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DAB-Verband von KEF-Empfehlung "völlig überrascht"

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 24. Januar 2008.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Moderator

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    Hannover - Mit Betroffenheit und Unverständnis hat die Initiative Marketing Digital Radio (IMDR) auf die Streichung der von der ARD gewünschten 140 Millionen Euro für den digitalen Radiostandard DAB reagiert.

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  2. Nelli22.08

    Nelli22.08 Lexikon

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    AW: DAB-Verband von KEF-Empfehlung "völlig überrascht"

    Na dann müssen die aber Blind und Taub sein.
    Das hat sich doch die letzten Jahre abgezeichnet das DAB tot ist.
     
  3. Gorcon

    Gorcon Kanzler Mitarbeiter

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    AW: DAB-Verband von KEF-Empfehlung "völlig überrascht"

    Nein, die hingen nur an ihrem Job, haben den aber ganz offensichtlich nicht gut gemacht (sonst wäre dieser nötige Schritt ja nicht gekommen).

    Gruß Gorcon
     
  4. mischobo

    mischobo Lexikon

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    AW: DAB-Verband von KEF-Empfehlung "völlig überrascht"

    ... das ist doch der Beweis für eine verfehlte Digitalisierungspolitik. Man kann eben nicht darauf warten, bis auch der letzte von sich aus auf den digitalen Empfang setzt. Die Digitaliserung von Sat kann man auch nicht unbedingt als Erfolg bezeichnen, denn ein nicht unerheblicher Teil der deutschen Sat-Haushalte schaut immer noch analog.
    Durch die inzwischen 11 Jahre andauernden Simulcast-Betrieb werden Unsummen an Gelder verpulvert.

    DVB-T ist eigentlich ein Erfolg, der darauf zurückzuführen ist, dass es einen Zwangsumstieg gibt und, zumindest in den großen deutschen Ballungsräumen ein recht ordentliches Programmangebot gibt ...
     
  5. htw89

    htw89 Guest

    AW: DAB-Verband von KEF-Empfehlung "völlig überrascht"

    Da ist das Kabel aber noch schlimmer. Sendet auch schon seit etwa genauso langer Zeit wie Sat digital, aber man liegt noch weiter zurück.
     
  6. amsp2

    amsp2 Wasserfall

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    AW: DAB-Verband von KEF-Empfehlung "völlig überrascht"

    mischobo wird jetzt sicher erklären, warum das Kabel ein Digitalisierungsmotor ist :D
     
  7. E.M.

    E.M. Senior Member

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    ...
    ...
    AW: DAB-Verband von KEF-Empfehlung "völlig überrascht"

    DAB ist MPEG Layer 2, also mittlerweile digitale Steinzeit. Dem System wird das Schicksal von DSR beschieden sein. Als Probesequenz auf dem Weg zu langlebigeren aufwärtskompatiblen Standards hat es seinen Zweck erfüllt.

    MfG

    Eckhard
     
  8. mischobo

    mischobo Lexikon

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    AW: DAB-Verband von KEF-Empfehlung "völlig überrascht"

    ... DAB ist genauso "digitale Steinzeit" wie DVB ...
     
  9. mischobo

    mischobo Lexikon

    Registriert seit:
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    Telekom City
    AW: DAB-Verband von KEF-Empfehlung "völlig überrascht"

    ... es geht um die Digitaliserungspoltik der ARD und da läuft es sowohl über Sat als auch im Kabel mit der Digitalisierung schleppend. ARD.digital startet in 1997 und bis heute sieht ein nicht unwesentlicher Teil derzeit immer noch analog, auch beim Sat-Empfang.
    Warum wurde für das Projekt "ARD.digital" 10 Jahre veranschlagt ? 5 Jahre hätten doch auch gereicht. Dann hätte die ARD erheblich weniger für Transpondermieten aufwenden müssen.
    Stell' dir einfach mal vor, die ARD hätte nach 5 Jahren den Simulcastbetrieb eingestellt. Dann gäbe es heute kein Analog-TV mehr auf Astra. Die ARD hätte MHP durchgesetzt, die Digitaliseirung im Kabel wäre unter anderen Voraussezungen gestartet, wobei die ARD mit Sicherheit mehr Einfluss gehabt hätte als heute. Die ARD will technischer Voreiter sein und versaut sich das, weil die sich zu Tode planen. MHP ist heute in Deutschland tot und die dafür aufgewendeten Gelder aus dem GEZ-Topf sind "down the drain".
    DAB ist fast flächendeckend verfügbar, aber wer nutzt DAB. Frag' mal die Leute auf der Strasse was DAB ist und du wirst kaum jemanden finden, der dir die Frage beantworten kann, obwohl das von jedem mitfinanziert wird. Wo sind die Kampagnen, um DAB durchzusetzen. DAB ist seit 11 Jahren on Air aber wieviele nutzen heute DAB ?

    Bei DVB-T macht man das richtig, denn hier wird der Zuschauer quasi gezwungen einen digitalen Receiver zu kaufen, wenn er weiterhin über Antenne fernsehen möchte. In den ersten Startregionen waren noch die Privaten mit am Start, womit die Attraktivität des terrestrischen TV-Empfangs deutlich erhöht wurde und den Zuschauer ein gewisser Mehrwert geboten wurde. Auch wenn es in vielen Regionen keine Privaten über DVB-T wirkt diese Attraktivität der ersten Startregion noch nach. DVB-T ist heute deutlich bekannter als DAB.

    Wenn die Pilotphase für ARD.digital nur 5 statt 10 Jahre gedauert hätte, hätte die ARD heute im Kabel ein deutlich bessere Verhandlungsposition, aber die ARD hat das verschlafen und wundert sich heute, wenn die Kabelnetzbetreiber mit immer attraktiver werdenden Angebot Forderungen stellen.
    Was hat sich denn im Kabel von Unitymedia und Kabel Deutschland in Sachen digatal getan ? Das ist mehr oder weniger noch stand 1997. Vor 5 Jahren haben Unitymedia und Kabel Deustchland noch kein eigenes Digital-Angebot. Die ARD hätte sich schon zu dieser Zeit ihren Platz sichern sollen. Das hat die ARD nicht getan und je länger die ARD wartet, desto mehr verschlechtert sich ihre Verhandlungsposition im Kabel ...
     
  10. Eike

    Eike von Repgow Mitarbeiter

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    AW: DAB-Verband von KEF-Empfehlung "völlig überrascht"

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.

    Wenn etwas nicht angenommen wird verschwindet es vom Markt. Ganz einfach. Von DAB hat sich der Verbraucher keinen Vorteil versprochen, also wird dieser Umstand "bereinigt". UKW reicht dem Radiohörer offensichtlich aus.

    Das Digitalisierung nicht unbedingt einen Vorteil bedeutet haben offensichtlich viele verstanden oder indirekt bestätigt.

    Das die Digitalisierung vor allem im Kabel nicht vorwärts geht haben sich die Kabelnetzbetreiber selbst zuzuschreiben mit Ihrer Verschlüsselungspolitik und dem mangelhaften attraktiven Free-TV-Angeboten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Januar 2008

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