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Der Spielfilm-Tipp !

Dieses Thema im Forum "Film-, Serien- und Fernseh-Tipps" wurde erstellt von Eike, 3. Juli 2003.

  1. Mirco

    Mirco Silber Member

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    AW: Der Spielfilm-Tipp !

    Hallihallo,


    der Cine-Tipp für Mittwoch, 27. April 2005.



    Um 00.55h (Mittwoch nacht auf Donnerstag) im ZDF:


    "Voller Wunder ist das Leben"
    (OT: "A Kid For Two Farthings")
    GB, 1956 85 Minuten FSK: ab 12 Jahren
    Von Carol Reed ("Der Dritte Mann", "Trapez", "Oliver!")
    Mit Diana Dors, Celia Johnson, Joe Robinson u.a.

    [​IMG]
    Photo: www.tvspielfilm.de

    Der Glaube eines Jungen an die wundertätige Kraft des "Einhorns", das er in einer braven Ziege wieder entdeckt, verhilft den Menschen in einem ärmlichen Viertel Londons zu unverhofftem Glück. - Der charmant-märchenhafte Film von Regisseur Carol Reed ("Der dritte Mann") beeindruckt durch seine treffende Milieu-Zeichnung.

    Der kleine Joe (Jonathan Ashmore) lebt mit seiner Familie in einem recht ärmlichen Viertel von London, im Umkreis der Petticoat Lane. Kurz nachdem ihm der Schneider Kandinsky (David Kossoff) die alte Legende vom wundertätigen Einhorn erzählt hat, das Wünsche wahr machen kann, begegnet der Junge einer Ziege, die nur noch eines ihrer Hörner besitzt. Joe ist davon überzeugt, dass er es mit dem sagenumwobenen Einhorn zu tun hat. Flugs versucht er, den nicht gerade auf Rosen gebetteten Nachbarn und Bekannten unter die Arme zu greifen, indem er mit dem "Einhorn" ihre Wünsche erfüllt. Und zu jedermanns Überraschung ist er dabei sogar erfolgreich: Der Schneider Kandinsky kommt zu seiner ersehnten Dampfpresse, Sonia (Diana Dors) heiratet den schon lange bewunderten und starken Sam (Joe Robinson), der zudem bei einem Kampf im Ring erfolgreich ist. Doch wie lange wird der Zauber vorhalten?

    Regisseur Carol Reed wurde zunächst besonders durch einige effektvolle Kriminalfilme und Thriller bekannt ("Der dritte Mann", "Gefährlicher Urlaub"), er drehte aber auch erfolgreiche Filme in anderen Genres ("Trapez" mit Burt Lancaster; "Inferno und Ekstase"). "Oliver!", seine Musical-Version des Dickens-Romans "Oliver Twist", wurde 1969 mit fünf Oscars ausgezeichnet, unter anderem für die beste Regie. "Voller Wunder ist das Leben", Reeds erster Farbfilm, erzählt auf anrührende Weise von der Macht der Phantasie, obwohl alle "Wunder" durchaus realistisch motiviert erscheinen. Nebenbei gelingt dem Film die schöne Zeichnung eines Mikrokosmos in der Metropole London.

    Text: www.zdf.de
    http://www.zdf.de/ZDFde/einzelsendung/0,1970,2480969,00.html

    http://german.imdb.com/title/tt0048250/
     
  2. Mirco

    Mirco Silber Member

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    AW: Der Spielfilm-Tipp !

    Hallihallo,


    der Cine-Tipp für Freitag, 29.04.2005 (einer meiner Lieblingfilme übrigens!):

    Um 02.15h (Freitag nacht auf Samstag) in der ARD:


    "Der Unsichtbare Dritte - North by Northwest"
    (OT: "North by Northwest")
    USA, 1959 130 Minuten FSK: ab 12 Jahren
    Von Alfred Hitchcock ("Rear Window-Das Fenster zum Hof", Psycho", "Vertigo")
    Mit Cary Grant, Eva-Marie Saint, James Mason, Martin Landau, Leo G. Carroll u.a.
    Produzenten: Herbert Coleman, Alfred Hitchcock
    Filmverleih: Metro-Goldwyn-Mayer, MGM/UA, Turner Entertainment
    Kinostarts: 17.07.1959 (USA), 18.12.1959 (BRD)
    Originalbildformat: 1,85:1

