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DRM+ im Band II oder Band III

Dieses Thema im Forum "Digital Radio / DAB+" wurde erstellt von Manfred Z, 29. Mai 2010.

  1. Manfred Z

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    Symposion zum Thema "DRM+ im VHF-Band III - gemeinsam mit DAB+"

    Nachdem die FH Kaiserslautern in den Jahren 2008 und 2009 Feldtests im UKW-Band II durchgeführt hat, um die Bedingungen für die Kompatibilität einer Mischnutzung mit FM zu ermitteln, gab es Anfang 2010 entsprechende Tests im VHF-Band III (TV-Kanäle 5 bis 12). Dabei konnten die Bedingungen für einen Mischbetrieb mit DAB(+) und DVB-T ermittelt werden.

    Übersicht der Präsentationen zum Download:

    Symposium DRM+ im VHF-Band III in Kaiserslautern

    Während DAB(+) sich besonders für landesweiten Rundfunk eignet, wird DRM+ als geeignetes System für digitalen lokalen Hörfunk angesehen.

    Für die Digitalisierung von Band II wird mittelfristig keine Perspektive gesehen.

    Es wird vorgeschlagen, einen 7 MHz breiten TV-Kanal in ein 100-kHz-Raster mit 70 DRM-Kanälen aufzuteilen. Die äußeren Kanäle 1, 2, 69 und 70 sind bei Mischnutzung gesperrt. Bei Mischnutzung mit DAB(+) sind zusätzlich 3 x 2 Kanäle zwischen den vier DAB-Frequenzblöcken gesperrt.

    Ein Gerätehersteller hat die Softwarekosten für die Adaption eines DAB+-Empfängers an DRM+ bei großen Stückzahlen mit 1 EUR (in Worten: ein Euro) pro Gerät beziffert (Vorteil von Band III).
     
  2. Cinemascope

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    AW: DRM+ im Band II oder Band III

    Da wäre doch folgendes Szenario denkbar:

    Die Öffis strahlen in DAB aus und die Privaten in DRM+.

    Dann würde für die Privaten der Multiplexzwang entfallen.
     
  3. Manfred Z

    Manfred Z Board Ikone

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    AW: DRM+ im Band II oder Band III

    Dann gäbe es keinen DAB-Bundesmux und keinen DAB-Neustart 2010/11. DRM+ im Band III könnte wohl kaum vor Mitte 2012 starten.

    Außerdem: Die Privaten gibt es nicht. Das sind lauter verschiedene Unternehmen mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen.

    Ensemble-Zwang ist nur eins von vielen Argumenten. Und was nützen Einzelsender, wenn der Netzbetreiber wieder MEDIA BROADCAST ist? Das von Mugler vorgestellte Konzept ist nur für Lokalsender praktikabel.
     
  4. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    AW: DRM+ im Band II oder Band III

    Ganz so ists ja auch nicht. An den meisten Privatsendern ist z.B. RTL beteiligt, dazu kommen oftmals die regionalen Zeitungsverlage. Natürlich gibts auch noch wirklich "unabhängige", das ist wahr.
    Das nicht unbedingt Media Broadcast die Sender betreiben muß, hat man in Leipzig gesehen.
    Letztendlich ist die Frage, ob sich das alles für die Sender rechnet, denen geht es nur um das Reichweiten/Kosten-Verhältnis und nicht darum, das Volk mit hochwertigen Audiogenüssen zu beglücken.

    Klaus
     
  5. RADIO354

    RADIO354 Guest

    AW: DRM+ im Band II oder Band III

    Hallo Zusammen,

    DRM+ im B III würde weiteren Stationen die Möglichkeit geben on Air
    zu gehen. Das ist aber nicht unbedingt erwünscht.
    Man macht sich Sorgen um die Konkurrenz. ( Soll aber das Geschäft beleben )
    beim Radio offensichtlich nicht. So wird auch DRM+ verhindert werden mit
    allen zur Verfügung stehenden Mitteln.
    Seitens der mabb : mabb - Medienanstalt Berlin Brandenburg - Auswertung der Ergebnisse der Interessensbekundungen zum digitalen Hörfunk und des Berichts der Arbeitsgruppe Digitales Radio des Forums Digitale Medien und diverser ( VPRT ) Privatfunker soll das Heutige UKW
    Angebot so festgeschrieben werden.

