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DVB-T Einspeisung mittels SAT-Durchgangsdose?

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Discone, 12. Juli 2013.

  1. Discone

    Discone Foren-Gott

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    DVB-T Einspeisung in SAT-Durchgangsdose?

    Mittels Switch-LNB werden sternförmig mehrere Receiver versorgt, jeweils ca. 25 m Leitungslänge. An einem Receiver endet auch noch die getrennte Zuführung von einer DVB-T Antenne (DVB-T Fernempfang in Frankreich).
    Die DVB-T Antenne soll jetzt mit einem Terra AB-011 Verstärker (27 dB, 1 dB Rauschmaß) nachgerüstet werden:
    http://s438802728.e-**********/shop/article_AB011/Low-Noise-Vorverst%C3%A4rker-Terra-AB-011.html?shop_param=cid%3D4%26aid%3DAB011%26 (*** = s h o p . i n f o ohne Leerzeichen)
    Fernspeisung vom Mast-Verstärker mittels Spaun FSW 5 Fernspeiseweiche (Distanz zur terr. Antenne ca. 10 m).

    Besteht die Möglichkeit der DVB-T Einspeisung in den Ausgang von einer Axing SSD 5-10 SAT-Durchgangsdose
    (leider 10 dB Verlust am SAT-Ausgang), danach in LNB-Nähe eine Weiche zur Auskopplung vom DVB-T Signal:
    Wentronic SAT-TV-Einschleuseweiche DC-Durchgang: Amazon.de: Elektronik
    Einspeisung vom DVB-T Signal mit einer zweiten o.g. Einschleuseweiche in einen weiteren Ausgang vom LNB,
    am Leitungsende von diesem LNB-Ausgang dann eine SAT-Stichdose zur Trennung von SAT-TV und DVB-T:
    Wisi SAT-Stichdose DB 53: Amazon.de: Baumarkt

    PS: am Montageort der SAT-Antenne ist der DVB-T Empfang nicht möglich,
    die Verlegung von einer zusätzlichen Koaxialleitung soll vermieden werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juli 2013
  2. Wolfgang R

    Wolfgang R Board Ikone

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    AW: DVB-T Einspeisung mittels SAT-Durchgangsdose?

    Setze statt der verlustbehafteten Durchgansdose lieber eine Kathrein WFS23 Einschlussweiche ein, die hat nur 1db Durchgangdämpfung.

    Selbst wenn die Durchgangsdose dort - aus welchen Gründen auch immer - schon vorhanden ist und bleiben muss, würde ich vor der Dose eine WFS23 setzen.

    Kathrein gibt explizit an, dass der DC-Pass auf Sat ein beide Richtungen funktioniert. Wird also in beide Richtungen funktionieren, auch "Mischbetrieb" wie hier vorgesehen.

    Die gleiche würde ich nochmals für die Auskoppelung aus den Ableitung in LNB-Nähe sowie für die Einkoppelung in die andere Ableitung nehmen.

    Gibt dann nur 3db Verlust für die drei Einschleussweichen und damit massig Reserve für dein DVB-T-Signal.

    EDIT: Ich sehe gerade, nach nochmaligem Lesen, dass an der eigentlichen Dose wohl weiterhin DVB-T empfangen werden soll und das wohl der Hauptgrund für die SSD 5-10 ist :D

    Nun, dann wäre die Idee mit der Einspeissung über den Ausgang gar nicht so schlecht, zumal die Dose nur um die 3db Durchgangsdämpfung hat.

    Denn eine Quad-Einschlussweiche, die dann an Stelle der einzelnen Einschleussweiche gesetzt werden müsste (um das terr. Signal auf alle Ableitungen zu geben), hat um die 10db Dämpfung bei Terrestrik. Dann ist die Lösung mit der Dose sogar noch besser, wenn nur eine weitere Ableitung versorgt werden soll.

    Also Einspeisung über den Ausgang der SSD 5-10 (-3db), dann oben auskoppeln (-1db) und bei einer anderen Ableitung wieder einkoppeln (-1db). Dazu kommen dann noch die 2db deiner Wisi-Stichdose und die Kabelverluste. Macht somit 7db Verlust (ohne Kabel). Das ist noch zu verkraften.