    [​IMG]

    [​IMG] [​IMG]
    Photos: www.tvspielfilm.de

    Der harmlose Werbefachmann Roger Thornhill gerät durch einen dummen Zufall in den Verdacht, ein Spion zu sein. Deshalb wird er vom feindlichen Geheimdienst entführt. Dies ist der Beginn einer nicht enden wollende Kette lebensbedrohlicher Situationen. Auf dem Mount Rushmore kommt es zu einer wilden Verfolgungsjagd über die in Stein verewigten Präsidentenportraits der USA...
    Regisseur Alfred Hitchcock drehte 1959 einen seiner besten Thriller, in dem er einerseits das komödiantische Talent Cary Grants ausschöpfte, andererseits spektakuläre Actionszenen in die Handlung integrierte. Am berühmtesten: Die Szene, in der Grant auf freiem Feld von einem Flugzeug verfolgt wird und das Finale auf dem Mount Rushmore, das in die Filmgeschichte einging. Für die Hauptrolle hatte sich auch James Stewart interessiert, doch Hitchcock, der in der Eingangsszene einen Bus vermisst, meinte, er sei einfach zu alt. Die Produktionsfirma machte sich deshalb für Gregory Peck stark, doch Hitchcock verpflichtete schließlich Cary Grant, mit dem er hier zum vierten Mal zusammenarbeitete. Das Böse verkörpern James Mason und Martin Landau. Kollege François Trauffaut nannte den Streifen einst "die Summe aller filmischen Erfahrungen".

    Text: www.prisma-online.de

    http://www.prisma-online.de/tv//film.html?mid=1959_north_by_northwest

    http://german.imdb.com/title/tt0053125/
     
  3. hvf66

    hvf66 Gold Member

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    AW: Der Spielfilm-Tipp !

    Zu empfehlen ist auch noch:
    Auf jeden Fall sehenswert. Kommt heute Nacht im HR-Fernsehen um 0:30 Uhr.
     
  4. fettarm

    fettarm Senior Member

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    AW: Der Spielfilm-Tipp !

    Und wieder ein "3Sat-Tipp" von mir:

    Heute, Samstag 30.04.2005, um 15.00 Uhr läuft auf 3 Sat der Film
    "Die 3 Musketiere" (USA 1948)

    Diese Verfilmung mit Gene Kelly als D'Artagnan und Vincent Price als Kardinal Richelieu ist meiner Meinung nach die schönste....
    http://www.prisma-online.de/tv//film.html?mid=1948_die_drei_musketiere

    Gruss, F.
     
  5. Mirco

    Mirco Silber Member

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    AW: Der Spielfilm-Tipp !

    Hallihallo,

    die Cine-Tipps für Sonntag, 01. Mai 2005:

    Um 11.00h im NDR:

    "Nomaden der Lüfte-Das Geheimnis der Zugvögel"
    (OT: "Le peuple migrateur")
    F/D/I/ESP, 2001 95 Minuten
    Von Jaques Perrin ("Mikrokosmos")
    [​IMG]

