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Die Zukunft der Menschheit!

Dieses Thema im Forum "Politik" wurde erstellt von Satikus, 13. Juni 2004.

  1. Satikus

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    Die Zukunft der Menschheit! (Unsere derzeitige Politik)

    Habe ich woanders gefunden:

    Zitat:

    Ich bins mal wieder und möchte euch- pünktlich zur Europawahl- eine weitere Message mit auf den Weg geben. Es wird wieder Zeit. Ich habe hier eine Zukunftsprognose, von denen mindestens eine der vier Möglichkeiten sicher eintrifft. Es ist zwar schon ein etwas älterer Text von mir, aber er ist immer noch brandaktuell und hier sowieso neu. Ich kann dieses verschwörerische Treiben der globalen reichen Minderheiten jedenfalls nicht mehr ertragen! Diese Minderheit schikaniert uns, weiß genau, daß dieses System ungerecht und instabil (dem Untergang geweiht) ist, aber hält es trotzdem, auf des Volkes Kosten, zu allein ihren Gunsten. Sie lügen uns vor, es gäbe keine Alternative und berieseln uns so lange über ihre Medien damit, bis die Mehrheit des Volkes wieder mal blöd drauf reinfällt und einen Abstrich nach dem anderen in Kauf nimmt; ja sich regelrecht einer Gehirnwäsche unterzieht! Die reiche Minderheit ist zu egoistisch ihr scheiterndes System zum Wohle des Volkes aufzugeben und hält krampfhaft daran fest. Weltweit bereiten sich die konspirativen Bonzen auf den Tag X vor, wenn die armen Massen der Welt, angesichts ihres trostlosen Daseins, die Lügen endlich durchschauen und sich erheben. Der Überwachungsstaat wird ausgebaut und panische Anti-Terrorhexenjagden veranstaltet, um jeden Widerstand im Keim zu ersticken. Doch wenn das Volk endlich aufwacht, sich nicht mehr gegeneinander ausspielen läßt und nicht mehr seine Henker wählt, dann hat die reiche Minderheit keine Chance.
    Doch nun zu dem Originaltext:

    Wie ich schon mehrmals darauf hinwies, befindet sich der Kapitalismus im Endstadium. Der weltweite Geldbestand hat sich, international gesehen, auf wenige Industrieländer-, und national gesehen, auf wenige Superreiche verteilt. Ein Prozeß, der bald vollendet ist. Die stetig wachsende Kluft zwischen Arm und reich hat damit ihren finalen Höhepunkt erreicht. Darüber hinaus werden die Ressourcen der Erde immer knapper.
    Deshalb beginnen die reichen und mächtigen Nationen der Erde jetzt damit, sich die Erde aufzuteilen und möglichst viele Ressourcen zu krallen, sowie möglichst viel Macht und Einfluß zu erlangen. Spitzenreiter darin sind die USA- eine Nation, die intern weit mehr Probleme hat, als sie zugibt. Fast jedes Imperium zerfiel mehr oder weniger von innen. Die USA steckten schon vor dem völkerrechtswidrigen Eroberungskrieg gegen den Irak tief in der Rezession, doch die Verlustreiche Besatzung jetzt könnte der Grundstein vom Ende sein.

    Die USA versuchen, jede Nation und jedes Volk, das eine andere Denkweise hat und ein anderes System vertritt, zu entmachten. Wer nicht freiwillig spurt, wird mit Waffengewalt oder Embargos dazu gezwungen. Der Rest wird, durch fadenscheinige Diplomatie und fragwürdige Versprechungen, zum Lakaienstaat umgepolt. Hauptsache die USA können jeder Nation ihr skrupelloses Ausbeutersystem, welches nichts mit Freiheit und Demokratie zu tun hat, aufdrücken. Um Ideale geht es ohnehin nicht. Es geht ausschließlich um die Ressourcen des jeweiligen Landes (beispielsweise Öl) und um Kontrolle und strategische Stützpunkte- also Macht. Dabei interessiert es die USA herzlich wenig, was der Rest der Welt von ihrer skrupellosen Vorgehensweise denkt. Sie ziehen ihr Ding durch, egal, was die anderen denken. Die USA denken, sie seien der Nabel der Welt und wollen einzig und allein IHRE Interessen durchbringen- egal wie. Sie sind ein machtgieriges Imperium. Natürlich sind die Wirtschaftsbonzen, die Politiker und das fanatische Militär die Hauptschuldigen des Landes, doch auch ein großer Teil (nicht alle) der Bevölkerung trägt mit seiner egoistischen, naiven, arroganten Wildwest-Mentalität und seiner Hörigkeit und Vergötterung gegenüber Militärs und Bonzen nicht gerade zur Besserung der Lage bei.

