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Corona-Krise treibt Digitalisierung in vielen Bereichen voran

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 2. Juni 2020.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Moderator Mitarbeiter

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    Die Auswirkungen der Corona-Krise haben gezeigt, dass bestimmte Prozesse und Abläufe problemlos ins Internet verlagert werden können. So ist in Folge der globalen Covid-19-Pandemie im März fast jeder zweite Arbeitnehmer ins Homeoffice gewechselt.

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  2. Grauhaar

    Grauhaar Gold Member

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    Darauf kann man wirklich stolz sein, wenn in einem diesbezüglichen Hinterwäldlerland eine schwere Krise die Digitalisierung vorantreibt.

    Ich sehe es, wenn nicht mal Gymnasien dazu in der Lage sind, Onlineunterricht anzubieten.
     
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  3. DVB-T2 HD

    DVB-T2 HD Wasserfall

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    Genau, das Bildungswesen ist hilflos vom „Home-Schooling“ überrascht worden. Außer dass man einen „schön klingenden“ Begriff dafür erfunden hat, gibt es bisher keine (einheitlichen) Konzepte, das in eine brauchbare Realität zu überführen. Nicht mal jeder Grundschüler in der Klasse meiner Frau hat einen eigenen Computer mit entsprechender Peripherie, manche angeblich sogar gar keinen Internet-Anschluss. Kann ja nur besser werden, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, wenn von den bedürftigen Schülern nur ein einziger der 5. Klasse ein iPad von zentraler Stelle genehmigt und zur Verfügung gestellt bekommen hat.

    Auf welcher Grundlage die Jahreszeugnisse ohne einem halben Jahr Regelunterricht in der Grundschule erstellt werden könnten, insbesondere für die 1. bis 3./4. Klassen ist den Lehrern auch vollkommen schleierhaft. Meine Frau wird die Halbjahreszeugnisse nehmen und was im zweiten Halbjahr nicht vermittelt werden konnte eben als „nicht vermittelt“ unbewertet in dem sechsseitigen Grundschulzeugnis eintragen.
     
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  4. satmanager

    satmanager Institution

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    Immerhin wissen die Minister und Ämter jetzt ja auch wie es in den Unterkünften der Wurst-Arbeiter ab geht die morgens in ihren Karren über die Grenze gefahren werden so sie dann 6x die Woche je 12 Std. arbeiten müssen.
    Immerhin handeln sie da jetzt ja ebenfall, oder tun sie das überhaupt ??????
    Wundert einem immer das eine Krise sein muss das diverse Sachen mal überhaupt hoch kommen bzw. überhaupt mal beachtet werden.
    Man kann diese Liste sicher weit fortsetzen, so z.B. das man jetzt erst merkt das Arzneimittel/medizinisches Zubehör (Masken und Co) gar keine mehr groß im eigenen Land hergesetellt werden, sondern sogar solche wichtige Sachen aus China bestellt werden müssen. Dort bestellt werden müssen wo sie jetzt einen super Aufschlag drauf hauen weil es ja knapp nur lieferbar ist und die Nachfrage eben super hoch ist.
     
  5. EinStillerLeser

    EinStillerLeser Silber Member

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    Bald 7 Jahre her, aber dafür immernoch brandaktuell ;)
     
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  6. Real-dBoxer

    Real-dBoxer Platin Member

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    Die Ursachen dafür sind vielschichtig, die Lösungsversuche überwiegend mangelhaft und in keiner Weise als nachhaltig wirksam zu bezeichnen.
    An der politischen Bildungsspitze und den ihr unterstellten Strukturen fehlt es seit Jahren an der notwendigen IT-Kompetenz.
    Wenn ich mir die aktuellen männlichen und weiblichen ministeriellen "IT"-Verantwortlichen ansehe, graust es mich.
    Schon der vormalige Dauerkanzler Helmut Kohl hat nicht verstanden, was "Datenautobahn" und "Breitband" für eine Industrienation mit höchsten Bildungsanforderungen strategisch bedeuten und hat Kupferkabel statt Glasfaser bevorzugt, obwohl die Fachwelt das sachlich intensiv als falsche Lösung kritisiert hatte.
    Ich habe jahre- bis jahrzentelang die armselige "digitale" Öffentlichkeitsarbeit der CDU/CSU und ihre Positionierung zur Digitalisierung verfolgt. Es war und ist (noch immer) schauerlich.
    Man kann sich das nur mit Merkels offenbar noch immer nachwirkender "Neuland"-Phrase erklären.
    Das bundesweite Ergebnis ist, dass weder die für Bildung verantwortlichen Landesregierungen noch die Schulträger bisher in der Lage waren, hinreichende IT-Konzepte für ihre Bereiche zu erstellen.
    Auch die Ausbildung der Pädagogen mit ergänzender IT-Kompetenz lässt so sehr zu wünschen übrig, dass die amtierende Generation nur mangelhaft in der Lage ist, für ihre Bildungseinrichtungen sachlich vernünftige Konzepte zu erzeugen, um die vom Bund bzw. den Ländern bereit gestellten Finanzmittel für Einrichtungs- und Betriebsinvestitionen und für die Durchführung des Bildungsauftrags abzurufen.
    Über die noch immer vorhandenen in der Fläche auftretenden "Löcher" der digitalen Versorgung will ich gar nicht erst schreiben, weder mit Kapazitäten im Festnetz noch über Funk ist bisher eine leistungsgerechte Abdeckung abgeschlossen.
    Ganz zu kurz gekommen sind dabei Zielhaushalte und die Eltern der betroffenen Schüler.
    Die sind mehrheitlich weder finanziell noch durch IT-Kompetenz in der Lage, ihren Kindern bei den Anforderungen digitaler Bildung im Home Schooling zu helfen.
    So geht die Schere der Bildungsmisere immer weiter auf und der Bildungsflickenteppich wird immer problematischer.
    Ein Ergebnis ist, dass das Bildungspräkariat wächst.
    Und nicht die Digitalisierung wird voran getrieben, sondern die Kakophonie der Sprüche über Digitalisierung.
     