    Kraniche fliegen in V-Formation. Die Kamera ist mitten im Vogelschwarm, schwebt scheinbar schwerelos mit den großen Vögeln durch die Lüfte. Ein Rotkelchen huscht durchs Gebüsch direkt vor der Optik des Kameramannes. Streifengänse fliegen in luftigen Höhen über die Chinesische Mauer hinweg. Graugänse heben ab, der Zuschauer ist unmittelbar dabei, fliegt mit über wunderbare Panoramen, durch faszinierende Landschaften, begleitet die Tiere über weite Strecken ihres oftmals strapaziösen Fluges in wärmere Gefilde bzw. zurück zu ihren Brutgebieten.
    "Das Geheimnis der Zugvögel" lautet der Untertitel dieses bunten Bilderreigens. Hier wird zwar nicht das Rätsel um die großen Vogelwanderungen streng ornithologisch gelöst, dennoch - auch für den Laien - faszinierend bebildert. Schon mit dem Dokumentarfilm "Mikrokosmos - Das Volk der Gräser" tauchte Produzent und Filmemacher Jacques Perrin in ungeahnte Welten, zeigte nie gesehenen Bilder eines nahezu unbekannten Kosmos. Und ähnlich geht es dem Betrachter auch diesmal. Das Leben der Vögel wird hier nicht nacherzählt, aber etwas entmystifiziert, deutlicher, greifbarer gemacht. Mit aufwändigen Flugapparaten begleitete man die unterschiedlichsten Vogelarten bei ihren alljährlichen Flugreisen quer über Kontinente, scheute weder Kosten noch Mühen und erntete zum Dank brillante, Atem beraubende Aufnahmen aus der Welt unserer gefiederten Gefährten, schuf mit einer kleinen Rahmenhandlung über einen Jungen, der eine Graugans aus einem Netz befreit und am Ende des Films schon die Rückkehr der Gänse erwartet, ein filmisches Bravourstück, das vielleicht dem ein oder anderen Zuschauer doch mehr Achtung vor andersartigem Leben abringen kann. Der einzige Wehrmutstropfen dieses Hochgenusses: Die Musik ist sicherlich Geschmacksache, aber es ist nicht verständlich, warum einige gezeigte Vogelarten genannt werden und andere nicht oder warum man plötzlich vom europäischen Festland in den Dschungel Amazoniens taucht, auch wenn die gezeigten Bilder immer von Hauch einer bezaubernden Magie umgeben sind. Wem der Film gefallen sollte, dem sei wärmsten das dazu erschienene, gleichnamige Buch (Gerstenberg Verlag, 54,- €) empfohlen. Es lohnt sich ebenfalls.

    http://www.prisma-online.de/tv/film.html?mid=2001_nomaden_der_luefte



    Um 20.40h auf ARTE:

    "Bittersüße Schokolade"
    (OT: "Como agua para chocolate")
    Mexiko, 1992 115 Minuten FSK: ab 12 Jahren
    Von Alfonso Arau ("Dem Himmel so nah")
    Mit Marco Leonardo, Lumi Cavazos, Regina Torne u.a.
    Produzenten: Alfonso und Emilia Arau, Oscar Castillo
    Filmverleih: Arau Films Intencional, Pandora Film (D), Arte/NDR
    Originalbildformat: 1,85:1

    [​IMG]
    Photo: www.tvspielfilm.de

    Die Geschichte einer verbotenen Liebe, die nur in der Kochkunst der Frau Ausdruck findet: Die schöne Tita verliebt sich in den schönen Pedro, den sie jedoch nicht ehelichen darf, weil sie ihrer Mutter nach alter Familientradition bis zu deren Lebensende unverheiratet zur Seite stehen soll. Um der Geliebten nahe zu sein, heiratet Pedro kurzentschlossen die ältere Schwester von Tita. Doch damit fangen viele Probleme erst an...
    Mit dem Motto "Liebe geht durch den Magen" als Grundtenor zaubert der Film trotz einiger Längen eine unterhaltsame wie delikate Geschichte der Leidenschaften mit einigen überraschenden, fast surrealistischen Ideen. Der mexikanische Schauspieler Alfonso Arau lieferte mit diesem erotischen Streifen sein Regiedebüt. Später drehte er für Hollywood die wunderbare Liebesgeschichte "Dem Himmel so nah".

    Wiederholungen: 03. Mai und 10. Mai 2005 auf ARTE

    Text: http://www.prisma-online.de/tv//tipp.html?day=20050501&sid=1992_bittersuesse_schokolade

    http://www.arte-tv.com/de/woche/244,broadcastingNum=469109,day=2,week=18,year=2005.html

    http://german.imdb.com/title/tt0103994/


    Um 22.00h im ZDF:

    "Die Brücke"
    BRD, 1959 100 Minuten FSK: ab 12 Jahren
    Von Bernhard Wicki
    Mit Folker Bohnet, Frank Glaubrecht, Fritz Wepper, Volker Lechtenbrink, Günther Pfitzmann, Wolfgang Stumph u.a.
    Produzenten: Hans Schwerin
    Filmverleih: Fono Film, Deutsch Film-Hansa


