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Antennenmast - Verankerung im Fundament

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Maday, 11. März 2012.

  1. Maday

    Maday Junior Member

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    Hallo zusammen,

    habe mir vor kurzem eine Gibertini 100CM Antenne zugelegt.
    Diese möchte ich zukünftig mit minem Moteck 2100A im Garten betreiben.

    Die Schüssel soll an einem freistehenden 57mm Stahlmast auf der Terasse befestigt werden. Der Mast ist 3,00m lang und dies muss er auch leider bleiben, da die Sicht ansonsten durch eine Mauer versperrt ist. Über die Mauer hinweg, wäre die freie Sicht nach Ost und West gegeben.

    Die Terasse hat ein ca 20cm dickes Beton Fundament unterhalb der daraufliegenden Waschbetonplatten wenn man diese und den Sand darüber entfernt.

    So nun zu meiner Frage...

    Wie lässt sich der Mast am besten im Boden verankern sodass er Verdrehungen und sonstigen Wettereinflüssen Stand halten kann?

    Ich hatte bereits nach einer Art Mastfuß gesucht welchen ich mit dem Boden verschraube, den Mast hineinstecke und den Rest mit Beton zugieße.

    Leider habe ich nichts passendes finden können.

    Ich hoffe Ihr wisst Rat.


    Gruß Maday
     
  2. Grognard

    Grognard Guest

    AW: Antennenmast - Verankerung im Fundament

    :confused: das wird so nichts, weil bei dieser Mastlänge und der Antennengröße schon das zulässsige Biegemoment (des Masts) an der Einspannstelle (Betonfundament) überschritten wird. Du wirst nicht umhin kommen, eine ricthige statische Berrechnung vornehmen zu lassen, und dementsprechend einen stärkeren Mast und Sicherungen verbauen müssen.
     
  3. Maday

    Maday Junior Member

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    AW: Antennenmast - Verankerung im Fundament

    Du sagst, der Mast ist vom Durchmesser für eine 1Meter Schüssel ebenfalls zu gering gewählt?
    Diesen habe ich leider schon hier liegen. Hatte gehofft diesen wenigstens verbauen zu können.
     
  4. Grognard

    Grognard Guest

    AW: Antennenmast - Verankerung im Fundament

    Ich habe nicht gesagt, das der Mast für eine 100 er Schüssel zu gering gewählt ist, sondern die Anbringung der Antenne 3 Meter über der Einspannstelle das Problem ist, wenn du schon so weit rauf musst, kannst Du Dein Projekt mit diesem Mast nicht realisieren. Maximal dürfte bei diesem Mast die Antenne bei 2,5 Meter befestigt sein. Eine mehrseitige Abspannung, um Verwindungen zu vermeiden wäre da aber auch schon erforderlich.
     
  5. Discone

    Discone Foren-Gott

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    AW: Antennenmast - Verankerung im Fundament

    Dazu auch: Welche Fundamente fr Straenlampen? - Bauforum24 - Bau & Baumaschinen - Das Bauforum
    alfa GmbH: Masten, Fahnenmasten, Lichtmasten, Gromasten, Transparentmasten, Flaggenmasten, Hissvorrichtungen :: Auswahlkriterien

    Die Windlast ist bei einer SAT-Antenne wesentlich größer (als bei einer Leuchte), deshalb wäre dann ein verstärktes Rohr erforderlich, welches nur wenig schwingt / wenig vibriert.

    Nachtrag: http://forum.db3om.de/ftopic9206.html

    Discone ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. März 2012
  6. direktor

    direktor Platin Member

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    AW: Antennenmast - Verankerung im Fundament

    Maday!! Hast du nicht die Möglichkeit das Rohr weiter oben, Richtung wo die Schüssel angebracht wird zusätzlich zu stabilisieren?? Ich meine mit 2 Rohrschellen und in Verlängerung mit einem Eisenstab dann irgendwo fest machen (Wand anderer Pfosten)?
     
