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Bootloader geschrottet - fixmbr wirklich gefährlich?

Dieses Thema im Forum "Computer & Co." wurde erstellt von BlackWolf, 25. Februar 2006.

  1. BlackWolf

    BlackWolf Wasserfall

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    19. September 2003
    Beiträge:
    8.158
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    Bin gerade mal dabei ein Linux zu installieren. Leider hab ich in der Hoffnung von S-ATA booten zu können den Bootloader der S-ATA-Windows-Platte überschrieben. Aber GRUB findet den Boot von S-ATA anscheinend überhaupt nicht gut, zeigt mir nur nen blinkenden Cursor an.

    Nun hab ich versucht mit der Windows-CD und der Reparaturkonsole fixboot und fixmbr zu machen. Bei fixmbr warnt er mich jedoch, dass dann die Partition nicht mehr lesbar sein könnte. Wie ernst ist dies zu nehmen? Hat das schon mal jemand gemacht? Denn auf der Platte sind paar halbwegs wichtige Sachen drauf.

    Hab nun Grub mittels "grub-install /dev/hdb" auf ne IDE-Platte geschrieben, gentoo wird auch problemlos gebootet. Aber wie muss dann der Eintrag heissen, damit Windows von "/dev/sda" bootet? (hd2,0) funktioiniert nicht. Oder kann Windows gar nicht booten, da ich den MBR der S-ATA Platte mit Grub überschrieben hab?:eek:
     
  2. Hans2

    Hans2 Wasserfall

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    Dresden
    AW: Bootloader geschrottet - fixmbr wirklich gefährlich?

    "fixmbr" ist eine Windowsfunktion, die auf der 1. Festplatte den MBR einrichtet, damit die Windows-Startdateien gefunden werden. Jeder andere Bootloader schreibt den MBR so, wie er ihn braucht. Aus diesem Grunde ist deine Frage nicht so einfach zu beantworten. Auf jeden Fall ist nach "fixmbr" dein jetzt installierter Bootloader weg und Windows, aber nur Windows, startet von dieser Platte, wenn sie als Bootplatte aufgerufen wird.
     
  3. BlackWolf

    BlackWolf Wasserfall

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    Beiträge:
    8.158
    AW: Bootloader geschrottet - fixmbr wirklich gefährlich?

    Gut, das heisst mit anderen Worten, dass die Daten auf der Windows-Platte nicht gefährdert sind (wie ja gewarnt wird). Wenn der GRUB überschrieben wird, macht mir das auch nix, der wär ja in 2 Minuten wieder drauf, aber ich will den ja gar nicht mehr auf die S-ATA Platte machen, funzt ja net.


    Solangsam freund ich mich damit an den Bootloader auf ein USB-Stick zu schreiben, den als #1 Device im BIOS zu aktivieren und jedesmal, wenn der USB-Stick drinsteckt, wird Linux gebootet, sonst Windows. Denn irgendwie kann ich nativ absolut nicht die S-ATA Platten ansprechen, brauch dafür erst den entsprechenden Kerneltreiber (sata-via), den man dummerweise ja erst nachm Booten laden kann :eek:
     
  4. Smurfy

    Smurfy Silber Member

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    AW: Bootloader geschrottet - fixmbr wirklich gefährlich?

    Dieses Ansteuerproblem gibts auch mit nem IDE Raid und USB Platten :eek:

    fixmbr durfte nen Kumpel letztens machen. SUSE 10 auf ner USB IDE HDD installiert und Grub im MBR der internen IDE Platte. Ergebnis: Beides nicht bootfähig, Grub kann die USB Platte nicht ansteuern, XP findet er auch nicht. fixmbr hat dann XP wieder lauffähig gemacht.
     
  5. BlackWolf

    BlackWolf Wasserfall

    Registriert seit:
    19. September 2003
    Beiträge:
    8.158
    AW: Bootloader geschrottet - fixmbr wirklich gefährlich?

    Irgendwie ist das unter Grub noch elendig verbugt. Sind nämlich ausschliesslich S-ATA Platten im Rechner, funktioniert das ganze problemlos. Aber wenn IDE und S-ATA/SCSI gleichzeitig drin sind, dann geht das Gemecker los.

    Es ist einfach komisch, in manchen Sachen ist Linux absolut abgefahren und supermodern. Aber an so paar Grundlagen, da scheiterts dran...
     

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