    [​IMG]
    Photo: www.prisma-online.de

    In den letzten Kriegstagen des Aprils 1945 sind die Alliierten Truppen nicht mehr weit von einer deutschen Kleinstadt entfernt. Die deutschen Truppen sind jedoch dermaßen dezimiert, dass sieben 16-jährige Schüler kurzerhand in Uniformen gesteckt werden und den Befehl erhalten, die strategisch wichtige Brücke vor der Stadt unter allen Umständen und bis zum letzten Mann zu verteidigen. Als der erste von ihnen bei einem Luftangriff getötet wird, ist dies der Anfang vom bitteren Ende der kleinen Truppe...
    Ein schonungsloser Antikriegsfilm mit überzeugenden Darstellern, erschreckenden Bildern und einer eindeutigen Botschaft: Nie wieder Krieg! Denn nur zwei Schüler überleben das blutige Gemetzel. Bernhard Wickis Regiedebüt war damals als bester nichtenglischsprachiger Film für einen Oscar nominiert und gewann einen Golden Globe.

    Text: http://www.prisma-online.de/tv//film.html?mid=1959_die_bruecke

    Wiederholungen: 07.Mai auf 3Sat, 08. Mai und 22. Mai auf PREMIERE NOSTALGIE

    http://german.imdb.com/title/tt0052654/


    Um 00.30h im ZDF:

    "Catch 22 - Der böse Trick"
    (OT: "Catch 22")
    USA, 1970 115 Minuten FSK: ab 16 Jahren
    Von Mike Nichols ("Die Reifeprüfung", "Die Waffen der Frauen", "Wolf")
    Mit Alan Arkin, Martin Balsam, Richard Benjamin, Art Garfunkel, Orson Welles, Jon Voight, Martin Sheen u.a.
    Produzenten: Martin Ransohoff, John Calley
    Filmverleih: Paramount Pictures
    Originalbildformat: 2,35:1


    [​IMG] [​IMG]
    Photos: www.prisma-online.de

    Eine kleine Mittelmeerinsel im Jahre 1944. Während der Gefechtspausen hat eine Bomberstaffel Gelegenheit, über den Krieg und seine auch ganz persönlichen Folgen nachzudenken. Vor dem Dienst drücken kann sich keiner, denn da gibt es den "Catch 22", einen bösen Trick in der Dienstordnung, der besagt: Wenn ein Bomberpilot fluguntauglich geschrieben werden will, muss er verrückt sein. Und man muss verrückt sein, wenn man Einsätze fliegt.

    Wenn er jedoch den Antrag stellt, fluguntauglich geschrieben zu werden, kann er nicht verrückt sein. Also muss er weiter fliegen. Einer, der von allem genug hat, ist Captain Yossarian (Alan Arkin). Er muss mitansehen, wie seine Kameraden, einer nach dem anderen, den Tod finden. Yossarian setzt seine ganze Kraft und Intelligenz zum Überleben ein. Nach einer Zeit des Grauens und der Leiden gibt es für ihn nur noch einen Ausweg. Er setzt sich in ein Schlauchboot und paddelt davon.

    Mike Nichols' intelligenter Film "Catch 22 - Der böse Trick" ist eine grotesk überdrehte Farce, die aus der Absurdität des Krieges das heillose Chaos des menschlichen Alltags wahrnehmen lässt. Die Bösartigkeit seiner Kritik am Irrsinn des (amerikanischen) Militärs macht ihn bedingt vergleichbar mit Richard Lesters "Wie ich den Krieg gewann" (1966) oder Robert Altmans "M.A.S.H." (1969), beides in ihrer Art treffende Satiren auf den Militarismus. "Catch 22 - Der böse Trick" schildert seine systematisch verdorbenen Charaktere vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges, und doch besitzt er eine Aktualität, die über Korea und Vietnam hinausreicht.

    Das ZDF zeigt diesen Film in einer farbrestaurierten Fassung.

    Orson Welles wäre am 6. Mai 90 Jahre alt geworden.

    Wiederholungen: 16. Mai und 22. Mai auf PREMIERE 7

    Text: http://www.zdf.de/ZDFde/einzelsendung/0,1970,2485067,00.html

    http://german.imdb.com/title/tt0065528/
     
  6. Mirco

    Mirco Silber Member

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    AW: Der Spielfilm-Tipp !