    Glücklicherweise gibt es ein paar Nationen, die sich wenigstens halbwegs trauen, diese Vorgehensweise zu kritisieren (wenn auch immer nur mit zuckersüßen Engelszungen). Andere wiederum kriechen den USA bedingungslos hinten rein, weil sie sich Vorteile davon erhoffen. Nehmen wir zum Beispiel England. Dieser europäische Lakai der USA schien schon immer mehr zu denen zu gehören, als zu Europa. Dieses Land- bzw. seine Regierung ist nichts als weiche Knete in den Händen des US-Imperiums. Aber auch einige ehemalige Ostblockstaaten sind übelste, NATO-begeisterte US-Vasallen geworden und tun alles, für ein Stück vom US-Kuchen. Das die eigene Bevölkerung vielleicht ein Problem mit diesem Kriecherkurs um Macht und Geld hat, interessiert die Syndikatsbosse da oben herzlich wenig. Die spielen weiter ihr perveses "Lecken und Geleckt werden- Spielchen".

    Einige Nationen sind dann doch ein wenig zu eigenständig und mächtig, um komplett übergangen oder herumkommandiert zu werden (z.B. Rußland, China und Frankreich) weshalb nicht selten skrupellose, imperialistische Deals ausgehandelt werden. Putin möchte z.B. gern unbehelligt Tschetschenen metzeln und sich Territorien der ehemaligen Sowjet Union unter den Nagel reißen (auch dort fließt Öl in Massen). Als Gegenleistung dafür, daß die USA schön brav dazu schweigen, plötzlich kein Interesse mehr an Freiheit und Menschenrechten haben und ihnen das Öl überlassen, dürfen sie selbst dafür dann ungestört Iraker metzeln und sich diese Territorien krallen. Und solange Israel eine willige Basis für US-Truppen ist und eine Sprungschanze für dortige Operationen, stört es auch niemanden in der westlichen Welt ernsthaft, daß das rechtsradikale Fanatikerregime dort, bitterarme, schlecht ausgerüstete Palästinenser, die nur einen Teil ihres, von israelischen Truppen eroberten Landes zurückhaben wollen, schonungslos Unterdrückt und schikaniert- und zwar mit Waffen der westlichen Welt (insbesondere der USA). Und fast niemand im Westen ist gewillt, den eindeutigen Aggressor im Nahen Osten beim Namen zu nennen. Ist halt Diplomatie, nicht wahr?

