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Beratung Erneuerung Sat Anlage erbeten

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Asteroid, 29. April 2015.

  1. Asteroid

    Asteroid Neuling

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    Hallo,

    ich erbitte um etwas Hilfestellung bei der Planung der Erneuerung einer Satellitenanlage.

    Der Ist-Zustand:
    Es handelt sich um einen Altbau, in dem meine Eltern leben. Auf dem Dach wurde Ende der 70er/ Anfang der 80er Jahre ein Antennenmast aufgebaut, an welchem die terrestrischen Antennen befestigt waren (und noch sind). Der Mast hat einen Durchmesser von 4,2 cm, ist ca. drei Meter hoch, 1 m davon befindet sich innerhalb des Dachbodens und ist dort zweifach verschraubt. An den außen befindliche Mastteil ist ein Erdungskabel angeschlossen.
    Von diesem Mast führt ein ca. 40 Jahre altes Antennenkabel (ca. 20-30 m) in das Wohnzimmer meiner Eltern. Dieses wurde an der Hausaussenwand entlang geführt und als das Haus vor ca. 25 Jahren neu verputzt wurde, ist es unter den Verputz geraten.
    Mein Vater bekam vor ca. 15 Jahren eine (damals schon sicher 10-15 Jahre alte) WISI Schüssel mit Durchmesser 85 cm und dazu passendem LNB geschenkt. Diese habe ich damals selber an den Antennenmast montiert und an das Fernsehkabel angeschlossen. Das hat damals gut funktioniert.
    Dann kam die Umstellung auf Digital. Ein passendes digitaltaugliches LNB für die Befestigung der WISI Schüssel gab es nicht. Aber ich konnte einen Adapter für die Halterung auftreiben (war aber wohl nicht vom Hersteller der Schüssel selbst). Somit konnte ich ein neues LNB montieren und dachte, die Sache wäre erledigt.
    Allerdings berichteten meine Eltern seither, dass sie selbst bei nur ganz leicht schlechtem Wetter (bewölkt), die HD Sender nicht mehr empfangen können, und auch bei den übrigen Sendern Störungen auftreten. Ich bin beruflich bedingt nur sehr selten bei meinen Eltern zu Hause. Zurzeit jedoch mal wieder und habe mir das Fernsehbild einmal angesehen. Und das geht einfach gar nicht. Selbst bei schönem Wetter hat das Bild Aussetzer, manche Sender sind gar nicht zu empfangen und HD Fernsehen ist unzumutbar. Eine Nachjustierung der Schüssel hat keine Besserung gebracht.

    Somit habe ich also

    - einen 4,2 cm Durchmesser starken geerdeten Mast auf dem Dach
    - ein ca. 40 Jahre altes unter Verputz liegendes Fernsehkabel
    - eine ca. 30 Jahre alte WISI Schüssel 85 cm mit wackeliger, nicht vertrauenserweckender, nicht originaler, LNB Halterung.

    Meine Idee wäre:

    - Ersetzten der alten Sat Schüssel und LNBs
    - Verlegen von neuen Kabeln.

    Dabei ist auf absehbare Zeit nur ein „Fernsehplatz“ zu versorgen, daher würde ich dorthin gerne zwei Koaxialkabel verlegen. Damit wäre auch für die nächste Zeit ein TWIN LNB ausreichend. Empfangen werden soll nur Astra 19,2° Ost.

    Es geht für mich nicht darum, 100-200 Euro zu sparen, daher dachte ich an hochwertige Komponenten. Schlimmer wäre für mich zu hören, wenn ich wieder für viele Monate fernab von meinen Eltern bin, dass z.B. bei Regen wieder etwas ausgefallen ist.

    Ich dachte an folgende Komponenten:

    Satellitenschüssel:
    Kathrein CAS 90
    LNB:
    Kathrein UAS 572 Kabel:
    Kathrein LCD 111

    Der vorhandene Receiver Edison Argus mini ip sollte vorerst weiter benutzt werden.

