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Analog und Digital mit Frequenzversatz

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von knuettel, 23. Juli 2003.

  1. knuettel

    knuettel Neuling

    Registriert seit:
    18. Juni 2003
    Beiträge:
    14
    Ort:
    neumarkt-Sankt Veit
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    Hi,

    wenn ich einen (älteren) Analog- und Digitalreceiver an einem Quad-LBN (mit eingeb. Switch) betreibe habe ich folgendes Phänomen:
    Je nachdem ob der Digitalreceiver ein- oder ausgeschaltet ist, muss ich am Analogreceiver die Frequenz um 250 MHz verschieben, um das selbe Programm empfangen zu können.
    Wie kann das angehen? Wie kann man das vermeiden?
    Danke.

    knuettel
     
  2. Hans2

    Hans2 Wasserfall

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    7.782
    Ort:
    Dresden
    Ich verstehe dich nicht ganz! Du suchst hier im Forum Hilfe von erfahrenen Usern bzw. Fachleuten, die deine Anlage nicht sehen, aber auf die Hinweise und Nachfragen gehst du nicht ein. Dafür machst du einen neuen Thread auf, wo wir jetzt immer hin und her blättern müssen.

    <small>[ 23. Juli 2003, 08:19: Beitrag editiert von: hans2 ]</small>
     
  3. digiface

    digiface Foren-Gott

    Registriert seit:
    21. Dezember 2002
    Beiträge:
    10.641
    Ja in der Tat, so etwas zieht man in einem Beitrag durch, sonst schüttelt man die hilfsbereiten User ab.

    Meine Antwort wäre, die alten Receiver haben eine andere Umsetzung als das neue System, wenn Du ein alter Receiver an einem neuen LNB benutzt, musst Du die 250 dazu zählen oder abziehen, das war damals eine grosse Geschichte, das es so springt, verstehe ich nicht, eine Fehlerbehebung dürfte jedoch, wenn überhaupt möglich, teurer kommen als ein neuer Analogreceiver.

    digiface
     
  4. knuettel

    knuettel Neuling

    Registriert seit:
    18. Juni 2003
    Beiträge:
    14
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    neumarkt-Sankt Veit
    sorry - dass ist natürlich nicht meine Absicht.
    eine zweite Anfrage habe ich gestellt, da sich dir Voraussetzungen meinerseits geändert haben:
    - das erste mal schrieb ich, dass ich keinen Empfang habe. Nun ist es so, dass der Empfang wohl da ist, aber auf anderen Frequenzen.
    Aus Sicht der Leser haben diese beiden Sachen wohl nichts miteinander zu tun. Es genügt wohl, den Fall mit dem Frequenzversatz zu klären; den Fall, dass ich keinen Empfang habe, gibt es nicht mehr. Eigentlich sollte man den löschen, das darf ich aber nicht.

    Aber da ihr offensichtlich auch keine Ahnung habt warum das so ist, baggert ihr mich wegen Formalitäten an. Naja - auch eine Möglichkeit.
     
  5. knuettel

    knuettel Neuling

    Registriert seit:
    18. Juni 2003
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    Ort:
    neumarkt-Sankt Veit
    Nochmal zur Klarstellung:

    Die Verdrahtung der Anlage oder ein Austausch der Baugruppen habe ich nicht geändert.
    Lediglich das Einschalten des Digital-Receivers bewirkt, dass ich am Analog-Receiver die Frquenz um 250 MHz ändern muss, um wieder das Programm zu empfangen.
     
  6. Hans2

    Hans2 Wasserfall

    Registriert seit:
    19. April 2002
    Beiträge:
    7.782
    Ort:
    Dresden
    Deine Fragen hängen sehr wohl miteinander zusammen, denn du hast z.B. das LNB erneuert und du hast einen Digitalreceiver angeschlossen, und du hast jetzt Probleme.
    1. Zum Frequenzversatz:
    Dein altes LNB stammt sicher aus der Zeit 1990 bis 1994 und hatte eine LOF von 10 GHz., darauf ist auch dein analoger Receiver eingestellt. Die später produzierten und heute üblichen LNB´s haben für das Low-Band eine LOF von 9,75 GHz. Darauf musst du jetzt alle zu empfangende Programmplätze neu einstellen (also die Eingangsfrequenz, das ist die Sat-ZF, um jeweils 250 MHz erhöhen), wie, steht in der Bedienungsanleitung.
    2. Zur Anlagenfunktion:
    Es gibt kein LNB, welches die LOF verändert, diese sind fest eingestellt auf 9,75 GHz für Low-Band und 10,6 GHz für das High-Beand. Deshalb ist es erforderlich, dass du einerseits mal deine Anlage etwas genauer beschreibst (auch was vorher dran war), und auch mal einen Funktionstest machst, was passiert, wenn du den analogen Receiver ganz alleine mal an das eine und an das andere Kabel anschließt (weitere Receiver dürfen nicht an das LNB angeschlossen sein) und das selbe mit dem digitalen Receiver.
    3. Wenn du nicht auf konkrete Fragen antwortest, kann aus der Ferne jeder nur erraten, was los ist. Aber wenn das zuviel verlangt sein sollte, musst du dir vor Ort einen Techniker nach Hause holen, der dann selber alles in Augenschein nehmen kann.
     