    Wenn sich die dritte Welt- Länder dann wehren- und etwas anderes, als der Guerillakampf bleibt diesen verarmten Völkern, aufgrund mangelnder Technik und Ressourcen nicht übrig- dann werden sie als böse Schurken und Terroristen bezeichnet. Die sollen halt immer schön brav die andere Wange hinhalten und auch noch danke sagen, wenn die USA und Konsorten wieder mal einen Willkürschlag austeilen, wie z.B. der Marschflugkörperanschlag auf eine Medikamentefabrik im Sudan. Die dritte Welt- Länder werden- bzw. wurden ausgebeutet, solange es etwas auszubeuten gibt bzw. gab und dann werden sie "großzügigerweise" sich selbst überlassen. Unabhängigkeit über einen Scherbenhaufen! Die USA und ihre Lakaien stehen ja wirklich so was von für Freiheit und Gerechtigkeit! Erbärmlich! Sie stehen für das Böse und nicht die Leute, die Widerstand gegen diesen unerträglichen und verlogenen Zustand leisten. Die reichen Säcke der Erde sind sich dann ganz schnell einig und unterdrücken und metzeln diese Menschen gemeinsam. Dabei wenden die so genannten Guten wahrhaft tapfere Methoden an und gehen, vom Weiten, per Knopfdruck, mit Hightech-Waffen, wie Marschflugkörpern oder gelenkten Bomben, gegen, mit Messern, Handgranaten und bestenfalls noch Kalashnikows bewaffnete Freiheitskämpfer vor. Wie mutig! Dagegen sind die „Terroristen“, die ihr Leben aufs Spiel setzen oder sogar opfern, für die Sache, an die sie glauben (was immer man davon halten mag), ja wirklich sooooo feige. Sollen sie die USA offen mit zehn rostigen T72 Panzern und ner Staffel stotternder Mig 21 angreifen, oder was? Und wieviel die US-Fanatiker da oben auf Worte reagieren hat man ja vor dem Irak-Krieg gesehen. Nicht mal auf die UN haben sie gehört und jegliche Regeln mißachtet- Regeln, die sie jedem "Schurkenstaat" besonders genau einbläuen. Und jetzt betteln sie um Hilfe bei der UN. Die USA sollen schön mit ihrem Fehler untergehen.
    Aber zurück zum Widerstand der ausgebeuteten und unterdrückten dritten Welt: Sie wehrt sich um so härter und vehementer, je aggressiver und skrupelloser die reichen Industrienationen ihnen auf die Pelle rücken wollen. Wie die USA- schlimmster Verfechter des Kapitalismus und Imperialismus- schon gesehen haben, sind auch sie nicht unverwundbar und müssen damit rechnen, für den Terror, den sie selbst verbreiten, die Konsequenzen zu tragen.

    Auch wenn einige Industrienationen den USA schwach Paroli bieten, so ist die Grundtendenz klar ersichtlich: Die reichen Länder teilen sich den Rest der Welt untereinander auf. Eine Minderheit von reichen, machtgeilen Bonzen jedes Landes bestimmt die Politik der jeweiligen ganzen Nation und gestaltet die Welt nach den eigenen, kapitalistischen und imperialistischen Interessen. Das eigene Volk wird dabei gleichermaßen übergangen und ausgebeutet, wie ausländische Völker. Durch die Medien der reichen Bonzen wird gewährleistet, daß das Volk schön stillhält und jeden Mist mitmacht bzw. sich niemals gegen etwas auflehnt. Es wird systematisch blöd gehalten bzw. blöd gemacht. Und durch sich stetig verschlimmernde nationale und internationale Überwachung und Kontrolle soll jeder Widerstand im Keim erstickt werden. Der „Lauschangriff“ und die so genannte „Allianz gegen den Terror“ aus reichen Bonzen der Industrieländer, die gegen aufbegehrende Arme geht, sind nur einige Beispiele. Die sogenannte Sicherheit, mit der der stetige Abbau von Privatsphäre und der Ausbau der Überwachung, immer entschuldigt wird, ist nichts weiter als eine Sicherheit für die reiche Minderheit da oben, aber ein Freiheitsverlust und eine Entmündigung des Volkes! Da kommen dann solche Sprüche, wie: "Wer anständig bleibt, der hat ja nichts zu befürchten." Na toll! Aber wer definiert "anständig"? Die Bonzerei da oben! Und unter "anständig" verstehen sie auch, daß man sich nicht gegen ihre getarnte Diktatur auflehnt und immer schön systemtreu bleibt. Schöne neue Welt.

    Ich stelle vier Zukunftsprognosen für die Welt in mittlerer bis ferner Zukunft, von denen mindestens eine garantiert eintreffen wird:
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Juni 2004
  2. Satikus

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    AW: Die Zukunft der Menschheit!

    1.) Die Industrienation (ihre Führer) sind sich einig und teilen sich die Welt untereinander auf. Nach diesem Prozeß wird ein weltweiter Überwachungs- und Propagandastaat eingerichtet, der jeglichen Widerstand (auch den in den Köpfen) unterdrückt. Gewinner wären nur die reichen Säcke eines jeden Landes, während der Rest, kontrolliert und in apokalyptischen Verhältnissen vor sich hinvegetieren würde. = Weltweite Diktatur der reichen Bonzen.

    2.) Die Industrienationen sind sich uneins über die Aufteilung der Welt und fangen den dritten Weltkrieg an. = Armageddon.