    Zitat : " Ein Gutachten der MABB beschreibt ein Szenario, bei dem UKW frühestens 2025, wenn nicht noch weit später abgeschaltet wird. Ich habe hierzu ein paar Statements des Branchendienstes text intern (Print-Ausgabe 5. Mai) vorliegen. Hier sind GFs von deutschen Privatradios zum Gutachten befragt worden, und alle können - wer hat etwas anderes erwartet - "sehr gut mit dem Gutachten leben" und hoffen UKW noch viel länger, bis zum, wie es wörtlich heisst, "Sankt Nimmerleinstag" retten zu können. RS2-Chef Betram Schwarz : "Ich setze in den kommenden 15 Jahren auf die 350 Millionen UKW-Empfänger und die Millionen Smartphones und andere IP-Plattformen." Die "Geldverbrennungsmaschine" DAB plus und deren politisch erzwungene Einführung bei gleichzeitiger UKW-Abschaltung wolle man mit allen Mitteln verhindern, heisst es in dem Text weiter. Hier gebe es "weder die nötigen Geräte noch Geschäftsmodelle. Der Privatfunk könne und wolle diese Kosten nicht stemmen".
    ... aus dem Radioforum www.ukwtv.de

    Wem das UKW Angebot vor Ort nicht genügt darf dann
    zusehen wie Er sich alternative Radioprogramme als Kostenpflichtige
    Datenverbindungen aus dem www holt.
    :winken::winken::winken:
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29. Mai 2010
  6. Manfred Z

    Manfred Z Board Ikone

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    AW: DRM+ im Band II oder Band III

    @ RADIO354

    Die verlinkte Seite der mabb stammt von 2008 und bezieht sich auf eine Umfrage bei den Privatsendern, die im April 2008 durchgeführt worden ist.

    Da wird unter anderem auf Hörfunk im Beipack beim Digital-TV DVB-T (Hobby der mabb) und beim Mobil-TV via DVB-H gesetzt. Das erste ist nicht flächendeckend indoor- und mobilempfangtauglich, das zweite ist in Deutschland schon beim Start gescheitert. Selbst in Ländern mit 64QAM als Standard bei DVB-T kommt DVB-H nicht so recht in Gang.

    Information der mabb zum Digitalradio (Stand 29. Mai 2010):

    Klar, der rbb ist praktisch pleite.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Mai 2010
  7. RADIO354

    RADIO354 Guest

    AW: DRM+ im Band II oder Band III

    @ Manfred Z

    Danke für den Hinweis.
    Bezeichnenderweise steht auf der mabb Seite gerade bei diesem Thema
    kein Datum dabei. Unten am Seitenende steht copyright .....2010.
    Die mabb hatte schonmal 2004 geschrieben " den DAB Ansatz aufzugeben "
    und hatte auf DVB- H gesetzt. Radio gewissermassen als Anhängsel eines
    Mobilfunkabos und das wurde nicht angenommen...
    MfG Det.
     
  8. Pyton

    Pyton Silber Member

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    AW: DRM+ im Band II oder Band III

    Jetzt wären doch mal die Geräte Hersteller an der Reihe, wenn es solche Aussagen wie diese gibt,

    Manfred Eich (Hirschmann Automotive) erläuterte, dass es für die Endgeräteindustrie leicht sei, ein DAB+-Radio mit geringem Aufwand so zu bauen, dass auch DRM+-Radioprogramme empfangen werden können.

    Quelle und gesamter Beitrag auf Rein-hören.de

    Damit hat Er sicher Recht, ein Digital Radio besteht Hauptsächlich aus einem Tuner, in diesem Fall für Band II und Band III, und der Digitalen Signalverarbeitung (DSP+Software).
    Leider gibt es in Deutschland kaum mehr Radio Hersteller.
     
  9. SirMike

    SirMike Senior Member

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    AW: DRM+ im Band II oder Band III

    Haben leider Gottes in deutschland keine Chance. Sklavenarbeit wie in China - siehe Apple-Zulieferer: Strategie gegen Selbstmorde - Du sollst nicht sterben - Wirtschaft - sueddeutsche.de - ist in Deutschland verboten. Der Profit liegt bei importierten Chinaerzeugnissen bei etwa 80% - 90% vor Steuern ->bei in Deutschland hergestellten Produkten bei etwa 10% vor Steuern -> bei gleichen Endverbraucherpreisen. :rolleyes:
     
  10. radio.burg

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    AW: DRM+ im Band II oder Band III

    Der geringe Aufwand ist, DRM+Radiosender auf Band II (UKW-Band).
     

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