    Hallihallo,


    der Cine-Tipp für heute, Dienstag, 03. Mai 2005:


    Um 00.35h (Dienstag nacht auf Mittwoch) im ZDF:


    "Citizen Kane"
    OT: "Citizen Kane"

    USA, 1940/41 115 Minuten FSK: ab 12 Jahren
    Von Orson Welles ("Der dritte Mann", "Die Lady von Shanghai")

    Mit Orson Welles, Joseph Cotton
    Produzenten: George Schaefer, Orson Welles
    Musik: Bernard Herrmann ("Der Unsichtbare Dritte", "Psycho", "Taxi Driver")
    Kamera: Gregg Toland ("Früchte des Zorns", "Die schönsten Jahre unseres Lebens", "Stürmische Höhen")
    Schnitt: Robert Wise (Regisseur bei "Wenig Chancen für morgen", "West Side Story")
    Filmverleih: RKO Radio Pictures, Mercury Productions, Beta-Film/KirchMedia
    Originalbildformat: 1,37:1


    [​IMG]
    Photo: prisma-online.de

    Ein Klassiker des Kinos: Welles erzählt auf beeindruckende Weise die fiktive Lebensgeschichte des Zeitungsmagnaten Charles Foster Kane. Nach dem Tode des Millionärs untersucht ein Reporter dessen Leben und will das Rätsel um das letzte Wort des Sterbenden ("Rosebud") klären. So zeichnet er mit Hilfe von Zeitgenossen den Aufstieg Kanes aus ärmlichen Verhältnissen zum großen Zeitungsmacher nach...
    Der 25-jährige Orson Welles setzte seinerzeit mit diesem Film viele neue Maßstäbe (verschachtelte Rückblenden, "Rosebud"- Variationen, wechselnde Erzählperspektiven usw.). Darüberhinaus lieferte Welles auch als Hauptdarsteller eine faszinierende, facettenreiche Darbietung. Welles lehnte sein Drama an die Lebensgeschichte des Zeitungsmoguls William Randolph Hearst. Gregg Toland, einer der renommiertesten Kameramänner seiner Zeit, füllte die Geschichte mit faszinierenden Bildern. Als Cutter arbeiteten hier die beiden späteren Regisseure Robert Wise und Mark Robson. Obwohl für neun Oscars nominiert, gab es nur eine Trophäe für das beste Drehbuch.

    Text: http://www.prisma-online.de/tv//film.html?mid=1941_citizen_kane

    http://www.zdf.de/ZDFde/einzelsendung/0,1970,2485137,00.html

    http://german.imdb.com/title/tt0033467/
     
  7. Mirco

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    Halihallo,


    der Cine-Tipp für heute, Freitag, 06. Mai 2005:

    Um 22.30h auf 3Sat:


    "Ghost World" [​IMG] [​IMG] [​IMG]
    OT: "Ghost World"

    USA/D, 2000 105 Minuten FSK: ab 12 Jahren
    Von Terry Zwigoff ("Bad Santa", "Crumb")
    Mit Thora Birch, Scarlett Johannson, Steve Buscemi, Brad Renfro
    Produzenten: John Malkovich, Michael Shamberg u.a.
    Buch: Daniel Clowes (nach dem Comic)
    Filmverleih: MGM/UA, United Artists, Jersey Shore, Capitol Films, Granada Film, Advanced Medien, 3Sat/ZDF
    Kinostarts: Juni 2001 (USA), Oktober 2001 (D)
    TV-Erstausstrahlung: PREMIERE, April 2003 (D)
    Originalbildformat: 1,85:1

    [​IMG] [​IMG]
    Photos: www.prisma-online.de und www.tvpielfilm.de

    Nach dem High-School-Abschluss wissen Enid und Rebecca erst mal nicht, was sie machen sollen. Nur eines ist sicher: Spießer werden sie auf keinen Fall! Dann stößt Enid auf den schüchternen Plattensammler Seymour, dem man eigentlich einen Streich spielen wollte. Seymour ist zwar doppelt so alt wie Enid, aber irgendwie eine verwandte Seele...
    Dies ist eine wohltuende Abwechslung vom Hollywood-mäßigen Teenie-Komödien-Gekreische. Nach so hervorragenden Werken wie dem Porträt des Comic-Künstlers "Crumb" erzählt Independent-Regisseur Terry Zwigoff diesmal eine fiktive Geschichte, die allerdings - wie könnte es anders sein - auf einem populären Underground-Comic basiert.