    Die 10db Dämpfung bei Sat von der SSD 5-10 sind in der Praxis nicht wirklich ein großes Problem. Habe bei mir selbst im Wohnzimmer drei SSD 5-10 Sat-Durchgangdosen, damit der Fernseher später mal - ohne bauliche Maßnahmen - leicht umplaziert werden kann und in jeder Ecke ein UKW-Radio betrieben werden kann. Mit einem normalen ALPS-LNB ist da noch genügend Reserve, trotz UKW-Einschleussweiche und 4/1-Diseqc. Drei Einzelkabel durch das Leerrohr vom Dachboden wäre kaum mehr gegangen und parallel betrieben wird auch nicht.


    EDIT2: Vielleicht brauchst du am terrestrischen Ausgang der ersten Druchgangdose noch ein 10db-Dämpfungsglied, wenn der DVB-T-Empfänger mit dem starken Signal überfordert sein sollte...das wird sich dann in der Praxis zeigen...

    Gruß,

    Wolfgang
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juli 2013
  3. Dipol

    Dipol Talk-König

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    AW: DVB-T Einspeisung mittels SAT-Durchgangsdose?

    Das Dämpfungsbudget der DVB-T-Versorgung des Zweitanschlusses sehe ich ebenfalls trotz dieser partiellen Rückkanallösung nicht als Zentralproblem an. In dieser Exotenschaltung stecken aber noch zwei bislang übersehene Tücken:

    1. Das DVB-T-Signal wird vom TV-Anschluss in Richtung Stammausgang der SSD 5-10 durch den Richtkoppler nicht nur um die 10 dB Auskoppel-/Anschlussdämpfung, sondern um die Richtdämpfung von ~ 30 dB gedämpft.
    2. Wird die seitherige Stichdose nicht durch eine bereits intern terminierte echte Enddose ersetzt, darf man sich auch nicht beschweren wenn Stehwellen partielle Pegeleinbrüche hervorrufen und die neue DVB-T-Glückseligkeit am zweiten Anschluss durch Frust abgelöst wird.
    Mit 30 dB + 7 dB + 2 (?) dB = 39 dB Dämpfung wird die Planung etwas schwieriger.

    Auf ein Neues! :winken:
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juli 2013
  4. Discone

    Discone Foren-Gott

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    AW: DVB-T Einspeisung mittels SAT-Durchgangsdose?

    > auf ein Neues ;)

    Es sollte eine DVB-T Einspeisemöglichkeit gefunden werden, mit Verzweigung in zwei Richtungen, zur Antennendose im Bereich der DVB-T Antenne und in Richtung zum LNB.
    Gesucht wird ein Sat-Verteiler ohne Richtkoppler-Effekt: http://www.eg-sat.net/product_info....at-1-x-power-pass-abzweiger-satverteiler.html
    Einspeisung von DVB-T in Out2 und die Verteilung nach In und Out1 ohne signifikante Verluste damit möglich???

    Eine andere, vermutlich bessere Variante, nach dem Antennenverstärker ein Abzweiger:
    Antennenabzweiger - Pollin Electronic > z.B. mit 11 dB Abzweigdämpfung und 1,3 dB Durchgangsdämpfung.
    Hinter dem Stammausgang vom Abzweiger dann eine Einspeiseweiche DVB-T > SAT.
    Am Kombiausgang (IN/OUT 0,15 MHz ... 2400 MHz) die ankommende Leitung vom LNB anschliessen.
    IN /OUT (0,15 MHz ... 860 MHz) mit dem Stammausgang vom DVB-T Abzweiger verbinden.
    Am IN/OUT (950 MHz ... 2400 MHz) der Einspeiseweiche wird der SAT-Receiver angeschlossen.
    Die DVB-T Versorgung erfolgt im Bereich der terr. Antenne von der SAT-Zuführung getrennt, über den Abzweiger.

    In der Nähe vom Switch-LNB dann noch zwei DVB-T Einspeiseweichen, zur DVB-T Auskopplung,
    und zur Einkopplung in einen LNB-Ausgang.
    Die Trennung von SAT und DVB-T könnte dann mit einer weiteren Einspeiseweiche erfolgen,
    es kann dafür aber auch eine gute Antennendose mit niedriger Dämpfung empfohlen werden :rolleyes:.

    Ist die Wisi DB53 nicht generell für SAT-Anlagen mit Switch-LNB und zusätzlicher DVB-T Einspeisung geeignet
    (für welche Anwendung wird diese Antennendose produziert)?
    Welche "echte" End-Dose mit interner Terminierung sollte eingesetzt werden?
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juli 2013
  5. Dipol

    Dipol Talk-König

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    AW: DVB-T Einspeisung mittels SAT-Durchgangsdose?