  7. Grognard

    Grognard Guest

    AW: Antennenmast - Verankerung im Fundament

    Das verhindert aber nicht, das keine richtige Krafteinleitung ins Fundament erfolgt, und somit am Mastfuß das zulässige Biegemoment überschritten wird. Wenn man es richtig machen will muß das mit einer Mastfußplatte, Abspannklemme,Seilklemmen, Seilschlössern und Seilen gemacht werden, siehe www.ukw-berichte.de, da gibt es auch das Material. Und so sieht das Skizzenmäßig aus, wenn man die auftretenden Kräfte und Momente richtig ins Fundament einleiten will bei diesr Masthöhe.
    [​IMG]
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12. März 2012
  8. Dipol

    Dipol Talk-König

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    AW: Antennenmast - Verankerung im Fundament

    Offenbar hat noch kein Abmahn-Anwalt entdeckt, dass (nicht nur) GIBERTINI die Antennenwindlasten in kg bei 120 km/h anstatt N bei 130 km/h angibt.
    Mit einem Gas- oder Wasserleitungsrohr unbekannter Wandstärke und Stahlklasse noch deutlich weniger, zumal die Windlast nach EN 60728-11 ab Reflektormitte gemessen werden muss.
     
  9. Hans_1

    Hans_1 Junior Member

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    AW: Antennenmast - Verankerung im Fundament

    Hallo zusammen,
    die billigste und einfachste weise wäre,
    man nehme ein stahlrohr mit 6meter, durchmesser 60mm und eine wandstärke mit 3mm und ein Betonrohr mit 300mm durchmesser.
    Das Betonrohr hat eine länge von einen meter.
    Die Aufstellung ist ganz einfach.
    Man gräbt ein Loch das etwa einen Meter tief ist, stellt das Betonrohr ein und ein zweiter Mann hält das Stahlrohr solange in aufrechter Position, bis das Betonrohr mit sand gefüllt wird,
    Die letzte füllung ist dann ein Eimer voll Beton.
    Garantiert das hält die nächsten 30Jahre.
    Hatte daselbe mal für eine Funkantenne benutzt, allerdings den Masten noch um einiges verlängert.
    Hätte ich nicht auf meinen neuen Masten umgestellt, so stünde er heute noch.
    Das Rohr ist heute genau noch so gerade, als würde es erst gestern gekauft worden.
    Das Rohr hat jetzt mittlerweile seine 35 Jahre auf dem Buckel und ist immer noch sehr schön anzuschauen, d.h. kein bisschen Rost.

    MFG
    Hans_1
     
  10. Grognard

    Grognard Guest

    AW: Antennenmast - Verankerung im Fundament

    :winken::winken:Ich hatte bei meiner Überschlagsrechnung die Windlast in Spiegelmitte angesetzt und da unser Fredersteller von einem 57mm Rohr (Aussendurchmesser) spricht die geringste Wandstärke von 2,9mm angenommen und einen ST37-2, da ist das maximale Biegemoment = 935 Nm. Das gängiger 60,3mm Rohr mit der gleichen Wandstärke ist aus St52-2 und hat ein max. Biegemoment = 1290 Nm. Ein gleichstarkes Gußstahlrohr (für Wasser-Gasleitungen) hat ein max. Biegemoment = 1150 Nm. Soviel zur Ausgangslage, also sprich selbst das dünne Gußrohr ist von den Materialwerten besser als das am meisten (Ausnahme z.B Kathrein, Triax...) für Satmasten verwendete St37-2 Stahlrohr der Satshops.
    Besagte Gibertini bringt eine Windlast von 890 N auf, damit ergibt sich bei verbleibender Rohrlänge ab Antennenbefestigung ein Biegemoment = 1971 Nm, aber selbst die besserern Rohre wären damit an der unteren Einspannstelle überlastet. Normalerweise dürften solche ST37-2 Röhrchen nicht als Antennenmasten für Antennen > 80cm verwendet werden, da ja bei der benötigten Länge für einen normalen Aufbau von 1,5 Meter schon ein Biegemoment von ca. 900 Nm auftritt.
    Genau aus dem Grund habe ich eine Festigkeitberrechnung für den vorliegenden Fall gemacht und die Skizze reingesetzt, in meinem Rechenansatz habe ich 10mm Ankerschrauben angesetzt und zum Abspannen 6mm Stahseil, damit liegt unser User auf der sicheren Seite
     

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