    Text: http://www.prisma-online.de/tv//film.html?mid=2001_ghost_world

    http://tvspielfilm.msn.de/programm/tagesprogramm?sendungs_id=7741278
    http://german.imdb.com/title/tt0162346/
     
  8. alek.sat

    alek.sat Senior Member

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    AW: Der Spielfilm-Tipp !

    Sa, 07.05. 00.10-01.58 EinsPlus
    Sa, 07.05. 02.20-04.10 WDR
    Sa, 07.05. 03.55-05.43 EinsPlus
    jeweils Nacht auf Sonntag

    Ghost Dog - Der Weg des Samurai

    [​IMG]

     
  9. Mirco

    Mirco Silber Member

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    Hallihallo,


    der Cine-Tipp für heute, Montag, 09. Mai 2005:

    Um 20.15h in der ARD:


    "Speer und Er" [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG]

    Teil 1: "Germania - Der Wahn"
    D, 2004/2005 90 Minuten
    Von Heinrich Breloer ("Das Todesspiel", "Die Manns - Ein Jahrhundertroman")
    Mit Sebastian Koch, Tobias Moretti, Dagmar Manzel, Axel Milberg, August Zirner u.a,
    ARD/WDR, NDR, BR, ORF, Bavaria Film

    [​IMG]
    Photo: www.prisma-online.de

    Speer ist keiner von diesen extravaganten und pittoresken Nazis. Ob er überhaupt andere politische Meinungen hat als die herkömmlichen, ist unbekannt. Er hätte jeder anderen politischen Partei beitreten können, die ihm einen Job und eine Karriere gegeben hätte. Die Hitlers und die Himmlers mögen wir loswerden, aber die Speers, was auch im einzelnen mit diesem besonderen Exemplar geschieht, werden lange unter uns sein". (Sebastian Haffner: Albert Speer. Dictator of Nazi Industry. "The Observer", 9.4.1944)

    Das dreiteilige Filmprojekt über den deutschen Architekten, Rüstungsminister, Kriegsverbrecher, Spandauer Gefangenen und Bestsellerautor Albert Speer ist eine weit ausgreifende biografische Erzählung. In gegenseitiger Kontrastierung und Spiegelung von Fakten und Selbstäußerungen, von filmischer Rekonstruktion und Vergegenwärtigung wird auch und gerade die Seite Albert Speers und seine Rolle im dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte angegangen, die nur mit Skrupeln darstellbar ist - Albert Speer, Heidelberger Bürgersohn, und Adolf Hitler, Protagonist einer verbrecherischen Weltsicht, treffen aufeinander und verlieren sich in einem wahnhaften Größenrausch.

    Es ist die Geschichte einer Männerfreundschaft, in der zwei sich begegnen, begeistern und aufschwingen zu einem Größenwahn jenseits der Normen von Kultur und Anstand - jenseits der Zivilisation. Diese Anmaßung hat Konsequenzen. Die Rückkehr aus dem blutigen Höhenrausch ist bitter und die Opfer geben keine Ruhe. Schuld und Sühne - das Thema deutscher Familien.

    Die drei Filme sind, in doppelter Hinsicht, ein Prozess - unter der Prämisse, so nüchtern wie möglich dem Nachlass der Täter wie auch der Opfer nachzuspüren. Die Kinder Albert Speers stellen sich diesem Prozess - stellvertretend für ihre Generation.

    In zahlreichen erzählerischen und interpretierenden Anläufen - oft zweifelnd und argwöhnisch - speist sich das Filmprojekt aus den reichhaltigen Veröffentlichungen von Albert Speer. Schon in den letzten Kriegstagen lässt Speer entlastende Dokumente sichern, und nach 1945 schreibt er im Gefängnis biografische Entwürfe, immer wieder neue Berichte, Ausarbeitungen und verfasst schließlich - mit Hilfe der kongenialen Editoren Joachim Fest und Wolf Jobst Siedler - seine Erinnerungen und Tagebücher.

