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Beruf: Minister!

Dieses Thema im Forum "Politik" wurde erstellt von suniboy, 25. Januar 2017.

  1. suniboy

    suniboy Talk-König

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    Hallo in die Runde,

    auf Grund der aktuellen Entwicklung in der SPD aber auch sonst frage ich mich nachdenklich: Wie kann es sein dass die einen von Ministerposten zu Ministerposten hüpfen während Normalos das nehmen müssen was sie kriegen?

    Ich finde das einfach ein Unding wie das Establishment (ohne im geringsten hetzen zu wollen, aber muss man so formulieren) sich das Recht nimmt ein Leben lang als Minister im dunklen Limousinen chaufiert zu werden, dass sich alle aus Respekt vor ihnen verneigen, dass sie weitreichende Entscheidungen treffen können, dass sie sich oft über das Gesetz stellen (Kohl will nicht seine Spender benennen) und zu guter Letzt den Anspruch haben über "übernatürliche Kräfte" zu verfügen und deshalb zwingend hohe Ämter bekleiden müssen? Hauptsache Minister also!

    Was mir auch nicht in den Kopf geht ist wie gewisse Herrschaften (Schäuble, von der Leyen, Steinmeier oder Gabriel -um nur einige zu nennen) von Ressort zu Ressort wechseln -nur damit sie nicht unter dem Rang eines Ministers fallen. Im normalen Arbeitsleben werden doch einem gewisse Fachkenntnisse abverlangt, gewisse Abschlüsse oder auch Erfahrungen auf dem neuen Gebiet -bei Politikern ist das aber alles ein Card blanche...:(

    Aus diesem Grund wäre ich generell für eine politische Amtszeit von höchstens 8 Jahren und Tschüss. Sollen dann die nächsten eine Chance bekommen und auch machen!
     
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  2. fernsehopa

    fernsehopa Gold Member

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    Die kann man nicht fallen lassen, sie Wissen zuviel.
     
  3. Der Franke

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    Wenn man Leute aus der Privatwirtschaft auf Ministerposten setzt, ist das aber so trumpig und der echte Politiker könnte sich dadurch bedroht fühlen.

    Was politisch-fachliche Kompetenz vermag, sieht man doch prima bei Frau von der Leyen:
    Jahresbericht: So schlecht steht es um die deutsche Bundeswehr

    Ja schön, vielleicht läuft nicht alles rund, aber sie setzt sich für die Truppe bei den wichtigen Themen ein:
    Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen organisiert Sex-Seminar bei der Bundeswehr | Politik
     
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  4. Fliewatüüt

    Fliewatüüt Guest

    Im nächsten Leben mache Abitur, studiere beispielsweise Politikwissenschaften, tritt in eine Partei ein, arbeite dich dort nach oben und profiliere dich.
    Dann kannst auch du Minister werden.
    Diese Leute sind nicht als Minister geboren, sondern sind irgendwann mal wie ganz normale "Normalos", wie du sie nennst, zur Schule gegangen.
    Besonders in der SPD sind in der älteren Generation noch viele "Arbeiterkinder" dabei, die es in ihrer Jugend nicht leicht hatten.

    Deine mitklingende "Die da oben schieben sich die Posten doch gegenseitig zu, um ohne viel Arbeit reich zu werden" - Einstellung ist also absolut unangebracht.
     
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  5. moznov

    moznov Guest

    Manches oder Manche sind so simpel..
     
  6. madmax25

    madmax25 Gold Member

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  7. Gorcon

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    Das wäre überhaupt keine gute Idee denn da man die auch weiter bezahlt auch wenn sie keine Minister mehr sind wäre das ein teures "Vergnügen".(n)
     
  8. Hose

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    Fachkenntnisse haben sie weil sie eben ihre Politik über die Ministerien umsetzen. Was man einmal lernen sollte ist wie Ministerien so ticken damit dann die Umsetzung auch funktioniert. Dafür holt sich der Minister aber auch hilfe aus seiner Partei.
    Ob ein General und ein Wirtschaftsboss in den USA politische Ziele und den Willen der Wähler umsetzen können und nicht ihre Lobby vertreten wird die Zeit zeigen.
     
  9. Monte

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    Das wäre viel zu kurz gedacht.
     
  10. suniboy

    suniboy Talk-König

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    Ist doch Quatsch! Meine Intention war, dass "Macht haben" und "Macht auf andere ausüben können" einfach den Verstand frisst und diese Leute nicht loslassen können. Das kommt auch davon, das politische Mandate nicht begrenzt sind und die Leute nach spätestens 2 Mandate glauben auf das Wasser laufen zu können. Im Übrigen hat Anne Will am Sonntag die Frau von der Leyen sinngemäß gefragt ob sie sich als Teil des sog. Establishment sieht wo doch ihr Vater Ministerpräsident war und sie seit 14 Jahren Ministerin.....Eine Atwort kam natürlich auf die Frage nicht, nur rumgeeiert...

    Wie gesagt -ich will nicht hetzen oder so, ich denke einfach laut nach. Wenn der Siggi sich also für seine Partei opfert und wegen des Vaterwerdens mehr Zeit für seine Familie haben will -dann ist es zumindest für mich konsequent, dass er eben nicht ein anderes hohes politisches Amt annimmt. Verstehst du worauf ich hinaus will? Der Siggi wird doch nicht arbeitslos oder so, seine 10.000€ wird er überall als EX verdienen -Halbtags versteht sich. Wieso also wieder Minister?

    Oder Beck? Mit Drogen erwischt, zurückgetreten von den Ausschüssen und so -sein Bundestagsmandat aber behält er. Warum?

    Oder Steinbach? Mit der Merkel Politik nicht einverstanden, Austritt aus der CDU -ihr Bundestagsmandat behält sie aber. Warum?

    Oder Schäuble? Was soll das für ein Leben sein als im Rollstuhl sitzender 14-16 Stunden am Tag zu arbeiten und sich wahrscheinlich hier und da von seinen Bodyguards tragen zu lassen? Warum?

    Oder Steinmeier? Seine Frau ist Richterin und sie will weiter arbeiten und nicht etwa die First Lady spielen und Kindergärten in Afrika eröffnen. Warum tut er sich und seiner Frau das an?

    Diese Liste könnte man unendlich fortführen -aber alle hätten eins gemeinsam: Einmal Macht gehabt, gibt man die nicht mehr aus den Händen. Wir können viel über Kim in Nordkorea oder Castro in Kuba reden -die machen eigentlich das gleiche, aber etwas besser und halten sich entsprechend länger. Eine Überlegenheit unserer Demokratie diesbezüglich sehe ich nicht -denn es gibt bei uns zwar demokratische Wahlen aber wir wählen lediglich die eine oder andere Partei und "die da oben" gehen wann sie wollen....
     
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