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Boyhood

Dieses Thema im Forum "Blu-ray/DVD" wurde erstellt von Hoffi67, 3. November 2014.

  1. Hoffi67

    Hoffi67 Moderator

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    Das Leben des sechsjährigen Mason Jr. (Ellar Coltrane) wird auf den Kopf gestellt, als seine Mutter Olivia (Patricia Arquette) mit ihm und seiner Schwester Samantha (Lorelei Linklater) in ihre Heimat Texas zurückkehrt, um noch einmal das College zu besuchen. Dort bekommen die Kinder immerhin auch ihren Vater Mason Sr. (Ethan Hawke), der seit der Scheidung kaum für sie da gewesen ist, wieder öfter zu Gesicht. Mason Jr. muss sich mit seiner neuen Lebenssituation arrangieren – und durchlebt so die zwölf Jahre, die aus einem kleinen Jungen einen Mann machen: Es stehen Campingausflüge mit dem Vater an, es wird das erste Bier getrunken, der erste Joint geraucht und auch die erste große Liebe erlebt. Doch die Männergeschichten von Olivia sorgen immer wieder für Probleme…

    Richard Linklater ist ein Geschichtenerzähler und hier wagt er ein filmisches Experiment. Er versammelt eine Reihe von Schauspielern für ein paar Tage im Jahr, für ein Filmprojekt über lange 12 Jahre. Am Anfang der Geschichte ist Mason 6 Jahre alt und wird eingeschult und gegen Ende verlässt er das Elternhaus und geht aufs College. Was mich so an dem Film fasziniert hat, ist seine Lebensrealität, die man als Zuschauer den ganzen Film hindurch hautnah miterlebt. Der Cast ist von Linklater perfekt gewählt. Ellar Coltrane (Mason), Patricia Arquette (seine Mutter) und Ethan Hawke (sein Vater) spielen Ihre Rolle mit großer Wahrhaftigkeit. Der Film wirkt auch nie langweilig, trotz seiner langen Laufzeit, da er vieles wiederspiegelt, was man vielleicht selbst einmal so oder ähnlich erlebt hat. Ein Glücksfall für das heutige visuelle, oft schablonenartige, seelenlose Bombast Kino, daß es ab und an doch noch Filme gibt, die tolle Geschichten erzählen. Chapeau Richard 7,5/10!


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  2. Alaska

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    AW: Boyhood

    Da gehe ich mit 7,5/10 Punkten mit. Interessantes Projekt, man sieht hier wirklich den Schauspielern beim Altern zu. Es besitzt nicht die Dichte der anderen filmischen Langzeitstudie von Linklater, Before Sunrise/Before Sunset/Before Midnight, was aber auch aufgrund des Jahresrhythmus, in dem gedreht wurde, nicht zu erwarten war.

    Wie Hoffi schon schrieb, fasziniert hier die Realitätsnähe, das Leben selbst. Man rast als Zuschauer mit der Zeit durch das Leben der Darsteller und bevor man sich versieht, ist aus dem kleinen Jungen ein Erwachsener geworden, der in einem sehr schönen Schlussbild in eine offene Zukunft blickt. Hoffentlich, dachte ich im Kino und fürchtete mich fast vor einer vielleicht desillusionierenden Fortsetzung in einigen Jahren. ;)
     
  3. patissier1

    patissier1 Lexikon

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