    3.) Der nationale und internationale Widerstand gegen die Diktatur der reichen Säcke ist erfolgreich, was zahlreiche Anschläge und eventuell Bürgerkriege mit sich bringt. Am Ende kann die Befreiung der Welt aber, auch das totale, apokalyptische Chaos herauskommen = zumindest zunächst blutige Zeiten mit offenem Ausgang.

    4.) Eine ernstgemeinte, rote Revolution, die, durch Einigkeit der klaren Mehrheit des Volkes, auch friedlich erreicht werden kann (durch passiven Widerstand, Proteste, etc.). = Weltweite Gerechtigkeit und dauerhafter Frieden, mangels Unzufriedenheiten.

    Na, was klingt am besten?

    Nur, wenn Arbeit, Geld (das möglicherweise gar nicht mehr nötig wäre) und Ressourcen landes- und weltweit untereinander aufgeteilt werden, herrscht Gerechtigkeit und auch Frieden, denn es gibt nur Konflikte, wenn der Eine mehr hat, als der Andere. Religion, Ideale, etc. sind doch nichts weiter als Nebensächlichkeiten. Es geht einzig und allein um arm und reich. Da die Mehrheit der Menschen die Übel des Kapitalismus und seine Sinnlosigkeit bald erkennen wird und man hoffentlich aus den Fehlern vergangener, halbherziger Pseudo-Kommunismen gelernt hat, ließe sich das neue System (der echte Kommunismus) sicher durchführen und auch halten. Die Menschen müssen nur lernen, nicht immer gleich „nein“ zu allem zu sagen, daß sie noch nicht kennen oder begreifen. Auf dem neuen System aufbauend ließen sich auch weitere Probleme, wie Umweltzerstörung und Überbevölkerung lösen (durch Geburtenkontrollen). Jedenfalls ist der Kapitalismus für mich das einzig wahre Böse.

    :D
     
  3. Satikus

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    AW: Die Zukunft der Menschheit!

    Und noch ein Klassiker (die neueste Version) von mir, anläßlich zur Europawahl. Verlaßt bitte endlich die Abwärtsspirale des Kapitalismus-wählens und begreift, daß es Zeit wird für eine volksfreundliche, linke Politik, in der Arbeit und Geld gerecht geteilt werden und in der es viele kleine Gewinner gibt, statt ganz wenigen großen Gewinnern und etlichen Verlierern. Der Kapitalismus ist am Ende. Das weiß auch die reiche Minderheit, aber sie wird es euch bestimmt nicht unter die Nase reiben (sind ja schließlich die einzigen Gewinner dieses grundsätzlich falschen Systems). Das System ist endgültig gescheitert und nur ein neuer Weltkrieg könnte es retten- und das wollen wir ja wohl nicht noch einmal. Wir brauchen eine rote Revolution. Kinder hören irgendwann auf, an den Weihnachtsmann zu glauben und vernünftige Menschen sollten irgendwann begreifen, daß funktionierender Kapitalismus auch nur eine Illusion ist. Wählt nicht mehr eure Peiniger, sondern zeigt ihnen die rote Karte!
    Und nun zum Text:

    Mittlerweile dürfte jedem, der nicht unter extremem Realitätsverlust leidet, klar sein, daß dieses System am sterben ist und keine Herumdokterei der Welt es mehr dauerhaft retten kann. Die wenigen Gewinner des Systems- die reiche Minderheit- will uns weismachen, es gäbe keine Alternative dazu und versucht dieses System, auf Kosten des Sozialstaates und damit der breiten Bevölkerung, krampfhaft, so lange wie möglich am Leben zu erhalten, um sich ihren zusammengerafften Reichtum längstmöglich zu sichern. Die Bevölkerung, darunter vor allen Dingen die Ärmsten, sollen für den Wohlstand dieser reichen Minderheit und ihr System immer stärker bluten und dabei auch noch bedingungslos mitspielen. Dadurch läßt sich der endgültige Untergang des Kapitalismus jedoch höchstens um wenige Dekaden oder vielleicht auch nur Jahre hinauszögern. Deshalb wird es Zeit, über echte Alternativen zu diesem immer ungerechter werdenden Ausbeutersystem, das von fast ALLEN Parteien, die sich doch kaum voneinander unterscheiden, und den Strippenziehern aus der Wirtschaft unterstützt wird, nachzudenken und sich dabei auch für gänzlich Neues und Ungewohntes zu öffnen. Es gibt genug Geld und Wohlstand auf der Welt, aber es ist verdammt schlecht verteilt. Das gilt auch für die vorhandene Arbeit. Zu alldem nun der folgende Text:
    Den wirklichen Kommunismus hat es noch nie gegeben. Es gab immer nur fadenscheinige Pseudo-Kommunismen, die von Regierungsmitgliedern und leider auch Teilen der Bevölkerung sabotiert wurden. "Kapitalismus light" war das. Lernt aus diesen falschen Systemen, aber denkt nicht, daß es wieder so laufen würde.