    Die Lösung könnte so aussehen:

    Verstärker >> BK-Zweifachverteiler >> an jedem Ausgang eine Weiche in Richtung Dose und LNB >> Anschlüsse Sat verbinden >> 2 x Weiche zur Überbrückung des Multischalters.

    Auch ein Zweifachverteiler mit ca. 3,8 dB Verteildämpfung hat Port to Port nicht nur 2 x 3,8 dB = 7,6 dB, sondern ca. 20 dB Entkopplung.
    Ob ein Richtkoppler in einer Steckdose oder einem Abzweiger eingebaut ist macht keinen Unternschied. Im Rückwärtsbetrieb vom Stichanschluss zum Stammausgang ist die Dämpfung stets deutlich höher als vorwärts.
    Die DB 53 ist eine sehr gut Stichdose für Stich- oder Sternleitungen. Wird der auch nur eine Durchgangsdose vorgeschaltet, mutiert die Stern- zur nicht terminierten Stammleitung. Bei allen nicht terminierten Stammleitungen treten Mikroreflexionen auf. Diese rücklaufenden Stehwellen schlagen an den vorgeschalteten Schneisen ins Spektrum. Je nachdem wie gegenphasig hin- und rücklaufende Welle sind, ist die Trägerabsenkung schwächer oder stärker. Ob davon die DVB-T-Frequenzen betroffen werden ist nur empirisch festzustellen.

    Folien mit Spektrumsbildern nicht terminierter Stammleitungen sind im Netzwelt- und HiFi-Forum abgelegt. Die Schneisen im Spektrum kann man mit einer Sat-Durchgangsdose mit kapazitiv getrenntem Abschlusswiderstand oder einer echten intern bedämpften Enddose wie z. B. einer JULTEC JAD307TRS verhindern.

    Diese pegelfreundliche 7 dB Enddose hat anstelle eines Richtkopplers ein internes Dämpfungsglied eingebaut, womit sich die Entkopplung aus 30 dB Rückflussdämpfung der Durchgangsdose + 7 dB Anschlussdämpfung + Kabedämpfung ergibt. Dass die für UKW und VHF (7 MHz) geforderte Teilnehmerentkopplung von 42 dB verfehlt wird spielt in diesem Fall keine Rolle.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juli 2013
  6. Discone

    Discone Foren-Gott

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    AW: DVB-T Einspeisung mittels SAT-Durchgangsdose?

    @ Dipol
    Danke für die Profi-Informationen :)!
    :confused: Der Antennenabzweiger soll ja in normaler Vorwärtsrichtung betrieben werden.
    Die Abzweigdämpfung von 11 dB sollte in unmittelbarer Nähe der Einspeiseweiche und Enddose kein Problem sein. Über den Stammdurchgang hat der Abzweiger dann nur 1,3 dB Dämpfung, ein Vorteil für die DVB-T Weiterleitung bis in die Nähe vom LNB und über die drei Weichen, zzgl. Leitungsdämpfung über ca. 50 m ... 60 m und 7 dB Dämpfung an der Enddose vom zweiten Anschluss.
    Hier wird ja dann keine Durchgangsdose eingebaut, eine DVB-T Einspeisweiche kann dann auch Stehwellen verursachen? Folgt dann daraus, auch bei der zusätzlichen Montage von einer Einspeiseweiche gleich hinter einem LNB ist an der Stichleitung dann eine terminierte Enddose oder eine terminierte Durchgangsdose erforderlich, die WISI DB 53 nicht zu empfehlen?

    Die JULTEC JAD307TRS wird ja schon für 9,50 € angeboten,
    das erhöht die erforderliche Investition bei zwei Dosen nur unwesentlich. :winken:
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juli 2013
  7. Dipol

    Dipol Talk-König

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    AW: DVB-T Einspeisung mittels SAT-Durchgangsdose?

    Wenn ich die beabsichtigte Schaltung richtig verstanden habe

    • läuft das DVB-T-Signal über den Abzweiger von Stamm "In" zu Stamm "Out" und über den Abzweig zu einer Dose und
    • das Sat.-Signal in Gegenrichtung von Stamm "Out" an den Stichausgang und da wird doch wieder die Richtdämpfung wirksam,
    oder?

    Mein exotischer Schaltungsvorschlag vermeidet die Richtkopplerdämpfung.
     

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