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AfD startet Kampagne zur Abschaffung des Rundfunkbeitrags

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 5. Dezember 2016.

  1. Onkelhenry

    Onkelhenry Silber Member

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    Wenn ich das richtig verstehe, dann will die afd den ÖR ja über Steuergelder finanzieren.
    Das sind auch Zwangsabgaben.
    Das ist der afd wohl noch nicht aufgefallen ;)
    Und die privaten Medien berichten auch nicht anders, als die Öffis.
    Also müsste Petry die Abschaffung so gut wie aller Medien fordern.
    Naja, ausser dem Großdeutschen Reichssender wahrscheinlich ("Von Börliiin in die Wölt").
    Dort stellt dann der Gauland das "gute Programm" noch persönlich zusammen. :ROFLMAO:

    "Das beste Argument gegen die Demokratie ist ein fünfminütiges Gespräch mit dem durchschnittlichen Wähler."
    Zitat Winston Churchill

    Da wird sogar der langsam sympathisch (y)
     
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  2. Magicflute

    Magicflute Senior Member

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    FINGER WEG VON ARD UN ZDF. Wollen wir türkische oder russische Verhältnisse??
    Außerdem, es gibt genug kostenpflichtiges privates Dudelfernsehen (HD+) ohne Sinn und Verstand.
     
  3. jahuu2002

    jahuu2002 Senior Member

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    Auf gar keinen Fall!
    Ich betrachte das Duale System als Richtig an.
    Ob RTL, SAT 1 und Co. eine journalistische Kompetenz besitzen oder nicht oder ob sie besser ist oder nicht,
    beantwortet bitte jeder für sich selbst. Klar das rechte Politiker und Populisten es lieber sehen würden
    das es die öffentlich rechtlichen Sender nicht mehr gibt. Und so mancher AfD und Pegida Fan kann mit den
    öffentlich rechtlichen Sendern nichts anfangen weil es wohl deren geistigen Horizont übersteigt.
    Verwundert bin ich über solche Aussagen von Frauke Petry nicht mehr!
    Sie selbst gibt öffentlich in Interviews zu, das sie keinen Rundfunkbeitrag zahlt, genau wie ihre Parteikollegin
    Beatrix von Storch. Also wer nicht zahlt sollte zumindest auch nicht einschalten! Wie kann man sich dann
    über etwas beschweren wovon man nichts gesehen oder gehört hat?
    Über den im Artikel genannten Mordfall wurde nicht in der Tagesschau berichtet... und?
    Über wieviele Mordfälle zuvor schon nicht? Ach ja, da waren die Täter auch keine Flüchtlinge oder Ausländer!
    Allein aus dem Grund muß die Tagesschau darüber berichten? Absoluter Quatsch!
    Dann bitte auch über jeden Fall berichten wenn der rechte Mopp wieder zugeschlagen hat!
    Nur würde die Sendezeit nicht reichen.

    Aber jetzt haben die rechten Hetzer wieder etwas worüber sie laut brüllen können!
     
  4. radiouwe

    radiouwe Junior Member

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    Zitat:
    "atomino63

    Persönlich halte ich einen Ö/R für dringend notwendig und seine Finanzierung erachte ich als vorneheme Aufgabe jedes Staatsbürgers."

    Ich finde auch, dass der Ö/R Rundfunk seine Berechtigung hat und alles so bleiben soll wie es ist.
    Ich weiß mit Privatem TV nichts anzufangen. Das ist doch bloss noch "Anbrüll-TV zwischen Werbeblöcken".
    Kein Wunder, wenn die Bevölkerung langsam aber sicher immer mehr verblödet.
     
  5. RollinCHK

    RollinCHK Gold Member

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    Es ist schade, dass so eine Forderung von der AfD kommt und dadurch natürlich der obligatorische bittere Beigeschmack entsteht.

    Generell bin ich VOLLKOMMEN für die Abschaffung des Rundfunkbeitrags und die Privatisierung von ARD und ZDF... Eine Alternative wäre zumindest eine enorme Verkleinerung der Rundfunkanstalten und des Sendernetzes, sowie eine Beschränkung auf die Grundversorgung. Auch die Grundverschlüsselung finde ich nicht abwegig.

    Wir leben in einer Zeit, wo Radio und Fernsehen nicht mehr elementar sind, um über ... ich sag mal Themen der Welt informiert zu werden. Man benötigt einfach keinen Staatsrundfunk mehr, um objektiv informiert zu werden. Jetzt könnte man natürlich behaupten, dass ARD und ZDF seriös und unabhängig berichten, aber das ist einfach nicht der Fall, wie man immer wieder sieht. Die Dritten empfinde ich dagegen schon noch als sinnvoll, aber auch dies kann sich in ein paar Jahrzehnten verändern, da sich einfach die Mediennutzung und die Gewohnheiten der Zuschauer an sich stark verändern. Ich will das lineare Fernsehen nicht verteufeln... Wenn vor 20 Jahren Jemand sagte: "Ich gucke ARD und ZDF üüüüberhaupt nicht.", dann hat man das nicht unbedingt als glaubwürdig betrachtet. Mittlerweile gibt es jedoch genug Leute, die den öffentlich rechtlichen Rundfunk als Ganzes überhaupt nicht nutzen. Ich würde mal vermuten, die Tendenz ist sogar steigend. Warum sollen diese Leute dann bitte eine Zwangsabgabe mit dem Namen Rundfunkbeitrag entrichten? Das hat mi Solidarität wenig zu tun. Wenn ich z. B. nicht mit der Straßenbahn fahre, kauf ich mir ja auch kein Ticket aus Solidarität, nur damit sich die Kosten für Alle in Grenzen halten und ich zumindest die theoretische Möglichkeit habe, das Auto stehen zu lassen... Nichts anderes ist das hier auch...

