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DVB-C über SAT Multischalter Spaun SMK 55123F

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von solid2000, 5. Februar 2017.

  1. solid2000

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    Ich habe mal eine Frage zur Verteilung von Kabeldeutschland DVB C über einen Sat Multischalter Spaun. Der hat einen Eingang für DVB-T zum Verteilen. Nun lasse ich mir evtl. wegen schnellem Internet einen Hausübergabepunkt von KDG ins Haus legen.

    Da ich nun schon KDG im Haus habe würde ich neben Sat auch gern das KDG DVB-C Signal in die Dosen der Zimmer verteilen? Kann ich dann einfach am HÜP eine Strippe zum Multischalter Terrestrisch ziehen? Kann der Spaun das Signal dann umwandeln und an die Dosen (pro Dose 3 Anschlüsse Sat, Radio und DVBT TV) weiterleiten? Es handelt sich um einen Multischalter Spaun SMK 55123 F und Spaun SBK 5502 NF. Bei dem Gerät wird immer nur von Terrestrisch als Eingang geschrieben.

    Das Internet brauch ich nicht auf die Räume verteilen.
     
  2. MartinP

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    Technisch ist das grundsätzlich möglich, wenn man von Sicherheits-, und Störungsaspekten absieht....

    Für die Vermeidung von Störungen müsste man wohl in der Leitung zum Terr-Eingang d. Multischalters einen Rückkanal-Sperrfilter einschleifen.

    Für die Sicherheitsaspekte müsste im ersten Schritt gewährleistet sein, daß alle relevanten Vorschriften für Blitzschutz und Potentialausgleich beim Errichten der Satellitenantenne eingehalten wurden. Eine Antenne, wo nicht einmal das gewährleistet ist, würde ich keinesfalls mit dem Kabelnetz verbinden.

    Weiterhin sollten ausgehend vom Kabelnetz in die Leitung ein doppeltes galvanisches Trennglied und weiter in Richtung der Satelliten-Antenne gut geerdete Überspannungsableiter eingebracht werden, am besten sogar einer mehrstufigen Anordnung von Grob- zu Feinschutz.
    Es muss unbedingt vermieden werden, daß im Fall eines Blitzeinschlages Überspannungen in das Kabelnetz eingeleitet werden, das könnte durch Schadenersatzforderungen des Kabelbetreibers teuer werden...

    Am Hausanschluss sollte auch noch ein pegelmäßig passender Abzweiger gesetzt werden, und der Pegel des Kabelsignals sollte an den Antennendosen eingemessen werden.

    Ich glaube nicht, daß das unter Sicherheitsaspekten und der notwendigen Einpegelung der Antennendosen ein Thema für einen Laien ist.
     
  3. Dipol

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    Vodafone/KDG legt keinen Wert auf die Einkopplung von Blitzströmen aus erdungspflichtigen Antennenanlagen und was die Fehlerfreiheit und Einstellung von interaktiven BK-Anschlüssen angeht, verlässt man sich auf geschulte Installationspartner und nicht auf berufsfremde Laien, die nicht mal ansatzweise erahnen was alles schief gehen kann, und meinen das erforderliche komplizierte Know-How nebenbei aus Foren saugen zu können.

    Testfragen: Welche Pegel sind an den Teilnehmerdosen für Hin- und Rückweg einzuhalten?

    Es ist auch fraglich, ob VF/KDG überhaupt noch selbst in normkonform geerdete und in den Potenzialausgleich einbezogene Sat.-Anlagen BK-Signale einspeist.
    Nicht alles was man als fachkundefreier und messgeräteloser Laie "kann" ist auch fachgerecht.

    Prophylaktische Hinweise darauf, dass die Einspeisung in eine Sat.-Anlage dieser Größenordnung voraussetzt, dass alle Nutzer auch einen Vertrag mit KDG haben und sich nach Erweiterung der BK-Bandbreite auf 1006 MHz eine Diskrepanz ergibt, welche getrennte Netze erfordert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Februar 2017
  4. solid2000

    solid2000 Lexikon

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    Es geht um Einfamilienhaus. Andere Teilnehmer gibt es im Haus nicht. Und natürlich mach ich das nicht selbst sonder lass es einen Fachmann anschliessen. Sat Anlage wird vom Elektriker geerdet.

    Mehr gehts nur um die techn. Machbarkeit und was getan werden muss.

    @MartinP
    Hab ich das richtig verstanden? Besteht auch die Gefahr das aus dem Kabelnetz Überspannung in mein Haus kommt? Also muss ich nicht nur verhindern das aus der Sat Anlage was ins Kabelnetz kommt sonder auch anders herum?
     
