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Code 46

Dieses Thema im Forum "Blu-ray/DVD" wurde erstellt von Alaska, 24. März 2014.

  1. Alaska

    Alaska Talk-König

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    CODE 46

    Scope. USA/Großbritannien, 2003
    Science-Fiction-Film Drama
    Produktionsfirma: Smoke and Mirrors/The Moving Picture Company
    Verleih Kino: Tiberius
    DVD: Sunfilm (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
    Länge: 92 Minuten
    Erstaufführung: 3.3.2005
    14.9.2005 DVD
    Produktion: Andrew Eaton
    Regie: Michael Winterbottom
    Buch: Frank Cottrell Boyce
    Kamera: Alwin Kuchler, Marcel Zyskind
    Musik: David Holmes
    Schnitt: Peter Christelis
    Darsteller: Tim Robbins (William), Samantha Morton (Maria), Om Puri (Backland), Jeanne Balibar (Sylvie), Togo Igawa (Fahrer), Essie Davis (Ärztin), Nina Fog (Wole), Bruno Lastra (Bikku)

    Kurzkritik:
    Bei der Aufklärung eines Betrugs mit gefälschten Ausweispapieren verliebt sich ein Versicherungsdetektiv in die Täterin, wodurch er selbst gegen die Vorschriften seiner futuristischen Gesellschaft verstößt. Der Film verzichtet auf genreübliche Effekte, benutzt vielmehr das urbane Design moderner Metropolen als Hintergrund einer um Identität und persönliche Freiheit kreisenden Science-Fiction-Story. Er entwirft dabei die Schreckensvision einer kontrollierten und hermetischen Welt, die auch in ihren Extremen nur eine kurze Spanne von der Gegenwart entfernt ist und eine Atmosphäre existenzieller Angst vermittelt. Formal von kühler, unemotionaler Konsequenz. - Sehenswert
    (Filmdienst)

    Düsteres Science Fiction Drama, das mich von Aussage und Atmosphäre her sehr an Gattaca erinnert hat: Clone, Einschränkugen, Klassengegensätze, unerfüllbare Träume in einer kalten und abweisenden Welt. Dabei handelt es sich hier mehr um eine Liebesgeschichte mit Anklängen an den Film Noir, weil sich der Vermittler in die Täterin verliebt.

    Es gibt keine Action, noch weniger als in Gattace, es geht in erster Linie um Stimmungen, die mit den Bildern und der Musik erzeugt werden. Die Kälte der Umgebung wird durch die Wärme der beiden Hauptfiguren, um die der ganze Film fast ohne Unterbrechung kreist, ausgeglichen – um so mehr spürt man die Bedrohung durch eine unmenschliche Welt, die gar nicht so weit zu unserer heutigen entfernt scheint.

    Für mich ein beeindruckender Film – 7.5/10

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