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Die Deutschen und ihr Fax - eine never ending lovestory?

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 10. August 2018.

  1. TV_WW

    TV_WW Institution

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    Richtig, ein Fax mit Sendebericht ist in Deutschland rechtlich einem Einschreiben mit Rückschein gleichgestellt; was bei einer e-Mail nicht der Fall ist.
    Übermittlungs- und Empfangsbestätigungen werden (rechtlich) noch nicht anerkannt als Beweis dass der Empfänger die e-Mail erhalten hat.

    Ausserdem ist eine eigenhändige Unterschrift auf einem Fax rechtsgültig, während bei einer e-Mail nur eine qualifizierte digitale Signatur als Unterschrift gilt.
    Und der Gesetzgeber hat hier Vorgaben gemacht was eine qualifizierte digitale Signatur ist; z.B. eine solche welche mit dem e-Perso u. einen signaturfähigen Lesegerät angefertigt wurde.

    Die Frage welche ich mir stelle ist ob ein Fax welches per IP übertragen wurde immer noch als rechtskräftiges Dokument gilt.
    In IP-Netzen lassen sich Adressen leichter fälschen im Vergleich zu Telefonnummern im Telefonnetz.
     
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  2. joegillis

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    Warum sollte sich da was ändern? Nur weil die Technik im Hintergrund sich ändert?
     
  3. TV_WW

    TV_WW Institution

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    Der Gesetzgeber ging bei der Etablierung dieses rechtlichen Status davon aus dass das Telefonnetz manipulationssicher ist. Das Telefonnetz war ja auch in staatlicher Hand.
    Heute sind die Netze jedoch in privater Hand.
    So sicher gegen Fälschung der Absenderadresse sind die Netze mittlerweile nicht mehr.
    Der Absender von e-Mails kann ganz leicht gefälscht werden – was dafür sorgt dass Spammer und Phisher es unnötig leicht haben; weshalb sollte das bei FAX anders sein?
     
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  4. KLX

    KLX Institution

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    Ich verschicke meine paar Faxe im Jahr über simple-fax.de. Kostet 7 Cent/Fax-Seite. Man bekommt dazu eine Sendebestätigung mit einer Kopie der ersten Faxseite per PDF als E-Mail.
     
  5. br403

    br403 Gold Member

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    Ob in Estland wohl noch jemand ein Faxgerät kennt
     
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  6. KLX

    KLX Institution

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    Hätte Deutschland auch nur 1,3 Millionen Einwohner auf einer Fläche von ungefähr 45.339 km², wäre wahrscheinlich auch vieles einfacher.
     
  7. RTM980

    RTM980 Junior Member

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    Ich bin ebenfalls großer Fax-Anhänger.

    Mein 13 Jahre alter Multifunktionsdrucker hat sich alleine aufgrund der eingesparten Portokosten bereits mehrfach refinanziert, da ich praktisch jährlich Stromanbierter, diverse Versicherungen und sonstige Abos/Verträge (Sky, Handy, etc.) kündige/wechsle.

    Den "Einschreiben mit Rückschein"-Hype, den Verbraucherschützer permanent vorbeten, habe ich stets ignoriert und voll aufs Fax gesetzt.

    Die Kündigungsbestätigung kam in bislang allen Fällen ohne irgendwelche Probleme nach wenigen Tagen per Post in den Briefkasten geflattert, selten auch per E-Mail.
     
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  8. BartHD

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    Wie gesagt, ePost nutze ich schon ewig und selbst wenn ich der einzige Nutzer wäre, solange es funktioniert sehe ich darin kein Problem, zumal ePost ja zur deutschen Post gehört und daher denke ich mal nicht ganz verkehrt sein kann.
     
  9. Schnellfuß

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    Da würde ich mich im Fall des Falles nicht drauf verlassen.

    Auch ein qualifizierter Sendebericht ist somit kein rechtssicherer Beweis dafür, dass ein bestimmtes Schreiben einen bestimmten Empfänger überhaupt und/oder zu dem angegebenen Termin erreicht hat.
     
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  10. chab12345

    chab12345 Platin Member

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    In einem mir bekannten Prozess (LG Kaiserslautern) wurde eine Mängelrüge per Fax nicht anerkannt, trotz Sendeberichts.
     
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