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DVB-T Empfangsanlage

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von uwemue, 22. April 2007.

  1. uwemue

    uwemue Neuling

    Registriert seit:
    22. April 2007
    Beiträge:
    2
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    Hallo,

    ich bin ein fernsehtechnischer Laie ! Wohnte bisher in Wohnungen mit Kabelfernsehen und habe jetzt bald ein kleines Problem.
    Für den Neubau unseres Hauses möchte ich eine Anlage "bauen", die es mir ermöglicht ähnlich wie beim Kabelfernsehen, an jeder Antennedose alle empfangbaren Programme ohne settop box zu empfangen.
    Gibt es dafür technische Lösungen, bei Sat funktioniert das wohl, das möchte ich aber nicht, da berlin DVB-T ganz gut abdeckt und mir das Programmangebot ausreicht.
    Was brauche ich, was kostet das ?

    Vielen Dank
     
  2. The Geek

    The Geek Platin Member

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    Beiträge:
    2.627
    AW: DVB-T Empfangsanlage

    Hi,

    ist ganz einfach. Du musst alle Fernseher gegen Fernseher mit eingebautem DVB-T-Tuner austauschen.

    Der Preis hängt davon ab, für welches Fernsehgerät du dich entscheidest.

    The Geek
     
  3. Manfred Z

    Manfred Z Board Ikone

    Registriert seit:
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    4.712
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    Mittelfranken
    AW: DVB-T Empfangsanlage

    Das wäre eine professionelle Kabelkopfstation, ein ziemlich hoher Aufwand für ein Ein- oder Zweifamilienhaus, ist eher was für große Wohnanlagen, wenn das installierte Leitungssystem nicht für die höheren UHF-Kanäle geeignet ist.

    Und was soll geschehen, wenn die alten Fernsehgeräte mit Analogtuner in ein paar Jahren defekt sind und neue nicht mehr lieferbar sind?

    PS: Siehe #2
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. April 2007
  4. mor

    mor Wasserfall

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    AW: DVB-T Empfangsanlage

    Was auch immer nimm eine Sternverteilung. Die kannst du mit DVB-T und DVB-S betreiben.
     
  5. Schlosser

    Schlosser Gold Member

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    AW: DVB-T Empfangsanlage

    Wenn man sich vor dem "schlechten Aussehen" zusätzlicher Geräte im Wohnzimmer fürchtet, gibt es sowohl für DVB-T als auch für DVB-S kleine Receiver, die sich direkt auf den Scart-Anschluss eines Fernsehgerätes stecken lassen und somit nicht sichtbar sind. Für die Bedienung des Fernsehers ist nach wie vor eine Fernbedienung ausreichend (von Sonderfunktionen abgesehen), da man die Lautstärke und Programmauswahl mit der Ferbedienung des Receivers regeln kann. Darüber hinaus käme auch noch eine gute Universalfernbedienung für beide Geräte (TV und Receiver) in Betracht. Diese Gesamtlösung ist mit unter 100 Euro pro Fernsehgerät die preiswerteste (sehr einfache Receiver sind auch schon für deutlich unter 50€ zu bekommen, allerdings dann nicht als "Scart-Steckmodul").

    Es gibt kein einzelnes Gerät, welches mehrere DVB-T (oder DVB-S) -Programme auf einmal auf PAL (VHF/UHF, analoges Fernsehen) umsetzen kann. Dafür kommen nur eine entsprechende Anzahl Module für Kabelkopfstationen in Frage (je Modul werden 1 oder 2 Programme nach PAL umgesetzt). Damit ergibt sich für die normalen 20-30 Programme ein Preis von mehreren Tausend Euro für so eine Kopfstation. Möglich ist es, aber eben sehr kostenintensiv.
     
  6. elo22

    elo22 Silber Member

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    Euskirchen
    AW: DVB-T Empfangsanlage

    Der finanzielle Aufwand liegt deutlich höher. xxxx€ pro Kanal.

    Lutz
     
  7. Westerhueser

    Westerhueser Junior Member

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    Technisches Equipment:
    Dachantenne UHF Wisi EB66 (Bereich K21-37) + UHF-Vorverstärker Polytron 20dB,
    VHF - 7 El. (provisorisch),
    Mehrbereichsverstärker 20 dB Hirschmann,
    DVB-T-Receiver Kathrein UFE-370/S,
    Analogtuner Nordmende V300 stereo,
    Monitor Sony PVM-14
    AW: DVB-T Empfangsanlage

    Warum der ganze Aufwand?