    Richtiger Kommunismus hat nichts mit Individualitätsverlust, Armut, Unterdrückung, Umweltzerstörung, Vetternwirtschaft, Überwachungsstaat, etc. zu tun. Es kann sich darauf beschränken, daß Geld und Arbeit gerecht unter allen Menschen (möglichst weltweit) aufgeteilt wird. Was soll daran bitte schön nicht funktionieren, wenn die Arbeit, für die sich sonst einer alleine abrackern müßte, von zwei Leuten getan wird, die es dann leichter haben, nur circa die halbe Zeit brauchen und früher nach Hause gehen können? So hingegen ist einer arbeitslos und der andere rackert sich tot. Wenn es keine reichen Leute mehr gibt und alle Menschen für ihre Arbeit gerechterweise den gleichen Betrag ausgezahlt bekommen, dann wäre genug Geld da, um den ganzen Teilzeitarbeitern trotzdem ihren vollen Lohn (oder mehr) auszuzahlen. Das Geld läßt sich, genau wie die Arbeit, auf alle umverteilen. Jeder arbeitet Teilzeit, kriegt mindestens das volle Gehalt und kann glücklich sein, denn erstmals ist für ALLE Geld UND Freizeit vorhanden, was sonst nur für die Reichenelite gilt. Und wer immer nur auf die Rentenzeit baut, der hat schon verloren. Erstens sind die Renten mehr als unsicher; zweitens lebt es sich als alter Mensch längst nicht mehr so angenehm und unbeschwert, wie in der langen Zeit, die nur mit Arbeit verschwendet wird, und drittens bauen die Politiker darauf, daß ihr möglichst pünktlich zur Rente ins Grab kippt. Deshalb heben sie das Rentenalter ja auch unverschämt an und gestalten das Arbeitsleben schön stressig und gesundheitsschädigend. Arbeitszeitverkürzung heißt die oberste Regel (bei mir)!
    Die Arbeiter wären auch viel motivierter, was der Qualität und dem Arbeitsklima zugute kommen würde. Außerdem gäbe es- national und international gesehen- so gut wie keine Konflikte mehr. Diese entstehen in erster Linie nur dadurch, daß manche Leute mehr haben als andere und mehr bestimmen wollen. Im echten Kommunismus wären alle gleichberechtigt und hätten monatlich immer gleich viel Geld zur Verfügung. Wie sie das dann einsetzen, ist ja ihre Sache. Eigentlich bräuchte man nicht mal mehr Geld, aber ich denke, aus organisatorischen Gründen, wäre es ganz gut.

    Die reiche Minderheit will natürlich krampfhaft ihren zusammengerafften Wohlstand sichern, denn sie wären die Einzigen, die Abstriche hinnehmen müßten. Sie würden dann ja "nur" so viel, wie alle anderen bekommen, was ihnen natürlich viel zu wenig ist. Deshalb manipulieren sie das Volk durch die Medien und ihre politischen Marionetten, die selbst alle reich sind, und hetzen verschiedene Bevölkerungsgruppen gegeneinander auf, um ja von sich abzulenken. Fallt da nicht mehr drauf rein! Nicht Arbeitslose, Ausländer oder sonstwer sind Schuld an der Misere, sondern nur die da oben!

    Ich gehe jetzt mal auf drei häufig genannte "Argumente" gegen den Kommunismus ein:
     
  4. Satikus

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    AW: Die Zukunft der Menschheit!

    1.) "Der Mensch ist von Natur aus egoistisch, weswegen sich der Kommunismus niemals halten läßt."