  5. MartinP

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    Theoretisch ja, wenn in anderen Häusern die Leute z. B. nicht in einem Forum vorher gefragt haben, wie man eine Satellitenantenne an das Kabelnetz anschließt ;-)
    Einen gewissen Schutz sollten aber auch "verkehrt herum" befeuerte Überspannungsableiter bieten.
    Ob der Kabelnetzbetreiber solche Verbindungen überhaupt gestattet, weiß dann hoffentlich der Betrieb, der die Arbeiten machen soll...
     
  6. Dipol

    Dipol Talk-König

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    Anders ausgedrückt: Bislang fehlt die Erdung und wo die fehlt, gibt es meistens auch keinen Potenzialausgleich??? Die gute Absicht eine Elektrofachkraft einzuschalten, fällt etwas verspätet ein? ;)

    Dass nicht annähernd jede EFK bezüglich Blitzschutz, Erdung und PA kompetent ist, kann man im gepinnten Erdungsthread nachlesen, wenn man sich da noch durchfindet.
    Das steht aber im Widerspruch zu Formulierungen mit "kann ich" oder "muss ich". Falls für die Sat.-Anlage Billigkabel mit Alu-Geflecht verlegt sind, wird die ein gut geschulter Installationspartner für den Internetanschluss selbst mit einer Einspeiseweiche auf nur eine Sternleitung verweigern.
    Bei KDG und Unitymedia waren die bei Kabel BW noch obligatorischen galvanischen Trennglieder verpönt. Nach meinem aktuellen Informationsstand hat sich das nur bei UM geändert. Bei Kombination von Sat.-Anlagen mit BK sollten sich Installateure am Bild 6 der für Antennensicherheit zuständigen DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2011-06 orientieren. Dort werden Überspannungen vom Kabelschirm nach dem Gebäudeeintritt und noch vor einem GVT, der vor dem HÜP installiert ist, über einen Überspannungsableiter blitzstromtragfähig mit 16 m² Cu gegen die geerdete HES abgeleitet.

    In der bevorstehenden Sitzung des AK 1 Sicherheit der zuständigen DKE-Kommission wird es zur Sprache kommen, ob bei dichter Bebauung mit vielen Erdungspunkten für BK-Anlagen ein Funktionspotenzialausgleichsleiter aus 6 mm² Cu genügt.
    Damit sind offenkundig Bauteile wie z. B. KATHREIN KAZ 11 Koaxüberspannungsableiter gemeint, deren Schutzfunktion sich - wie auch bei KAZ 12 Blitzstromableitern - auf die Verhinderung von Potenzialunterschieden zwischen Schirm und Mittelleiter beschränkt.
     
  7. Zodac

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    Jetzt muss ich mal ganz doof fragen:
    Wenn ich einen Receiver mit mehreren Tunern nutze - DVB-S und DVB-C und ich beide gleichzeitig nutze. Bestünde dann nicht theoretisch auch das Risiko, dass - wenn die SAT Anlage nicht hinreichend geerdet ist, dass über den Receiver die Überspannung in das TV Kabelnetz gelangt? Und das obwohl man beide Systeme grundsätzlich getrennt voneinander betreibt?

    Greets
    Zodac
     
  8. Dipol

    Dipol Talk-König

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    Angeblich gibt es keine doofen Fragen und nur dumme Antworten. :LOL:

    Wenn man einen Kombireceiver betreibt ist die Trennung beider Systeme ebenso futsch wie bei BK-Einspeisung in einen Multischalter oder in eine Sternleitung. Das gleiche gilt für LAN-Verbindungen ins Telekom-Festnetz, über das lt. DEHN überproportional viele Überspannungsschäden eindringen.
     
    Zodac gefällt das.
  9. MartinP

    MartinP Board Ikone

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    Die werden aber natürlich auf einen Erdungswinkel montiert, sodaß eine Anhebung des Schirmpotentials auch nicht so einfach sein wird.
    Die Ableitfähigkeit für große Ströme ist für handelsübliche Erdungswinkel natürlich auch nicht unbegrenzt ...
     
  10. Dipol

    Dipol Talk-König

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    Womit im Umkehrschluss SPD 1 Blitzstromableiter und SPD 2 Überspannungsableiter, durch die Koaxleitungen hindurch laufen, ohne Verbindung zum geerdeten Schutzpotenzialausgleich Kosmetik sind.

    Es macht einen gravierenden Unterschied ob Überspannungsschutzgeräte bei Blitzstromeinkopplungen (LEMP) oder auch Überspannungen aus Schalthandlungen (SEMP) einen temporären Kurzschluss zwischen Schirm und Mittelleiter oder wie im Beispielbild 6 der DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2011-06 zwischen der Schirmklemme und Erde machen.
     

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