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Digitalradio in NRW

Dieses Thema im Forum "Digital Radio / DAB+" wurde erstellt von Manfred Z, 5. April 2010.

  1. mischobo

    mischobo Lexikon

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    ... und warum schaltet dann ALDI Werbung auf dem Lokalsender Radio Bonn/Rhein-Sieg?
     
  2. berry

    berry Silber Member

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    Und davon sind mehrere Campusradios mit kleiner Reichweite und 45 Lokalradios mit dem gleichen Rahmenprogramm, der gleichen Musik und den gleichen Gewinnspielen. ;)
     
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  3. SAMS

    SAMS Talk-König Premium

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    Außen-Hardware: Drehanlage (110 cm): Empfang von 66°Ost bis 45°West - Spiegel: Triax TDS 110 - LNB: Triax Ultra Quad-LNB - Motor: SG2500A

    IPTV: Telekom Magenta TV (MR 401) mit "Magenta Sport" (VDSL 50)

    DAB+ Empfang auf 5C (Bundesmuxx), 10A (NDR), 11D (WDR) und vereinzelt NL

    DVB-T2: Region Münster / Osnabrück
    "Das geheimnisvolle Geräusch" läßt grüßen ;)

    Kommt alles aus Oberhausen... Aber das sollte ja inzwischen bekannt sein.
     
  4. mischobo

    mischobo Lexikon

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    ... und eben das bindet Verbreitungskapazitäten und lässt praktisch keinen Platz für landesweite Hörfunkketten.
    Das was die LfM-NRW als landesweite UKW-Hörfunkkette auschreiben will, kann man nicht wirklich als landesweite Hörfunkette bezeichnen.

    Aber mit dem NRW DAB+ Landesmux wird die Programmauswahl weiter steigen. Da dürfte auch der ein oder andere Programmveranstalter dabei sein, der Ende 2018 Interesse an eine DAB+ Verbreitung in NRW bekundet haben.
    -> DAB+: Landesanstalt für Medien NRW veröffentlicht Liste der Interessenten

    Eine der Interessenten ist RPR1. Stellt sich die Frage, ob die an einer landesweiten oder nur an eine regionalen Verbreitung in NRW interessiert sind
    -> RPR1. Köln/Bonn

    RPR1. ist hier in der Region via UKW auf der 103,5 MHz vom Senderstandort Ahrweiler zu empfangen. In Rheinland-Pfalz wird über DAB+ eine landesweite Version verbreitet.
    Aktuell kann im Köln/Bonn das Programm über den Senderstandort Linz am Rhein empfangen werden. In 2021 soll der Senderstandort Ahrweiler dazu kommen.
    Da im Dezember das Bundesmux I über den Senderstandort Ahrweiler verbreitet wird, dürfte eine Aufschaltung des RLP Landesmuxxes nicht mehr lange auf sich warten lassen. Damit dürfte sich die Empfangssituation in der Region Köln/Bonn verbessern ...
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. November 2020
  5. mischobo

    mischobo Lexikon

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    ... "Das geheimnisvolle Geräsuch" hatte mich mal zu einer Beschwerde bei der LfM-NRW bewegt. Einige aus meinem Bekanntenkreis hatten mich genervt, da mitzuspielen. Sie gingen von einer Aktion des hiesigen Lokalradios aus und schlussfolgerten daraus höhere Gewinnchancen.
    Es gab anfangs auch keinerlei Hinweis darauf, dass es sich um eine landesweite Aktion aller Lokalradios handelte. Auch der Wohnort der Gewinner blieb unerwähnt.
    Hatte das der LfM-NRW so mitgeteilt und auf die suggerierten höheren Gewinnchancen hingewiesen. Einige Zeit später gab es dann Hinweise, dass es sich um eine landesweite Aktion handelt. Das waren dann aussagen wie "aus dem Landesstudio" oder "landesweites Rechnungszentrum" ...
     
  6. SAMS

    SAMS Talk-König Premium

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    DAB+ Empfang auf 5C (Bundesmuxx), 10A (NDR), 11D (WDR) und vereinzelt NL

    DVB-T2: Region Münster / Osnabrück
    Kenne ich. Viele glaubten, das dieses Gewinnspiel immer vom Lokalsender kam. Wenn ich dann versucht habe, das richtig zu stellen, haben mir die wenigsten geglaubt.

    Daran kann man sehen, das die wenigsten Hörer genau zuhören, selbst als es später den o. g. Hinweis gab.
     
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  7. berry

    berry Silber Member

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    Mich wundert, dass unter den Interessenten 5 Lokalradios dabei sind, Märkischer Kreis, Dortmund, Bonn/Sieg, Emscher-Lippe und Köln. Außerdem ist auch die Westfunk GmbH unter den Interessenten. Die Westfunk GmbH ist Dienstleister für mehrere Lokalradios im Ruhrgebiet und im Sauerland.
     
  8. Nicoco

    Nicoco Silber Member

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    Die Abfrage der LfM richtete sich an landesweite und regionale Angebote.
    Von daher nicht so verwunderlich, dass sie dabei sind.
     
  9. mischobo

    mischobo Lexikon

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    ... mit der Bedarfsabfrage wollte die LfM-NRW prüfen, ob es einen Bedarf für DAB+ gibt und ggf. Maßnahmen zu ergreifen, den Bedarf zu decken. Hätte sich keiner oder nur sehr wenige Interesse bekundet, hätte sich die LfM-NRW nicht weiter mit DAB+befasst.

    Aktuell läuft die Ausschreibung für den Betrieb und Belegung eines landesweiten DAB+ Mux.
    Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich Lokalradios da bewerben werden.

