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Anga: "Keine Rundfunkempfangsgeräte sind bei Gleichkanalbelegung störungsresistent"

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 17. April 2009.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Leipzig - Über Störungen des Fernsehempfangs durch Gleichkanalbelegung von Rundfunkdiensten im Kabel und mobilem Internet sprach DIGITAL FERNSEHEN mit Dr. Ralf Heublein, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V. Anga.

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  2. Thomas5

    Thomas5 Guest

    AW: Anga: "Keine Rundfunkempfangsgeräte sind bei Gleichkanalbelegung störungsresisten

    So ein Unsinn! Zum Beispiel sendet jedes handelsübliche Schnurlostelefon (DECT) auf der gleichen Frequenz wie die Sat-ZF diverser Fernsehsender beim Satellitenempfang. Dort kommt es auch nicht zu Störungen, wenn man denn eine entsprechende Verkabelung benutzt. Nur bei unzureichender oder fehlerhafter Abschirmung kann es auch dort Probleme geben.

    Der Tuner in einem Receiver sitzt üblicherweise in einem HF-dichten Metallkästchen, an dem sich auch die Eingangsbuchse befindet. Bei einer lückenlosen Abschirmung vom Kabel über Stecker/Eingangsbuchse bis zum Tunergehäuse kann dort nichts einstreuen. Hinter dem Tuner werden im Receiver diese Frequenzen nicht mehr verwendet.

    Der fragliche Frequenzbereich beim Kabelfernsehen war auch bisher gemäß Frequenznutzungsplan für andere Anwendungen vorgesehen. Wenn man diesen Bereich im Kabel benutzt, müssen eben die KNBs bzw. die für die Hausverkabelung Verantwortlichen ihre Leitungen ausreichend abschirmen und dem Kunden entsprechend störfeste Endgeräte zur Verfügung stellen (bzw. dem Kunden die Möglichkeit geben, diese selber zu beziehen). Und zwar nicht nur, damit das Kabelfernsehen nicht gestört wird, sondern auch, damit die Anwendung, der die Frequenz eigentlich "gehört" nicht vom Kabelfernsehen beeinflusst wird. (Es gab in der Vergangenheit mehrfach Fälle, in denen einzelne Kabelkanäle stillgelegt werden mussten, weil z.B. der Funk von Feuerwehr und Rettungsdiensten durch die schlechte Kabelabschirmung gestört wurden.)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18. April 2009
  3. Korntrinker

    Korntrinker Neuling

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    AW: Anga: "Keine Rundfunkempfangsgeräte sind bei Gleichkanalbelegung störungsresisten

    So ein Unsinn! Zum Beispiel sendet jedes handelsübliche Schnurlostelefon (DECT) auf der gleichen Frequenz wie die Sat-ZF diverser Fernsehsender beim Satellitenempfang. Dort kommt es auch nicht zu Störungen, wenn man denn eine entsprechende Verkabelung benutzt. Nur bei unzureichender oder fehlerhafter Abschirmung kann es auch dort Probleme geben.

    Pro Sieben / Sat1 hat eben wegen dieser Störungen durch DECT Telefone den Transponder auf ASTRA gewechselt.
    Ihr alter Transponder lag in der ZF genau auf der DECT Frequenz - was bei vielen daheim zu Störungen führte.
    Klar liegt es an unzureichend abgeschirmten Kabeln - aber bevor jemand seine Hausverteilung erneuert verzichtet er lieber auf die Programme.
    Da Pro Sieben / Sat1 aber Interesse an möglichst vielen Zuschauern haben wurde der Transponderwechsel vollzogen.

    Und diese Störungen traten durch DECT Telefone auf, mit vergleichsweise geringer Sendeleistung.
    Da will ich nicht wissen was passiert wenn auf gleichen Frequenzen mit erheblich höherer Sendeleistung rumhantiert wird.

    Chaos ist vorprogrammiert!
     