    Es schreibt sich ein Schuldiggewordener an seine Träume, Pläne und Taten heran - und dabei entsteht, Amnesie oder bewusstes Verschweigen, Legende oder Lüge, ein Albert Speer, den Millionen Leser für den wahrhaftigsten Zeugen der Nazi-Jahre halten, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung im Jahr 1969 die meisten noch miterlebt haben und deren Ungeheuerlichkeit unter einer dünnen Lebens-Schicht dieser Bundesrepublik bis zur Kenntlichkeit verborgen ist.


    Text: http://www.ard-digital.de/index.php?id=4376&languageid=1

    http://www.speer-und-er.de

    http://german.imdb.com/title/tt0401984/


    Teil 2 am Mittwoch, 11. Mai 2005 um 20.15h in der ARD
    Teil 3 am Donnerstag, 12. Mai 2005 um 20.15h in der ARD
    Dokumentation am Donnerstag, 12. Mai 2005 um 23.00h in der ARD

    Wiederholungen auf EinsPlus (ARD Digital)
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Mai 2005
  10. Mirco

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    Hallihallo,


    und heute um 20.15h in der ARD:

    "Speer und Er" [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG]
    Teil 2: Nürnberg - Der Prozess
    D, 2004/2005 90 Minuten
    Von Heinrich Breloer
    Mit Sebastin Koch, Tobias Moretti u.a.


    [​IMG] [​IMG]
    Photos: www.tvinfo.de

    Teil 2 von Heinrich Breloers Filmwerk 'Speer und Er' lässt das gesamte Personal der Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozesse in einem spannungsvollen Nebeneinander aus authentischen Filmprotokollen und Nachinszenierungen auftreten. Im Zentrum steht der als Haupt-Kriegsverbrecher angeklagte Speer. Schon vor seinem Ende konnte, so zeigt sich, Speer über Hitler hinaus denken. Nun distanziert er sich erfolgreich vom Pöbel des 'Dritten Reichs', von der 'Führer'clique, und gestaltet im Inneren und nach Außen die so erfolgreiche neue Figur des einsichtigen Büßers, der nur eine Art Gentleman-Nazi war. Er will ein mutiges, männliches Bild von sich bieten und die Deutschen in ihrer Gesamtheit mit seinem umfassenden, zugleich sehr speziellen Schuldbekenntnis entlasten: 'im Einzelnen' habe er keine Kenntnis gehabt. Er schafft sich Feinde unter den alten Parteigenossen und gewinnt an Sympathie beim amerikanischen Chefankläger Robert Jackson wie auch bei der deutschen Presse und ihrem Publikum. Die Deutschen sollen sich durch sein Bekenntnis zur allgemeinen Mitverantwortung und durch seine Kritik am autoritären Staat und an dessen 'Führer' Adolf Hitler entlastet fühlen. Wie viele andere, so seine Behauptung, hatte auch er vom Völkermord nichts gewusst. So tritt im Nürnberger Prozess Albert Speer in einer neuen Rolle auf: Er wird hier - und vor allem mit seinen späteren Büchern - zu einer wesentlichen Entlastungsfigur bei der immer wieder aufbrechenden Diskussion über die Verbrechen dieser Generation.
    Im Kreuzverhör des Nürnberger Prozesses gelingt es Speer, seine tiefe Verstrickung in das 'Dritte Reich' und seine reale Beteiligung an verbrecherischer Planung zu verschleiern und stattdessen glaubhaft zu machen, dass er der beste Freund Hitlers war und dennoch vom Genozid nichts wusste. Dies gelingt ihm durch Stilisierung seiner Person zum Künstler und unpolitischen Technokraten, der einzig sachbezogen seine quasi 'neutrale' Arbeit geleistet habe. So hat er sich bis heute erfolgreich ins Geschichtsbuch der Deutschen eingetragen.
    Im 2. Teil des groß angelegten Filmprojekts von Heinrich Breloer werden Dokumente zusammengetragen, die dahinter ein anderes Bild von Speer sichtbar werden lassen. Er beteiligt sich aktiv an der Vertreibung der Juden aus Berlin, in seinem Machtbereich und unter seiner Verantwortung entstand in Zusammenarbeit mit Himmler das Konzentrationslager 'Dora' für den Bau der V2-Rakete. Diese Informationen hätten in Nürnberg den Tod bedeutet.


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