    Das Problem:

    Kathrein schreibt für die Schüssel einen Mastdurchmesser von 4,9 bis 6,0 cm vor. Ich habe nur 4,2 cm. Das heißt, ich müsste auch den Mast ersetzten. Während ich mir die Montage der Schüssel noch zugetraut hätte, habe ich bei dem Mast schon bedenken, ob ich das fachgerecht hinbekomme.
    Mein Lösungsansatz wäre entweder das Umsteigen auf andere Komponenten, die ich selber am vorhandenen Mast installieren könnte oder die Auftragvergabe an Fachfirmen inkl. Montage eines neuen Mastes.

    Dazu auch meine Fragen:

    1) Ist es denn überhaupt sinnvoll an den dünnen Mast (4,2 cm) eine Schüssel zu installieren.
    Falls ja, was für eine käme da in Frage?
    Immer wieder bin ich z.B. auf die Gibertini 85 gestoßen, die dann z.B. mit einem Alps Twin LNB kombinieren werden könnte. Allerdings habe ich weder für diese noch für andere Schüsseln (ausser Kathrein) einen vorgeschriebenen Mastdurchmesser gefunden.
    Welche Komponenten könnte man denn sinnvollerweise an so einen Mast mit 4,2 cm Durchmesser installieren?

    2) Sollte es doch die Kathreinkomponenten mit neuem, dicken Mast hinaus laufen, würde ich die Installation wahrscheinlich von einer Fachfirma ausführen lassen wollen. Nur die Koaxialkabel vom Wohnzimmer zum Dach würde ich dann selbst verlegen. Leider habe ich aber bislang mit Handwerkern wenig Erfahrung. Wie müsste ich hier vorgehen. Wird die Anlage inkl. des Mastes und Anschluss der Erdung von einem Fernsehtechniker installiert, oder sollte ich den Auftrag für die Mastmontage an einen Dachdecker vergeben, den Anschluss der neuen (alten) Erdung an einen Elektriker und die Installation der Anlage an einen Fernsehtechniker? (Wie liegen die Kompetenzen?). Ist es sinnvoll die Anlage schon zu kaufen und nur noch installieren zu lassen oder habe dadurch irgendwelche Nachteile?

    Vielen Dank!
     
  2. raceroad

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    AW: Beratung Erneuerung Sat Anlage erbeten

    Die Fragen hier werden vor allem sein, ob dieses Erdungskabel geeignet ist (Material / Querschnitt) und wo es hinführt. Der Erder, zu dem dieses Kabel führt, muss blitzstromtragfähig mit der Haupterdungsschiene verbunden sein. Potenzialausgleich über den geerdeten Mast.

    Das Problem wird sein, dass die Montage des neuen LNB-Halters alleine nicht reichte. Durch die längere Bauform der Original-LNBs sitzt das neue LNB an einer WISI-Antenne, an der man den Halter am originalen Feedarm montiert, zu weit vom Reflektor weg und damit nicht mehr im Fokus. Der Feedarm hätte auch getauscht oder gekürzt werden müssen.

    [​IMG]Link / Bildquelle

    Ist das eine Antenne mit Reflektor aus GFK und dieser noch glatt? Dann wäre es eigentlich schade um diese Antenne.

    Die CAS 90 ist ganz ohne Frage eine sehr hochwertige Antenne. Aber nur zum Empfang von Astra 19,2° wäre sie mir selbst dann, wenn ein Mastrohr mit größerem Durchmesser vorhanden wäre, zu groß. Frei geplant sind ca. 85 cm Durchmesser optimal (Die CAS 90 ist schon fast eine 100er.), mit dem dünneren Mastrohr würde ich eine gute 75..78er Antenne wählen. So wird die ebenfalls recht hochwertige Gibertini SE auch als 75er angeboten. Wie weit wäre die Mitte des Reflektors vom oberen Befestigungspunkt des Mastrohres entfernt?
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. April 2015
  3. Asteroid

    Asteroid Neuling

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    AW: Beratung Erneuerung Sat Anlage erbeten

    Hallo, vielen Dank für die ausführliche Antwort.

