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Antenendosen und Hausanschlussverstärker

Dieses Thema im Forum "Analog-Ecke" wurde erstellt von brummel64, 30. Januar 2005.

  1. brummel64

    brummel64 Neuling

    Registriert seit:
    30. Januar 2005
    Beiträge:
    3
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    Hallo

    Ich möchte meinen vorhandenen Kabelanschluss im Haus um 2 weitere Antennendosen ergänzen. Installiert ist wie folgt :
    1. Hausübergabepunkt ohne Hausanschlussverstärker
    2. 1x Kathrein ESD 44 14 dB
    3. 1x Kathrein ESD 84 4 dB Abschlussdose
    Koaxkabel ( 75 Ohm ) ist in Reihe verlegt und sollte auch so weiter verlaufen.
    Entfernung beträgt vom Hausübergabepunkt zur 1. Dose ca.7m, zur 2. auch ca. 7m ( wobei diese Maße geschätzt sind ) zur 3. Dose sind es 5 m und zur 4. Dose 12m. Antennensignal war laut Kabel Deutschland ( letztes Jahr ) an der 1. Dose im unteren Drittel.
    Nun möchte ich bei der Installation nichts falsch machen. Habe auch im Forum schon gesucht.

    Zur Verfügung habe ich noch je 1x Hirschmann GEDU 10 und 15.
    Kann ich die vorhandenen Teile nutzen ? Kann ich die ESD 44 an Ihren Platz belassen und die ESD 84 ganz ans Ende setzen ? Und in welcher Reihenfolge, soll ich, wenn möglich, die GEDU Dosen setzen ?

    Wahrscheinlich benötige ich auch einen Hausanschlussverstärker. Zu welchen Modell würdet Ihr mir raten und wie wird so ein regelbarer Verstärker eingestellt?

    Für Eure Antworten möchte ich mich im Voraus bedanken

    Mit freundlichen Grüßen Jörg
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Januar 2005
  2. anovi

    anovi Gold Member

    Registriert seit:
    7. März 2004
    Beiträge:
    1.408
    Ort:
    Erzgebirge
    Technisches Equipment:
    (siehe Signatur)
    AW: Antenendosen und Hausanschlussverstärker

    :rolleyes: Also ich würde die Hirschmann GEDU da ganz rauslassen.
    Wenn in Reihe, dann am Besten 4 Durchschleifdosen (z.B. Kathrein ESD64) und an die Letzte dann einen Abschlusswiederstand dran.
    Da gibt es viele Möglichkeiten. Um zukunftssicher zu sein, solltest Du einen Verstärker bis 862 MHz einsetzen. Möglichst mit Rückkanal. Wenn in Eurem Kabelnetz allerdings das Band I noch für Programme genutzt wird, müsste der Verstärker noch für 47-862 MHz (Rückkanal 4-30 MHz) ausgelegt sein. Sollte auf neue Norm umgestellt sein (keine Programme mehr auf Band I), brauchst Du einen Verstärker für 86-862 MHz (Rückkanal 4-65 MHz).
    An allen Dosen sollte etwa ein Pegel 60 - 80 dB anliegen, sollte am Besten ein Fachmann mit entsprechenden Messgerät einstellen.
     
  3. brummel64

    brummel64 Neuling

    Registriert seit:
    30. Januar 2005
    Beiträge:
    3
    AW: Antenendosen und Hausanschlussverstärker

    Hallo anovi

    Danke für Deine ausführliche Antwort. Werde demnächst nach Deinem Vorschlag die Dosen ändern und einen Verstärker einbauen.

    Gruss Jörg
     
  4. Opp

    Opp Silber Member

    Registriert seit:
    25. November 2004
    Beiträge:
    651
    Ort:
    Hamburg
    AW: Antenendosen und Hausanschlussverstärker

    Ich würde lieber ESD 44 nehmen. Die ESD 64 macht nur 8,5 dB Anschlussdämpfung und wird bevorzugt ans Ende langer Stammleitungen gesetzt. Dazu den VOS 20 FR von Kathrein, dann bist du auf der sicheren Seite. :)
     
  5. brummel64

    brummel64 Neuling

    Registriert seit:
    30. Januar 2005
    Beiträge:
    3
    AW: Antenendosen und Hausanschlussverstärker

    Hallo Opp
    Da könnte ich ja die 1. Dose an ihren Platz belassen. Kann ich die ESD 84 dann als letzte Dose setzen oder sollte ich die ESD 44 nehmen und am Ausgang einen 75 Ohm Abschlusswiderstand setzen?
    Und wie ist Deine Meinung? Sollte man zum Einstellen des Pegels , wie Anovi beschrieben hat, einen Fachmann kommen lassen ? Oder reicht der visuelle Eindruck am Gerät ( Philipps 9509 100 Hz 16:9 Pixel plus 2) ?

    Vielen Dank Jörg
     
  6. Opp

    Opp Silber Member

    Registriert seit:
    25. November 2004
    Beiträge:
    651
    Ort:
    Hamburg
    AW: Antenendosen und Hausanschlussverstärker

    Nee, die ESD 84 gehört auf gar keinen Fall ans Ende der Stammleitung, sondern nur hinter einen Abzweiger. In einer Reihenverteilung werden ausschließlich Durchgangsdosen verwendet, die jeweils letzte Dose wird mit einem Widerstand abgeschlossen. Bei bis zu drei Dosen pro Strang kannst du ruhig ausschließlich ESD 44 setzen, nur wenn du mehr Dosen oder sehr hohe Streckendämpfungen hast, sind Dosen mit abgestuften Auskoppeldämpfungen sinnvoll.


    Das Einmessen des Verstärkers ist mit Messgerät natürlich am einfachsten. Du könntest den Verstärker theoretisch in kleinen Schritten immer weiter drosseln, bis auf einem der Fernseher (analog, mit abgeschalteter Rauschunterdrückung falls vorhanden), der erste "Schnee" im Bild erscheint. Dann eine Umdrehung wieder hoch drehen, dann dürfte die Richtung ungefähr stimmen.
     

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