  4. Thomas5

    Thomas5 Guest

    AW: Anga: "Keine Rundfunkempfangsgeräte sind bei Gleichkanalbelegung störungsresisten

    Die DECT-Problematik war nur ein Grund für den Transponderwechsel von ProsiebenSat1. Unter anderem ging es auch darum, einen Sendeplatz im Highband horizontal zu bekommen, um auch in älteren Unikabelsystemen empfangbar zu sein.

    Das ändert aber alles nichts an der Grundproblematik (unzureichende Abschirmung) und der sachlich falschen Aussage, dass es keine störungsresistenten Rundfunkempfangsgeräte gäbe. Diese Aussage ist in meinen Augen - genau wie eine Reihe weitere, die unter anderem auch bei DF gemeldet wurden - Teil eines Versuches der Kabellobby, Stimmung gegen die Neunutzung des Frequenzbandes zu machen, damit man längst überfällige Investitionen in die zum Teil völlig veralteten Anlagen und Hausverkabelungen weiter hinauszögern kann.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 19. April 2009
  5. Gorcon

    Gorcon Kanzler

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    AW: Anga: "Keine Rundfunkempfangsgeräte sind bei Gleichkanalbelegung störungsresisten

    Das ist schrichtig das es oft an der Hausverkabelung liegt, nur kann der Endkunde da so gut nichts gegen machen, denn beschwerden helefen da meist überaupt nicht.

    Wenn man dann auch noch in der Nähe eines DVB-T Senders wohnt reicht auch die Schirmung des Receivers oder TV Gerätes nicht aus um die das DVB-T Signal zu unterdrücken.
     
  6. Klaus K.

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    AW: Anga: "Keine Rundfunkempfangsgeräte sind bei Gleichkanalbelegung störungsresisten

    Exakt das passiert auch mit DAB (VHF-Kanal 12) und z.B. Phönix bei mir im analogen Kabel-TV, trotz doppelt geschirmter Kabel bis zum TV-Antenneneingang...

    Eine Doppelbelegung der selben Frequenzen kann nicht sauber funktionieren, weder beim TV-Empfang noch bei Kurzwelle und Powerline!

    Klaus
     
  7. Thomas5

    Thomas5 Guest

    AW: Anga: "Keine Rundfunkempfangsgeräte sind bei Gleichkanalbelegung störungsresisten

    Das ist richtig. Nur darf man dann für Probleme nicht die Anwendung verantwortlich machen, der diese Frequenzen gemäß Nutzungsplan primär zugewiesen wurde. Das Problem ist dann der "Zweitnutzer".
     
  8. Manfred Z

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    AW: Anga: "Keine Rundfunkempfangsgeräte sind bei Gleichkanalbelegung störungsresisten

    So geht es nicht. Der Mobilfunk ist ein neuer Nutzer dieses Frequenzbereiches, der die Altnutzer entschädigen muss. Sonst droht die gerichtliche Anfechtung der (noch nicht verabschiedeten) Änderung des Frequenznutzungsplanes.
     
  9. usul

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    AW: Anga: "Keine Rundfunkempfangsgeräte sind bei Gleichkanalbelegung störungsresisten

    Verstehe ich nicht. Kabel TV nutzt doch überhaupt keine Funkfrequenzen.

    cu
    usul
     
  10. Manfred Z

    Manfred Z Board Ikone

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    AW: Anga: "Keine Rundfunkempfangsgeräte sind bei Gleichkanalbelegung störungsresisten

    Der Mobilfunk soll von 2010/11 an den Frequenzbereich 790 bis 862 MHz (entspricht den Fernsehkanälen 61 bis 69) für LTE nutzen. Dieser Bereich wird bisher für Funk der Bundeswehr, für kabellose Mikrofone bei Veranstaltungen, teilweise für DVB-T genutzt, wird aber auch für die Ausweitung der Dienste der Kabelnetzbetreiber benötigt. Wieweit Kabelnetzbetreiber (welche?) ihn schon heute nutzen, entzieht sich meiner Kenntnis.

    In der Diskussion waren auch weiße Flecken (gebietsweise Lücken bei DVB-T) unterhalb von K 61. So läuft der Test in Wittstock/Dosse auf K 55.
     

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