    Diese Fragen kann ich natürlich nicht so einfach beantworten, da ich das Kabel nur bis zum Eintritt in das Dach verfolgen kann. Bisher habe ich mich darauf verlassen, dass der Fachmann damals die Erdung korrekt vorgenommen hat.
    In dem Bild unten ist die an den Mast angeschlossene Erdung zu sehen:

    [​IMG]



    Das Material des Reflektors kann ich nicht so leicht identifizieren. Er scheint mir jedenfalls noch glatt zu sein.
    Den Arm habe ich damals nicht ausgetauscht/ gekürzt. Das wäre natürlich die einfachste Lösung, wenn das Problem so gelöst werden könnte. Ich habe den Mastarm abgebaut und vermessen, er ist 60,4 cm lang. Auf dem verlinkten Bild ist der Arm aber 63,4 cm lang. Nun weiss ich nicht, um wieviel ich den Arm kürzen müsste. Auch um 5,8 mm? Es scheint ja um die Größe der alten Halterung zu gehen. Leider habe ich die damals entsorgt.
    Ich würde gerne einen Versuch mit Kürzen des Armes machen, falls das nicht funktioniert, müsste ansonsten eine neue Anlage installiert werden.
    Ich habe die Schüssel nochmals ausgemessen, sie hat quer einen Durchmesser von 75 cm und eine Höhe von 82 cm (ohne den Ansatz für die Masthalterung). Wahrscheinlich ist das dann die Wisi Orbit Topline OA 78?
    Hier ein Bild der Schüssel:

    [​IMG]


    Die Entfernung ist bei der bisherigen Schüssel ca. 85 cm.
     
  4. raceroad

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    AW: Beratung Erneuerung Sat Anlage erbeten

    Als ich
    las, bin ich, wie sich jetzt zeigt, vorschnell davon ausgegangen, dass der Erdungsleiter außen über die Dachfläche und weiter an der Außenwand nach unten geführt wird. Das hätte Sinn gemacht, weil der Erdungsleiter einen Trennungsabstand zu anderen leitfähigen Netzen / Gebäudeteilen einhalten muss (> siehe z.B. Kleiske, Seite 12), was mit Innenverlegung faktisch nicht zu gewährleisten ist.

    Stattdessen ist der Erdungsleiter doch nicht außen verlegt, aber zur Förderung von Korrosion außen am Mastrohr angeschlossen. Befindet sich der untere Teil das Mastrohres mittlerweile unzugänglich in einem Wohnraum? Den Querschnitt (noch 10 mm² oder 16 mm² wie vor 15 Jahren bereits gefordert) und die Beschaffenheit (ein- oder mehrdrähtiger Aufbau) kann ich nicht erkennen. Solche Bandrohrstellen können zwar als blitzstromtragfähig getestet sein, aber in diesem Zustand traue ich ihnen das nicht mehr zu. Außerdem ist sowohl die weitere Verlegung des Erdungsleiters (> oben angesprochener Aspekt Trennungsabstand) wie auch die Eignung der Erders, den es irgendwo verbunden mit der HES geben muss, völlig unklar.

    Oder andres: Ferndiagnosen sind hier sehr enge Grenzen gesetzt. Nimmt man den Punkt Blitzschutz erst, müsste die Anlage vor Ort von einem Blitzschutz- oder zumindest von einem kompetenten Elektrofachbetrieb überprüft werden.


    Das kann man im verlinkten Beitrag von Dipol nachlesen: Auch für andere Antennen muss der Feedarm um 58 mm gekürzt werden. Ist doch leicht nachvollziehbar: Für die kleinere OA 78 (> Nach dieser GFK-Antenne sieht es dem Foto nach für mich aus.) wurden keinen anderen LNBs verwendet als für die größere OA 98. Wenn man durch Kürzung um 58 mm den Feed eines neuen LNB an der OA 98 an die entspr. Position des Original-LNBs und damit in den Fokus bekommt, dann auch an der kleineren OA 78.
     