    Meine Antwort: Natürlich liegt hier drin eine Gefahr, aber durch die richtige Aufklärung läßt sie sich beseitigen. Jeder Mensch muß sich einfach nur klarmachen, daß es IHM persönlich- nicht nur Herrn Müller, Meier, Schulze und Frau XY- sondern IHM selbst, besser geht im neuen System. Er muß sein Leben im kapitalistischen Ausbeutersystem mit dem neuen Leben im fürsorglichen, sozialen Kommunismus vergleichen. Der Durchschnittsbürger und der Unterdurchschnittsbürger (beides zusammen, die überwältigende Mehrheit) werden schnell merken, daß es im Kommunismus angenehmer ist. Deshalb würden sie das System nach der Revolution auch halten und nicht sabotieren- selbst wenn sie das aus purem Egoismus tun würden, damit es ihnen nicht irgendwann wieder schlechter geht, in einem anderen System. Wenn sie zudem noch etwas fürsorglich und am Wohle der Allgemeinheit interessiert sind, dann halten sie das System ohnehin.

    Ein einfaches Beispiel: Kommunismus heißt möglicherweise (hängt von Arbeiteranzahl, verfügbarer Arbeit und verfügbarem Gesamtkapital ab, woraus sich der Durchschnittswert bezüglich Zeit und Geld pro Arbeiter errechnen ließe) 4 Stunden pro Tag Arbeit, bei 3000- 4000 Euro netto Gehalt. Gute Konditionen, aber mancher würde vielleicht lieber 2 Stunden, bei 10000 Euro Gehalt arbeiten. Wenn er sich das erlauben würde, dann würde er den Kommunismus ins Wanken bringen und damit sabotieren. Es hieß ja mal: "Jeder nach seinen Bedürfnissen und Möglichkeiten" oder so ähnlich. Zuviel darf sich natürlich keiner genehmigen, weswegen Arbeitszeit und Gehalt festgelegt werden müßten. Vergleicht der Arbeiter dann seine 4 Stunden, bei 3000 - 4000 Euro Gehalt mit dem Kapitalismus, in dem beispielsweise 8 Stunden , bei 2000 Euro Gehalt gelten, dann wird ihm schnell klar werden, daß er sehr zufrieden sein kann, mit dem, was er hat. Er wird dieses Soll dann freiwillig erfüllen und sich mit dem Gehalt zufriedenbegeben, denn im Kapitalismus würde ihm Schlimmeres drohen. Natürlich sind das hier geschätzte Zahlen, aber ich denke, es könnte so IN ETWA stimmen.

    Sehr Reiche können zwangsläufig nur noch immer reicher werden und deshalb verteilt sich das Geld der Welt (welches nicht unbegrenzt vorhanden ist) erstmal hauptsächlich auf die Industrienationen und dort auf wenige Superreiche. Dieser Prozeß wird bald abgeschlossen sein und dann gibt es nur noch wenige Superreiche und eine, in größerer oder kleinerer Armut lebende Masse. Deutschland ist mit am reichsten, weswegen es vielen Leuten hier NOCH relativ gut geht. Deshalb- und aufgrund des etwas spießigen und hörigen Grundcharakters vieler Deutscher, ist die Bereitschaft zur Revolution hier leider noch sehr dürftig. Offensichtlich ist man erst bereit aufzustehen, wenn es uns richtig mies geht- und dieser Tag wird kommen, wenn sich nichts ändert. Man bräuchte es aber auch gar nicht erst soweit kommen lassen.

    Der Kapitalismus- ein System mit wenigen Gewinnern und vielen Verlierern- kam bisher nur immer wieder halbwegs auf die Beine, weil gerade mal wieder ein Weltkrieg anstand. Na klar. Viel aufzubauen, wenig Arbeitskräfte (also keine Arbeitslosigkeit) und möglicherweise die Annullierung bisher angehäufter Reichtümer und die Einführung eines neuen Währungssystems. Dann vielleicht noch eine Auslandsmacht, die sich einmischt und fertig ist das Wirtschaftswunder! Der Kapitalismus steht vor dem Kollaps, denn es gibt nicht mehr viel aufzubauen und für Produkte und Dienstleistungen hat die breite Masse kein Geld- folglich noch schlechtere Konjunktur = noch weniger Geld in den Taschen = noch schlechtere Konjunktur =... Rezession bis zum Kollaps.

