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Die EURO-Bilanz

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von MAx87, 27. August 2004.

  1. tarak

    tarak Neuling

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    AW: Die EURO-Bilanz

    Nun gut, aber Du hast mich unvollständig zitiert.


    Das entspricht meinen Erfahrungen. Allerdings muß ich zugeben, daß ich Ende der 90er-Jahre in einer finanziellen Krise steckte, aus der ich mich just rund um die Euro-Umstellung erholte. Somit kann ich eigentlich ad hoc nicht sagen, ob mir nur darum mehr überbleibt, weil ich viel mehr verdiene.
    Das ist einer der größten Fehler - wir vergleichen €-2004-Preise mit DM(ATS)-2001-Preisen. Dabei werden 2 Jahre Inflation außer acht gelassen - ganz zu schweigen von politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen, angefangen vom 9.11.2002 über Golf/Irak-Krieg, Afghanistan und Ölpreis.
    In Österreich kommt erschwerend hinzu, daß sich die Leute einreden, der Schilling wäre so stabil gewesen. Das argumentieren sie mit dem jahrelang stabilen Umrechnungskurs DM 1,- = ATS 7,2.
    Daß diese Koppelung bereits eine (nicht unangenehme) Abhängigkeit war geht nicht in die Köpfe.

    Nicht überall, wo Idiot draufsteht ist Idiot drin.:D
     
  2. Idiot

    Idiot Senior Member

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    AW: Die EURO-Bilanz

    Sorry, da muss ich was verpasst haben. Was war am 9.11.2002?
    Und vergessen dabei, dass der Umrechnungskurs zwischen österreichischem und deutschem Euro ebenso stabil bei 1:1 liegt...;)
    Ich bin nicht überzeugt davon, dass das alle Forenmitglieder so sehen. Ansonsten bin ich auch nicht davon überzeugt, dass in littlelupo ein piccolo wolf steckt. Und auch tarak wird wohl zumindest mit dem über Google zu findenden "Tarak Trisaltuol" nicht allzu viel gemein haben, oder?

    @littlelupo: Ich hatte noch weiter über Deine Bitte nachgedacht, mich umzubenennen. Inzwischen ist mir als Idee "Logiker" gekommen, das ist auch kurz und prägnant und passt glaube ich recht gut zu mir. Andererseits haben sich inzwischen wohl alle an "Idiot" gewöhnt, und ich will Florian nicht unnötig belästigen. Meinst Du, ich soll ihn trotzdem noch um eine Namensänderung bitten???

    PS: @tarak: Vielleicht hätte ich doch erst bei "Wie kommt Ihr auf Eure Nicks" nachlesen sollen...;) Passt schon besser zu Dir. Aber wenn Du die Geschichte selbst verfasst hast...
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. September 2004
  3. tarak

    tarak Neuling

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    AW: Die EURO-Bilanz

    Du solltest Dich eher fragen "Was war in der Nacht vom 1.9.2004 auf 2.9.2004 - da habe ich Depp nämlich oben zitiertes Posting geschrieben - und in einem Sekundenschlaf 9.11.2002 statt 11.9.2001 getippt (na ja, besser, als dabei hinterm Steuer sitzen):eek:

    An diesem Sager gefällt mir nur nicht, daß ich nicht selber darauf gekommen bin.:D
    Bitte nicht, dann haben jene, die Deinen Ausführungen nicht folgen können keine einfache Erklärung mehr und müssen den Fehler bei sich selber suchen.:D
     
  4. littlelupo

    littlelupo Guest

    AW: Die EURO-Bilanz

    Beim Ölpreis hast Du Recht, aber die Preise für Heizöl und Benzin/Super schwanken eh so stark, daß man das durch eine "allgemeine" Inflationsrate ohnehin nicht erklären kann. Wenn wir hier in Deutschland eine Inflationsrate von vielleicht 2% oder 3% haben, dann kann man es auch ruhig mal wagen, Preisvergleiche zwischen 2001 und 2002/2003 zu ziehen.
     
  5. Idiot

    Idiot Senior Member

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    AW: Die EURO-Bilanz

    Da zumindest keine ernsthaften Wünsche nach einer Namensänderung mehr kamen, werde ich Deiner Bitte nachkommen (die auch meinem Wunsch entspricht). Auch wenn sie fast doch eine Aufforderung zur Namensänderung war, denn ich will ja die Leser zumindest zum Nachdenken animieren. Und wenn die dann glauben, nicht denken zu müssen, weil da eh nur ein Idiot Unsinn verzapft hat...
     
