", haben auch ungefähr auf K66 ihr Gewinnmaximum.
    Die Konni-Antennen werden auf der Webseite mit "geeignet bis K65" aufgeführt.
    Eigentlich sollte eher "geeignet bis K60" drauf stehen.

    Aber ja, die UHF7 empfängt noch K66, aber nur wenn die Antenne NICHT auf den Sender zeigt, warum auch immer.
    Die SX43 empfängt K65 und K66 schon deutlich besser, aber auch nicht besser als die kleine LogPer von FTEmaximal.

    Ich nutze die SX43 für den Empfang aus Genk, Belgien.
    K41 liegt ja in etwa in dem Bereich, wo die SX43 ihr Gewinnmaximum erreicht.

    www.FTEmaximal.com (englisch wählen) hat auch eine LogPer nur für UHF im Angebot. Mit ihr soll sich auf allen UHF-Kanälen (21-68) ein Gewinn von 15-17 dB erreichen lassen.

    Man muss also sich Gedanken machen, welche Antenne man wofür braucht :
    Richtung, Polarisation, Kanäle
     
  10. Matthias K.

    Matthias K. Gold Member

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    AW: DVB-T Verstärker

    Ach noch was, was die Verstärkung und Verteilung in diesem großen Haus angeht :

    Ich denke, dass die Verteilung und die Kabel tatsächlich große Verluste dort verursachen.
    Anders begründet es nicht die große nötige Verstärkung.

    Eine neu-Verkabelung kommt nicht in Frage ?
    Wohl nicht, sonst könnte man gleich DVB-s von Astra vollständig nutzen...

    Ich wohne auch ziemlich hoch, habe aber Langenberg direkt im Genick.
    Deswegen wird das Bild aller analogen Programm mit einem 30dB-Verstärker direkt deutlich schlechter, als ganz ohne Verstärker !

    Ich kann die Verschlechterung sogar am Modulationssignal eines DVB-T-Recievers beobachten.
    Er moduliert ja sein Bild direkt vor dem Fernseher für den analogen TV-Tuner-Eingang des Fernsehers.
    Ich habe ihn auf K62 eingestellt.

    Ist in der Antennenanlage kein Verstärker integriert,
    ist das Bild einwandfrei (so gut ein einfacher Modulator halt sein kann).
    Installiere ich den BK-Verstärker 1-00, kann man das Bild überhaupt nicht mehr angucken, so schlecht ist es.
     

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