  7. digiface

    digiface Foren-Gott

    Registriert seit:
    21. Dezember 2002
    Beiträge:
    10.641
    Hi,

    nee, nee so ist es net !!

    Aber:

    diese Sache mit den 250 MHz ist schon bekannt, nur tritt dieses nur dann auf, wenn man ein neues LNB an einem alten Receiver getreibt, oder umgekehrt, demnach müssen die 250 MHz abgezogen werden, oder dazugezählt werden.

    Wenn man früher ein Receiver und ein LNB gekauft hat, war die Umsetzungsfrequenz beim LNB und Receiver gleich, bei 10,000.

    Um das System zu erweitern, ging man im Empfangsband höher, da es Probleme machte, diese hohen, Frequenzen durchs Kabel zum Receiver zu schicken, ging man bei der neuen LNB`s von der Satzwischenfrquenz von 10,000 weg, zu 9,75 GHz.

    Und da liegt Dein Problem, bei diesen 250 MHz !!!

    Vor dieser Umstellung, gab es noch gar nicht das Highband, in dem Astra 99% der digitalen Sender ausstrahlt.

    Sollte das LNB und der Analog-Receiver aus dem gleichen Zeitraum sein, dann könnte Dein Digital-Receiver nichts empfangen, da das LNB nicht " digital-tauglich " wäre.

    Also betreibst Du ein " neues " LNB von 10,75 - 11,75 MHz bei einer Satzwischenfrquenz von 9,75 GHz, und 11,75 - 12,75 bei einer Satzwischenfrquenz von 10,600 GHz.

    Aber ein Analog-Receiver davor, mit einer Satzwischenfrquenz von 10,000 GHz.

    Eben diese 250 MHz !!

    So !!

    Bei der Einstellung des Receivers sollte man bei der Frquenz einmalig 250 MHz abziehen, eingeben, und das sollte laufen, dass diese Sache umspringt ist sehr ungewöhnlich und dürfte aber nicht sein.

    Ist bestimmt zu denn Zeiten, die ich oben ansprach bestimmt vorgekommen, da gab es auch Zusatzmaterial, was sich auch rechnete, da ein Receiver damals noch gut und gerne 800,- DM ( analog, digital gab es noch garnicht ), kostete.

    Da es aber schon lange her ist, die Umstellung ca. 1994-1998 ( die Umstellung der Satzwischenfrquenz von 10,000 auf 9,75 im Low-Band ), wird man diese Hilfsmittel nicht mehr bekommen, und einen guten Analog-Receiver bekommt man schon für 50,-€.
    Da stimmt dann auch die Satzwischenfrquenz automatisch !

    digiface

    <small>[ 23. Juli 2003, 13:03: Beitrag editiert von: digiface ]</small>
     
  8. digiface

    digiface Foren-Gott

    Registriert seit:
    21. Dezember 2002
    Beiträge:
    10.641
    @ hans2

    einen Hauch schneller !! breites_

    digiface
     
  9. knuettel

    knuettel Neuling

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    neumarkt-Sankt Veit
    Hier mal vielen Dank für eure Bemühungen.

    Zur Klarstellung: Die ganze Anlage ist nagelneu (außer Analog-Receiver, den hab ich gebraucht erstanden und weiß nicht wo und wie der jemals benutzt wurde).
    Das mit den 250 MHz leuchtet mir ein.
    Der Unterschied, ob der Digitalreceiver ein- oder ausgeschaltet ist, leuchtet mir nicht ein. Aber anscheinend weiß darauf auch keiner eine Antwort - egal, macht nix.

    Ich "reduziere" mein Anliegen auf folgende Fragen:
    1. Ist das LNB wirklich ein QUAD-LNB mit eingebauten Switch?
    2. Ist das LNB (bzw. der eingeb. Switch) wirklich in Ordnung - oder ist das ein Garantiefall.

    Die Tatsache, dass ich am A-Receiver was "verdrehen" muss, ist zwar lästig, aber damit kann ich leben. Der ist nicht so wichtig.

    Nochmals vielen Dank.


    mfg
    Knuettel
     
  10. Hans2

    Hans2 Wasserfall

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    Dresden
    1. Ob das LNB ein Quad-LNB ist stellt du fest, indem du den Receiver nacheinander an alle vier Anschlüsse anschliesst. Wenn an allen Anschlüssen alle Astra-Programme empfangen werden, handelt es sich um ein Quad-LNB (also mit integriertem Multischalter).
    2. Wenn 1.) funktioniert, ist es kein Garantiefall.
     

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