  6. foo

    foo Wasserfall

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    AW: Die EURO-Bilanz

    Es ist schon richtig, dass der normale Bürger einen Vorteil aus dem Euro z.B. im Urlaub ziehen kann. Aber die Hauptgründe sind für mich eher wirtschaftlicher Natur seitens der Unternehmen. Nimm nur mal an, eine Firma legt einen Preis für ein Produkt fest, dass sie in 2 Jahren liefern wird (z.B. Auftragsentwicklung). Wegen der Wechselkursentwicklung ist das immer ein Risiko. Durch den Euro fällt dieses Risiko zumindest innerhalb der Euro-Länder weg und erleichtert den europäischen Handel ungemein. Auslandsgeschäfte sind ohne den Euro deshalb oft gar nicht rentabel, wenn ohnehin knapp kalkuliert werden musste, da eine Versicherung, die die Kurse quasi sichert, eine Menge Geld kostet und somit der ohnehin knapp kalkulierte Gewinn damit flöten geht.
    Auch gibt es bei unterschiedlichen Währung noch ganz andere Probleme: Nämlich Währungsspekulationen. Das Stichwort hier heißt "Kaufkraft". Diese unterliegt rechnerisch leider oft ganz anderen Faktoren als man annehmen würde. Wenn Du die Börse beobachtest, dann weißt Du auch, was Lemminge sind. Springt ein großer in den Brunnen, hüpfen alle anderen nach und so schaukelt sich oft eine Situation künstlich hoch. Bei Währungsspekulationen und Finanztransaktionen ist dies nicht anders und kann die Wechselkurse stoßweise völlig aus dem Gleichgewicht bringen. Der Euro unterbindet dies und sorgt für Ausgeglichenheit innerhalb der Euro-Zone.
    Auch Finanzpolitisch schafft der Euro Sicherheit und Ruhe. Ich möchte hier als Stichwort mal die "EWS Krise" erwähnen, die uns die festen Wechselkurse nahm und zeigt, wie groß die Macht der Spekulanten ist.
    Zja, das ist eine schwierige Frage. :)
    :eek: :)
    Das ist ein Aspekt den ich im Sinne hatte - richtig.
     
  7. Idiot

    Idiot Senior Member

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    AW: Die EURO-Bilanz

    Das sehe ich auch so. Unternehmen haben im Normalfall mehr Geschäftsbeziehungen ins Ausland als Normalbürger, und je mehr Auslandsbeziehungen jemand hat, desto stärker ist der Nutzen durch den Euro. Und die Langfristplanung mit Wechselkursen fällt bei bestimmten Unternehmen natürlich auch viel stärker ins Gewicht als beim einfachen Touristen.
    Bei Unternehmen (insbesondere bei marktengen) können Big Players wirklich leicht die Kursentwicklung beeinflussen. Bei Währungen hingegen waren meines Wissens diese Spekulationen meist nur dann erfolgreich, wenn die betreffenden Währungen tatsächlich klar über- oder unterbewertet waren. Wobei in den Wert einer Währung natürlich auch andere Faktoren als die Kaufkraft einfließen, siehe Fränkli.
    Natürlich kann man nicht sagen, was wäre, wenn... Aber die Eurostärke ist ja mehr eine Dollarschwäche, und ich kann mir nicht vorstellen, dass den Amis weniger Interesse an einem schwachen $ hätten, wenn es den Euro nicht gäbe. Daher denke ich, der Unterschied wäre nicht groß.
    Heißt das "EEK!", dass dieser Satz eher schwer nachvollziehbar ist? Es sollte heißen: Die Schwankungen der ECU-Währungen zu EWS-Zeiten waren auch schon sehr gering, verglichen mit den Schwankungen zum Dollar. Und die DM als "schwerste" ECU-Währung wäre bestimmt nicht weit vom ECU (als gewichteter Mittelwert) abgewichen. Daher gehe ich davon aus, dass sich das Verhältnis $ - ECU und damit auch das Verhältnis $ - DM weitgehend gleich entwickelt hätte wie das Verhältnis $ - €.

    Das hat natürlich ebenso wie normale Lohnerhöhungen auch jeweils eine positive und eine negative Seite. Negativ ist wie gesagt die verschlechterte internationale Konkurrenzfähigkeit der Euroland-Unternehmen. Positiv hingegen ist, dass Dollarland-Importe oft billiger werden und der Verbraucher dann auch mehr Geld für Käufe in Euroland übrig hat, und da wird ja das Hauptgeschäft gemacht (die meisten Exporte bleiben ja auch in Euroland). Dies sollte den Nachteil zumindest großteils ausgleichen, oder?