    Es ist ja zu respektieren, wenn Menschen mit Privatfernsehen nicht anfangen können und froh darüber sind, dass es ARD und ZDF gibt. Es ist auch total in Ordnung, wenn Menschen edas Programm von ARD und ZDF als hervorragend und unverzichtbar bezeichnen. Ich finde jedoch, dass diese Leute auf der anderen Seite aber respektieren sollen und MÜSSEN, dass es eben auch Leute gibt, die eigentlich nicht bereit sind für etwas zu zahlen, was sie nicht nutzen. Das gehört nun mal auch zu einer Demokratie, dass Menschen Dinge unterschiedlich wahrnehmen dürfen. Die Frage ist dann aber immer, wo der Mittelweg liegt. Ich finde knapp 18 Euro im Monat sind für viele Leute ne Menge Geld... Dafür müssen etliche Leute mindestens 1 - 2 Stunden arbeiten...

    Die Frage ist also, wer von uns arbeitet freiwillig 1 - 2 Stunden pro Monat für NICHTS? Nochmal, NICHTS bezieht sich auf die Leute, die eben den öffentlich rechtlichen Rundfunk nicht nutzen. Die Antwort lautet... NIEMAND... Niemand ...
     
  6. KL1900

    KL1900 Talk-König

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    Warum wird von Befürwortern von ÖR und HHA als Argument so oft das (mehrheitlich; ServusTV mal ausgeklammert) qualitativ schlechte Privatfernsehen genannt?
    Geringerer Konsum von ÖR-Sendern heißt nicht zwingend, dass man mehr Privatfernsehen schaut. Ich hab RTL und RTL2 nicht mal in der Senderliste.

    Die ÖR werden auch immer wieder als Mittel gegen die Verblödung der Bevölkerung angesehen. Warum? Egal wie gut die öffentlich-rechtlichen Sender auch sein mögen, Fliesentisch-Mandy und Hansa-Pils-Günni werden trotzdem ihr RTL2 schauen.

    Mir wiederum fehlen durch die HHA jeden Monat 17,50 EUR, die ich z.B. in ein Buch oder einen Streamingdienst meiner Wahl investieren könnte. Ob ich mir das Buch trotzdem leisten kann ist hier unerheblich. Mir wird monatlich Geld weggenommen, weil "der Staat" sich anmaßt, besser als ich selbst zu wissen, wie ich mich zu informieren und wie ich mich zu unterhalten habe.
     
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  7. RPSmusic

    RPSmusic Talk-König

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    Und wieder schreien die Populisten in Form einer Partei los, um wieder gegen alles und jeden zu demonstrieren. Manche Leute erreichen diese Populisten dabei sehr gut wie man unter #2 sehr gut lesen kann.

    Noch einmal zum Verständnis:
    1. Die Rundfunkgebühr / Rundfunkbeitrag ist keine deutsche Erfindung mit deutscher Alleinausübung
    2. Im Vergleich zu anderen Ländern ist diese im Vergleich "Preis kontra Angebot" günstiger als in anderen europäischen Ländern
    3. Diese Losung der Abschaffung ist keine Erfindung der AfD. Andere Parteien haben dieses Thema auch schon x-fach für ihren Stimmenfang für sich in ihr Parteiprogramm aufgenommen.

    Wer etwas mehr über die Rundfunkgebühr in Europa lesen möchte kann dies hier gern tun:
    Rundfunkabgabe – Wikipedia
     
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  8. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    Ich hielte es für den richtigen Weg, einen Rundfunkbeitrag als bestimmten Prozentsatz vom zu versteuernden Einkommen abzuziehen, und zwar vom Finanzamt und als eine "Rundfunksteuer". Dann finanzieren wir den Rundfunk genau wie andere öffentliche Einrichtungen. Wenn sich Kirchen über eine Steuer finanzieren dürfen, warum dann nicht der Rundfunk?
    Der Prozentsatz sollte so festgelegt werden, dass in Summe etwa 75% der heutigen Gebühren eingenommen werden. Die Differenz haben die Rundfunkanstalten durch Sparmaßnehmen auszugleichen.
    An dem Satz sollte nichts verändert werden, denn durch die Abhängikeit vom jeweilgen Einkommen hängt ab, wie viel der einzelne leisten und insgesamt die Gesellschaft tragen kann. Wer arm ist und keine Steuern zahlt, zahlt dann diese Steuer auch nicht. Wenn nicht mehr Geld da ist, dann müssen die Rundfunkanstalten eben sparen. Andere Unternehmen haben auch keine Selbstbedienungsmöglichkeit.
     
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  9. Andre444

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    Ganz egal was AfD und Konsorten fordern, ich bin der Meinung das jeder selbst für sich entscheiden können müsste ob er ARD/ ZDF bezahlen und somit sehen möchte.
    Ich für mich kann sagen, das mich die ÖR's nicht interessieren, weil ich sie eh nicht einschalte.
    Darum finde ich es auch nicht in Ordnung, das man mich zum zahlen zwingt.
    Die jenigen die die ÖR's sehen wollen, sollen dann auch dafür bezahlen.
    Nicht mehr und nicht weniger.
     
  10. straller

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    Mit dieser Argumentation kann man jede Steuer und sonstige Abgabe abschaffen.
     

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