    Fangt selber an zu denken und hört nicht auf die Medien. Stellt gegebenenfalls auch eure Erziehung in Frage, denn auch eure Eltern sind möglicherweise fehlinformiert worden und geben dies weiter. Und ihr gebt das wieder weiter. Dieser Kreislauf muß durchbrochen werden! Wenn euch ein Leben lang etwas Falsches eingetrichtert worden ist und dies von den Medien auch noch bestätigt wird, dann glaubt ihr das irgendwann- auch wenn es nicht der Wahrheit entspricht. Gerade in jungen Jahren ist der Mensch sehr beeinflußbar. (...und in Älteren manchmal etwas festgefahren).

    2.)"Wer soll denn in diesem Arbeiterparadies die ganzen ******jobs machen?"

    Meine Antwort: Ich würde das so handhaben, daß jeder sich seine Arbeit erstmal aussuchen darf. Natürlich gibt es Jobs, wo zu viele Interessenten sind und solche, wo nicht genügend Stellen besetzt wären. Dann würde ich mir die überschüssigen Leute genau angucken (natürlich nicht ich alleine) und entscheiden, zu wem welcher überschüssige Job am besten passen würde (aufgrund von geistigen und körperlichen Attributen, Interessen, etc.). Und dann würde ich den Leuten die Jobs schlichtweg zuordnen. Es ist damit natürlich ein gewisser Zwang da. Aber wie ist es denn im Kapitalismus? Da werden diese Jobs auch immer von irgend jemand gemacht- nämlich von denen, die aufgrund ihrer schlechten Lebenssituation dazu gezwungen sind oder die vom Arbeitsamt dreisterweise dazu verdonnert werden. Es ist also in beiden Systemen ein Zwang dabei. ABER im Kommunismus müssen sie diese Jobs unter viel sozialeren Umständen bewältigen- nämlich mit anständigem Gehalt und halber Arbeitszeit. So läßt sich so ein Job schon wesentlich leichter ertragen. Im Kapitalismus schuften sie sich dagegen den ganzen Tag tot und kriegen dafür `n Appel und `n Ei. Arbeit ist Arbeit und wer eine gewisse Zeit pro Tag dafür opfert (das ist Lebenszeit, die euch verloren geht), der sollte genau soviel bekommen, wie jeder andere- egal wie "wichtig" oder wie intelligenzbedingt diese Arbeit ist.

    3.)"Wer soll das denn alles kontrollieren?"

    Meine Antwort: Das braucht eigentlich keiner gezielt kontrollieren, denn Sabotagemöglichkeiten gibt es nur auf dem Arbeitsplatz (zu wenig Arbeit geleistet oder zu viel Gehalt kassiert) und dort gibt es sicher einen Administrator und Kollegen, die alle ihren Beitrag leisten und möchten, daß der Kommunismus funktioniert... .Außerdem würde es nicht viele dieser Saboteure geben, wie oben geschrieben. Der Kapitalismus hat übrigens weit mehr von einem Überwachungsstaat, als ein echter Kommunismus. Hier beschränkt sich die leichte Kontrolle nur auf den Arbeitsplatz.

    Da man mittlerweile die Probleme falsch angegangener- bzw. fortgeführter, gescheiterter Kommunismen der Vergangenheit kennt und zunehmend die unübersehbaren Probleme des Kapitalismus im Endstadium kennenlernt, sollte die Welt bald bereit sein für einen zweiten Versuch. Dieses Mal würde es besser laufen. Vor allen Dingen, wenn es die ganze Welt beträfe und keine kapitalistischen Fanatiker a la USA wieder krampfhaft dazwischenfunken und zum wirtschafts- und volksschädigenden Wettrüsten einladen würden. Das war nämlich auch ein Grund dafür, weswegen die Sowjet Union zusammengebrochen ist, und die von den USA ausgehende Isolation von Kuba- ein sehr kleines, nur begrenzt autarkes Land- ist für die dortigen Probleme verantwortlich. In den Industrienationen wird die Weltrevolution beginnen, denn dort sind die Leute zu schlechte Lebensumstände nicht gewöhnt und lassen sich den skrupellosen Sozialabbau hoffentlich nicht ewig bieten. Von den Industrienationen wird das Feuer der Revolution sich schnell auf die dritte Welt Länder übertragen und schon haben wir globalen Frieden, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung. Konflikte wären überflüssig. Je asozialere Maßnahmen die Politiker ergreifen, desto schneller graben sie dem todgeweihten Kapitalismus damit sein Grab. Also, macht nur weiter so- die Quittung dafür wird kommen.