  5. Asteroid

    Asteroid Neuling

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    AW: Beratung Erneuerung Sat Anlage erbeten

    Der untere Teil des Mastrohres ist schon noch zugänglich:

    [​IMG]

    Mir ist natürlich klar, dass ich keine Ferndiagnose erwarten kann. Laut meinen Eltern wurde der Mast vor ca. 30 Jahren aufgestellt. Den Verlauf des Kabels kann ich nicht nachvollziehen, da unter es unter den Ziegeln verschwindet und nicht wieder auftraucht.

    Für mich ergibt sich nun folgendes Vorgehen:

    1) Ich kürze den Feedarm und gebe der Anlage nochmal eine Chance. Der Vorteil ist, es kostet nichts und ist schnell erledigt.

    2) Sollte das nicht funktionieren, werde ich neue Kabel (Kathrein LCD 111) legen und eine Gibertini SE 75 oder evtl. auch eine 85 er in Kombination mit einem Alps Universal Twin LNB verbauen.

    3) Unabhängig von den o.g. Punkten sollte ich den Blitzschutz durch einen Fachmann prüfen lassen, wobei ich, im Vertrauen darauf, dass der Blitzschutz vor 30 Jahren für die damalige Zeit fachgerecht durchgeführt wurde, dies nun nicht notfallmäßig in den nächsten Tagen durchführen lassen werde, sondern mich gerne in dieses Gebiet noch ein wenig einlesen möchte. Eine Erneuerung des Bitzschutzes wäre wahrscheinlich in dem alten Haus im Paket mit einigen anderen elektrischen Erneuerungen sinnvoll.

    Aktuell kann ich wegen Regen leider nicht aufs Dach um den Arm wieder zu montieren. Ich werde berichten, ob eine Verbesserung eingetreten ist. Vielen Dank soweit.
     
  6. Dipol

    Dipol Talk-König

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    AW: Beratung Erneuerung Sat Anlage erbeten

    Damals gab es noch keine Prüfnorm für blitzstromtragfähige Verbinder. Nachträglich kann man nur staunen wie blauäugig man in DIN VDE 0855-1 und auch DIN VDE 0855-300 phasenweise unterstellt hat, dass ein Einzelmassivdraht schon irgendwie halten wird.

    Diese lagerfreundlichen Banderdungsschellen sind jedenfalls nicht einmal Klasse N = 50 kA zertifiziert und können mit einer 6 mm-Schraube mit Überleger selbst einen nicht korrodierten 16 mm² Einzelmassivdraht bestenfalls bei noch schwächeren Blitzen fixieren. Trotzdem haben diese Bauteile die früher üblichen viel stabileren Gusserdschellen mit Kastenklemme vom Markt verdrängt, obwohl die noch nie eine Nummer nach abgelöster Normenreihe DIN 488xx hatten.

    Bei DEHN hatten diese Bauteile noch einen normkonformen Hersteller-Prüfnachweis, leider wurden die mangels Nachfrage ausgelistet. DEHN 408 114 Schellen sind aber noch im Internet verfügbar. OBO-Bettermann hat scheinbar baugleiche Schellen im Programm, leider klemmt es trotz hauseigenem Hochspannungslabor an den Prüfnachweisen.

    So lange Innenableitung in der maßgeblichen DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) nicht ausdrücklich untersagt wird, werden das Installateure ohne blitzschutztechnisches Bewußtwein auch heute noch praktizieren.

    Eigentlich kann man erkennen, ob am Feedarm schon geschnippelt wurde. Das Maß für den längeren OX 98 Feedarm mit 634 mm kennst du schon, der OX 96-Feedarm für die nächst kleinere Antenne hat eine Länge von 544 mm. Nach der Kürzung unbedingt insbesondere die EL-Einstellung und den LNB im OF 10-Halter optimal nachjustieren.