    In 2 Jahren gibts eh keine Fernseher mehr ohne DVB-T zu kaufen.

    Und im Gegensatz zu so einer Satscheixe hast Du keine Verteilungsprobleme.

    Und wie Lutz sagt, für ca. 30 Programme auf analog umgesetzt, kannst Du sicherlich einen vierstelligen Betrag pro Kanal ansetzen. Vergiß es, Kanalumsetzer sind Kaffee von vorgestern.

    Der Grund, warum ich DVB-T statt DVB-S benutze, ist neben der prinzipiellen Abneigung gegen Satschüsseln eben die unproblematische Verteilung. Das ist durch nichts zu ersetzen!
     
  8. uwemue

    uwemue Neuling

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    2
    AW: DVB-T Empfangsanlage

    Vielen Dank für die Beiträge. Ich werde dann wohl übergangsweise einige Receiver nutzen. Nach dem Neukauf einiger TV-Geräte sollte das Propblem behoben sein.
    Gibt es Receiver, die Festplattenrecorder und TV gleichtzeitig mit unterschiedlichen Fernsehprogramm arbeiten lassen ?

    Nützt es etwas ein "große" Antenne im Dach zu verstecken und Kabel in die einzelnen Zimmer zu verlegen, oder besser an jedem Receiver eine kleine Antenne ?

    Danke für Eure Mühe.
     
  9. mor

    mor Wasserfall

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    AW: DVB-T Empfangsanlage

    Twin receiver
    Zum ersten Teil - das geht. Zum zweiten Teil nehme für eine Verkabelung eine sog "Sternverteilung". Dann bist du für alles gerüstet....
     
  10. Westerhueser

    Westerhueser Junior Member

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    AW: DVB-T Empfangsanlage

    Ist technisch gesehen auf jeden Fall das Beste, aber auch aufwendigste und teuerste. Leider nicht für alle praktikabel, auch für mich läge das über dem Aufwand, den ich dazu betreiben möchte.

    Wenn das Signal genug Reserven hat (-> gute, nicht zu kleine Antenne und richtige Verstärkung), dann bietet sich als Kompromiß auch eine baumartige Verteilung an.

    Dies gilt umso mehr, wenn Dein Haus sich über eine große Grundfläche erstreckt und ein Dutzend Räume über mehrere Etagen mit Fernsehsignal versorgt werden können sollen.

    Da wäre der Gedanke an eine Sternverteilung der pure Horror.

    Hinzu kommt: Wenn man sich bei etwaiger Sat-Nutzung auf eine Polarisationsebene eines bestimmten, favorisierten Satelliten beschränkt, entfällt die Notwendigkeit für Multischalter und all dieses Gewürge.

    Es reicht dann, das umgesetzte Satsignalband über die Baumverteilung zu verteilen. Hierbei ist allerdings auf gutes (im Gigahertz-Bereich möglichst dämpfungsarmes) Kabel und dämpfungsarmen Anschluß der Geräte zu achten. Besonderes Augenmerk bedürfen die verwendeten Verteiler, hier gibt es viel (zu viel) Mist auf dem Markt.

    So kann man sich die Option auf ein zum DVB-T zusätzlich zu empfangendes und zu verteilendes Sat-Band offenhalten.

    Weitere Tips für Hausbesitzer:
    (und für Leute, die die Möglichkeit haben, die Installation in ihren Räumen selbst zu bestimmen)

    Man kann sich die, nach DIN glaube ich sogar vorgeschriebenen, Enddosen sparen und bei Bedarf in den Kabelkanälen einfach anschließen ohne (dämpfenden) UKW-TV-Splitter/Verteiler.

    Für die Verwendung von Radiogeräten genügt ein IEC-GenderChangeradapter und an unbelegten Leitungsenden kommt ein Abschlußwiderstand eingestöpselt rein. Das bringt schon mal den Gewinn einer eingesparten Dämpfungsebene ein.

    Die Verwendung von an der Decke hängenden Kabelkanälen hat allgemein viele Vorteile: weniger Stemmarbeiten, mehr Flexibilität durch schnelle einfache Umbaufähigkeit, bessere Übersicht und Wartbarkeit. Und es sieht professionell aus... :cool:

    Hier ist einfach der Mut zur Unorthodoxie gefragt. :D
     

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