    Meiner Ansicht werden u.a. die Programme "domradio", "lulu.fm" und "Metropol FM" Teil des Landesmux sein.
    Die 3 Programme tragen aufgrund ihrer Zielgruppe zur Meinungsvielfalt bei.

    Zu den Lokalradios. Für die gilt das sog. 2-Säulen-Modell.
    Eine Säule ist der redaktionelle Teil, für den die Veranstaltergemeinschaften (VG) zuständig ist. Eine weitere Säule stellen die Betriebsgesellschaften (BG) dar, die für die Verbreitung und Vermarktung der Programme verantwortlich sind.

    Ob und welche Lokalradios via DAB+ verbreitet werden, ist letztendlich die Entscheidung der jeweilgen Betriebsgesellschaften und nicht die der Veranstaltergemeinschaften.

    Nehmen wir mal als Beispiel die Funke Mediengruppe, die größter Anteilseigner der Betriebsgesellschaften der Lokalradios Radio Bochum, Radio Essen, Radio Mülheim, Radio Oberhausen, Radio Emscher Lippe, Radio Duisburg, Radio K.W., Radio Herne, Radio Hagen, Radio Ennepe Ruhr, Radio Sauerland und Radio Vest sind.
    Die Vermarktung der Programme obliegt der zur Funke Mediengruppe gehörende Westfunk GmbH.

    Anderes Beispiel für die Region Köln/Bonn. Hier ist die DuMont-Mediengruppe mittelbar größter Anteilseigner der Betriebgesellschaften der Lokalradios Radio Berg (Sendegebiet Rheinisch-Bergischer-Kreis und Oberbergischer Kreis), Radio Bonn/Rhein-Sieg (Bonn und Rhein-Sieg-Kreis), Radio Erft (Rhein-Erft-Kreis), Radio Euskirchen (Kreis Euskirchen), Radio Leverkusen, Radio Köln und Radio Rur (Kreis Düren).
    Die Vermarktung der Programme übernimmt die zur DuMont-Mediengruppe gehörende HSG Hörfunk Service GmbH.

    Derzeit werden die 7 Lokalradios über 20 UKW-Senderstandorte verbreitet.
    Die Sendegebiete liegen alle im Bereich des geplanten Regionalmux Köln/Bonn/Aachen. Die Eingrenzung der jeweiligen Sendegebiete kann nicht so umgesetzt werden wie bei der UKW-Verbreitung.
    Damit werden die Sendegbiete der Lokalradios deutlich vergrößert. Aber wäre das ein Nachteil? Die DAB+-Verbreitung dürfte insgesamt kostengünstiger als die UKW-Vebreitung sein. Auch bei der Vermarktung der Werbezeiten dürften praktisch keine Nachteile entstehen.
    Mit Antennen AC würde es in den Sendegbieten der von der DuMont-Mediengruppe vermarkteten Lokalradios ein weiteres Lokalradio zu empfangen.
    Akutell wird Antenne AC über 4 UKW-Senderstandorte verbreitet. Über das Regionalmx Köln/Bonn/Aachen würde das Verbreitungsgebiet deutlich erweitert, was die Refinanzierbarkeit der DAB+ Verbreitung erschweren könnte.
    Größter mittelbarer Anteilseigner der Betriebsgesellschaft ist die französiche Groupe Lagardère. Vermarktet wird das Programm von der zu Groupe Lagardère gehörende regioMedien AG mit Sitz im belgischen Eupen.
    Auch das ebenfalls mittelbar zur Groupe Lagardère gehörende und von der regioMedien AG vermarktete "100,5 Das Hitradio" könnte ein potenzieller Kandidat für das Regionalmux sein ...
     
  10. EinNutzer

    EinNutzer Silber Member

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    Hier im Forum wurde ja schon darüber diskutiert, ob eine zeitweise variable Umschaltung, wie wir sie schon von den Dritten Fernsehsendern kennen, auch über DAB+ realisiert werden kann.

    Ein Modell für die landesweite Aufschaltung aller regionalen Lokalstudios wäre, wenn man eben fortan via DAB+ ein gemeinsames Rumpfprogramm über eine einzige Version mit hoher Bitrate verbreitet und nur zu den kurzen regionalen Zeitabschnitten mehrere "Lokalversionen" mit niedriger Bitrate ausstrahlt, die dann aber eben landesweit empfangen werden können (für Reisende, Pendler etc. außerhalb des eigentlichen Kerngebiets). Der WDR macht das ja seit Jahren vor. Die regionalen Versionen müssen sich schlicht an das gemeinsame Zeitkorsett halten, damit zum vereinbarten Moment wieder auf das Rumpfprogramm geschaltet werden kann. Genauso läuft es ja seit Jahren im TV (und bei den Lokalversionen des WDR-2-Radios) ab.

    Die reine Sprache würde da wohl die niedrigen Datenraten irgendwo noch verkraften, doch wenn es um Werbung und ähnliches geht, da würde eine gewisse Mindestdatenrate wohl schon sinnvoll sein. Jedenfalls könnte man da meiner Meinung nach nicht mehr mit den aktuell im Privatsenderbereich praktizierten 72 kBit/s für das Rumpfprogramm arbeiten. Da bräuchte es da schon mehr Bits, die sich dann zu den lokalen Zeiten kurzzeitig auf die Lokalversionen aufteilen. Bei 144 kBit/s für das Rumpfprogramm blieben vier Lokalversionen kurzzeitig eben 36 kBit/s zur Verfügung (bei Werbung schalte ich eh immer weg und Sprache kann glaube ich mit 36 kBit/s verkraftet werden, oder? :winken:).