    Bei der Gelegenheit auch nachsehen ob durch den ungetapten F-Stecker am LNB bereits Wasser in das Koaxkabel eingedrungen ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Mai 2015
  7. Asteroid

    Asteroid Neuling

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    AW: Beratung Erneuerung Sat Anlage erbeten

    Verstehe ich dich richtig, dass ich die Blitzschutzsicherheit vorerst dadurch erhöhen könnte, wenn ich die vorhandene Schelle durch eine die DEHN 408 114 Schelle ersetzen würde?

    An dem Arm wurde sicher noch nie geschnippelt. Sowohl die Lackierung als auch die ehemaligen Löcher in dem Arm schließen das eigentlich aus.

    Sind die 544 mm eine Herstellerangabe oder irgendwie errechnet? Meine Armlänge hatte ich mit 60,4 cm vermessen, abzüglich 5,8 mm käme ich ja dann auf 54,6 cm und nicht 54,4 cm. Noch konnte ich 2 mm nachkürzen.

    EL-Einstellung nachjustieren ist klar, aber was meinst du mit "den LNB im OF 10-Halter optimal nachjustieren"? Wie sieht ein LNB im Halter optimal justiert aus?

    Falls ich mir da nicht sicher bin, was müsste ich tun? Neues Kabel bis in den Dachboden legen und dort dann mit dem alten verbinden. Mit was für einem Tape müsste ich das abdichten? Ich hatte ja so einen Gummistopfen drüber.
     
  8. Dipol

    Dipol Talk-König

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    AW: Beratung Erneuerung Sat Anlage erbeten

    Prinzip Hoffnung?

    Ein 10 mm² Kupfererdleiter nach Altnorm ist an sich für 150 kA blitzstromtragfähig, wird aber deutlich stärker als ein 16 mm² Cu erwärmt. U. a. deshalb wurde der Querschnitt 1984 erhöht. Gekürzt und innen korrosionsfrei angeschlossen wäre damit eine Verbindung "geheilt".
    604 mm sind definitiv die Länge des Originalarms mit MTI-LNB und 544 mm die Länge des Umbauarms für die OA 78. Dass der Umbauarm für die OA 98 um 58 mm, der für die OA 78 um 60 mm kürzer ist, kann vernachlässigt werden. Eine Verfehlung des Brennpunkts um 58 oder 60 mm ergibt hingegen eine gravierende Minderung des Antennengewinns und der Schlechtwetter-Reserve.
    Offset-LNB sind zwar bezüglich des Abstands zum Reflektor weniger empfindlich als PFA-LNB. Da aber der Focus-Point in den jeweiligen Feedhörner konstruktiv unterschiedlich tief sitzt, sollte man den Brennpunkt auch bei Offset-Antennen durch vor- und zurückschieben des LNB optimieren.
    Gummikappen vergammeln, selbstschweißendes Vulkanisiertape hält dauerhaft dicht.
     
  9. beocom3

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    AW: Beratung Erneuerung Sat Anlage erbeten

    Für Astra allein ist die CAS 90 unnötig groß und bei dem Mastrohr liefert sie wohl auch noch eine unnötig erhöhte Windlast.
    Eine CAS 80 funktioniert genauso gut und wenn Du stattdessen eine Wisi OA85 nimmst, wirst selbst bei schlechtem Wetter auch keinen Unterschied zu einer Kathrein merken, denn letzere funktioniert auch ganz super. Und mit einem Kathrein LCD95 Kabel kann man auch störungsfrei fernsehen.

    Es muss nicht immer Rolls Royce sein ;-)
     
  10. Nelli22.08

    Nelli22.08 Lexikon

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    AW: Beratung Erneuerung Sat Anlage erbeten

    Wen es innen und Wettergeschützt ist, reicht auch "Gar nichts machen".:D
     

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