    Eines noch zum Schluß: Die Mehrheit hat nicht immer Recht und ist sehr leicht manipulierbar. Im Mittelalter war es die Kirche und heute sind es die Medien, die das Volk stillhalten wollen, im Auftrag der Herrschenden. Ein gutes Beispiel ist das dritte Reich. War die Mehrheit da im Recht? Minderheiten, die gegen das Unrecht angingen, wurden diskriminiert und schlimmstenfalls sogar ermordet. Trotzdem hatten sie Recht, obwohl die fanatische und manipulierte Mehrheit das anders sah. Auch heute könnte eine Minderheit im Recht sein und muß sich gegen den Propagandaapparat der reichen Obrigkeit durchsetzen. Die Evolution schritt fast immer durch Einzelpersonen oder Minderheiten mit ungewöhnlichen Ideen fort. Wenn sich immer die Konservativen und die Herrschenden durchgesetzt hätten, dann wären wir heutzutage höchstens in der Bronzezeit! Revolution IST Evolution.

    Denkt bitte darüber nach und gebt meine Worte weiter, wenn sie euch gefallen. Das Leben könnte wirklich angenehmer sein, als in dieser getarnten Diktatur der reichen Säcke und ihrer Lakaien. Das Volk hat die Macht und nicht die Bonzenelite da oben. Wenn das Volk sich einig ist, dann kann es alles bewirken. Mit der Mehrheit ist das auch sehr gut friedlich möglich.

    Zitat Ende!
     
  5. Satikus

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    AW: Die Zukunft der Menschheit!

    Leider passen nur 10000 Zeichen in eine Antwort deshalb habe ich 4 gebraucht.:(

    Außerdem distanziere ich mich von der o.g. Meinung. Ich habe nur Zitiert.:winken:
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juni 2004
  6. Eike

    Eike von Repgow Mitarbeiter

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    AW: Die Zukunft der Menschheit!

    Interessanter Beitrag...
     
  7. PapaJoe

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    Artikel 26
    (1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen
    wer den, das friedliche Zusammenleben der
    Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges
    vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind
    unter Strafe zu stellen.
    AW: Die Zukunft der Menschheit!

    Wo findet man derartige "Ergüsse"?
     
  8. Dennis100

    Dennis100 Silber Member

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    Würzburg
    AW: Die Zukunft der Menschheit!

    Also dies ist wirklich das lächerlichste, was ich in der letzten Zeit gehört habe. :eek: Aber danke ! So habe ich in dieser ach so schlimmen Welt endlich mal wieder was zu lachen gehabt! :D
     
  9. x-man

    x-man Gold Member

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    1.677
    AW: Die Zukunft der Menschheit!

    In dem Text steckt auch viel Wahrheit.
    was er über Kapitalismus schreibt ist richtig,
    aber die Alternative ist nicht Kommunismus.
     
  10. Heinz291

    Heinz291 Senior Member

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    AW: Die Zukunft der Menschheit!

    Den Kommunismus, wie ihn die Utopisten Marx und Engels predigten, hat es nie wirklich gegeben. Vielleicht im Spanien der 30er Jahre, also vor dem Bürgerkrieg, da machten die Anarchisten auf dem Land ein paar interessante Sachen. Alles andere war Bolschewismus und wer sich nciht anpasste, der war erledigt.
    Der reine oder pure Kommunismus ist nur zu erreichen, wenn ein neuer Mensch erschaffen wird. Und das ist auch wohl Utopie.
    Der Kapitalismus in seiner jetzigen Form wird sich bald erledigt haben, so oder so. Aber was kommt dann. Wahrscheinlich ein neuer Kapitalismus, weil der mensch nun einmal so und immer so gewesen ist. Schon im alten Rom.:p
     

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