  7. DVB-T2 HD

    DVB-T2 HD Wasserfall

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    Alle Lehrer in öffentlichen Schulen, die ich kenne, haben das „Home-Schooling“ mit viel Aufwand so gut es eben ging und geht gemeistert. Auch die allermeisten Eltern sind mit den Provisorien gut zurecht gekommen und danken fast täglich den Lehrern für Ihr Engagement und den vielen Zeitaufwand. Finanzielle Mittel gibt es nicht, außer für mehr oder weniger unsinnige Anschaffungen wie elektronische Whiteboards, für die dann die Mittel zur Wartung und Instandhaltung fehlen und schon nach kurzer Zeit in unbenutzbarem Zustand sind. Selbst an pädagogisch/didaktischen Inhalten für die Whiteboards fehlt es. Die Schüler, Lehrer und Schulen werden weitgehend alleine gelassen, moderne und geeignete Lehrmittel für ein „Home-Schooling“ angeht, außer einige wenige „Vorzeigeobjekte“ wo dann mal ein ganzer Klassensatz an iPads medienwirksam gezeigt wird. Dass es auch für die iPads an entsprechenden Inhalten fehlt, wird schon nicht mehr erwähnt. Schade im die Millionen, die da investiert werden, wich auch schon schade um die früheren Investitionen im Rahmen der Aktion „Schulen an ‘s Netz“, weil auch da kein Konzept existierte und die Mittel für die Instandhaltung fehlten.
     
  8. joegillis

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    Naja, also ein bisschen Mitarbeit von den Eltern ist ja wohl nicht zu viel verlangt. Gebrauchte PCs gibt's bei Ebay und Co. für wenig Geld und eine Scan-/Druckerkombi kostet auch nicht die Welt. Notfalls die Hausaufgaben per Smartphone abfotografieren und oder auch mal zum Telefon greifen und telefonieren.
    Wir haben hier ein gut funktionierendes Lernportal mit engagierten Lehrern. Klar gab' es im März/April auf dem Lernportal hier und dort einen Haken, wobei das Problem meist vor dem PC saß (sowohl auf Schüler- als auch Lehrerseite), aber inzwischen läuft alles. Die Schüler bekommen immer Anfang der Woche die Arbeitsaufträge und diese müssen zu einer Deadline erledigt werden, sprich im Portal hochgeladen sein. Fachlehrer stehen zu bestimmten Zeitfenstern per Videochat für Fragen zur Verfügung und etwa alle zwei Wochen ruft der Klassenlehrer die Schüler auch mal an. Das ist alles mit mittelmäßiger bis schlechter Hardware machbar, dafür braucht man kein neues Ipad und auch nicht das neueste Smartphone. Geht - wie in unserem Falle - mit einem 10 Jahre alten Laptop mit nachgerüsteter SSD und einer Drucker/Scan-Kombi für 70 Euro.
     
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  9. DVB-T2 HD

    DVB-T2 HD Wasserfall

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    Es soll doch wirklich in Deutschland Elter/n geben, die am Eistenzminimum leben und sich weder einen gebrauchten Computer noch ein Drucker-/Scanner-Multifunktionsgerät leisten können. Es gibt gerade bei Familien mit schulpflichtigen Kindern viel Armut, gerade jetzt in Zeiten mit Kurzarbeitergeld und steigender Arbeitslosigkeit.
     
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  10. onzlaught

    onzlaught Platin Member

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    Vu+ Uno 4k se an 48“ Philips LCD
    Pioneer VSX 930
    V14 in Sky CI+ Modul
    AppleTV 4k

    eigene Satanlage
    Wenn die Schule Homeschooling und Onlinelernen "angeordnet" hat, es zu Hause aber keinen Laptop/ PC o.ä. gibt (oder dieser durch das Homeoffice der Eltern belegt ist) meldet man das als allerserstes den Klassenlehrern/innen. Dann muß die Schule ein Gerät stellen. Genau dafür hat man gerade 500mio€ ausgeschüttet.

    Klappt bei uns ganz gut, wir haben mehr neue Laptops erhalten als Bedarf durch Eltern angemeldet wurde.